Schlafplatz Baby

Hallo ihr Lieben,

mein Mann und ich sind zum ersten Mal Eltern eines wunderbaren Sohnes. Wir haben daher auch wenig Erfahrung. Wollte deshalb mal hören, wie das die frischgebackenen Eltern mit dem Schlafplatz des Babys machen?!

Unser Kleiner möchte überhaupt nicht ins Beistellbett abgelegt werden (wacht sofort wieder auf). Nur an meiner Brust im Bett. Mir ist das aber zu gefährlich nachts. Hat jemand Tipps?

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Hej Marina,

ist bei uns auch so.
Ich lass unsere Kleine (7 Wochen alt) in meinen Armen einschlafen und leg sie dann ins Beistellbettchen, dauert eine Weile bis sie tief genug schläft, so ca. 30 min. aber dann klappts ohne Probleme.

Das Bett ist an meiner Bettseite und zu mir hin aufgeklappt, so kann man die Hand halten oder den Bauch streicheln etc.

Lieben Gruß
Cordi

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Hi Cordi,

danke dir für deine Antwort. Ab wann hat es dann auch geklappt? Unser Baby ist nämlich gerade mal eine Woche alt.

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Entschuldige bitte, erstmal noch herzlichen Glückwunsch Euch :-)

Also am Anfang ging es noch einfacherer, da haben wir ihre Hand gehalten und sie konnte gut ein- und weiter schlafen.
Ab ca. Woche 3 musste ich sie dann manchmal raus nehmen und wieder in den Schlaf schaukeln.

Zu Beginn des zweiten Sprunges, konnte ich sie dann auf einmal eine Nach lang (zum Glück nur eine) garnicht ablegen und so verbrachte ich die ganze Nacht auf der Couch mit ihr im Arm.
Mein Mann löste mich dann morgens ab und konnte sie auf einmal ablegen und sie schlief.

Seit ca. Woche 5 1/2 ist es so wie vorher beschrieben.

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Unsere Maus ist schon 7 Monate und schläft jetzt immernoch die meiste Zeit der Nacht bei uns mit im Bett.😊
Lese dich mal ein über Familienbett. Wenn man ein paar Dinge beachtet ist es nicht gefährlicher und dein Baby wird gerade am Anfang wahrscheinlich besser schlafen.

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Danke dir für deine Antwort. Ich werde mich mal über das Familienbett belesen. Groß genug ist es bei uns 😊

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Unser Bett ist auch ganz gut geeignet mit 1.80m - haben es jetzt halt Babysicher gemacht und so klappt es für uns ganz gut. Wobei seit ein paar Monaten schläft die Kleine meist den ersten Teil der Nacht im eigenen Bettchen. :)
Egal wie es bei euch passt, es wird sich sicher eh noch ein paar mal ändern was das angeht.
Alles gute😊

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Herzlichen Glückwunsch erstmal.

Wir haben es immer wieder probiert mit dem Ablegen und irgendwann hat es problemlos geklappt. Sie schläft heute mit 8 Monaten noch beim stillen ein und wird dann ins Beistellbett abgelegt. Ich konnte leider auch kein Auge zumachen wenn sie bei uns im Bett lag.
Gebt euch noch etwas Zeit. Schöne Kennenlernzeit. ☺️

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Dankeschön 🥰 wir werden jetzt wohl ein bisschen Geduld haben müssen.

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Hey,
da gibt es leider keine allgemeingültige Lösung, da jedes Baby ganz unterschiedlich ist🫣. Manche lassen sich ablegen und manche schlafen ausschließlich mit Körperkontakt, zudem gibt es noch alle Varianten dazwischen.
Ich bin nicht ganz unerfahren, aber habe jetzt zum ersten mal ein „Velcro-Baby“. So langsam bekomme ich nachts die Möglichkeit mich zu bewegen und zu drehen. Bald steht übrigens der 1. Geburtstag an…
Euer Baby ist noch ganz frisch und braucht Zeit um erdseits anzukommen und Urvertrauen zu bekommen. Da ist Nähe superwichtig. Für uns Erwachsene nur ein paar Zentimeter, für Babies wie Welten. Auch wenn du wenig Erfahrung hast, wird dir dein Bauchgefühl meist schon sagen, was du tun sollst.
Unschön aber zweckmäßig ist genau dafür auch der Ammenschlaf. Mamas werden bei dem kleinsten Geräusch wach und schlafen nicht mehr so tief und fest.
Ich hoffe ihr findet ein Schlaf-Arrangement das für euch alle passt💚

Alles Gute🍀

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Vielen Dank für deine Antwort.

