Geburt, Geburtarten?!

Hallo all ihr Mama's,

ich bin erst bei 19+0 heute und mache mir auf Grund meiner ersten Geburt viele Gedanken.
Meine Tochter kam in der 25+4 Per Not-Kaiserschnitt unter Vollnarkose zur Welt.
Ergo hab ich absolut gar nichts mitbekommen nur die Wochenlangen Schmerzen der Narbe und das reißen beim zusammenziehen der Gebärmutter.

Diesesmal würde ich falls das möglich ist gerne eine Natürliche Geburt haben, den ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen wie mir jemand eine PDA Setzte (ich hab vor Solchen Spritzen derart riesige Angst) noch wie mir Jemand den Bauch bei Bewusstseit aufschneidet oder wieder Zunäht. Allein der Gedanke daran ist extrem Beängstigend. Unter Vollnarkose kein Thema aber so nein.

Jetzt habe ich aber ein Paar fragen dazu und zwar wie kann man wenn man keine PDA möchte (kann man sie überhaupt verweigern?) auf andere art die Schmerzen während der Geburt lindern?

Und was habt ihr Bevorzugt?
Ich danke euch schonmal für die Antworten.

Lg
Sherasade mit Tochter 4j an der Hand und Bauchzwerg 19+0 Inside.

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Hallo,
Es gibt viele Möglichkeiten. Ich hatte bei keiner meiner Geburten eine Pda.
Bei der ersten hat ein leichtes Schmerzmittel gereicht, um die Wehen etwas abzuschwächen. Die zweite Geburt habe ich ganz ohne Schmerzmittel gemeistert.

Und ja du kannst alles verweigern was du nicht möchtest.

Vielen hilft auch schon die Badewanne um zu entspannen, das lindert dann auch den Schmerz.
Ansonsten gibt es noch Spritzen mit leichten Schmerzmitteln, Lachgas, Aromatherapie, etc.

Wenn es soweit ist, eine spontane Geburt möglich ist und du dich für die Geburt im Kh anmeldest, kannst du da nochmal genau nachfragen, was sie alles anbieten.

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Hi,

am besten vor Ort Mal nachfragen, was überhaupt angeboten wird.
Bei uns in der Klinik gab es so ziemlich alles, auch Lachgas.
Habe aber beide Geburten ohne Ürobleme ohne Schmerzmittel überstanden.

Etwas zu raten ist auch schwer, weil jeder anders reagiert.

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Du darfst alles unter der Geburt verweigern. Im worstcase musst du unter wehen nur was unterschreiben um der Klinik die Haftung zu nehmen. Auch musste ich unter den wehen noch was unterschreiben (dachte hatte alles unterschrieben bei der Aufnahme) das ich über die Risiken der PDA aufgeklärt wurde und diese trage.

Am Ende darf kein Arzt irgendwas gegen deinen willen tuen, sofern du bei Bewusstsein bist und nein sagen kannst! Viele Ärzte handeln zwar genau wie manche Hebammen übergriffig ohne zu fragen und viele nehmen das ohne Gegenwehr so an. Aber ich hab zb unter der Geburt ganz deutlich nein zum Dammschnitt gesagt. Der kurzzeitig beraten wurde (netterweise nicht mit mir sondern innerhalb des klinikpersonals).

Alternativ bieten manche Kliniken noch lachgas an, ist aber noch nicht überall standard. Buscopan und homöopathische Mittel.

Ich geh diesmal ins Geburtshaus... wollt ich ne PDA müsste ich dafür verlegt werden. Ich kann nur homöopathisches Zeug bekommen. Max eine sauerstoffmaske könnte mir bei Atemproblemen gereicht werden das war's.

Eine pda wird normal auch nicht auf Verlangen der Klinik gelegt sondern auf persönlichen Wunsch. Kliniken bieten es höchstens an als wäre es ein Käffchen. Aber hab noch nie gehört das jemand zur PDA gedrängt wurde. Eher das die froh sind um jede Patientin wo es nicht benötigt wird. Und versuchen eher wenn zu ermutigen es nicht zu nutzen. Einfach weil Kliniken auch wissen das die PDA zwar manchmal ein seegen sein kann aber auf der anderen Seite auch Fluch weil es das Risiko von KS erhöht wegen Geburtsstillstand oder schlechter herztöne beim Kind.

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Okay das ist super mal sowas zu wissen vielen Dank schonmal.

Naja es geht auch darum wenn unter der Geburt dann irgendwann festgestellt werden sollte warum auxh immer das ein Kaiserschnitt gemacht werden müsste geht das dann nur über eine PDA?
Den bei meiner ersten Tochter geb in 25+4 wurde ich direkt in Vollnarkose gelegt. Und ich würde allgemein gerne dem KS entgehen.

Ums genauee zu sagen ich habe beim aufwachen noch gespürt wie man mir den Schlauch aus dem Hals gezogen hat und mich 4 tage dannach selbst entlassen weil ixh mit Panikattacken zu kämpfen hatte und anderen Dingen obwohl ich hätte 7-10 tage hätte bleiben sollen/müssen laut Chefarzt.

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Ein Not-KS wo jede Sekunde zählt,findet nur unter PDA statt, wenn diese vorher schon gelegt wurde. Sonst in vollnarkose weil es schneller geht. Ein KS nur wegen zb Geburtsstillstand gemacht werden es aber wurst ist ob so sofort oder 10 Minuten vergehen dürfen.

Ist die Zeit zur PDA wird sie von Ärzten bevorzugt. Sie ist nicht so riskant für den Körper und vor allem besteht kein Zeitdruck. Unter vollnarkose muss das Baby binnen 7 Minuten abgenabelt sein! Sonst bekommt es die Narkose ab und bekommt Atemprobleme. Wenn Ärzte unter Zeitdruck arbeiten ist das Risiko das Fehler geschehen natürlich höher gerade bei einer resectio wo Verwachsungen üblich sind.

Am Ende entscheidest aber du. Ich hatte PDA und ja ich hatte Angst davor denn PDA ist auch nicht bedenkenlos oder risikoarm. Aber für einen KS wäre es meine 1. Wahl. Da du im op noch bonden kannst. Bei der vollnarkose bekommst Stunden später dein Kind und bist selbst noch voll Banane. Das aufschneiden bei Bewusstsein würde mir keine Angst machen. Ich weiß wie gelähmt man ist unter PDA. Da spürt man nur den Druck. Den spürt man auch bei der normalen Geburt oder beim Zahnarzt unter lokaler Betäubung. Zumal sehen tut man eh nix weil Vorhang.

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