Entbindung

    • (1) 01.01.19 - 13:30

      Hallo zusammen,

      Befinde mich nun aktuell in der 40. SSW.
      Werde immer unruhiger und nervöser und wollte mich einfach mal erkundigen, was euch in dieser Zeit geholfen hat.
      Außerdem interessiert es mich aus welchen Gründen ihr eine natürliche Entbindung einem Kaiserschnitt vorgezogen habt oder umgekehrt.
      Ich bin auch verunsichert - für den Fall dass ich einleiten muss bin ich am überlegen doch eher einen Kaiserschnitt machen zu lassen. Habe so Angst vor den Schmerzen. Mein Mann ist auch unheimlich unruhig.

      Liebe Grüße!

      • Nun ja, ich habe drei Kinder, eines kam per Kaiserschnitt und die anderen beiden spontan. Ich würde eine spontane Geburt auch immer dem Kaiserschnitt vorziehen. Ein KS ist einer Operation, dessen muss man sich bewusst sein. Die Schmerzen die man bei einer normalen Geburt hat, hat man beim Kaiserschnitt hinterher. Ich hatte lange damit zu tun, das mag nicht die Regel sein, war aber sehr belastend. Bei den beiden spontanen Geburten (davon wurde eine eingeleitet) hatte ich bis zur Geburt Schmerzen, aber als die Kinder geboren waren, war alles gut. Selbst die Geburtsverletzungen (die auch versorgt werden mussten) empfand ich nicht annähernd so schlimm wie die Nahtschmerzen nach dem KS.

        Ich habe am 22. mein zweites Kind bekommen. Beide spontan. Den großen bei 39+0 und die kleine jetzt bei 40+2.
        Ich würde eine natürliche Entbindung immer vorziehen! Unsere Körper sind dafür gemacht! Ich würde mir nie freiwillig den Bauch aufschneiden lassen und Wundschmerzen haben wollen.
        Bezüglich der Einleitung habe ich keine Erfahrung, aber auch schon oft gehört, dass die Wehen etc schlimmer sind.
        Ich hatte jetzt bei der kleinen eine Eipollösung und einen Tag später ging es los. Auch bei Freundinnen von mir wurde so “eingeleitet“. Die Geburt war ähnlich wie beim großen und nicht schmerzhafter und super aushaltbar. Vll kannst du so etwas erst ausprobieren, bevor du medikamentös einleiten lassen müsstest!?
        Ich drück die Daumen! Du schaffst das!

        Hi ich hab meine Tochter bei 40+4 per Einleitung bekommen, mit einem Zepfchen ich hatte bis vor der Geburt nichts gemerkt. Wen meine zweite Geburt nicht vorran geht würde ich jederzeit wieder einleiten. Ich hab lieber Schmerzen danach alles super und mein kleinen Schatz bei mir als ein ks. Ich würde nie mals freiwillig ks machen lassen. Viel Glück dir 🍀 Frohes neues Jahr 🎉😘

        LG Natalie mit Prinzessin❤ an der Hand (5) &Babyboy 💙inside 34ssw

      • Hallo,

        zur Geburt selber kann ich dir nichts sagen, da ich selber mit dem ersten Baby schwanger bin. Bin aber auch in der 40. SSW und bin super unruhig mittlerweile 🙈 Mein Mann und ich möchten unsere Kleine jetzt einfach nur noch in unseren Armen halten und mit ihr kuscheln 😊
        Am Donnerstag ist bei mir der 4. Akupunktur Termin und da werden auch „einleitende“ Nadeln gesetzt, mal gucken ob die dann was bewirken. Sie sitzt tief im Becken, hab auch immer mal wieder Wehen. Aber halt nix was wirkliche Geburtswehen sind 🙈
        Wann hast du denn ET?

        Alles gute dir! 🍀
        Liebe Grüße

        Hallo,
        Ich wurde zweimal eingeleitet und würde eine weitere Einleitung immer einem Kaiserschnitt vorziehen. Einfach weil ich vor einem Kaiserschnitt viel mehr Angst habe.

        Wobei du das ganz für dich alleine entscheiden musst. Du wirst darüber bestimmt schon unzählige verschiedene Erfahrungen gehört haben.

        Geholfen hat mir, es einfach hinzunehmen wie es ist. Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan. Die letzten Tage habe ich immer nochmal ganz intensiv genossen, mich ausgeruht, nochmal etwas schönes unternommen. Mir ging es bis zum Schluss aber auch sehr gut.

