Besuch in den ersten Tagen nach Geburt

Hallo ;-)

Wie habt ihr das denn so mit Besuch im KKH bzw die ersten Tage zuhause gemacht?
Durfte der Besuch das Baby auf den Arm nehmen oder eher nicht ?
Hab gelesen das wäre nicht so gut am Anfang

Mir graut es jetzt schon davor. Ich bekomme einen med. notwendigen Kaiserschnitt u möchte eiglt im KKH gar keinen Besuch . Und die erste Zeit zuhause ehrlich gesagt auch nicht.
Leider haben die Verwandten kein Verständnis dafür. Im Gegenteil… die reden so, als würden sie stundenlang im KKH bzw. Bei uns zu Hause sitzen wollen
Ist mein erstes Kind und ich möchte einfach die Zeit am Anfang genießen und mich nicht mit Besuch der mich stresst rumschlagen wollen
Auch haben wir ja keinen Plan wie es läuft mit dem Baby . Muss man sich ja erstmal zurecht finden und einspielen

Ich bin für alle Tipps wie ich die Situation lösen kann, ohne das es Streit gibt , sehr sehr dankbar 🥰

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Mach es so wie es für dich richtig anfühlt.
Wir sind direkt nach der Geburt nach Hause. Hab im Auto alle informiert das wir nach Hause fahren.

Als wir angekommen sind wartete Schwiegermutter schon auf uns, da sie in der Nachbarschaft wohnt.

Für mich war es völlig selbstverständlich das sie ihr Enkelkind halten und kuscheln darf. Ich war froh nen Moment Pause zu haben und die Reste vom Frühstück aufzuräumen die morgens stehen geblieben sind als wir los gefahren sind.

Nach 2 Stunden ist sie dann wieder gegangen und meine Eltern kamen, die natürlich auch kuscheln und halten durften.

In den nächsten Tagen kamen dann immer mal wieder andere Nachbarn Freunde Verwandte und Bekannte. Natürlich durfte jeder der wollte das Baby halten.
Nur wenn es geweint hat hab ich es kurz genommen um zu stillen oder zu trösten.

Dem Baby war es völlig egal von wem es gehalten wurde, hat die meiste Zeit seelenruhig gepennt und war auch danach immer super entspannt.

Ich fand es mega. Immer mal wieder kurz Pause um was im Haushalt zu tun, die meisten haben was leckeres zu Essen mitgebracht...


Besser geht es doch gar nicht.
Ich kann diesen Trend von bloß niemanden nach der Geburt sehen und mindestens 3 Wochen in der Wohnung verschanzen und nicht mal Oma und Opa rein lassen mehr als absurd.

Aber das muss dann jeder für sich entscheiden

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Ja das kommt halt auch immer darauf an , wie das Verhältnis zu einander ist. Für uns wäre es der Horror wenn die Schwiegermutter schon vor der Tür stehen würde und irgendwelche Nachbarn kommen würden 😂

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Für mich auch, egal ob Schwiegermutter oder Mutter, ich fühlte mich tagelang wie vom lkw überfahren, da brauch ich nicht noch Besuch.
Und als allerletztes wäre es mir eingefallen den Haushalt zu machen.

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Huhu,

Schwierige Situation. Ich kann dir von meiner Erfahrung diesbezüglich berichten.
Ich denke es kommt auch stark auf dein Gegenüber an.

Ich habe in der Schwangerschaft und gerade am Ende klar kommuniziert, das ich vermutlich erst Mal auch keinen Besuch möchte. Nicht im Krankenhaus. Weil ich das mit meinem Mann erstmal alleine möchte und Zuhause möchte ich mich noch nicht festlegen. Ich teilte meiner Familie mit, das ich das einfach nach der Geburt entscheiden möchte je nachdem wie es uns allen geht und mich dann ggf. Melde und bitte von Spontanbesuchen in den ersten beiden Wochen abzusehen.
(Mein Mann war auch nur die zwei Wochen Zuhause und unsere Familie wohnt sehr weit weg. D.h. die bleiben auch ein paar Tage)
Ich habe aber auch gesagt das wir uns natürlich melden und evtl per Video Chat Mal anrufen um das Baby zu zeigen.

Ich stieß auf unterschiedliche Reaktionen. Deshalb kommt es stark aufs Gegenüber an.

