Gefühle Nach der Geburt ..?

    • (1) 09.01.19 - 15:31

      Hallo Mädels , wollte mal wissen wie ihr euch nach der Entbindung gefühlt habt? Natürlich denke ich war jeder in dem Moment überglücklich abebr
      Habt ihr euch sofort auf das neue leben mit einem Baby gewöhnt oder hat es länger gedauert bis ihr darauf klar gekommen seid , hättet ihr euch alles anders vorgestellt ?
      War es anstrengend? Wie seid ihr mit der Schlaflosigkeit umgegangen ?



      :)

      • Hallöchen. Als allererstes war es unreal und dieses Gefühl hat die ersten Wochen bei mir angedauert. An das Leben mit Baby war ich eigentlich relativ schnell drin. Ja, ich hab's mir völlig anders vorgestellt, viel einfacher... naiv wie ich war 😅 hab auch im Leben nicht damit gerechnet, dass unsere kleine ein Schreibaby wird 😏
        Die Nächte waren bei uns Gott sei dank nie richtig schlimm. Klar gibts mal schlechte und wirklich schlaflose Nächte, aber es hält sich in Grenzen. Viel frische Luft und Kaffee wirkt bei mir Wunder. Außerdem hab ich die erste Zeit immer geschlafen, wenn die kleine mal am Tag geschlafen hat.

        Hallo :)
        Also ich fand es sie ersten 4 Wochen schon recht schwierig obwohl mein Baby jetzt kein svbrribaby war. Für mich war es einfach krass diese Umstellung das jemand so abhängig von einem ist und man 24 Stunden am Tag verfügbar sein muss. Ich stillte auch fast stündlich sowohl Tag als auch Nacht. Die Gefühle spielen nach der Geburt auch verrückt und ich hab nicht nur einmal etwa geheult 😂 es war einfach eine krasse Umstellung aber nach einigen Wochen ist es Alltag und wunderschön :)

        Also das es unbeschreiblich ist brauch ich glaub ich nicht erwähnen 😃mit der Schlaflosigkeit naja war in der Schwangerschaft wie auch als Baby draußen war alle 4 Std und das klappte ganz gut, war wohl dank Schwangerschaft schon so drin. Das Leben mit Baby hab ich mich schnell gewöhnt, ich musste nur erst lernen das ich nicht mehr überpünktlich war 😅😅kam ich Punkt um oder zu spät 🙈aber es ist besser geworden.
        Ich habe toi toi ein sehr pflegeleichtes Kind, frag mich nochmal wenn die Zähne kommen 😀😂aber ich hatte eins bestellt und bekommen bis jetzt zumindest 😍

      • Direkt nach der Geburt war ich sowas von überglücklich und habe die kleine Nelli die ganze Zeit angeguckt und gekuschelt.

        Leider klappte es mit dem Stillen nicht und sie hat nur geschrien. Tag und Nacht.

        Ich war schnell mit den Nerven am Ende, überfordert und unglücklich.

        Zuhause habe ich dann abgepumpt und mich dadurch richtig unwohl gefühlt.

        Erst als ich mich zur Pre-Nahrung durchringen konnte, der Wochenfluss besser wurde und auch mein Hormonspiegel sich einpendelte, habe ich endlich diese Muttergefühle entwickeln können.

        Also an die ersten sechs Wochen habe ich fast keine guten Erinnerungen, heute sag ich, eine Mami zu sein ist das allerschönste auf der Welt.

        Meine Tochter und ich haben echt sehr viele bescheidene Nächte, aber Kaffee hält mich über Wasser.

        Sie gibt mir inzwischen so viel zurück und ich bin so stolz auf sie und lieb sie so sehr, dass ich meistens ganz gut mit dem Schlafmangel zurecht komme.

        Hast du schon entbunden oder möchtest du einfach vorab ein paar Meinungen einholen?

