Nervosität vor dem Arzttermin😓

Wie geht's euch immer so vor den Arztterminen? Meiner ist Morgen bei 11+3 und die Anspannung steigt...führe sozusagen ständig einen inneren Monolog. "Es wird sicher alles gut sein. In der 9.ssw war doch auch noch alles gut. Die Wahrscheinlichkeit, dass jetzt das Herzchen nicht mehr schlägt ist sehr gering" im Wechsel mit "und wenn doch etwas nicht in Ordnung ist? Es trifft auch andere, warum sollte ausgerechnet ich Glück haben und andere so viel Pech"?
Kennt ihr das? Wie schafft ihr es ruhig zu bleiben?

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Bei mir ist das jedes mal so 🙈
Bin 13+4 und war nun insgesamt schon 5× beim US (2x Kiwu Klinik und 3× Gyn). Schlimm ist meist die Nacht vorher. Eigentlich wollte ich nach vollenden der 12. Woche keine Angst mehr haben. Also jetzt für den nächsten Termin in 3. Wochen ... wird leider auch nichts. Bammel stellt sich jetzt schon wieder ein 😳

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Ich kann dich auch verstehen.
Bin heute in die 24.Woche gekommen und hatte vor jedem US Angst. Erst, ob meine Babys noch leben und das Herzchen noch schlägt und nun, wo ich sie jeden Tag deutlich spüre, ob sie gesund sind.
Ich denke das werden wir nie ablegen können 🙈

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Mir gings tatsächlich bis zur Geburt so. Durch eine dicke fette VP hab ich meine Kleine kaum gespührt...
Aktuell bin ich in der 7 ssw. Ich bin vor den Terminen extrem angespannt 😥 und trotzdem irgendwie emotional distanziert.
Alles Gute uns allen 🐞🍀

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Ohhhhh Ja, ganz schlimm! Da hilft bei mir nichts gegen, kurz bevor ich auf den Stuhl hopse steh ich kurz vor nem Herzinfarkt 😫

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Ich bin in der 33. SSW und mache mir die Gedanken vor jedem Ultraschall Termin, aber auch immer erst einen Abend vorher. Totaler Quatsch eigentlich. Zumal ich meinen Zwerg ja auch schon kräftig spüre. Ich glaube das gehört zum Mutter sein dazu 😅

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Bei meinen letzten Termin in der 12 Woche habe ich die ganze Nacht vor Angst nicht geschlafen....🙄wo sie dann Bei mir den Blutdruck gemessen haben war er auch viel zu hoch ...das ich für den Tag auch Arbeits Verbot hatte ..sollte dann die nächsten drei Tage von zu Hause aus messen da war er wider gut 🤗

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Oje, ich denke das wird bei mir ähnlich sein😂

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Oje... anscheinend geht es niemand wirklich besser. Manchmal hab ich ein schlechtes Gewissen, weil ich mich noch nicht so richtig freuen kann und auch bei mir ist es so, dass ich auch noch ziemlich distanziert bin...man verliert ein bisschen das Vertrauen in den eigenen Körper, wenn man nicht mehr richtig funktioniert :( gut zu hören, dass ich nicht alleine damit bin.

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Es liegt aber auch daran, dass unser Vorsorgesystem darauf ausgelegt ist, nach Pathologien zu suchen..

Und gerade Schwangere mit besonderer Vorgeschichte brauchen besonders viel Mutmache.

Das habe ich sehr vermisst und bin deshalb andere Wege gegangen..

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Ich habe in meinen Folgeschwangerschaften (nach der stillen Geburt) auf Arztbesuche verzichtet, bis ich die Bewegungen des Kindes bemerkt habe. Dann auch nur sehr eingeschränkt und eigene sowie Hebammenvorsorge gemacht.

Meine Schilddrüse habe ich mit dem Hausarzt und Embryotox zusammen eingestellt.

Wenn man keine gravierenden Erkrankungen betreuen muss (Heparin spritzen etc.), dann haben Arzttermine keinen gesundheitlichen Mehrwert.

Ich wollte lieber in mich reinspüren und nicht mehr diese Angst vor den Arztterminen fühlen.

Auf diese Situationen zu verzichten, hat mir sehr geholfen.

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Das ist sehr mutig von dir. Vor allem bei deiner Vorgeschichte... Aber du hast sicher Recht, der Arzt verhindert einen Abgang nicht- zumindest nicht so früh...hattest du dann keine Angst? Ich würde es trotzdem nicht schaffen ohne die Termine. Auch wenn die Beruhigung immer nur von kurzer Dauer ist...

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Wie gesagt, es kommt drauf an, welche Betreuung man benötigt.. Je nach Vorerkrankung kann man nicht darauf verzichten..

Ich konnte es zum Glück über andere Fachärzte managen..

Doch, ich hatte Angst.. Aber gerade, dass ich mich darauf konzentriert habe, dass der Arzt mir ohnehin die erste Zeit nicht helfen kann, hat mir sehr geholfen, ruhig zu bleiben..

Dadurch, dass meine Schwangerschaft relativ unbeobachtet war, konnte ich meine Ängste gut bei mir behalten.. Und mit ihnen umgehen.

Beim Arzt habe ich mich wie in einer Prüfungssituation gefühlt..

Wichtige Termine (z.B. den Ultraschall beim Pränataldiagnostiker, um nach einem weitern Gendefekt zu suchen bzw. um ihn weitgehend auszuschließen) habe ich wahrgenommen, aber z.B. auch auf CTG verzichtet.. Zumindest bis zum Geburtstermin.

Die Beruhigung kam aus mir.. Ich wusste, wie sich eine Schwangerschaft mit einem sehr kranken Kind anfühlt und wenn ich mich gut fühle, mich beobachte und auf mein Kind achte, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass alles in Ordnung ist.


Ich habe aber durchaus einige Sachen gemacht zu meiner Beruhigung (Gebärmutterhals tasten, PH-Wert messen und häufige Milchsäurekur).

LG

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Oh ja, das kenne ich zu gut!!!! Bin nun 10. Woche. Hatte letzte Woche Termin, da war alles in Ordnung.nächste woche, in der 11. Woche habe ich wieder Termin. Bin jetzt schon wieder aufgeregt....immerhin entwickeln sich ja nun due Organe....
Voll doof *ggg*
Wird schon alles gut sein. Ich hoffe, dass es besser wird, wenn ich das kleine in ein paar Monaten spüre ;)
Lg

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Hallo,
ich kenn das auch. Neulich wurde beim CTG ewig nicht der Herzschlag gefunden, da bin ich echt nervös geworden. Mit hat ehrlich gesagt ein Fetaldoppler geholfen. Immer wenn ich nervös geworden bin oder werde, hör ich mal schnell rein und sobald ich das Herz schlagen höre, bin ich beruhigt. Irgendwann merkst Du es zwar, aber wenn es sich dann mal länger nicht bewegt, schau ich auch kurz rein. LG