Meine Schwiergerfamilie akzeptierte das und sagte ist in Ordnung. Würden natürlich gerne direkt kommen aber sie akzeptieren das. Waren tatsächlich auch nicht sauer oder so.
Meine Familie in etwa auch so bis auf meine Mutter die völlig eskalierte und super sauer war und meinen Wunsch nicht respektierte.
Da unser Verhältnis eh zu dem Zeitpunkt etwas schwierig war ging ich dann erstmal auf Abstand.

Ich denke das wichtigste ist, der Familie und auch Freunden zu zeigen bzw zu sagen das man sie wertschätzt und sich freut wenn sie das Baby früh sehen wollen und das Interesse überhaupt da ist. Und ihnen zu sagen das das mit dem Besuch nicht an ihnen liegt. Und man das einfach danach entscheidet und sich meldet und sie bitte nicht traurig sein sollen. Villt kann man ihnen ja noch erklären das sich so viel im Leben ändert und man das ja noch nicht einschätzen kann und das eben erstmal abwarten möchte.

Keine Ahnung mit viel Gefühl eben 😅 ist nicht so meine Stärke.
Hätte es meiner Mutter vermutlich auch feinfühliger sagen sollen ,😅

Wichtig finde ich aber vor allem das du dich nicht gezwungen fühlst was zu tun was du nicht willst. Man wird nur 1*das erste Mal Mutter und ich finde dann sollte man sich das Wochenbett so gestalten wie man es sich wünscht und nicht wie andere es sich wünschen.

Im übrigen hatte ich dann um Wochenbett doch Recht viel Besuch aber einfach weil es mir gut ging und ich das dann auch wollte. Deshalb besser alle Optionen offen halten.

Viel Erfolg :)

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Ich habe das so ähnlich schon versucht. Das ich es eiglt nicht möchte, aber man ja als Kompromiss spontan was ausmachen kann, Jenachdem wie es uns geht und wie alles läuft. War für meine Mutter absolut keine Option. Null Verständnis und sie jetzt hat sie sich an dem Tag des KS und den danach frei genommen auf der Arbeit. Als ich sagte das das unnötig sei, meinte sie, das sie am liebsten schon vor der Türe stehen will, wenn wir auf s Zimmer gebraucht werden . U dann beide Tage im KKH sein möchte … 🙈🙈🙈🙈

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Schwierig.
Hört sich fast an wie bei mir 😅

Und es hört sich an als ginge es nurnoch deutlich ohne freundlich drum Rum zu reden.
"Ich möchte nicht das du ins Krankenhaus kommst ohne das ich dich vorher eingeladen habe."

Bei uns gab es etwas nachdem es eskalierte die selben Worte. Musste dann auch sagen das ich sie rauswerfe wenn sie einfach kommt. Da sie wehement meinte sie will aber ihr Enkelkind sofort sehen das sei ihr Recht.

Ich drücke dir die Daumen das du die Kraft hast deine Wünsche durchzusetzen und es doch noch friedlich Rum bekommst mit deiner Mutter !

Ich ahne das bei mir dann durchgezogen und auch wie gesagt erstmal Abstand/kein Kontakt.
Ich bin der Meinung es fängt schon am Anfang an und ich möchte das meine Mutter meine Wünsche respektiert und sich dran hält wenn ich sie klar kommuniziere. Sonst gibt es später nur Streit. In jeglicher Beziehung mit dem Enkelkind wenn sie mich und meinen Standpunkt ignoriert.

Im Nachhinein muss ich auch sagen das es für war! Sie hat gelernt ich ah e gelernt. Unsere Beziehung ist nun achtsamer dem gegenüber.

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Ich habe im Krankenhaus nur die Großeltern erst einmal zugesagt, weil ich nicht wusste wie es mir geht und habe mir dann offen gelassen es anderen noch frei zu stellen. Den Rest der Familie haben wir dann nach und nach gemacht wie die Leute dann auch Zeit hatten. Meistens in kleinen Konstellationen.

Mit dem Baby auf dem Arm. Ich wusste nicht wie ich reagieren würde, wenn andere mein Baby auf dem Arm haben wollen. Da die Leute aber abgewartet haben, ob ich es ihnen anbiete, konnte ich selber entscheiden, wer und wann mein Kind bekommt.
Ich habe es abgeben können, aber saß dann immer auch daneben und nicht so lange und nur wenn er ruhig war. Ich hätte es nicht gemacht, wenn ich mich dabei nicht wohl gefühlt hätte. Aber sobald ich ankam habe ich mein Kind auch sofort wieder bekommen. Ich habe dadurch super schöne Bilder von der Familie, die so nie wieder entstehen würden. Ich bereue es deswegen nicht.