        Liebe Grüße
        Nine mit Nelli (19 Wochen und 1 Tag 😊)

        • Hey Danke für deine Antwort .😊
          Ich habe vor 13 Wochen Entbunden .
          Mein kleiner Mann hat von anfang an super getrunken und ich stille voll. Er kommt meist alle 3 std . Er ist eig ein ruhiges Baby .
          Bei mir hat es ein Monat gedauert mich an das Leben mit baby zu gewöhnen . Ich wusste ja das es anders wird aber einfach war es nicht ,die Umstellung .
          😊

      Meine Tochter ist 5 Monate alt und mittlerweile merke ich so richtig, dass ich ganz schön im Hormonchaos steckte #schwitz Auch etwas in der „Ich habe jetzt ein Baby und die Erde dreht sich einfach weiter?“ Blase #rofl
      Ich hatte am Anfang starke Probleme mit den Geburtsverletzungen und kämpfe nach wie vor damit. Aber irgendwie hat das auch geholfen, es einfach ruhig angehen zu lassen und diese erste Zeit ganz intensiv zu nutzen.

      Hallo :) für mich war es unmittelbar nach der Geburt etwas unreal, als würde ich träumen. Zwei Söhne hatte ich schon, eine Fehlgeburt und dann halte ich tatsächlich meine Tochter im Arm? Sie kam ja auch ganz plötzlich, ohne vorige Anzeichen in der 38. ssw (1 h Geburtsdauer).
      Ich dachte mir, glücklicher kann ein Mensch nicht sein, mehr Liebe kann man einfach nicht empfinden ❤️
      Schlaflose Nächte gab es nicht, sie hat bereits ab der ersten Nacht bis auf kurze Trinkpausen durch geschlafen, ab 9 Wochen ganz durch geschlafen. Es war und ist einfacher und schöner, als ich mir je erträumt hatte. Jetzt schwärme ich dahin 😅 aber es ist tatsächlich so. Das einzige, das ich nicht wusste bzw. auf was ich nicht vorbereitet war, war die wahnsinnig panische Angst um mein Würmchen. Sie wurde im Krankenhaus nicht 1 Minute von mir getrennt, selbst zum Duschen hab ich sie mit dem Gitterbettchen mit genommen - ich dachte ernsthaft die vertauschen sonst mein Baby 🤦🏼‍♀️

      Hallo :) ich hab das grosse verliebt-sein auf den ersten Blick leider nicht erleben dürfen. Ich weiß nicht warum und hätte es mir natürlich anders gewünscht. Zu Hause dann hab ich durch den Schlafmangel eine kleine Depression entwickelt durch die mich meine Hebamme und mein Mann aber wunderbar gebracht haben. Nach ca. 2-3 Wochen war alles wunderbar und ich war verliebt. Geschlafen hat er dann auch bald super. Jetzt (gestern ist er 5 Monate alt geworden) kann ich mir nichts mehr ohne ihn vorstellen und liebe ihn über alles.

      Auf was ich nicht vorbereitet war war dass man um jemanden so viel Angst haben kann. Ständig hab ich Angst dass ihm was passiert, beispielsweise vor dem plötzlichen kindstot und und und ...

      Liebe Grüsse 🍀

      Also ich war von Anfang an wahnsinnig verliebt in meine Tochter, die Geburt war wunderschön und ich denke jetzt noch täglich an diesen besonderen Tag zurück 😊
      Bezüglich Schlafmangel: ich habe ca eine Woche gebraucht bis draufgekommen bin dass es sich prima liegend und schlafend stillen lässt! Leider hab ich mich etwas zu sehr verausgabt und landete mit einer beidseitigen Brutentzündung und hohem Fieber im Krankenhaus! Dort konnt ich mich aber wieder ganz um meine kleine kümmern!

      Also im Nachhinein gesehen - würde ich das Wochenbett wirklich mehr im Bett verbringen!

      Sonst hat sich mein Leben verändert klar - aber ich hab’s mir viel schlimmer vorgestellt! Es gab immer mal wieder Tage wo ich sehr erschöpft war aber einfach weil ich noch keinen Rhythmus hatte - langsam (sie ist jetzt 4 Monate) hat man sein Kind kennengelernt 😅
      Wird sich aber sicher wieder ändern!

