Kaiserschnitttermin bekommen đŸ„° Erfahrungen?

Hi meine lieben,
Bin unglaublich glĂŒcklich
Habe heute unseren Kaiserschnitttermin bekommen. Am 05.10. wird unsere Valentina geholt 💕 ET wĂ€re der 14.10.

2019 habe ich meine erste Tochter normal entbunden und wĂŒrde gerne eure „Geschichten“ hören.
Wie war euer KS? Vielleicht hat jemand einen Vergleich zu einer vaginalen Geburt? Wie lief es mit stillen/Haushalt Schupfen etc.

Ich bin einfach soooo gespannt und freu mich wenn ich unsere Maus endlich im Arm halten kann 💕

Danke euch Schonmal đŸ„°đŸ„°đŸ„°

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Hey :-) Vergleichen kann ich nicht, ich hatte 3 x Sectio. Ich war wirklich schnell wieder fit und habe (damals zwangslĂ€ufig) den Haushalt auch allein schmeißen können. Stillen hat bei der ersten gar nicht geklappt (war auch auch bescheidene Betreuung durch die Hebamme), die beiden anderen habe ich jahrelang stillen können, obwohl die letzte sogar als FrĂŒhchen zur Welt kam. Alles Gute!

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Hallo,

Ich hatte im Oktober 2019 mein erstes Kind per Kaiserschnitt wegen BEL geboren.
Ich schildere den Ablauf an sich Mal ausfĂŒhrlich. Bin gerade so im flow đŸ€Ł
- 11 Uhr sollten wir da sein
- kurzer Ultraschall, Zugang legen
- warten 😅
- im Kreissaal OP- Hemdchen anziehen
- Hebamme stellt sich vor, erklÀrt Ablauf
- Zeit fĂŒr den OP (wie Hölle aufgeregt)
- AnÀsthesistin erklÀrt Ablauf nochmal ( ich weine vor Aufregung), OP Schwestern bereiten alles vor
- AnĂ€sthesistin wird gefĂŒhlt alle 5 Minuten fragen, wie es mir geht und mir öfter mal ein bisschen zu dicht rangerĂŒckt tief in die Augen blicken đŸ€ŁđŸ‘đŸŒ
- BetĂ€ubungsspritze in den RĂŒcken (brennt ziemlich doll)
- die Spinale: Druck aber keinen Schmerz đŸ‘đŸŒđŸ‘đŸŒ
- soll mich hinlegen und werde schrÀg gelagert
- Ärzte kommen rein und erklĂ€ren Ablauf nochmal ganz genau ( Nachfragen kann man stellen)
- BetÀubung wird mit KÀltereiz getestet
- Vorhang wird gespannt
- Katheter wird gelegt
- alles schick, kann losgehen
- nach Ca. 5 Minuten darf der Mann dazu kommen ( im schicken OP Overall )
- mir wird erklĂ€rt, dass das rausdrĂŒcken des Babys etwas Schmerzhaft sein kann ( war es bei mir ĂŒberhaupt nicht) und das nachfolgendes Gurgeln keinen Blut sondern Fruchtwasser ist
- mein Sohn wird geboren und mir kurz gezeigt und wird kurz untersucht, Papa geht mit (ich heule wieder vor lauter RĂŒhrung)
- werde zugenĂ€ht und halte WĂ€hrenddessen noch ein wirklich amĂŒsantes SchwĂ€tzchen mit dem OP Team đŸ€Ł
- Vorhang wird entfernt
- bekomme eine Ibuprofen 600 noch auf dem OP Tisch ( ich dachte, das ist ein Witz. Ibu 600? Ess ich bei Schmerzen zum FrĂŒhstĂŒck 😬😬)
- werde zurĂŒck in den Kreissaal geschoben und da wartet Papa mit nacktem Oberkörper und meinen Sohn in Arm ( es folgte eine weitere Weinattacke vor RĂŒhrung)
- Papa ĂŒbergibt mir das Baby ( mehr TrĂ€nen đŸ˜đŸ„°)
- nach 1 Stunde kennen lernen kommen wir auf die Wochenbettstation

Die OP an sich war wirklich gut. Viel viel angenehmer als ich es mir vorgestellt habe.

Was dann folgte, war das, was ich erwartet habe. Dolle Schmerzen. Sehr dolle Schmerzen. Ich beschreibe kurz, wenn du Nachfragen hast, kannst du gern fragen. :) Ich habe alles an Medikamenten mitgenommen, was mir entweder von selbst oder auf Nachfrage angeboten wurde. Es hat auch geholfen, aber schön ist auch anders. Das erste Aufstehen beschreibt den Satz meiner Ärztin genau: " es fĂŒhlt sich an, als ob sie innerlich zerreißen. Das tun sie aber nicht."
Mein Sohn wurde nachmittags geboren und den Tag war ich im Bett. NĂ€chster Tag vormittags erstes Aufstehen und ab dann wĂŒrde es tĂ€glich besser. Ich konnte allein aufs Klo, einen Tag spĂ€ter in den Pausenraum, am nĂ€chsten Tag Entlassung.
Z

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Mein Milcheinschuss kam am Tag der Entlassung und es hat mit StillhĂŒtchen sehr gut funktioniert. Ich konnte und wollte dir erste Zeit nur angelehnt im Sitzen stillen. Im Liegen ging es bestimmt 6 Wochen wegen der Narbe nicht.

Den Haushalt habe ich mit Absicht kaum gemacht und irgendwann dann wieder. Ich habe versucht das mit dem Wochenbett sehr ernst zu nehmen.
Es gibt auch Frauen, die ziemlich zeitig wieder auf dem Damm sind und den Haushalt schmeißen, als wĂ€re nix gewesen. Ich bin, was Schmerzen angeht, aber eine ziemliche Mimose und konnte und wollte das nicht.