      • Hallo :)

        Ich hatte bei meiner Tochter bei 40+5 einen ungeplanten KS nachdem ich schon einige Stunden in den Wehen lag.
        Ich hatte eine zu hohe Wehentätigkeit welche nicht einstellbar war.
        Hab auch selber gemerkt das da was nicht stimmt und es nicht funktionieren wird.
        Nach ewigen hin und her wurde dann ein KS durchgeführt und im OP kam raus das es nicht funktioniert hätte ( Sternengucker mit der Schulter vorran..sie hat die ganze Zeit mit dem Kopf in meiner Beckenschaufel nach einem Weg nach draußen gesucht).
        Ich hatte nach dem KS kaum Probleme. Bin am selben Tag wieder alleine durch die gegend gelaufen und bin auch früher als üblich heim. Hab daheim auch fast alles alleine gemacht und war jeden Tag mindestens eine Stunde spazieren... Das kann aber nicht jeder und wird von Hebammen auch nicht empfohlen!
        (Mir blieb nur nicht anderes übrig🙈)

        Heute bin ich in der 22.ssw und werde es wieder spontan versuchen ;)

        Wehen sind Schmerzen Ja, aber das geht vorbei und so lange du merkst das alles ok ist wäre es für euch beide sicher die bessere Wahl ;)

        Ach ja..die Zeit hab ich mir mit viel laufen und putzen vertrieben 😂

        Ein gesundes und glückliches neues Jahr 🍀🐖

        Es wurden schon viele Argumente genannt. Für mich ist es ausschlaggebend, dass eine natürliche Geburt für das Kind besser ist.

        Warum möchtest du einleiten lassen? Kannst du dir vielleicht vorstellen doch noch etwas zu warten?
        In Kliniken sollen die Kinder spätestens an ET+10 kommen, aber wenn medizinisch alles okay ist, spricht nichts dagegen noch etwas länger auf den Startschuss vom Baby zu warten.

        Ich wurde beim ersten Kind ein’ge leitet und werde nun in der 2. SS an ET-2 eingeleitet.
        Die Schmerzen sind zwar schlimm gewesen, aber immerhin nicht so schlimm, dass ich kein zweites wollte.
        Dir muss klar sein, dass ein Kaiserschnitt eine große Bauch OP bedeutet, mit allen Risiken, die Operationen mit sich bringen.
        Außerdem hast du dann die Schmerzen hinterher.
        Ich würde nie einen Kaiserschnitt freiwillig einer spontanen Entbindung vorziehen, auch wenn ich jetzt weiß, dass eine spontane Entbindung ebenso Nachwirkungen hat (Dammriss etc).

        Grundsätzlich bin ich immer für das natürliche. Eine natürliche Geburt stärkt die Abwehrkräfte des Babys und die wehen regen die milchbildung an.
        Außerdem habe ich nun mehrfach schon von Komplikationen, erneut schwanger zu werden, nach einem ks gehört.

        Hallo,

        es kommt drarauf an, welche Schmerzgrenzen man hat. Ich habe mich für einen KS entschieden, weil ich keine stundenlangen Schmerzen haben muss. Weisheitszähne werden auch unter Narkose/Betäubung gezogen. Der KS fand statt, als die Wehen einsetzten. Die OP verlief gut, ich war schnell wieder auf den Beinen, die Wundheilung der Narbe verlief gut. Ziepte am Anfang mal, aber es gibt auch Geburtsverletzungen bei natürlichen Geburten, welche mehr oder weniger stark ausfallen können.
        Wenn du Angst vor Schmerzen hast, sprich vorher mit dem Arzt über entsprechenden Maßnahmen...PDA, bei der man noch gehen kann, Schmerzmittel...es gibt da einiges. Alles Gute für die Geburt.

        LG
        Affäre

        Also ehe ich mich einleiten lasse, würde ich klar den KS bevorzugen. Dafür kenn ich einfach zu viel negative Berichte und zu wenig positive. Die meisten enden am Schluss nur im Drama und wenn man danach eh nur über Saugglocke oder KS entbindet, kann ich mir den Rotz mit der Einleitung gleich ersparen. Zumal eingeleitete wehen unterirdisch furchtbar sein sollen und viel intensiver als natürliche. Einfach weil die körpereigenen Hormone wie endorphine nicht ausgeschüttet werden wenn die wehen nicht durch körpereigenen Oxytocin starten.

