Ich möchte mich vorstellen

Hallo, ich möchte mich dann doch jetzt schon vorstellen. Ich bin Linda 35 Jahre und seit ca 1 Woche hier angemeldet. Ich war vermehrt noch drüben im untersütztem Kinderwunsch unterwegs und hab mich rauf und runter gelesen. Ich bin frisch schwanger bei 5+5 und habe große Angst. Ich habe schon 3 Kinder verloren. In der 13 ten Woche in der 9 ten... teilweise ohne Vorwarnung mit einer Sturzblutung oder es hat einfach das Herz aufgehört zu schlagen. Deshalb bete und hoffe ich das alles gut geht. Es ist natürlich ein Unterschied ob man ein Kind tot zur Welt bringen muss oder schon bei einer Blutung in der 6 Woche fast kollabiert. Ich hoffe hier auf Austausch. Ich habe übrigens PCO und ein sehr aktives Immunsystem. Ich bin noch nicht geimpft - aber das haben ja schon einige mitbekommen. Ich hoffe auf ein gesundes Mai Baby und das ich auch endlich mal Glück habe.

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Auch hier nochmal: herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft und willkommen in der Runde 🙂

>>Ich habe schon 3 Kinder verloren. In der 13 ten Woche in der 9 ten... [...] Es ist natürlich ein Unterschied ob man ein Kind tot zur Welt bringen muss oder schon bei einer Blutung in der 6 Woche fast kollabiert. <<

Ich empfand den Schmerz meiner beiden frühen Abgänge mit (Sturz) Blutung allerdings anders als meine stillen Geburten in der 20. und 24. Ssw.
Meiner Meinung nach schmerzt aber irgendwie jeder Verlust....egal in welcher Woche. Man hat doch bei jedem positiven SST die Hoffnung, dass es gut ausgeht. 🙏

Liebe Grüße
Regenbogen mit 💙 (15+3) & ⭐⭐⭐⭐

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Herzlich wilkommen! Wir haben einiges gemeinsam...neben dem Vornamen, einem ähnlichen Alter (ich bin 36) auch die 3 ⭐ (bei mir alle 2020 und alle MA) und eine ähnlich weite 4. SS (ich bin rechnerisch bei 6+3). Ursachen wurden bei mir keine gefunden, deshalb probieren wir einiges prophylaktisch: ASS100 durchgängig, seit positivem Test 3×200 Utrogest (vorher 1x200 in 2. ZH) und ich spritze seit positivem Test Heparin.

Ich habe morgen Nachmittag meinen nächsten Termin und hoffe auf einen Krümel mit schlagendem Herz (das ist schonmal der nächste Schritt, auch wenn wir den bei den 3⭐ auch jeweils geschafft hatten).

Ich drücke uns ganz fest die Daumen, dass der Mai2022 einfach mal unser Monat ist!!

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Ich überlege auch zusätzlich Heperin zu spritzen. Wollte morgen in der Klinik anrufen. Hast Du einfach ein Rezept bekommen?

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Es war bei mir nicht auf eigenen Wunsch, der Prof im Gerinnungszentrum hats angeordnet.

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Hallo Linda
Nochmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft und herzlich Willkommen!

Liebe Grüsse
Löckchen

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Ich danke Dir. Ich hoffe alles geht diesmal gut aus.

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„ Es ist natürlich ein Unterschied ob man ein Kind tot zur Welt bringen muss oder schon bei einer Blutung in der 6 Woche fast kollabiert.“
Du kannst die Stänkerei nicht lassen. Einfach nur ekelhaft, wie du gegen die Panik anderer hetzt und von oben herab schreibst! Als dürfte man nur Angst haben, wenn man schon solche schlimmen Erfahrungen sammeln musste.
Im Übrigen war es eine Sturzblutung, mit der ich ins Kh geschickt wurde. Und ja, es war schon Herzschlag da.
Herzlichen Glückwunsch, hast das Forum für dich 👍
Und alles Gute trotzdem 🍀

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😂 wie gehst du denn bitte ab?

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Naja, wenn man liest, was in der heutigen Kugelrunde geschrieben wurde... Ich kann Schnatti sehr gut verstehen. Diese Spalterei, mein Schicksal ist schlimmer als deines etc. können wir hier echt nicht gebrauchen. Ganz zu schweigen von absurden Impfen-Contergan-Vergleichen.

