Geburt & Wochenbett

    • (1) 10.04.17 - 07:09

      Ich, 38. SSW - Mann jetzt Fuß gebrochen

      Guten Morgen Zusammen

      Ich bin total fertig mit den Nerven...

      Mein Mann kam gestern vom Fußball (Hobby) und wir mussten ins Krankenhaus. Ergrbnis: Mittelfuß gebrochen...
      Ich bin in der 38 SSW und natürlich innerlich auch etwas Unruhig wegen Geburt und wann es los geht und Wochenbett und wie das alles so wird... jetzt hab ich hier meinen Mann der mit Gips und Krücken natürlich keine Große Hilfe sein kann/wird....
      Ich bin gerade mit der gesamten Situation total überfordert und weine nur noch, seitdem wir im Krankenhaus waren.

      Da er mit dem Fuß auch kein Auto fahren kann, sind wir jetzt in Bezug auf Geburt und Wochenbett komplett auf andere angewiesen. Das Stresst mich total, weil ich weiß, dass also ständig jemand hier sein wird, und man sich als neue kleine Familie nicht in Ruhe zurückziehen kann um sich kennen zu lernen.

      Oder übertreibe ich? Hatte mir die Zeit in Bezug auf Geburt und Wochenbett anders vorgestellt. Also nicht ständig andere um Hilfe zu Beten sondern auf die Unterstützung meines Mannes zu setzen (Einkäufe, mir etwas holen wenn ich zb gerade stille und etwas benötige etc.) .

      Gibt es irgendwie was, was ich vorher noch alles erledigen, kaufen, organisieren kann damit die Zeit danach so "entspannt" wie möglich ist? Ich kann gerade irgendwie nur negativ blicken :-( sind das die Hormone? Komme aus dem Heulen nicht raus... Mache mir dann natürlich auch Sorgen ob es der Maus gut geht wenn ich hier die ganze Zeit heule und nicht zum schlaf komme etc... ich weiß gerade echt nicht wo mir der Kopf steht....

      Es ist unser 1. Kind und wir sind natürlich nervös und unerfahren.

      Habt ihr Tipps in Bezug auf meine Situation bzw. Was ich selbst vorher noch erledigen kann? Gibt es Dinge die man im Wochenbett braucht, woran man vorher nicht gedacht hat?

      Danke Euch.
      Lieben Gruß

      Niki

      • Oh wie blöd!!!

        Aber:

        - Es ist euer erstes Kind. Dein Mann ist jetzt erstmal krank geschrieben und somit immerhin zu Hause.
        - Ihr habt zum Glück keine weiteren Kinder zu versorgen.
        - Ihr könnt ein Taxi ins Krankenhaus nehmen.
        - Kauf jetzt erstmal alle große Sachen in ausreichender Menge ein: Windeln, evtl. Milch fürs Baby, wenn du nicht stillst, genügend Binden für dich, Konserven, fülle den Gefrierschrank auf.

        - Wenn du wieder fit bist, lässt du dich von Familie zum einkaufen mitnehmen. Dein Mann hat nur den Fuß gebrochen. Er kann dann schon mal eine Stunde aufs Baby aufpassen. Baby ins Bettchen legen, Mann daneben setzen. Fertig.

        - Wahrscheinlich kann er nach drei Wochen wieder etwas humpeln. So dass er auf jeden Fall schon mal wieder was machen kann. Und wenn es im Sitzen ist.

        Ich spreche aus Erfahrung :-( Mein Mann brach sich den Fuß als unsere zweite Tochter 5 Monate alt war. Wir hatten da aber schon ein 2-jähriges Kind zu versorgen... Es ging. Ich musste dann halt immer fahren und er hat auf die Kleine aufgepasst. Er hatte sie in der Wippe sitzen. Hochnehmen und füttern ging. Es ist ja Gott sei Dank NUR der Fuß.

