Ich vermisse meine hebi

Hallo,

Ich habe keine Ahnung was mit mir los ist.
Ich habe vor 5 Wochen meine Tochter bekommen und hatte eine super liebe beleghebamme.
Sie kam während der Schwangerschaft zu mir,hat meine Tochter entbunden und auch die letzten wochen war sie da.
Erst hat Sie immer nach meiner Tochter geschaut und dann meistestens über 1 stunde noch zusätzlich Kaffee getrunken und gequatscht über alles mögliche #huepf
Tja jetzt war Sie vor ca 1 woche bei mir und seitdem hat Sie sich nicht mehr gemeldet.
ich denke das Sie wohl nicht mehr kommt.Ok,der kleinen gehts gut und das Sie irgendwann nicht mehr kommt war mir klar.
Aber ich vermisse Sie irgendwie richtig.
Damals hatte ich eine hebi da war ich froh das sie nicht mehr kam,da ich Sie überhaupt nicht leiden konnte.Aber Anna ist echt eine Liebe.

habt ihr auch so eine liebe hebi gehabt die ihr nach der Wochenbettphase vermisst habt??

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Hallo Juliane!
Das ging mir damals haargenau wie Dir!
Meine Hebi war die (für mich) beste Hebi der Welt und ich habe die Zeit lange vermisst. Sie war bei uns täglich und hat sich immer besonders viel Zeit genommen. Man hat gemerkt, dass sie gern zu uns kommt. Und nach ein paar Wochen war sie dann das letzte Mal da und wir haben ihr ein schönes Geschenk gemacht, zum Abschied. Ich werd sie nie vergessen und falls wir nochmal ein Kind bekommen, wird sie als erstes angerufen.#freu

Ich hab sie damals mit gefilmt, als wir die Kleine nach der Geburt gefilmt haben, und die Stelle habe ich mir damals sehr oft angeguckt. Einfach aus Sehnsucht nach dieser Zeit. Trotz Schmerzen usw war es soo schön. Na, Du verstehst schon ;-)

Also, alles ganz normal! Das wird schon vergehen, auch wenn man es nicht will, ne?

Hab auch gerade ein Heul-posting im Kleinkindforum aufgemacht...

Gruß & Kopf hoch

Laboe mit Antonia (die am 7.7. 2 wird #freu)

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Ich vermisse meine Hebamme auch.
Sehe sie aber noch regelmässig weil ich zur Aquafitness gehe und sie diesen Kurs leitet.
Sie war echt super fürsorglich und hat sogar mehr Besuche gemacht als sie musste. Sie kam 10 Wochen lang einmal die Woche zu mir auch mehrmals die Woche, wenn nötig.

Liebe Grüsse
Carmen und #baby Chantal * 27.02.07

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Hallo,

ja mir gings genauso! Meine Hebamme habe ich in der 16.SSW kennengelernt, als ich mir das Geburtshaus, in dem meine Tochter später zur Welt kam, angesehen habe. Sie hat meinen GVK geleitet, ab der 30.SSW alle VU gemacht. Sie war bei der Geburt meiner Tochter dabei, hat sich im Wochenbett um uns gekümmert. Und plötzlich war die Zeit vorbei :-(

Aber so einmal im Vierteljahr telefonieren wir miteinander. Da meine Tochter anders ist als die meisten anderen Kinder, die sie zur Welt bringt, möchte sie immer mal wieder wissen, wie es uns so geht und wie sie sich entwickelt.

Ich freue mich drauf, sie wieder öfters zu sehen, wenn ich mal ein zweites Kind bekomme ;-)

LG Steffi

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Hallo juliane24,
Du hast mit Anna etwas sehr schönes gemeinsam erleben können. Sie wird wahrscheinlich immer eine wichtige Rolle spielen, wenn Du an Deine schwangerschaft, die Geburt und die erste Zeit nach der Entbindung zurückdenkst. Das ist, denke ich, etwas wunderbares. Du hattest die Möglichkeit, aus dieser schweren, aber wundervollen Zeit die schönen Seiten bewußt zu erleben. Nur leider ist eben die Zeit Deiner Hebamme bei Dir irgendwann vorbei. Sie wird andere Frauen auf genau denselben Weg begleiten, wie Dich vor kurzem noch.

Ich denke mit sehr vielen liebevollen Gedanken an die Zeit mit meiner Ärztin zurück. Mein Sohn ist mit Hilfe von Medikamenten entstanden und ich sage für mich immer: Elias hat eine Mama, einen Papa und eben eine Ärztin gehabt, um gezeugt zu werden. Ist stand dann nach meiner Entlassung aus der Klinik gleich am nächsten Tag mit Elias bei Ihr in der Praxis - trotz der noch nach unten ziehenden Schmerzen damals. Und die Hebamme, bei der ich entbunden habe, an die und das Geburtserlebnis erinnere ich mich genauso gern; genauso gern an den Arzt, der bei der Entbindung dabei war. Ich habe jeden Tag mehrmals an all das gedacht. Man kann sagen, als die Wochenbettzeit vorbei war, habe ich mich dann leise von der Hebamme und den entbindenden Arzt verabschiedet. Ich bin noch einmal in die Charite gefahren, habe was hübsches süßes zusammengapackt, mich für die wunderbare zeit bedankt und verabredet, das wir uns dann in etwa zwei Jahren hoffentlich wiedersehen werden. Das war mir damals ein Bedürfnis.

Na und meine Ärztin, die die Schwangerschaft betreut hat sehe ich zwar nicht mehr so oft, aber ich habe hier gerade aktuelle Bilder von elias liegen und werde ihr einen Brief schreiben und von Elias berichten.

Liebe Grüße, Anke