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Liebe Linda,
Ich wünsche dir in jedem Fall alles Gute 🍀
Die Angst wird zunächst bleiben, wird aber mit der Zeit weniger, versprochen!

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Ich danke Dir.

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Herzlichen Willkommen und herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft. Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass diesmal alles gut geht und du dein Wunder in den Händen halten kannst.

ABER ich würde mir wünschen, dass du hier etwas bedachter schreiben würdest. Ich denke es war nicht deine Absicht, aber dein Kommentar hat bei mir tief in eine alte Wunde getroffen. Und ich lag gestern noch lange mit Tränen wach, weil es alles wieder hochgekommen ist und auch jetzt sind die Tränen wieder da. Damit du verstehst, warum du mich getroffen hast hole ich Mal etwas aus:
Im Dezember 2017 hatten mein Schwager und seine Frau ihr Kind einen Monat vor ET verloren. Im Juni 2018 habe ich nach langem KiWu endlich positiv getestet. In der 7. SSW war ich beim FA alles super, Herzchen hat geschlagen. Aber ich konnte mich kaum über die Schwangerschaft freuen, denn noch am selben Tag fing es mir Schmierblutung an, etwas über eine Woche später war im US nichts mehr von der Schwangerschaft zu sehen. Und danach habe ich mir nicht die selbe Trauer zu gelassen, denn ich hatte mein Kind ja "nur" in der 8. SSW verloren. Aber genau darunter habe ich die Jahre danach gelitten, mir ist gar nichts von der Schwangerschaft geblieben (selbst das US-Bild was ich hatte, hat der FA zerrissen...), keine freudige Erinnerung. Und ich habe mich alleine gefühlt.
Am Ende haben mein Schwager und seine Frau 2019 eine gesunde Tochter bekommen und sie ist gerade wieder schwanger. Meine Ehe hat es nicht überlebt, wir haben uns Anfang 2020 getrennt.
Es ist traurig ein Kind zu verlieren und ich finde es völlig falsch zu vergleichen, wer nun das schlimmere Schicksal hat. Niemand hat es verdient ein Kind zu verlieren, egal wann. Jedem steht seine Trauer zu. Wir sollten hier zusammenhalten. Es mag sein, das für dich persönlich ein Verlust schlimmer war, als ein anderer, aber jemand anderes empfindet es vielleicht anders. Da gibt es kein richtig und kein falsch.
Eins ist mir aber gestern auch bewusst geworden. Ich habe auch darum getrauert gar nicht richtig die Schwangerschaft genießen zu können, meinen Krümel gar nicht kenne zu lernen. Und anstatt mich auf die Angst zu konzentrieren, dass wieder etwas passiert, werde ich jetzt einfach jeden Tag, den ich meinen Zwerg in mir habe genießen. Und wenn es mir nicht vergönnt ihn auf dem Arm zu halten, kann mir das niemand mehr nehmen.
Sorry ist etwas länger geworden, aber das musste ich runter schreiben.

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Du Liebe,
Du hast sehr schöne und vor allem treffende Worte gefunden.
Ein Verlust ist ein Verlust, egal, ob in der Früh-Schwangerschaft oder später. Ebenso gilt das für die Erkenntnis, dass manche Paare es einfacher und manche schwerer haben, überhaupt schwanger zu werden. Jedes einzelne ist ein Schicksalsschlag für die Betroffenen. Man lernt damit umzugehen, es im Alltag zu integrieren...auf unterschiedliche Weise. Da gibt es kein besser oder schlechter, mehr oder weniger.

Ich selbst hatte eine stille Geburt bei 39+5 und eine MA, die in der 10. SSW festgestellt wurde. Beide Verluste waren für mich schlimm. Die Stille Geburt, weil es zu dem Zeitpunkt (Geburt) ein so geringes Risiko für eine stille Geburt gibt und wir fassungslos und ohnmächtig dieses Schicksal erleiden mussten. Die MA, weil ich es total unfair fand, dass wir nochmal so ein Pech hatten, nachdem wir doch schon unsere Tochter verloren haben. Das hat mir für die Folgeschwangerschaft dann auch echt nochmal viele Sorgen bereitet.

#blume mit 💙,💜an der Hand, 💙 auf dem Arm und 💫💜,🌟 im Herzen

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Ich danke Dir für diese Worte