Ich glaube auch an meine mütterlichen Instinkte, muss aber noch meine Angst ablegen. Von mir aus könnte ich ihn die ganze Zeit im Arm haben und gar nicht mehr loslassen🥰 Möchte aber natürlich die bestmögliche Sicherheit für mein Baby.

Ich denke, dass sich durch Ausprobieren die passende Lösung finden lässt. Freue mich deshalb über Tipps von anderen😊

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Viele Kinder brauchen Körperkontakt beim Schlafen. Es bedeutet grob: Ich bin beschützt. Man hat mich nicht irgendwo alleine zurück gelassen.
Meine Tochter (jetzt 3,5 Jahre) war auch so. Schlafen ging ausschließlich mit Körperkontakt. Am liebsten dauernuckelnd an der Brust. Keine Chance sie woanders hin zu legen. Tagsüber war sie häufig im Tragetuch und Nachts direkt an mich gekuschelt.
Mein Mann hat das mal beobachtet wie intuitiv ich nachts auf sie reagiert habe.
Natürlich gab es Sicherheitsmaßnahmen (Rausfallschutz; Stillkissen zwischen ihr und meinem Mann, wenn sie dort lag; meine Decke maximal hüfthoch; möglichst feste Matratze, in der man nicht so versinken kann etc.)
So würde ich dir das auch empfehlen. Du wirst intuitiv auf dein Kind reagieren (Ausnahmen gelten natürlich bei Medikamenten, die zu einem tieferen Schlaf führen).
Unser Sohn (7 Wochen) braucht übrigens weniger Körperkontakt. Trotzdem schläft er mit uns im großen Bett. So ist es für uns entspannter.

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Hallo Marina,

ich habe einen 6 Monate alten Sohnemann und in dieser Zeit so ziemlich alles probiert.

Beistellbett klappte, gab mir nie ein sicheres Gefühl (Angst vor wegrutschen, dann drehen und die Angst er liegt mit dem Gesicht in der Lücke und und und).

Die einzige Variante bei der ich bisher ruhig schlafe ist mit Nest in der Mitte unseres Bettes.
Unser Bett ist 2x2m und der Kleine schläft nun mittendrin.

Ich plane bald das Kinderbett (aktuell noch im Kinderzimmer) zu uns umzuziehen (bevor er 1 Jahr alt wird)

Aber am Ende des Tages habe ich in den letzten Monaten am wichtigsten gelernt - hör in dich rein, was sich gut anfühlt und mach GENAU DAS. Irgendjemand wird dir sowieso immer sagen du spinnst 😅❤️

Alles Gute👌🏻🫶

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Danke dir für deine Antwort. Er möchte absolut nicht weg von mir und meiner Brust😃. Hätte das mit dem Nestchen sonst auch gemacht, da dann immer noch die Nähe zu uns ist.

Wir werden aber die kommenden Nächte definitiv noch ausprobieren müssen, was für alle das Beste ist😊

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„Aber am Ende des Tages habe ich in den letzten Monaten am wichtigsten gelernt - hör in dich rein, was sich gut anfühlt und mach GENAU DAS. Irgendjemand wird dir sowieso immer sagen du spinnst 😅❤️“

Genau das!
Egal, ob das Baby im Kinderzimmer, Beistellbett oder im Bett der Eltern schläft - Hauptsache allen geht es gut dabei.
Und da ist es völlig egal, was die Nachbarin oder die erfahrene Mama aus der Krabbelgruppe empfiehlt - erlaubt ist was für DIESE Familie funktioniert

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All meine Kinder haben ab der ersten Nacht primär an meiner Brust oder sonst wie mit Körperkontakt geschlafen.
Das Beistellbett diente in erster Linie als sichere Ablagemöglichkeit im Schlafzimmer oder als Nachttisch

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Danke dir für deine Antwort 😊

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Mein Kleiner ist jetzt fast sechs Monate alt und schläft von der ersten Nacht an immer bei mir mit unter der Decke.
Ich stille seitlich im Liegen und er kuschelt sich dann an mich.

Ich hatte die Decke immer bis zur Nasenspitze. Seit der Zwerg da ist, liegt sie nie höher als an der Hüfte.