        Ich sag aber mittlerweile nimmer am 22.1. Ist mein Termin. Sondern seit heute "zwischen jetzt und dem 5.2. Kann es jederzeit passieren". Das verändert allein die eigene psychische Einstellung. Der ET ist kein MHD, wo jeder Tag der drüber geht plötzlich gefährlich würde. Wichtig ist, die Herztöne müssen ok sein, fruchtwasser ausreichend da, Plazenta gut durchblutet und wenn all das ok ist, gibt es nein Grund für Nervosität und auch kein Grund einzuleiten. Und ehe ich mir künstliche Hormone verabreichen ließe... würde ich eher rizinusöl nutzen und mir was zu essen in der Pfanne machen mit 1-2 TL vom Öl zum anbraten. Aber auch das nicht vor 10 Tagen darüber.

        Sollten alle Werte in Ordnung sein, ist die natürliche Geburt zu bevorzugen. Fürs Kind! Ein KS würde nur dann geplant Sinn machen wenn kein medizinischer Grund vorliegt, wenn die Mutter Ängststörung hat. Egal ob von Haus aus oder durch geburtstrauma vorangegangener Geburten. Denn ein Baby hat überhaupt nix von einer Mutter, die nach einer aufgezwungenen natürlichen Geburt, danach ein komplettes Wrack ist das sich weder ums Kind kümmern kann, noch eine Bindung zu diesem anfangs aufbauen kann weil psychisch zerstört. Angst vor der Geburt ist ein nahezu garantierter weg in eine komplikationsreiche Geburt. Denn Angst verursacht dauersteess... cortisol wird auch zum Kind geleitet und das beeinflusst das Kind ebenfalls nicht nur die Mutter. Ein Muttermund öffnet sich nicht wenn er verkrampft... die Sauerstoffversorgung wird zum Kind unterbundenund schlechte herztöne der Klassiker neben Geburtsstillstand... beides Indikatoren für ein KS .... also wenn Angst dabei ist... ist der KS immernoch das gesündere für beide als eine Katastrophale natürliche Geburt. Eine Angstfreie... harmonische und selbstbestimmte Geburt mit möglichst wenig Interventionen... ist hin gehen eher im unteren einstelligen Bereich was Komplikationen betrifft.

        Entspannt bleiben wenn möglich. Was wer besser findet ist egal! Denn es ist dein Körper, dein Kind und deine Geburt. Da gibt es kein falsch oder richtig. Alles hat vor uns Nachteile. Ein KS nicht weniger als eine natürliche Geburt. Ein Ponyhof ist beides nicht. Aber manchmal kann der eine weg das geringere Übel sein als das andere. Und es ist ne Lüge... das man nach der Geburt sofort schmerzfrei wäre und fit. Das kommt gelegentlich vor ja... ist aber kein Standard. Ich hatte nach dem ersten Kind länger heftige Schmerzen als jeder den ich mit KS kenne... Freundin hat jetzt am 23.12. Entbunden und sagt ihr tut der intimbereich immernoch sehr stark weh. (Trotzdem ist bei mir die 2. Geburt wieder natürlich geplant... Schmerzen werd ich so oder so danach haben.)

        Ich habe 5 Kinder. Zwei davon kamen per KS und das wäre niemals meine freie Wahl. Die Schmerzen hinterher, wenn ich eigentlich nurnoch mein Kind genießen will, die zusätzlichen Risiken für jede neue SS und Geburt, nicht die erste zu seib, die mein Kind sieht und berührt,... dazu die gesundheitlichen Vorteile für das Kind bei einer spontanen Geburt...
        Ein KS ist ein toller Notausgang, wenn es wirklich um Leben oder Gesundheit von Mutter und Kind geht, aber davon ab nie mein Weg.
        Und bei der Frage Einleitung oder KS wird gern die dritte Option vergessen: abwarten.

        Was mir geholfen hat? Der Gedanke "Irgendwie kommt er da schon raus!" 😀

        Ich hatte eine natürliche Geburt bei 39+0 und leider war keine Zeit mehr für eine PDA (ich hätte gerne eine gehabt). Kaiserschnitt ohne Indikation kam für mich nicht in Frage.
        Wäre eine PDA eine Möglichkeit für dich, wenn du so Angst vor den Schmerzen hast?

        I

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