Eure Tipps für weniger Wehenschmerzen?

    • (1) 24.07.18 - 18:53

      Hallo ihr Lieben,

      wer hatte das Glück nicht so starke Schmerzen bei der Geburt zu haben.

      Und was glaubt ihr verhalf dazu?
      Himbeerblätter Tee , bestimmte Atemtechnik oder vielleicht sogar bestimmte Vitamine / Globulis vor während Geburt?


      Freu mich auf eure Berichte :-)

      hallo,

      und ich hier.
      mir haben übungen aus dem yoga geholfen. visualisierungen, atemtechniken und ein mantra.
      bei der 3.-letzten wehe war die hebamme überzeugt, daß es noch dauert, als ich sagte, daß der kopf jetzt kommt. einfach weil ich so voll bei mir war. mit der nächsten wehe kam er dann 😊 ich konnte genau zusehen, wie mein baby sich drehte und dann ganz geboren wurde. ich habe es dann selbst aufgehoben.

      allerdings bin ich überzeugt, daß mir die umgebung meiner eigenen 4 wände am meisten geholfen hat.
      ich glaube so wie viele komplikationen im kkh entstehen, so entstehen dort auch viele schmerzen.

      liebe grüße

      Meine zweite Geburt war bis zur Austreibung wirklich sehr erträglich, vom Wehenschmerz her. Ich war tatsächlich überrascht, nach kurzer Zeit schon pressen zu dürfen. Verantwortlich dafür mache ich allem voran die Atemtechnik, die ich während der ersten Entbindung völlig vergessen hatte: durch die Nase tief einatmen und möglichst doppelt so lange (man kann auch gerne beim Einatmen bis 4 und beim ausarbeiten bis 8 zählen, das lenkt zusätzlich schön ab) durch den (unbedingt nicht angespannten Mund) ausatmen. Das alles von dem Moment an, in dem die Wehe anfängt bis sie wieder weg ist. Wirkt Wunder, ehrlich. Man sollte die Atmung aber am besten schon vorher üben, beispielsweise wenn man sich den Zeh gestoßen hat oder man so richtig sauer (auf den Partner oder so) ist. Auch da ist die Atmung sehr hilfreich zur Beruhigung 😄

      Weiterer wichtiger Punkt ist, dass du irgendwie hinbekommst, dass das Becken locker bleibt, also eigentlich dein gesamter Unterkörper. Das erreichst du zum Beispiel, indem du dich während der Wehe irgendwo (gerne auch an die Schulter Deiner Partners) dranhängst oder dich mit den Händen gegen die Wand oder auf einer ebenen Fläche abstützt. Das hilft sehr gegen den Schmerz und hat, falls man dabei noch das Becken kreist, den tollen Nebeneffekt, dass sich der Muttermund leichter und schneller öffnet. Das Gesicht sollte auch locker bleiben, vor allem wenn man die Lippen zusammen presst kann es sein, dass sich da unten dementsprechend auch rein gar nichts öffnen kann.. nicht umsonst heißt der Muttermund Muttermund: weil er mit dem richtigen Mund verbunden ist,

      Drittens kann ich persönlich eine Wassergeburt empfehlen. Das Wasser nimmt nochmal viel Druck raus und entspannt herrlich. Am besten fand ich es, wenn ich mich während der Wehe zusätzlich an ein Seil hängen könnte.

      Zum Schluss empfand ich starken Druck auf den unteren Rücken während den Wehen als sehr lindernd, vor allem weil ich genau dort die Wehen gespürt habe.. aber das ist sicher eine sehr individuelle Sache. Du kannst es ja ausprobieren, beispielsweise indem dein Partner dich da massiert oder du dich irgendwo gegen drückst (bei mir war es dann der Wannenrand) ..schaden wird es sicher nicht.

      Zu guter letzt hilft sicher eine positive Einstellung zum Ganzen: jede Wehe ist gut und natürlich und bringt dich deinem Baby näher.

      Bezüglich vorbereitender Mittelchen (in meinem Fall Heublumensitzbäder, Himbeerblättertee, Dammmassage) kann ich guten Gewissens berichten, dass sie mir für die ersten Entbindung rein gar nichts gebracht haben und ich eine tolle zweite Entbindung hatte, ohne vorher irgendetwas davon eingenommen/angewendet zu haben 😬 hab nur schön das Atmen geübt.

      Eine schöne Geburt dir!

      • Das kann ich absolut unterschreiben :D

        Als Ergänzung noch: wenn man während der Geburt "tönen" will, dann sind "Ja, Ah" etc hilfreich. Alles bejahende. Klingt dämlich, wenn man nicht grad in den Wehen ist, hilft aber :D

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