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Mein ganz klarer Tipp wäre, das vorher gar nicht zu regeln und ganz klar zu machen: Es ist eine neue Situation, ich schaue, wie es mir und dem Baby geht und wir melden uns dann natürlich.
Ein "ich will euch dann sowieso nicht sehen" stößt den Angehörigen sehr vor den Kopf. Ein "die Geburt war leider sehr anstrengend und ich bin aktuell sehr erschöpft und schlafe viel. Besuche müssten sich auf 15min beschränken bzw. Besuche müssen noch ein paar Tage warten" muss meiner Meinung nach dann aber jeder akzeptieren. Falls du Stillen willst, muss es Besuch sein, in dessen Anwesenheit du bereit bist, holprige Stillversuche zu machen, oder die notfalls nach wenigen Minuten wieder gehen, weil das Baby an die Brust will. Wenn das nicht gegeben ist, macht ein Besuch zu Hause mehr Sinn, weil dann der Besuch auch mal länger vom Partner im Wohnzimmer bespaßt werden kann und du dich zum stillen in ein anderes Zimmer zurückziehen kannst. Nicht falsch verstehen, ich bin total für stillen in der Öffentlichkeit und natürlich auch in Gegenwart von Besuch, aber manchmal klappt es anfangs nicht so gut und dann kann ich auf Blicke und Kommentare der Familie gut verzichten.
Und was den Besuch zu Hause angeht, ehrlich sein. "Um ehrlich zu sein, sind wir gerade komplett überfordert von der neuen Situation und müssen uns erstmal zurechtfinden. Wir verstehen, dass ihr das Baby sehen wollt, aber es muss leider erstmal ein ganz kurzer Besuch sein." Aber es kann natürlich auch sein, dass ihr ein Baby habt, dass den Großteil des Tages friedlich schläft, sich dabei auch ablegen lässt, gut trinkt, sehr entspannt ist und kaum schreit. Ja auch das gibt es! Vielleicht ist dir dann sogar langweilig zu Hause und du freust dich über Besuch.

Was das Halten des Babys angeht: In den ersten Stunden nach der Geburt würde ich das nicht empfehlen, da muss das Baby erstmal ankommen. Die Zeit verbringt man in unserer Klinik aber sowieso im Kreissaal, wird extra ganz in Ruhe gelassen, um das Bonding zu unterstützen. Aber wenn in den darauffolgenden Tagen Besuch kommt und es das Baby gerade nicht stören würde, würde ich dem Besuch (wenn die Hände sauber sind und die Kleidung nicht nach Rauch riecht) schon das Baby auf den Arm legen. Babys in dem Alter unterscheiden ja noch gar nicht groß zwischen Menschen und meine Babys waren nicht gerne abgelegt, sondern wollten durchgehend auf dem Arm sein. Vertrauenswürdiger Besuch, der das Baby hält, während ich mal auf die Toilette gehe, war da sogar hilfreich. Aber wenn das Baby gerade abgelegt schläft und ich weiß, dass es aufwachen würde, wenn es jetzt hochgenommen wird, dann hat der Besuch Pech gehabt, dann wird das Baby in Ruhe gelassen. Ein Baby ist kein Spielzeug!

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Ah danke ! Das sind gute Tipps
Also ich habe auch nichts gegen stillen in der Öffentlichkeit usw… aber ich persönlich würde es jetzt nicht vor meiner Familie machen wollen ! Auf gar keinen Fall 🙅‍♀️
Ich bin echt mal gespannt wie ich das bin bekomme

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Bei unserer ersten Tochter hat uns corona die Entscheidung mit dem Besuch im Krankenhaus abgenommen. Ich hatte auch einen Kaiserschnitt und war froh, dass kein Besuch kommen durfte. Deshalb haben wir das beim zweiten Kind auch so gehandhabt bzw wollten es. Die schwiegerfamilie akzeptierte das nicht und kündigte an, dass sie auf jeden Fall ins Krankenhaus kommen würde. Somit hatte ich an der Pforte und der Station gesagt, dass meine zimmernummer nicht gesagt werden darf. Nur mein mann und unsere Tochter durften kommen. Die Gefühle der anderen waren mir dann egal, auf mich wollte schließlich auch keiner Rücksicht nehmen. Zuhause durfte bei beiden Kindern nach zwei bis drei Tagen dosiert Besuch kommen. Das haben wir jeweils spontan entschieden. Denn sicher sagen wie es einem geht, kann man vorher schlecht.

