Wie fühlt sich ein Kaiserschnitt an ?

Hallo , ich würde gerne verschiedene Erfahrungen von Kaiserschnitten hören.


Mein Baby lag noch nie in SL , gelegentlich in BEL ansonsten immer Querlage. Aktuell sagt mir mein Gefühl, dass es dadurch ein Kaiserschnit wird. Geburt aus BEL kommt für mich nicht in Frage. Ich kann mir auch kaum einen Kaiserschnitt vorstellen, der Gedanke ich bin wach und man schneidet mich auf , finde ich schon ziemlich gruselig.

Daher meine Frage wie hat sich euer Kaiserschnitt angefühlt und wie lange hatte ihr danach Schmerzen?

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Der KS selbst - super. Ich hatte so starke Schmerzen in der SS durch Mutterbänder und Symphyse und plötzlich ist es einfach weg und schmerzfrei. Das Ruckeln, was manche unangenehm finden, fand ich ganz nett, bisschen wie eine Massage. Die Atmosphäre war auch super, du denkst da nicht wirklich dran, dass du gerade filetiert wirst ;-)

Die Schmerzen danach waren für mich schon heftig und ich habe fast 2 Wochen Schmerzmittel genommen. Aber da scheine ich eher die Ausnahme zu sein, hier im Forum sind manche schon 2-3 Tage nach dem KS spazieren gegangen und munter herumgesprungen.

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Hallo, ich empfand den Kaiserschnitt als überhaupt nicht schlimm, die PDA war auch nicht schmerzhaft. Die Schmerzen danach waren schon übel, insbesondere die ersten Male aufstehen... Habe auch ca. 14 Tage Ibuprofen genommen. Die zwei vorangegangen natürlichen Geburten taten aber auch ziemlich weh 😃

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In dem Moment denkst du nicht darüber nach, dass du aufgeschnitten wirst. Du denkst nur darüber nach, dass du jeden Augenblick dein Baby im Arm haben wirst.

Der schnitt hat durch die PDA gar nicht weh getan, ich hab wirklich nichts gemerkt, die erste Nacht war dann schwer, aber wichtig ist, dass man nicht zu lange liegen bleibt, auch wenn’s weh tut. IBU regelt ansonsten.

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Das kann man so pauschal einfach nicht sagen. Es gibt genug Frauen, die jede Sekunde daran denken, dass sie aufgeschnitten werden. Es ist nun mal einfach krass.

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Ja, ich fand den Gedanken daran sehr unangenehm. Und für mich persönlich hat es sich eben einfach nach OP angefühlt und nicht nach Geburt (was natürlich nicht heißt, dass ich deswegen weniger über mein Kind gefreut habe, aber es war eben anders, ich war halt passiv und musste mich komplett auf das OP-Team verlassen).

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Ich hatte nach einem vorangegangenen Notkaiserschnitt eine Resectio und hatte so eine Panik bei dem Gedanken daran, bei vollem Bewusstsein aufgeschnitten zu werden, dass ich ernsthaft über eine Vollnarkose nachdachte. Nach vielen Gesprächen war dann klar, dass wir es versuchen, weil die Ärztin meinte, es sei psychologisch ganz sinnvoll nach der ersten furchtbaren Geburt.

Es war schon seltsam, kann man nicht anders sagen. Alles wird taub, dann geht es los und man sieht Blut an irgendwelchen Instrumenten, bei dem man weiß: Um Himmels Willen, das ist meins :-D Das Kind saß bei mir extrem weit oben, weswegen das Geruckel echt krass war. Das war ziemlich unangenehm, aber ansonsten ging es. Zwischendurch war ich schon ziemlich angespannt, aber man hat so viele nette Leute um einen herum, die einen beruhigt und mit einem geredet haben - dadurch ging es ganz gut. Ich habe auch viel dabei gefragt, weil ich gewisse Sachen ja null einordnen konnte.

Die Schmerzen danach waren schon ziemlich schlimm, deutlich heftiger als nach dem ersten Kind. Aber das ist total unterschiedlich, einige springen schnell wie ein junges Reh umher, andere, so wie ich, kämpfen schon länger damit. Man kann es unmöglich vorhersagen. Aber wenn man kontinuierlich Schmerzmittel nimmt, bleibt es auf einem erträglichen Level. Man muss ja auch schnellstmöglich auf die Beine kommen. Und das Wissen, dass es von Tag zu besser wird, hilft. Ich hab mir am ersten Tag immer gesagt: Stell dir vor, du wärst chronisch krank und müsstest das jetzt jeden Tag ertragen - also reiß dich zusammen, es wird bald besser sein!

