Geburtshaus Pro und Kontra

    • (1) 29.06.18 - 08:17

      Guten Morgen an alle đŸ‘‹đŸŒâ˜€ïž
      da ich mich jetzt schon um eine Hebamme auch zwecks Vorsorge kĂŒmmere und in ErwĂ€gung ziehe in ein Geburtshaus zu gehen ‚ wollte ich euch mal fragen ob jemand im Geburtshaus entbunden hat oder was ihr davon haltet ???
      Es ist meine vierte Ss und die letzten drei sind spontan und sehr zĂŒgig ohne Komplikationen geboren .
      Meinem Partner ist es zu unsicher und gefĂ€hrlich wenn doch Iwas sein sollte đŸ€”
      Die Uni wÀre aber nur 15 min entfernt.
      Was meint ihr ??
      Ganz liebe GrĂŒĂŸe Claudia mit Sina, Darleen und Jonah an der Hand und 🐛 im BĂ€uchi 6SSW

      • Ich habe im Geburtshaus entbunden und fĂŒr mich gibt es nur Pluspunkte!! Obwohl ich letztendlich NACH der Geburt noch ins Krankenhaus verlegt werden musste weil die Plazenta nicht vollstĂ€ndig kam wĂŒrde ich es jederzeit wieder genauso machen! Falls es ein zweites Kind gibt, wird es wieder im Geburtshaus zur Welt kommen :)

        Wenn du konkrete Fragen hast, frag ruhig hier oder schreib mir eine PN!

        Huhu

        Ist gut, dass Du dich jetzt schon um eine Hebi kĂŒmmerst. Hier waren bei 8+0 bereits alle "weg", die bei Geburt dabei sind.

        Ich wollte damals auch ins GH, wurde aber ungeplante Alleingeburt zuhause.

        Danach hatte ich 2x Nabelschnurvorfall, deshalb schliesse ich persönlich aus, im GH entbinden zu wollen. Ich schließe mich Deinem Mann an.

        Das Köpfchen war halt zu den letzten Geburten nicht mehr fest, was bei Mehrfachmamas völlig normal ist.

        Alles Gute #winke

        Ich wollte auch ins Geburtshaus. Ichvdufte leider nicht aufgrund Gewicht. Aber meine Wunsch wÀre Geburtshaus gewesen. Pluspunkte 1 zu 1 Betreuung,komplett selbstbestimmte Geburt, ambulante Entbindung du gehts nach der Geburt normal nach 4 bis 6 std heim. FamilÀre AtmosphÀre. Kein Stress, viel Ruhe, liebevoll eingerichtete EntbindungsrÀume.

        Contra kein Arzt da, im notfall verlegungen ins KH. Keine Schmerzmittel außer homöopathische oder Akupunktur. Denn die Hebammen dĂŒrfen keine PDA legen. Entbindung mit hohem Blutdruck, Diabetes nicht möglich. GewichtsbeschrĂ€nkungen (trifft natĂŒrlich nicht jeden) aberbging ja generell um pros und contras

        Hey
        Meine FA hat mir auch erzĂ€hlt das ich eh nicht ins GH darf. Meine Hebamme meinte dann ich soll mal anfragen. Jetzt werde ich wenn alles passt trotz meiner 120kg auf 168cm verteilten Kilos im Geburtshaus entbinden. Die Hebamme dort meinte solang meine BewegungsfĂ€higkeit nicht eingeschrĂ€nkt ist, ist Übergewicht kein Problem.
        Gruß Anna mit KrĂŒmel 31+5

    Schau dir mit deinem Mann den Film "Die sichere Geburt" an

    Es gibt auch KrankenhÀuser die Hebammen begleitende Geburten anbieten. Geplant ist eine Geburt nur mit Hebammen, im Notfall kann aber sofort ein Arzt kommen. Ob man stationÀr bleibt oder nur ambulant entbindet kann auch selbst entschieden werden.
    Evtl ist das fĂŒr euch ein Mittelweg.

    Guten Morgen,

    ich schließe mich meiner Vorschreiberin an - es gibt in einigen Kliniken sogenannten "HebammenkreißsĂ€le", in denen die Geburt nur durch die Hebamme betreut werden, solange alles gut verlĂ€uft. Tritt ein Notfall ein, kann jederzeit ein Arzt dazu gezogen werden.
    Also ein Kompromiss zwischen Geburtshaus und Krankenhaus.

