Wannengeburt vs. Bettgeburt

Hey ihr Lieben,
ich bin schwanger mit meinem 2. Kind. Meine erste Tochter kam vor 4 Jahren nach 15 Stunden heftigste Wehen, Geburtsstillstand u kurz vor Not - Ks letztendlich noch natürlich auf die Welt. Aber wie ihr euch sicher denken könnt, war es keine wirklich schöne Geburt.

Jetzt mache ich mir schon Gedanken über die 2. Geburt. Ich überlege was ich anders machen könnte, damit es dieses Mal angenehmer wird. Bei meiner Tochter hab ich gar nicht erst die Wanne ausprobiert, noch nicht mal zur Entspannung. Ich frage mich, ob es evtl anders gelaufen wäre, wenn ich mal dort drin gewesen wäre. Warmes Wasser wirkt ja oft positiv.
Ich überlege eine Wassergeburt anzustreben..

Jetzt zu meiner Frage :
Wer hatte denn schon eine Geburt "an Land" und eine im Wasser? Welche verlief reibungsloser? War es angenehmer in der Wanne zu entbinden?

Danke! Glg Lileyna

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Naja ich find es schwer einzuschätzen.

Wegen den geburtsstillstand werden sie dir wohl zur Einleitung raten und da ist nix mit Wasser.
PDA ist sinnvoll bei Wegentropf aber geht auch nicht in der Wanne.

Würde mich nicht zu drauf versteifen und eher eine PDA mit Wehentropf im Kopf behalten.
War bei ja dasselbe hatte eine Wehenschwäche bei Geburt 1.

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Wieso genau sollen sie mich wegen dem Geburtsstillstand 2014 einleiten?

Und was hat das ganze mit PDA und Wehentropf zutun?

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Dein Posting ist ziemlich konfus. Was hat denn der Geburtsstillstand vor 4 Jahren mit einer jetzigen Einleitung zu tun? #kratz
Und warum sollte man bei einer Einleitung keine Wassergeburt haben? #kratz
Ich denke, Du bringst hier einiges durcheinander.

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Hallo,

ich habe nach einer bescheidenen ersten Geburt in der zweiten Schwangerschaft das Geschehen aufgearbeitet. Viel gelesen, und mich immer wieder gefragt: Wann habe ich gegen mein Gefühl gehandelt? Was soll besser laufen?
Das Ergebnis war, dass ich selbstbewusst in den Kreißsaal gegangen bin und mir nicht in meine Geburt habe pfuschen lassen. Das hat eine Menge ausgemacht!

Bei meiner ersten Geburt stand der Kaiserschnitt ebenfalls schon im Raum. Das wäre aber kein Notkaiserschnitt gewesen. Bei einem Notkaiserschnitt hat man nicht mehr die Zeit irgendwas zu versuchen. Da geht es sehr schnell.

Bei meiner zweiten Geburt wollte man mir auch den Wehentropf andrehen, da ich sicher eine Wehenschwäche hätte (Kind 1 wurde eingeleitet). Quatsch! Ich habe abgelehnt und ganz ohne Zutun hoch produktive Wehen gehabt.

LG und alles Gute

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Schwer zu sagen. Jede Geburt verläuft ja anders.
Ich hätte bei der ersten Geburt gerne eine Wannengeburt gehabt. Diese verlief aber so schnell, dass es nicht dazu kam.
Die letzte Geburt war länger und ich habe einen Großteil in der Wanne verbracht, was toll war! Während der Presswehen bin ich aber doch noch raus. Ich hatte dann keinen guten Halt mehr.
Versuchen würde ich es auf jeden Fall. Die Schmerzen waren im Wasser so viel erträglicher. Ich fand es super!

Alles Gute

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Ich werfe ein, dass im Bett liegend die unnatürlichste Geburtstellung ist.

Wo das Kind zur Welt kommt würde ich nicht planen. Hör auf dich wo du dich am wohlsten fühlst.

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Hallo,

ich hatte beide Erfahrungen.

Bei meiner ersten Geburt war ich unerfahren und bin sehr unbedarft an die Geburt herangegangen. Also lag ich die ganze Geburt über im Bett und habe alles mit mir machen lassen. Meine Tochter war zudem Sternengucker und so wurde ich von links nach rechts und wieder zurück gedreht. Aber auch sie kam 4 Stunden später auf die Welt.
Ich war aber zu Beginn in der Entspannungswanne und merke kaum Wehen. Leider fehlte mir zur Geburt eine Hepatitisbescheinigung, welche in dem Krankenhaus Pflicht war.

Bei meinem Sohn wollte ich unbedingt in die Wanne und habe mich nur für die Untersuchungen hingelegt. Die restliche Zeit lief ich oder saß auf dem Ball. Als es letztlich losging, bin ich in die Wanne und es war super. Auch hier ging die Geburt trotz Einleitung recht schnell.