        Aber an eins möchte ich euch noch erinnern: Kümmert euch unbedingt darum, dass dein Mann Thrombosespritzen bekommt. Täglich! Das ist ganz ganz wichtig. Mein Mann war da auch nicht begeistert. Aber im vergangenen Jahr ist das im Nachbarort bei einem jungen Familienvater "schief gegangen". Möchte jetzt nicht näher darauf eingehen...

      Hallo, wie schon meine vorrednerin schrieb, es geht alles.
      Es gibt Frauen die mit gebrochenem Fuß ein kind zur welt gebracht haben. Dein mann soll nur dabei sein.

      Gut, ich würde nicht gerade nach der Geburt Auto fahren aber du kannst wohl im wochenbett auto fahren.

      Mein Mann musste nach 3 Tagen 3 tage arbeiten eh er Urlaub bekam.

      Im Prinzip hast du es besser, denn dein Mann ist ja da, kann das baby halten oder mal die suppe im topf rühren.

      Mach dir keinen kopf. Das wird schon. :)


    • Ach je, dein armer Mann. Wirklich, er hat sich diesen Frühling bestimmt auch anders vorgestellt. Obwohl, so hat er "kostenlos" die ersten Wochen mit Baby. Mit dir gehen gerade die Hormone komplett durch, deswegen siehst du alles nur schwarz....er hat sich doch nicht das Genick gebrochen.
      Ich sehe ganz viele positive Sachen, so leid mir das für den Fuß deines Mannes auch tut.

      -Er wird mit Gehhilfen auch mobil sein, also der Anwesenheit bei der Geburt steht nix im Weg.

      -es gibt Taxis. Welcher Fuß ist es? Hat jemand in eurem Umfeld einen Automatikwagen und ihr könnt tauschen? Ist es nämlich der linke Fuß, dann kann dein Mann dann trotzdem Autofahren.
      -Supermärkte bieten oft einen Service an: Ihr gebt die Einkaufsliste durch und jemand holt das Zeug ab, manche liefern sogar. Getränke kann man sich auf jedenfall ins Hau liefern lassen.
      - ein neugeborenes Baby liegt auch nur den ganzen Tag rum oder ist auf dem Arm, also kann dein Mann voll dabei sein
      -dein Mann ist die nächsten 6 Wochen garantiert zu Hause und es wird von Woche zu Woche besser (das ist doch das geilste überhaupt)
      -die nächsten 2 Wochen spielst du Hamster und bevorratest dich, mit allem was lecker ist. Frische Sachen kannst auch du schnell besorgen. Zur Not wird auch Essen ins Haus geliefert. Auch mit einem gebrochenen Fuß oder im Wochenbett kann man kochen.
      - eine saubere Hütte wird komplett überbewertet und im Grunde kann er alles oben putzen und du saugen oder auch mal wischen.

      -Wochenbett hin oder her, du bist nicht ans Bett gefesselt!

      IHR WERDET DIE NÄCHSTEN WOCHEN BEIDE DAHEIM SEIN!!! DAS IST LUXUS!!! Was du nicht kannst, das kann er und umgekehrt.

      • Mit dem Automatikwagen das hat mein Mann auch gemacht nach drei Wochen. Aber ich weiß nicht, ob das erlaubt ist? Bzw. es im Falle eines Unfalls Probleme geben könnte.

        Naja und man darf auch nicht vergessen: Männer können gewaltig grantig sein, wenn sie ans Haus gefesselt sind... Ich war froh, als meiner wieder Auto fahren konnte. Denn generell hat er zwar die Kleine bespaßt, aber halt auch ansonsten nur auf der Couch gesessen und DVD´s geguckt.

    Ohje - das ist natürlich eine blöde Situation. Erstmal gute Besserung für deinen Mann.

    Beruhige dich erstmal! Ihr werdet das trotzdem alles hin bekommen.

