Kliniktasche = gefühlt halber Hausstand?

    • (1) 16.09.19 - 13:45

      Wir waren am Donnerstag zur Anmeldung in unserem gewünschten Krankenhaus, alles wunderbar. Jetzt kam mir schon dort eine Frau mit einem Neugeborenen entgegen, deren Mann eine riesige Reisetasche schleppte. Ich dachte zuerst "Die hat es aber gewaltig übertrieben mit dem Gepäck", aber als ich mir die Liste des Krankenhauses ansah und dann die der Hebamme, dachte ich, dass irgendwie mein halber Hausstand eingepackt werden muss...? Von Duschtuch über mehrere lange T-Shirts bis hin zu Snacks und CDs muss man ja an alles denken.

      Gibt es Sachen, wo ihr sagt "Das kann man sich schenken"? Oder "davon lieber mehr"? Ich hab echt Sorge, wenn ich mir meinen Stapel so ansehe, dass mir jeder einen Vogel zeigt :-D

      (4) 16.09.19 - 15:03

      Ich hatte bei meiner ersten Geburt zwei Taschen dabei und hab fast alles gebraucht 🙈 Also lieber nicht sparen 😄 Ich musste nach einem Blasenriss und 18 Stunden ohne Wehen, die ich leider liegend verbringen musste, eingeleitet werden. Bis es dann los ging mit Wehen, vergingen nochmal Stunden (dann ging es ratzfatz ☺️). Junge, war ich froh über mein mitgebrachtes Buch und unsere Snacks mit denen wir einen dritten Weltkrieg überlegt hätten. Mein Mann hätte theoretisch auch alles dann noch besorgen können (Großstadtkrankenhaus), aber es war schon gut so. Was ich dafür überhaupt nicht gebraucht hab, weil die Geburt an sich viel zu schnell ging: Musik, Kerzen, Massageball, Wollsocken und das ganze Gedöns, was einem da so für die Zeit im Kreißsaal vorgeschlagen wird. Aber das ist halt sehr individuell. Was ich damit nur sagen will - du weißt nicht wie es kommt. Ich war lieber auf alles vorbereitet und hab es nicht bereut 🤷‍♀️

      • (5) 16.09.19 - 17:26

        Tja, ich kann mir irgendwie gar nicht vorstellen, dass ich in dem Moment Lust auf Musik und Kerzen habe...fehlen ja nur noch Spaghetti für ein Date a la Susi und Strolch :-D Snacks brauchen wir eher weniger, weil unser Krankenhaus ein 24/7 Buffet mit lauter Kram anbietet. Aber guter Hinweis, dass man vielleicht irgendwas zum Zeit-Totschlagen brauchen könnte...mal gucken.

        • (6) 16.09.19 - 18:07

          24/7 Buffet? Ernsthaft? Das ist ja cool! Das hätte ich dann auch ausgiebig genutzt 😄
          Ja. Ganz ehrlich. Ich glaub ich bin auch eher weniger der Musik und Duftstäbchen-Typ und es war mir auch relativ egal welche Farbe die Wände im Kreißsaal haben 😉 Aber es gibt ja so Frauen, denen ist die Atmosphäre unheimlich wichtig. Jedem das Seine.
          Nimm in erster Linie genug Wechselsachen für dich mit, Klamotten fürs Baby für den Auszug, Waschzeug für dich und deinen Mann und ein bisschen was zur Beschäftigung (Buch, Tablet, Kopfhörer). Das sind so die wichtigsten Sachen würde ich behaupten (neben den formalen Sachen wie Stammbuch etc).

          • (7) 16.09.19 - 20:08

            Mein Mann ist ebenfalls extrem begeistert von dem Buffet :-D

            Beim Stammbuch war ich etwas verwundert, dass man auch die Geburtsurkunden der Eltern benötigt (ich dachte immer, die Eheurkunde reicht - die hat man ja auch nur nach Vorlage eines Auszuges aus dem Geburtsregister bekommen). Da es bei meinem Mann standardmäßig wohl nur einen Eintrag ins Stammbuch gab und keine zusätzliche, lose Geburtsurkunde, müssen wir die jetzt auch noch besorgen...

    (10) 16.09.19 - 21:27

    Hosen und schlüpper in Massen 😅

    Also ich habe vieles nicht gebraucht, was so in den Listen steht. z.B. gibt es in unserem KH so Netzunterhosen und Binden, ich habe keine einzige eigene Unterhose getragen. Mehrere Nachthemden schon eher.
    Was mir wichtig wäre: Klamotten für verschiedene Temperaturen. Ich bin sonst ne Frostbeule, war aber nach den Geburten auf der warmen Entbindungsstation und durch die Hormone auf einmal derart hitzig, dass ich (im April) nur in Hot-Pants und Top rumgelaufen bin;-)
    Kerzen für den Kreissaal? Glaube kaum, dass der Brandschutz das zulässt.

    (12) 17.09.19 - 07:33

    Wir wohnen nicht weit von den Geburtskliniken weg. Ich hab nicht viel mitgenommen und gedacht, was fehlt, lass ich mir bringen...;-). Ich hab aber auch nicht viel gebraucht.

    (13) 17.09.19 - 07:50

    Hallo,

    Das kann man jetzt nur bedingt vergleichen, denn ich habe unser erstes Kind ambulant entbunden (und habe das auch jetzt wieder vor). Aber vielleicht macht mein System trotzdem Sinn für dich:

    Eine Tasche für die Geburt mit allem, was du so brauchst (wir mussten zwei große Handtücher, ein Handtuch fürs Baby, Kleidung für die Geburt usw. mitbringen, so dass die Tasche recht voll war, plus ein Mal Kleidung (in unserem Fall, weil wir gleich wieder nach Hause gegangen sind) fürs Baby).
    Diese Tasche habe ich mit in den Kreissaal genommen.

    Zweite Tasche plus Babyschale waren im Auto: Kleidung für mich für die Klinik und alles was man eben sonst in der Klinik so braucht. Die Tasche hatte ich sehr sehr sparsam gepackt, so dass nicht so viel Kram mitzuschleppen war. Die hätte mein Mann dann einfach noch geholt, wenn wir hätten bleiben müssen. Außerdem fand ich es nervig, dass in diese Tasche Dinge mussten, die ich ja zu Hause ständig noch brauchte. Deswegen habe ich da immer wieder Sachen ein- und ausgepackt. Die zweite Tasche haben wir letztendlich unangerührt wieder mit nach Hause genommen. Wenn wir aber hätte bleiben müssen, wäre damit die erste Tasche schon wieder zu Hause gewesen und ich hätte nicht so viel unnötiges Zeug in der Klinik gehabt.
    Außerdem hatte ich für den Fall, dass ich noch was brauchen würde, meinem Mann zu Hause noch ein paar Sachen zurecht gelegt - die hätte er sofort zur Hand gehabt und mitbringen können (dadurch musste ich nicht so viel Kleidung einpacken).

    Alles Gute für die Geburt!

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