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Den KS (hatte nach 27 std. einen aufgrund abfallender herztöne und da der kleine mann einfach nicht ins becken rutschen wollte) an sich fand ich persönlich auch super und überhaupt nicht unangenehm. Wurde durch meinen Mann und das Krankenhauspersonal super abgelenkt.
Wirklich unangenehm fand ich nur den Katheter, den ich bis zum nächsten Tag hatte und dass ich beim aufstehen immer so eine riesen Angst hatte dass mir gleich die ganze Narbe aufreißt 😅 ist natürlich nicht möglich, aber dadurch hab ich mich total dämlich und umständlich angestellt 🙂 ansonsten regeln wirklich die Schmerzmittel alles.

Froh war ich auch dass man ja direkt beim KS abgesaugt wird und ich dadurch so gut wie keinen wochenfluss hatte. Und wenn man das so sagen darf dass mir dadurch mögliche geburtsverletzungen wie dammriss etc. erspart worden sind, davor hatte ich immer eine riesen Angst.

Durfte nach 2 Tagen heim und konnte da auch schon kleine spaziergänge mit dem Hund machen. Brauchte da auch schon keine Schmerzmittel mehr.

Bearbeitet von Pinky1988
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Mein KS war eine wunderschöne Geburtserfahrung. Ich hab mich vorher informiert wie es genau abläuft. Dann wusste ich zum Beispiel dass man leicht festgebunden wird a den Handgelenken und es war dann kein Problem für mich. Sobald da sKind da ist wird das sofort gelöst.

Während ich aufgeschnitten wurde (hat glaube 5 oder 8 Minuten gedauert. Hab ich mit meinem Freund und dem Anästhesisten Witze gemacht und wir haben über unser Lieblingsessen geredet. Mein Freund fand es super irritierend und wollte über die Geburt reden Ich: “Ich will grad nicht dran denken das ich aufgeschnitten werde. Lass uns über Pizza reden” 🤣
Als der Kleine dann da war, war es mir egal. Ich habe überhaupt nichts gespürt, auch nicht das setzen der Betäubung. Der Kleine war mit Papa dann im Nebenraum für die U 1 und ich hab mich mit dem Arzt und Schwestern dann über den KS unterhalten. Wie weit sie beim zunähen sind zum Beispiel.

Ich wollte eigentlich ins Geburtshaus und hätte mir nie vorstellen können dass ein KS für mich so ein schönes Geburtserlebnis wird.

Alles Gute für deine weitere Reise ❤️

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Same here, sollte ich jemals ein zweites Kind bekommen, wird es definitiv wieder ein KS! :)

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Also bei mir lief es supi.
Ich bin nach 4 stunden aufgestanden (nach 2 stunden diskutieren) und ging erst mal duschen
In der nacht bin ich gleich mit baby spazieren gegangen durch die station 🥰
Und schmerzmittel brauchte ich keines mehr.
Ich bin denke ich aber generell anders ich habe auch generell zu wenig nervenzellen. Merke keine brüche etc.
Auch meine beiden spontan geburten mit wehensturm habe ich keine schmerzmittel benötigt.
Den KS selbst empfand ich absolut nicht dramatisch es hat ein wenig gerüttelt ubd geschüttelt aber ansonsten war es ganz schön eigentlich 🥰

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Zum KS selbst kann ich nicht viel sagen, da ich eine Vollnarkose hatte.
Aber danach ist es wichtig so schnell wie möglich aufzustehen.
Ich hab mir vorm ersten Aufstehen einfach ein Opioid über eine Infusion geben lassen und dann durchgezogen. Es tat schon noch weh, war aber erträglich.
Alles danach war für mich nicht mehr der Rede wert, was die Schmerzen anging. Fühlte sich dann nurnoch an wie ein Muskelkater.

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Meine Geburt endete in einem sekundären KS mit PDA, worauf ich aber schon ganz gut eingestellt war. Habe ich mehrfach im Umfeld mitbekommen und es hat mich nicht sonderlich überrascht.

Ich hatte selbst schon einige andere OPs und immer alles gut überstanden, daher auch generell keine Angst vor OPs und Narkosen.

Ich bin mit dem Gefühl freudiger Erwartung in den OP gegangen. Das Team war gut gelaunt, es wurde viel gescherzt.

Ich habe gemerkt, dass etwas am Bauch gemacht wird, aber es war nicht unangenehm. Schmerzen hatte ich gar keine währenddessen.

Nach dem KS fand ich es auch nicht so dramatisch. Klar hatte ich Schmerzen, aber gut aushaltbar mit S chmerzmitteln.

Nach einer Woche bin ich schon wieder durch die Gegend gelaufen als wäre nichts gewesen.

Das Schlimmste war bei mir die Gastritis, die ich durch zu viel Ibuprofen bekommen habe.

Insgesamt ein schönes Geburtserlebnis🥰

Bearbeitet von luthien86