Einleitung VOR ET - Erfahrungen

    • (1) 11.11.19 - 00:31

      Hallo zusammen, bei wem wurde vor ET eingeleitet und warum?
      Uns wurde das angeboten, dass wir bei 39+0 einleiten können. Es gibt keine Probleme o.ä. Alles bisher super. Bin jetzt 35ssw. Aber eben aufgrund von 4 FG und meines Alters (39) etwas besorgt ung ängstlich ..deshalb ist das Angebot seitens der Klinik gekommen.

      • Das ist ein Witz, oder? Was ist denn das für eine Klinik? #schock Das ist doch kein Wunschkonzert #klatsch Es hat seinen Grund warum das Baby noch nicht raus will. Mein Sohn kam z.b. erst 9 Tage später, na und? Dafür super schnell. Solange es keine medizinische Notwendigkeit gibt sehe ich keinen Sinn. Eine Freundin wurde 3 Tage vor ET eingeleitet, wegen beginnender ss-Vergiftung. Ja, in dem Fall musste eingeleitet werden. Aber es dauerte 3 Tage bis das Kind endlich geboren war.

        Ehrlich gesagt würde ich nicht vor ET einleiten lassen, vor allem, wenn es bisher super läuft.
        Ich sollte bei beiden Kindern ab ET eingeleitet werden, aus verschiedenen Gründen.
        Beim ersten wurde ich letztlich an ET+3 eingeleitet, beim zweiten auch an ET+3, obwohl man da schon früher wollte.
        In beiden Fällen lief es bei mir super, auch die Einleitungen waren gut. Das erste Mal mit Wehencocktail. Die Entbindung dauerte knapp 7 Stunden. Beim zweiten Mal mit Cytotec, die Entbindung dauerte 35 Minuten.
        Alles top bei mir. Ich kann nichts negatives berichten. Vielleicht hatte ich aber einfach auch nur Glück. PS: beim zweiten Kind war ich 43, also auch älter...

        (4) 11.11.19 - 11:52

        Also sowas kann ich nicht verstehen, ehrlich nicht. Natürlich bietet das KH dir eine Einleitung an, denn sie verdienen daran auch mehr, als wenn es von selbst los geht.
        Eine Einleitung birgt viel mehr Risiken für dich und dein Baby, als wenn du einfach wartest, bis es von alleine los geht.
        Mein Sohn kam erst 15 Tage nach ET zur Welt. Es ging an ET+14 los. Wir hatten eine ganz wundervolle Geburt ohne Interventionen und Komplikationen. Das wäre sicher nicht der Fall gewesen, hätte ich früher einleiten lassen.

        Ängste hin oder her. Einleitung nur mit medizinischer Notwendigkeit und nicht weil man schon 39 ist.

        Alles liebe für euch!!!

        • (5) 11.11.19 - 21:01

          Naja, ob du mit Einleitung Komplikationen hättest weißt du ja nicht. Ich musste bei 39+4 eingeleitet werden bei Verdacht auf Eklampsie. In 7 Stunden war die Kleine da. Ganz ruhig und mit kaum Intervention von der Hebamme. Alles bestens geklappt. Kann auch so laufen....man weiß es nie

          • (6) 11.11.19 - 21:07

            Das stimmt. Ich spreche allerdings aus Erfahrung, denn bei meiner ersten Geburt wurde ich eingeleitet und hatte eine komplikationsreiche Geburt.

            Bei der 2. Geburt nicht und diese lief komplett reibungslos.

            • (7) 11.11.19 - 21:12

              OK....klang jetzt so als ob man immer mit Komplikationen rechnen muss wenn eingeleitet wird. Mein Großer war auch eine Einleitung und die absolute Horrorgeburt. Jetzt bei der Kleinen lief es so glatt und toll.....

      (12) 11.11.19 - 13:56

      Was ich nicht ganz verstehe: Inwiefern nimmt dir eine Einleitung deine Sorgen? Ob du jetzt diese Woche oder in 10 Tagen entbindest, spielt doch eigentlich keine Rolle - 39 bist du so oder so, wie die Geburt verläuft ist auch nicht vorhersehbar. Ich sehe aus deiner Perspektive wirklich keinerlei Vorteile einer Einleitung. Du weißt nicht, wie du auf die Medikamente reagierst - vielleicht tagelang gar nicht, was dich dann noch ängstlicher machen würde, oder die Wehen kommen sofort mit krasser Intensität. Gerade wenn man unsicher ist (wer ist das bei der ersten Geburt nicht, man hat ja null Ahnung), würde ich mir das nicht antun. Gib deinem Kind Zeit, in den meisten Fällen wissen die Babys, wann sie bereit sind. Macht euch noch ein paar ruhige Tage, lass dich umsorgen, machs dir gemütlich. Das wird alles!