Versuch einfach ehrlich und freundlich zu kommunizieren, dass ihr es nach deinem/eurem Zustand entscheidet.
Pauschal sagen, erst in zwei Wochen, würde ich eher nicht. Vielleicht geht es dir so gut, dass du schon im Krankenhaus besuch willst, vielleicht brauchst du aber auch einfach ein paar tage, dann ist das auch legitim.

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Warte erstmal ab :)

Regel es doch so ,dass du dich meldest.

Ich hatte zwar kein KS, aber 3x eine vaginale Geburt. (Ist ja jetzt auch nicht einfacher 😆)

Ich hab mich immer über Besuch gefreut...die Omas kamen immer direkt ins KH .

Und auch der 1. Tag Zuhaus ,...da kamen immer meine Eltern...mit essen !

Ich hab mich immer sehr gefreut,war stolz mein Kind zu zeigen ...

Aber meine Familie ist da auch null aufdringlich.klar hat meine Mama die kurzen Mal einen Moment gehalten,und es war total OK für uns.

Mach dir vorher nicht so viele Gedanken,und warte erstmal ab 💗

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Mein Tipp (hab 3 Kinder, davon 2 vaginal und einmal geplanter KS): warte bis das Baby da ist und entscheide dann spontan, ob und wen und wie lange du Besuch haben möchtest.
Vielleicht bist du plötzlich so stolz, dass du dich doch freust, wenn Familienmitglieder zum begrüßen vorbei kommen oder du freust dich, Hilfe zu bekommen beim Wickeln, Haushalt usw. sodass du dich besser ausruhen kannst etc.
Hängt alles davon ab, wie es dir nach der Geburt geht, sowohl körperlich, als auch psychisch und wie dein Baby drauf ist.
Kommuniziere vorher einfach, dass ihr euch meldet, ob und in welcher Form Besuch grade ok ist.

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Das muss für euch alleine stimmen und kommt natürlich auch auf dein Wohlbefinden an

Wir gehören eher zur lockeren Fraktion
Bin aus einer grossen Familie und total unkompliziert.
Bei uns kam meistens am Tag der Geburt (kamen alle zw 12.00 und 15.00 zur Welt) kam meine Mutter und meine Schwester am abend kurz vorbei. Meist mit den Geschwisterkinder
Ab Tag 2 durfte jeder unserer Familie und Freunde kommen und das Baby auch halten.

Was bei uns aber sowieso klar ist, auch ohne es zu kommunizieren, niemand kommt krank und jeder meldet sich vorher kurz an, dass nicht 10 leute gleichzeitig da sind.

Aber wie gesagt, jeder so wi es für euch stimmt und es kommt auch sehr darauf an, wie der Besucher ist

Die Frau meines Vaters gehört zu denen, die dir auch mal ungefragt das schlafende Baby aus dem arm nimmt. Da musste ich auch mal klarstellen, dass sie es haben kann, wenn es wach ist. Ansonsten sind bei uns alle sehr respektvoll und warten geduldig, bis ich frage. Ich fand es immer total schön, wie sich alle mit uns gefreut haben, daher habe ich diese Zeit auch sehr gerne geteilt mit meinen liebsten.

Es ging mir aber auch immer gut nach den Geburten und ich bin sowieso gerne in Gesellschaft meiner Familie und Freunden

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Unser Kind hat ET Termin am 30.06.

Wann und ob Besuch im Krankenhaus, wird spontan entschieden, je nachdem wie fit wir sind.
Da meine Mutter aber auch in diesem Krankenhaus arbeitet, kann ich nicht ganz ausschließen, dass Sie zumindest kurz ihren Kopf ins Familienzimmer stecken wird.
Der reicht aber auch ein kurzer Blick und dann wäre Sie wieder weg.

Zuhause darf der Besuch kommen. Meine Eltern wohnen dann in der Etage unter uns.
Da war der Plan, dass der Besuch hauptsächlich bei Ihnen ist und wenn es gerade gut geht, kann der Besuch zu uns oder das Baby kommt runter.

Bei meinen Eltern, Schwiegereltern und guten Freunden habe ich absolut keine Bedenken das unsere Kleine auf dem Arm darf.
Entferntere Verwandte und Bekannte plane ich in den ersten 2 - 3 Wochen gar nicht ein.