geburt im geburtshaus wie wars?

hallo schau mich zz nach einem geeignetem ort zur entbindung um und bin auf ein geburtshaus in meiner nähe gestossen sieht total nett dort aus
hat jemand erfahrungen gemacht wenn ja welche und evtl wieviel kostet sowas ???
selbst hasse ich leider diese sterile kkh umgebung daher will ich dort ungern hin!

danke euch im vorraus

lg lina und würmchen inside

Ich habe erst neulich was über unsere Geburtshausgeburt hier geschrieben:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=15&pid=4509967

Kosten waren bei uns nur Bereitschaftsgebühr (150 Euro). Die Betriebskosten fürs Geburtshaus (350 Euro) musste ich zunächst vorstrecken, bekam das Geld aber zwei Wochen nach der Geburt von meiner KK (DAK) wieder erstattet. Die Betriebskosten sind von Geburtshaus zu Geburtshaus unterschiedlich hoch und nicht jede Kasse erstattet die Kosten: Da solltest Du unbedingt bei der KK nachfragen! Bereitsschaftsgebühr ist je nach Hebamme auch unterschiedlich, da musst Du nachfragen.

Suche Dir einen Ort, wo DU Dich wohlfühlst - denn DU und niemand anderes muss ide ganze "Arbeit" machen ;-)

LG Steffi

Hallo,

ich wollte auch erst im GH entbinden, da ich KH wie die Pest hasse und hätte mir nie vorstellen können, da mein Kind zu bekommen.

In der 20. SSW habe ich mir dann eine Hebi gesucht und die hat mich gefragt, warum ich nicht gleich zu Hause entbinden möchte, denn es ist nichts anderes als eine Entbindung im GH und ins GH muss man ja auch noch hinfahren, daß fällt bei Hausgeburt weg. Ich fand die Idee super und mein Mann war auch total begeistert und wir haben die schönste Geburt erleben dürfen in den eigenen 4 Wänden ohne Getöse und ohne durch fremde Leute ständig gestört zu werden.

Bisher kannte ich Geburten ja nur von Erzählungen und aus dem Fernsehen (Mein Baby) und meine Geburt zu Hause war absolut anders. Ich habe weder in einem Bett gelegen noch wurde ich verkabelt oder habe irgendwelche Infusionen, CTG sonst noch störende Sachen an meinen Körper gebackt bekommen. Ich habe mich frei bewegen können in jedem Raum und meine Hebi ist erst ganz zum Schluss gekommen.

Klar hat man Schmerzen, aber da man so frei war, brauchte ich auch keine Schmerzmittel und habe unser Baby nach 9 Std. ohne Geburtsverletztungen in meinem Arm gehabt.

Nun bin ich wieder schwanger und meine Hebi kommt alle 4 Wochen zur VU, da ich auch wieder zu Hause entbinden werde und ich freue mich schon riesig auf diesen Tag und es kann es kaum noch abwarten.

LG
Julia + Coco 20 Mon. + Perle 20 SSW.

Hallo!

Ich habe meine beiden Mäuse im Geburtshaus bekommen und würde es immer wieder tun (aber wir haben jetzt unsere Familienplanung beendet!).

Beide sind Wassergeburten und waren/sind nach der Entbindung super zufrieden und glückliche Zwerge.

Ich finde im GBH herrscht einfach eine friedlichere Stimmung. Man ist die Hauptperson und kann recht selbstbestimmt entscheiden was passiert und was eben auch NICHT! Z. B. Einlauf, Ort (Bett, Wanne, usw.)
Besonders schön ist, dass die Hebamme(n) nur für einen alleine da sind und dich auch schon recht früh und intensiv kennen lernen. Daher wusstem "meine" doch recht genau, was ist an Ermunterung und Hilfe brauchte und was nicht.

Ich könnte mir überhaupt nicht vorstellen in der HEktik und dem trubel einer Klinik zu entbinden oder dort nach der Geburt zu liegen.Alleine der Gedanke, dass man unter der Geburt mehrer verschiedene Hebi hat finde ich seltsam.

Wir konnten uns Musik mitbringen und hatte Kerzen und Duftöl, alles war superschön und nach der Geburt hatten wir ganz viel Zeit zu dritt, um uns kennen zu lernen und zum auspulsieren des Nabels. Alles sehr entspannt.

Meine KLeine ist jetzt eine Woche alt. Sie ist letzten Freitag um kurz nach 21 Uhr zur Welt gekommen und Samstag morgen um 10:30 saßen wir alle inkl. Oma, Opa und natürlich großer Schwester mit frischen Brötchen um den Frühstückstisch und mir fiel echt kein Grund ein, warum ich in einem Krankenhaus hätte liegen sollen. Aber: wir hätten auch noch 3 Tage im GBH in einem seperaten Appartement bleiben können.

Kosten übernimmt die Krankenkasse genau so wie in einer Klinik, nur die Hebammenbereitschaft muss man selbst bezahlen, leigt so um die 200€.

Ich wünsche dir eine tolle Geburt (ich habe meine beiden Entbindungen als die schönsten Momente in meinem Leben in Erinnerung), wo auch immer es sein wird.

Alles Liebe

ANY mit Nina (3,5 Jahre) und Kati (*12.01.2007)

Hallo Lina !
Ich habe zwar zwei Hausgeburten hinter mir, wollte aber bei meiner Tochter damals erst ins Geburtshaus (aber mehr wegen meinem Mann, da ihm eine Hausgeburt erst unheimlich war ;-)).
Wir hätten dort 250 Euro Rufbereitschaftspauschale selber zahlen müssen, den Rest hätte die Krankenkasse übernommen, genau wie bei einer Hausgeburt.
Ich bin dann doch lieber zu Hause geblieben da es mitten im Winter war und wir zum Geburtshaus eine Dreiviertelstunde hätten fahren müssen - ich konnte mir nicht vorstellen, nach der Geburt in das kalte Auto zu steigen und so weit wieder zurückzufahren #schock
Im Nachhinein muß ich sagen, daß es die beste Entscheidung meines Lebens war, ich war froh, dort liegenbleiben zu können, wo mein Kind geboren wurde, ohne Stress, ohne Hektik, einfach nur kuscheln und sich wohlfühlen #freu
Wenn Ihr ein Krankenhaus in der Nähe habt würde ich gleich zur Hausgeburt raten, denn das ist im Grunde wirklich genau dasselbe wie eine Geburtshausgeburt !
Falls Du Fragen hast, kannst Du mir gerne mailen.
Liebe Grüße,

Katrin mit Emilia-Sofie (*05.01.05) und Nevio (*03.09.06), beide zu Hause geboren #cool