      Ich bin bei 37+4 eingeleitet worden, weil mein Baby nicht mehr richtig versorgt wurde und sie klein war/ist. Ich muss sagen, Spaß hat es nicht gemacht. In 3 Tagen haben die Wehen nur 3cm den Muttermund geöffnet und es war sehr zermürbend. Bei 38+0 haben sie dann meine Fruchtblase gesprengt, mit dem Plan mich an den Wehentropf mit PDA zu hängen, damit es vorwärts geht, ich mich aber etwas ausruhen kann. Es kam dann aber anders. Durch das öffnen der Fruchtblase habe ich auf einmal sehr starke Wehe bekommen. Mein Muttermund hat sich in 10 Minuten von 3 auf 8cm geweitet und meine kleine Maus war innerhalb von 1 1/2 Stunden da.


      Stell dich einfach darauf, dass es eher etwas länger dauert. Man arbeitet ja gegen die Natur und weder du noch das Baby ist bereit für die Geburt. Nimm dir jemand mit, der dich unterstützen kann. Ohne meinen Mann wäre ich aufgeschmissen gewesen.

      (14) 11.11.19 - 19:31

      Bei meiner zweiten tochter wurde eine Woche vor et eingeleitet weil sie nicht mehr zugenommen hat..
      Ich wurde mit gel eingeleitet
      -2 Stunden ctg
      - am ctg schon üble wehen direkt danach bekommen
      - nach den zwei stunden keine weitere muttermundkontrolle mit der Begründung es wären nur künstliche wehen das ist normal aber die bewirken noch nichts.. Ich sollte mein zimmer bestehen und zwei stunden später wieder kommen
      - auf den weg ins zimmer hatte ich immer noch üble wegen
      -am zimmer angekommen konnte ich nur noch schreien..
      Ich ging zu Boden und wollte zurück zum Kreißsaal krabbeln ( dabei war ich nur kurz auf dem zimmer nicht mal 5 min)
      Mein Freund holte dann einen Rollstuhl und fuhr mich direkt wieder zum Kreißsaal und rief meine Mutter an das sie kommen soll..
      -im Kreißsaal angekommen schnell aufs Bett 3 mal gepresst und meine Tochter war da... Also nix da mit das sind nur Künstliche wehen 😂 von wegen erst in zwei stunden wieder kommen... Sehr schade denn ich hatte mir sehr eine wassergeburt gewünscht.. Naja also es ging sehr sehr schnell
      Hatte keine Verletzungen oder sonstiges

      (15) 11.11.19 - 20:57

      Wieso sollte man denn einleiten wenn alles ok ist? 39 ist auch kein Alter finde ich. Ich würde bei 39+4 aufgrund von Verdacht auf Eklampsie eingeleitet,aber es war alles schon geburtsbereit. Hat nur einen Anschupser gebraucht. Ohne Grund hätte ich gewartet bis es alleine losgeht.
      LG und alles gute für dich

      Hey
      Ich wurde an 37+6 eingeleitet um 12:40 Uhr kam ich an den Wehentropf, um 16 Uhr war mein MuMu bei 4 cm und um 23:22 Uhr war mein Baby da.
      Eingeleitet wurde weil sich meine Plazenta gelöst hatte.

      (17) 12.11.19 - 07:22

      Hi zusammen,
      danke euch für eure Erfahrungswerte. Ich habe bei 38+0 nochmal einen Termin, wo eine Biometrie & einige andere Untersuchungen gemacht werden um Lage, Größe und und und möglichst genau einzuschätzen. Dann werde ich auch nochmal hören was tatsächlich das beste ist.

      • (18) 13.11.19 - 12:41

        Hey,

        bei mir wurde an 37+6 eingeleitet und an 38+0 kam mein Kleiner schon 😊
        Es muss also nicht tagelang dauern.
        Allerdings gab es bei uns auch mehr als genug Komplikationen, weswegen das zu rechtfertigen war.
        Nur wegen deines Alters würde ich auch nicht einleiten lassen. Sofern die Versorgung passt, würde ich jeden Tag genießen, den dein kleines Menschlein noch im Bauch bleiben darf. 🥰
        Alles Gute euch!

Top Diskussionen anzeigen