Angst vor erneuten Komplikationen bzgl Neugeboreneninfektion

Ich habe einen kompletten Gedanken Wirrwarr und mir geht's damit gar nicht gut :(


Vorgeschichte:


Beide Kinder hatten eine Neugeboreneninfektion bzw Sepsis und mussten direkt nach der Geburt auf die Intensivstation. Das war die schlimmste Zeit das sage ich euch, einfach schrecklich.

Beide Jungs kamen 8 bzw 10 Tage nach ET . Nummer eins wog 4300gramm und Nummer 2 wog 4600!! Gramm .. beide kamen ganz natürlich, ohne Einleitung, Schmerzmittel, irgendwelche Interventionen......

Nun bin ich wieder schwanger und das Baby wird diesmal noch größer geschätzt als die ersten beiden zu dem Zeitpunkt!!! Klar sind alles nur Schätzungen aber bei meinen zwei propperle gehe ich nicht davon aus daß es Fehlmessungen sind 😀...Das macht mir schon Angst... Die zweite Geburt war sehr sehr sehr hart und anstrengend, kaum auszuhalten wirklich... Wenn ich dann daran denke es wird ein noch größeres Kind......puh .. naja aber ich habe noch viel mehr Angst das das Baby auch eine Neugeborenensepsis oder Infektion bekommt... Ich war bereits im Krankenhaus, da wurde das Thema nur angeschnitten da die Geburtsplanung noch aussteht ... Und zwar wurde mir gesagt das ich direkt wenn es los geht kommen muss und eine Infusion bekomme mit Antibiotika, auch wenn man nicht weiß was die Sepsis ausgelöst hat. Man versucht es so ein weiteres Mal zu verhindern. Allerdings muss diese Infusion acht und vier Stunden VOR der Geburt durchlaufen und das wird sicher nicht möglich sein. Denn meine beiden kamen immer schneller . Der erste innerhalb von 6,5 Stunden und Nummer 2 kam innerhalb eigentlich genauso ner Zeit ...

Also dachte ich schon an einen Kaiserschnitt. Das ich vorher die Infusionen bekomme und dann den Kaiserschnitt. Eine Garantie gibt es aber wohl trotzdem nicht und wenn das Baby auf die Intensivstation kommt kann ich nach so Ner Operation nicht mit und ich lasse mein Baby nicht alleine. Niemals mache ich das nochmal mit. Baby und ich auf verschiedenen Stationen. Das hatten wir bei Nummer 1. Ich dürfte dann nur zu Besuch bis ich selbst entlassen werde und auch wenn ich es dann werde Stelle ich es mir schwer vor nach einer Bauch-Op auf so "Feldbetten" zu schlafen was die Schmerzen betrifft. Normale Betten bekommen Begleitpersonen nicht.

Dann kam mir auch der Gedanke einleiten zu lassen. So das ich die Infusion bekomme und dann wird eingeleitet. Einfach in der Hoffnung das die Einleitung etwas bringt . Aber dafür gibt es auch keine Garantie und die Infusion kann man ja nicht einfach Prophylaktisch alle vier Stunden geben, aber wenn ich sie ja brauche und das will ich auch unenidngt,aber meine Geburten nie lang genug gingen , wie soll das dann funktionieren..... Ich bin wohl die einzige Frau die sich eine lange Geburt wünscht das die Infusionen wirken können.... Hat irgendwer eine Idee für mich.....

Liebe Grüße

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Hi
Tut mir leid, wie das gerade für dich läuft.
Ich kann verstehen, dass du nicht entspannt sein kannst.

Ich hatte zwei normale Entbindungen und habe mich bei der 3.Schwangerschaft für einen Kaiserschnitt entschieden (Zwillinge, zweites Baby lag in Beckenendlage und wurde groß und schwer geschätzt).

Es war die richtig Entscheidung, weil ich einer normalen Geburt niemals entspannt entgegen gesehen hätte.
Die Angst, dass Baby 2 nicht einfach nachrutscht hätte mich gehemmt.

Dennoch habe ich den Kaiserschnitt extrem unterschätzt.
Ich bin zwar an Tag 1 direkt aufgestanden, aber fand es sehr sehr schlimm.
Außerdem konnte ich meine Babys nicht versorgen. Mein Mann wickelte und gab mir immer das Baby, welches gestillt werden musste oder mit dem ich kuscheln wollte.

Nach drei Nächten wollte ich Heim. Meine größte Sorge war, wie ich zu Hause nur zurecht kommen sollte. Wie sollte ich nur aus meinem Bett aufstehen ohne die Hilfe, die ein Krankenhaus Bett bietet?? Irgendwie ging es dann. Alles habe ich unglaublich langsam ausgeführt. Bei vielem brauchte ich noch Hilfe.

Ich vermute also, dass du bei einem. geplanten Kaiserschnitt nicht direkt mitgehen kannst, sollte dein Kind woanders versorgt werden müssen. Eventuell aber direkt am Tag danach.
Vielleicht gibt es eine Klinik, die beide Stationen nah bei einander hat?

Ich halte den Kaiserschnitt trotzdem für eine gute Idee in deiner Situation.

Wie ist es mit: Antibiotika, dann einleiten und dann Kaiserschnitt, wenn Einleitung nicht klappt?

Alles Gute!

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Ohje, die Überlegungen kann ich total nachvollziehen. Meine kleine hatte auch eine Neugeboreneninfektion, das war wirklich schrecklich.

Die Stationen waren direkt aneinander, ein paar Meter laufen. Mamas die einen Kaiserschnitt hatten und deren Kinder auch dort lagen, wurden immer mit dem Rollstuhl rübergebracht.
Nach meiner Entlassung konnte ich in ein Gästezimmer, direkt über der Neointensiv, ziehen. Die hatten tatsächlich gute Betten.
Aber nach einem Kaiserschnitt, bleibt man ja eh etwas länger im Krankenhaus.
Bei uns wurden da auf jeden Fall alle Mamas sehr gut betreut und es wurde wirklich viel mit allem geholfen von dem Personal.
Vielleicht gibt es in eurer Gegend noch ein anderes Krankenhaus welches du dir anschauen könntest? Da scheint es ja große Unterschiede zu geben.

Für mich hab ich übrigens entschlossen, FALLS ich ein zweites Kind bekomme, dann nur mit Kaiserschnitt. Ob ich das dann wirklich durchziehe oder bis dahin wieder ganz anders denke, weiß ich natürlich nicht.