      Lg

      Hallo,
      Direkt nach den Geburten war ich einfach so stolz und froh es geschafft zu haben und überglücklich meine Kinder zu sehen, fühlen, riechen.. und das unendliche Glück mit meinem Mann teilen zu können. Richtige Muttergefühle kamen bei beiden aber erst mit der Zeit.
      Jeweils die ersten acht Wochen waren wirklich hart für mich. Habe ständig geheult, habe mich eingesperrt gefühlt und war einfach unglücklich, die Hormone haben bei mir einfach alles gegeben.
      Leichter vorgestellt habe ich mir das Muttersein nicht. Selbst beim zweiten Kind ,wo ich doch wusste was mich erwartet war es die ersten Wochen so.
      Schlaflose Nächte sind und werden für mich immer das schlimmste bleiben. Ich schlafe ab und zu auf dem Sofa und mein Mann hat die Nacht dann alleine Kinderdienst

      Nach der Entbindung wie du schon geschrieben hast , natürlich überglücklich.
      Wo wir zu Hause waren und die ersten Nächte war die Umstellung doch sehr schwer , der Schlafmangel 🙄
      Der Körper gewöhnt sich ja dran , aber ich habe mein altes Leben vermisse und eine Weile gebraucht auch alles zu realisieren.

      Heute ist er 7 Monate und sehe trotzdem die erste schwierige Zeit als schöne Zeit.

      Er war sehr anstrengend , hatten die Koliken, habe viel mit geweint.

      Alles in allem, ich würde es auch ein 2. mal machen 😉

      Die Mutterliebe kam bei mir auch erst mit der Zeit, heute liebe ich ihn natürlich über alles.

      Liebe Grüße

      Hallo!😊
      Ich habe mittlerweile ein zweites Baby, was 5 Wochen alt ist. Aber ich kann dir erzählen, wie meine Gefühle beim ersten Kind waren. ( denn beim zweiten kennt man vieles schon und man ist da ja schon Mama)

      Also, es war für mich wahnsinnig überwältigend und ich habe es als erhaben empfunden eine solch tiefe Liebe empfinden zu können.
      Aber die schlaflosen Nächte haben mich schon fertig gemacht und mir manchmal einfach die Kraft geraubt. Und obwohl unsere Tochter ein wirklich unkompliziertes und entspanntes Baby war, brauchte ich ca. 3 Monate um mich in die Rolle einzufinden. Zum Beispiel auch selbstbewusster im Umgang mit dem Baby zu sein- insbesondere wenn man in jeglicher Situation 1000 gutgemeinte Ratschläge bekommen hat. Am Anfang fiel mir die Tatsache auch schwer, dass ich plötzlich bei anderen nur noch "Mama" war. Als hätte ich mit der Geburt eine neue Identität bekommen und meine alte verloren.
      Und was für mich auch schwierig war, war auch, dass ich nicht mehr so spontan und flexibel sein konnte und natürlich auch an Freiraum verloren habe. Ich hatte auch oft Angst um mein Baby. ( aber das bleibt wohl bei einer Mama nie aus. 😅)
      Anstrengend ist es wenn man krank ist, aber trotzdem fast 100 Prozent für das Kind da sein muss. Oder wenn man einen stressihen Tag hatte und man einfach mal den halben Tag auf der Couch dösen will. Das ging fast gar nicht.
      Und was für mich damals schlimm war, war dass mein Mann und ich sehr,sehr wenig Zeit miteinander und füreinander hatten. Das tut einer Beziehung über Monate nicht gut. Wir haben auch viele Monate gebraucht, um wieder zueinander zu finden. ( man lernt ja aus solchen Sachen und passen jetzt beim zweiten Baby umso mehr auf, dass wir nicht in so eine Spirale kommen)
      Ich hatte auch Sorge, ob ich ein gutes Vorbild und Mutter sein kann.
      Das waren so meine Hürden und Gedanken damals.
      Aber ich konnte die Hürden bewältigen und bin echt total gerne mama!

      Mama sein ist eine Herausforderung, aber man versteht vieles wenn man selber Mama ist und man lernt so viel dazu!!

      Gute Nacht 🌙

      Ich möchte hier ehrlich sein: ich war überhaupt nicht glücklich nach der Geburt und total mit der Situation überfordert (mein Sohn steckte fest, ich wurde gleich zur Beobachtung gebracht und ich in den OP). Ich habe dich tatsächlich zu meinem Mann gesagt, dass ich das Baby nicht mit nachhause nehmen will, weil ich nicht weiß was ich mit ihm machen soll. Zudem hatte ich eine Wochenbettdepression - es hat bei uns also echt lange gedauert bis wir uns eingespielt hatten.

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