Meine (sehr erfahrene) Hebamme hat gemeint, sie hätte es in vielen Jahrzehnten als Hebamme nie erlebt, dass eine Mutter sich auf ihr Kind gelegt oder ihm im Schlaf die Decke übers Gesicht gezogen hätte. Nur unter Drogen- oder Alkoholeinfluss dürfe die Mama nicht stehen.

Selbst die Kinderärztin war mit der Decke einverstanden - solange ich mit drunter liege.

So bekommen wir tatsächlich am meisten Schlaf.
Wenn ich mir vorstelle ich müsste 30min die Augen offen halten um das schlafende Baby ins Beistellbett zu bekommen 🙈 Das wäre mir echt viel zu anstrengend.

Und er hatte auch im Winter nie kalte Hände, obwohl die oberhalb der Decke liegen.
Eine Nacht lag er für zwei Stunden im Beistellbett (im Schlafsack) und hatte eiskalte Hände. Das habe ich nie wieder probiert.

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Hi, danke für deine Antwort 😊. Er hatte heute Nacht bei uns geschlafen. Das hat super gut funktioniert. Wir konnten so mehrere Stunden am Stück schlafen und er hatte auch seine Ruhe. Er braucht das scheinbar und für uns ist es vollkommen in Ordnung🥰.

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Bei dir einschlafen lassen und nach etwa 15 Minuten wenn der Schlaf recht tief ist vorsichtig ins Beistellbett heben/schieben. Dabei immer seitlich ablegen, nicht gleich auf den Rücken und immer den Kopf zuletzt. Und die Hand nicht direkt wegnehmen sondern noch an der Wange oder auf der Brust oder so lassen.

So hat es bei uns nach den ersten Tagen ganz gut geklappt. Ich schlafe super schlecht bis gar nicht wenn unsere Tochter in meinem Arm eingeschlafen ist, daher machen wir das schon lange so und jetzt mit 10 Monaten schläft sie zu 75% in ihrem Bett (neben mir) ein und verbringt auch bis auf zum stillen und manchmal so ab morgens um 6 die letzten Stunden die Nacht in ihrem Bett.
Familienbett muss nicht gefährlich sein, wenn man einiges beachtet. Natürlich kein Alkohol und Drogen, dann Schlafsack fürs Baby und deine Decke nur bis zur Hüfte oder eben das Baby weiter oben hinlegen als dich, kein Nestchen, nicht zu warm fürs Baby. Babys ziehen übrigens erstaunlich früh schon an decken und Tüchern und ziehen sich alles über den Kopf (haben wir bei unserer Tochter auch gesehen) und können so lautlos ersticken, da verstehe ich andere nicht, die eine Decke empfehlen.

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Danke dir für deine Antwort. Wir hatten das mit dem Beistellbett auch ausprobiert aber er möchte da einfach nicht drin bleiben. Wir haben sogar mehr als eine halbe Stunde abgewartet bis er schläft, er dann aber trotzdem schnell aufgewacht. So ging das bis 5 Uhr morgens. Erst, als ich ihn zu mir genommen hatte, haben wir 2,5 Stunden am Stück geschlafen.

Ich denke, wir versuchen das mit dem Beistellbett noch einmal, wenn er etwas älter ist😊

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Wir haben ein recht großes Beistellbett (120x60). Der Vorteil davon ist, dass ich meinen Sohn im Liegen im Beistellbett stillen kann (ich liege dann selber halb mit drin). Wenn er eingeschlafen ist, kann ich mich in mein Bett zurück ziehen ohne ihn bewegen zu müssen, so stehen die Chancen gut, dass er einfach weiter schläft.

Mittlerweile hat er sich gut an das Beistellbett gewöhnt und schläft relativ problemlos darin ein auch ohne (bzw. nach dem) Stillen.
Wir hatten aber auch schon Phasen wobei nur im Arm geschlafen hat und ich bin mir sicher, dass solche Phasen auch wieder kommen werden. Aber zumindest die meiste Zeit klappt es gut mit dem Beistellbett.

Bearbeitet von Yavanna7
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Ich danke dir für deine Antwort. Ein großes Beistellbett wäre sicherlich eine Option. Das müsstennwir uns natürlich vorher zulegen. Das ist jetzt für uns "zu spät". Aber für das zweite Kind werde ich es im Hinterkopf haben😊