    Ich selbst hatte leider bei 3 meiner 4 Geburten Komplikationen, obwohl die Schwangerschaften alle gut verliefen, sodass ich persönlich die Klinik dem Geburtshaus vorziehen wĂŒrde.
    Bei meinem ersten Kind z.B. stand ich trotz problem- und komplikationsloser Schwangerschaft wÀhrend der Geburt plötzlich kurz vor einem GebÀrmutterriss - da zÀhlte dann doch jede Minute bis in den OP. Dort verlor ich dann noch soviel Blut, dass ich bewusstlos wurde und eine Bluttransfusion brauchte.

    Ich wĂŒnsche Dir alles Gute und eine fĂŒr euch passende Entscheidung.
    Viele GrĂŒĂŸe
    nz.kiwi

    (11) 29.06.18 - 08:56

    Huhu,

    Meine Tochter ist auch im Geburtshaus zur Welt gekommen.

    Auch ihr Papa war anfangs dagegen. Dann habe ich ihn zur FĂŒhrung dort und danach zur FĂŒhrung in einer Klinik mitgenommen. Als letztere vorbei war, hat er nur noch gefragt, ob wir nicht doch ins Geburtshaus gehen können.

    Wenn Du Technik ganz wichtig findest, bist du im Geburtshaus vermutlich falsch.

    Aber ehrlich gesagt: viele Risiken, gegen die man sich absichern möchte, entstehen doch gerade durch das Krankenhaus bzw. die mangelnde persönliche Betreuung und das Schubladendenken dort. Im Geburtshaus werden Komplikationen oft behoben, bevor sie den Namen verdienen, wĂ€hrend im Krankenhaus die Betreuung oft nicht ausreichend ist, um sie ĂŒberhaupt zu bemerken, bevor sie eskalieren. Da kenn ich mittlerweile sehr viele Beispiele.

    Was mich persönlich angeht, bin ich ĂŒberzeugt, dass kein Krankenhaus die 5 Stunden Presswehen mitgemacht hĂ€tte, die hĂ€tten die Eingriffskaskade losgetreten. Ich bin mir sicher, dass ich im Geburtshaus viel sicherer war.

    Mein Rat: geht zum Geburtshaus, seht es Euch an. Gib Deinem Mann dort die Chance, seine Ängste mit der Hebamme zu besprechen.

    Lg
    Aozora
    (fĂŒr nr. 2 auch im Geburtshaus angemeldet)

Ich wollte auch gerne im Geburtshaus entbinden... Kurz vor der ss wurde das allerdings geschlossen weil es da wohl einen Todesfall gab. Da war mir dann doch bisschen mulmig :/ jetzt war ich lieber in einem kleinen Krankenhaus und hab mich da auch sehr wohl gefĂŒhlt. Ich glaub inzwischen wĂ€re mir das zu heikel. Ist einfach ein sensibler, gefĂ€hrlicher Moment fĂŒr Kind und Mutter... Außerdem brauchten jetzt schon so viele Freunde von mir notsectio oder so, ich selbst hab auch einiges an Medikamenten bekommen und pda...

Nee mir wÀre das inzwischen zu doll

(14) 29.06.18 - 10:02

Was die realistische Risikobewertung angeht möchte ich auf die Uni MĂŒnster verweisen: https://www.uni-muenster.de/NiederlandeNet/nl-wissen/soziales/vertiefung/geburt/hausgeburt.html

Die vergleichen verschiedene LÀnder, unter anderem die Niederlande, wo es 30 % Hausgeburten und gleichzeitig eine extrem niedrige MortalitÀt gibt.

(15) 29.06.18 - 10:25

Die außerklinische Geburt in Deutschland ist sehr sicher (Infos gibts bei quag.de, sehr lesenswert)

Das mag zum Teil an dem inzwischen sehr strengen Ausschlusskatalog liegen, vor allem aber an der kontinuierlichen persönlichen Betreuung der GebÀrenden.

In England wird ĂŒbrigens inzwischen die Hausgeburt ab dem 2. Kind bei unauffĂ€lligem Befund als 1. Wahl empfohlen. (wobei dort die Kliniken noch schlechter vom Personal besetzt sind, als in D)

Ich habe mein 3.tes Kind nach 2 nicht komplikationsfreien Geburten daheim geboren. Trotz großer Entfernung zur nĂ€chsten Klinik.
Ich fĂŒhlte mich wesentlich sicherer bei der Geburt, als davor im KH.

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