    Als Tipps kann ich dir folgendes mitgeben:
    - Soviel vorkochen und einfrieren wie möglich. Es ist Gold wert wenn man sich schnell eine Bolognese oder sowas auftauen kann und nicht ewig in der Küche stehen muss. Hilfreich ist auch einen kleinen Vorrat daheim zu haben dass man nicht ständig einkaufen muss

    - Richte dir einen Platz zum Stillen ein.
    Da steht dann immer eine Flasche Wasser, was zu lesen, ein paar Spucktücher usw. Einfach dass du immer alles griffbereit hast.
    - Nimm die Hilfe an, die du kriegen kannst. Ich habe mir damals vorgenommen eine halbe Stunde Haushalt pro Tag zu machen. Das hat gut funktioniert. Kurz durchsaugen, Spülmaschine ausräumen, Wäsche machen - fertig! Mach dir damit keinen Stress. Und wenn dir jemand Hilfe anbietet - unbedingt annehmen!

    Das wird schon alles gut werden. Genieße die letzten Tage und freue dich auf dein kleines Wunder.

    Fällt mir grad noch ein: Hat er Elternzeit nach der Geburt genommen? Macht euch schlau! Vielleicht kann er diese Zeit streichen, für später "aufbewahren" und ist jetzt nur mit AU zu Hause.
    Das muß doch irgendwie gehen.

    Hallo,

    bei uns gab's eine ähnliche Geschichte, nur dass ICH mir in der 39 SSW den Fuß gebrochen hatte.. mein Partner konnte sich nur am Tag der Entlassung frei nehmen, danach war ich tagsüber alleine mit Baby und ich find es war ok, sie schlief viel und ich fuhr mit ihr im Rollstuhl durch die Gegend.. ich würde mir also an eurer Stelle auch einen Rollstuhl leihen oder eben einen Bürostuhl mit Rollen anschaffen, so hat dein Mann beide Hände frei und damit mobiler als mit Krücken :)

    Wir haben uns ein Beistellbett angeschafft damit ich nachts nicht aufstehen musste und tagsüber alle Babysachen ins Erdgeschoss gepackt damt ich kein Treppen hochrutschen musste, das tat nämlich weh wegen Kaiserschnitt.
    Ich habe in der Woche vor der Geburt auch nur geheult deswegen, ich hatte mir das auch alles anders vorgestellt..ich dachte da an eine spontane Geburt und danach schön fit sein und Wochenbett geniessen, kam alles anders aber war machbar ;) Also wird das auch bei euch funktionieren, besorg einfach bereits jetzt alles für die Zeit nach der Geburt, insbesondere Windeln ;) und einen Rollstuhl für deinen Mann, ich finde der war echt das Allerwichtigste! Zudem fand ich es super dass Schwiegermama unsere Wäsche gemacht hat und uns auch öfters was mitgekocht hat sowie Behörden- und Apothekengänge übernommen hat, zudem haben wir die erste Zeit unsere Lebensmittel online bestellt, das war super hilfreich :)

    Irgendwie verstehe ich dich nicht. Dein Mann muss sich doch nicht um vieles kümmern. Du bist doch auch noch da. Du bist "nur" im Wochenbett und nicht vom Hals abwärts gelähmt #kratz.

    Wie stellst du dir denn das Wochenbett vor? Du liegst den ganzen Tag im Bett und dein Mann richtet dir dein Essen und reicht dir das Baby zum Stillen? Hast du eine Vorstellung, wie langweilig das ist? Spätestens nach 3 Tagen stehst du von allein auf und bist froh, dass das Leben auch außerhalb des Schlafzimmers weitergeht.

    Ich habe im Wochenbett alles gemacht, wie sonst auch. Essen kochen, Haushalt, Freunde besuchen, Einkaufen. Warum muss jemand zu dir kommen und dich unterstützen?

    Ich finde es immer gruselig, was einige Damen hier für Vorstellungen vom Wochenbett haben. Mädels, ihr habt nur ein Kind bekommen. Etwas schonen sollte man sich, klar. Aber übertreiben und Nichts mehr tun, ist doch wohl auch daneben, oder? (Und hinterher wird sich beklagt, warum die Schwangerschaftspfunde nicht purzeln. Kein Wunder, wenn die Muttis zu Faultieren mutieren)

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