Ich würde immer wieder in die Wanne gehen und das Bett meiden...so meine Erfahrungen ;-)

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Ich hab erst ein Baby 👶🏼, antworte aber trotzdem mal :-)

Ich wollte nie eine Wassergeburt und war ganz enthusiastisch viel zu gehen, auf dem Ball zu sitzen,...
Der Befund war auch gut...ABER dann gings Abends los, im Winter. Da klang plötzlich die Wanne super! Ich hab sie auch sehr genossen. Dummerweise habe ich, als die Hebammen sich schon auf eine Wannengeburt einstellten, gemerkt, wie mein Kreislauf das warme Wasser nicht mehr vertrug. Nach durchwehter Nacht (und Vormittag) überfiel mich bleierne Müdigkeit und ich wurde aus der Wanne gehievt.
Ich wollte nur noch liegen.

So kanns gehen :-)
Ich würde mich jederzeit wieder spontan entscheiden...und unentscheiden :-)

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Ich hatte eine stark überwachte Geburt (Krankenhausliege) & 3 Wassergeburten (alle ohne Komplikationen). Auch in der Wanne sind die Senk-/Übergangswehen schmerzhaft, aber ich fand die Erfahrung der Wanne immer sehr toll & überwältigend. Außerdem sind die Risiken, zu reißen etc. viel geringer, da das Wasser das Gewebe weich macht. Und ich konnte mich hinsetzen, hinlegen, hinknien - so wie es sich gerade richtig anfühlte. Immer wieder Wassergeburt!!
P.S.: Das allerschönste, wenn die Hebammen es "aushalten" ist es, das Kind selbst aus dem Wasser zu fischen und auch Dich drauf zu legen! WUNDERVOLL!!!!

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Hallo Lileyna,
meine große Tochter kam 2015 im Wasser zur Welt.
Ich wollte unbedingt eine Wassergeburt und es war wirklich schön und ging recht schnell!
Allerdings war die Nabelschnur so kurz, dass man sie direkt abnabeln und ich dann schnell aus der Wanne raus musste und sie so erst im Bett richtig in den Arm nehmen konnte.

Die zweite Entbindung ist jetzt ne Woche her und ich wollte gern wieder in die Wanne, alle sagten mir, dass die Nabelschnur ja immer neu wächst und die Wahrscheinlichkeit, dass sie wieder so kurz ist sehr gering sei - also sehr unwahrscheinlich..
Was soll ich sagen, sie war wieder sehr sehr kurz, weshalb die Herztöne unter den Wehen immer schlecht wurden und ich dann raus musste aufs Bett.
Dort habe ich dann im Vierfüßler entbunden und hatte fast keine Geburtsverletzungen konnte mein Baby gleich sehen und berühren, der Papa hat schnell abgenabelt und dann konnte ich Sie mir selber holen und gleich kuscheln.

Mein Fazit also, bei der zweiten Geburt war der Empfang der Kleinen schöner, ich würde aber immer wieder in die Wanne gehen!

Eine schöne Schwangerschaft weiterhin und eine entspannte Geburt!

LG

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Meine erste Geburt verlief auch alles andere als reibungslos. Im Nachhinein betrachtet, hat man mich einfach nicht „in Ruhe“ gelassen. Ständig musste immer was geändert werden. Ich hab lange gebraucht, um damit einigermaßen klar zu kommen. Zur Anmeldung zur 2. Geburt hab ich das zur Sorache gebracht, eben dass ich mir wünsche, einfach mal den Körper machen zu lassen. Das wurde dann vom zwischenzeitlich neuen Chefarzt auch so notiert. Und „trotz“ Einleitung hatte ich eine Wannengeburt. Und ich hatte nicht an danach „verlangt“. Ich konnte zur Entspannung in die Wanne, dort ging das ganze sehr heftig voran, sodass ich irgendwann man die PDA ansprach, nicht, dass man da den Zeitpunkt verpasst😉. Da schlug mir die Hebamme eine Wannengeburt vor, also hab ich mich gegen PDA und für die Wanne entschieden. Es war überhaupt nicht zu vergleichen mit der „Bettgeburt“. Du kannst deinen Körper drehen und dich unter den Wehen winden, wie es dir grad am angenehmsten ist bzw. die Sache erleichtert. Irgendwann sah mich die Hebamme an und meinte, sie würde gern mal nachschauen, ich wirke so... Da war der Kopf schon am Beckenboden. Mit der ersten Presswehe war der Kopf da. Dann sollte ich hecheln, sowas kam bei der ersten Geburt nie vor😂. Mit der zweiten presswehe war sie da und trotz Hand am Ohr hatte ich keine Verletzung bis auf eine leichte Schürfung.
Ich bin durch mit der Kinderplanung, aber ich würde nur noch in die Wanne gehen.