Wurde jemand zur Hilfe gerufen?

Ich wusste nicht so recht wie ich die Frage formulieren sollte.

Aber wurde hier jemand der im medizinischen Bereich tätig ist und sich zurzeit in elternzeit, Urlaub oder generell ohne Arbeit ist aber eine medizinische Ausbildung hat wie Krankenschwester, MFA, Arzt schon angerufen um evtl (auf freiwilliger Basis) in den Kliniken zu helfen?


Ich bin selbst Krankenschwester und zurzeit in elternzeit. Frage mich, was ist wenn sich die Lage zuspitzt, geht ihr dann helfen? Oder bleibt ihr Zuhause zu eurem eigenen Schutz?

Ich würde helfen wenn sie mich brauchen. Jedoch frage ich mich auch wie sich dann mit der elternzeit verhalten würde. Eine solche Situation gabs ja noch nie.

Villt hat ja jemand was gehört.

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Ich bin Altenpflegerin in Elternzeit.

Mich hat keiner zur Hilfe gerufen. 😅

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Meine Elternteil ist morgen um und ich MUSS los trotz zwei kleinen Kindern daheim.

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Ich bin ebenfalls Krankenschwester, allerdings derzeit im Pflegeheim angestellt.
Fachkräfte haben dort schon immer gefehlt, bisher konnte es allerdings über Leihfirmen und ausländische Arbeiter aufgefangen werden.

Meine Elternzeit läuft nun noch ein gutes Jahr, bisher wurde ich nur nett von der Chefin gefragt, ob ich nach dem ersten Geburtstag meines Kindes wieder arbeiten kommen möchte. Da ich dies aufgrund der fehlenden Betreuungsmöglichkeit (Eingewöhnungen finden in der Notbetreuung nicht statt) ablehnen musste, bin ich bisher scheinbar außen vor.
Das mein Mann sich unbezahlt freistellen lässt von seinem Arbeitgeber um das Kind zu betreuen, steht für uns nicht zur Diskussion, da er deutlich mehr verdient. Der Unterbezahlung der Pflege sei Dank, würden wir wohl so nicht einmal richtig unser täglich Leben finanzieren können. Würde die Politik wenigstens finanziell ganz schnell an der Schraube drehen, wäre es eine Überlegung Wert, denn diesen Beruf habe ich nicht ohne Grund gelernt und würde schon gerne helfen, gerade weil ich die normale Personalsituation kenne (und dann noch der Krisenfall dazu, das wird noch böse werden).

Allerdings bin ich schon sehr angespannt, ob sich das nicht in Kürze ändern könnte.
Wenn man oben beschließt, dass man auch auf Pflegekräfte in Elternzeit zurückgreifen wird, kann man schlecht etwas dagegen machen.

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Ich mache mir nämlich auch schon einige Gedanken dazu. Ich möchte sehr gerne helfen wenn man mich braucht und die personelle Situation ist wie in Pflegeheimen sehr sehr schlecht. Und wenn jetzt bald der Sturm mit schwerst kranken dazu kommt🙈 geht alles unter.

Zur Betreuung, müsste mein Mann Zuhause bleiben, wobei ich nicht mal weiß ob er überhaupt noch in zb 2 Wochen arbeiten geht durch die ganze Situation ob er freigestellt wird wie schon so viele.

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Hallo
Ich habe vor 5 Jahren eine Umschulung zur Erzieherin gemacht. Da jetzt aber die Kita in der ich arbeite geschlossen ist, habe ich bei meinem alten Arbeitgeber gefragt ob ich helfen kann. Die sind im Moment dabei einen Pool zu errichten mit Pflegekräftrn die sie im Notfall rufen können.
Melde dich doch bei einem Krankenhaus in deiner Nähe. Die sind sehr dankbar für jede Hilfe die sie bekommen.
Lg

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Hallo
Ich habe vor 5 Jahren eine Umschulung zur Erzieherin gemacht. Da jetzt aber die Kita in der ich arbeite geschlossen ist, habe ich bei meinem alten Arbeitgeber gefragt ob ich helfen kann. Die sind im Moment dabei einen Pool zu errichten mit Pflegekräftrn die sie im Notfall rufen können.
Melde dich doch bei einem Krankenhaus in deiner Nähe. Die sind sehr dankbar für jede Hilfe die sie bekommen.
Lg

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Ich bin in der Altenpflege tätig, teilzeit. Da mein Mann derzeit im Homeoffice ist habe ich auch gesagt das ich jetzt flexibler bin und mehr kommen kann wenn nötig.
Aber bei uns ist das nicht nötig bislang. Da wie alle Schulen auch die Pflegeschulen geschlossen haben müssen unsere Schüler die Stunden in der Praxis arbeiten. Außerdem haben wir mehrere PflegehelferInnen die studieren oder OberstufenschülerInnen sind und da die ja derzeit auch alle frei haben können die auch in der Woche mal arbeitet statt nur Wochenenden wie sonst. Dadurch ist unsere Einrichtung derzeit ganz gut besetzt. Wir haben aber auch bisher weder unter den Kollegen noch bei den Bewohnern bisher Coronafälle. Wenn da was käme sieht das auch ganz schnell anders aus.

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Ich wurde tatsächlich schon kontaktiert. Weiß nicht so richtig wie es mir damit geht. Die Landesärztekammer hat mich Gefragt ob ich einsatzbereit wäre evt nur für einige Stunden.Anstriche nehmen oä. Mein Sohn ist 4 Monate alt und ich stille . Dementsprechend nicht möglich.Dennoch hab ich Sorge, das in größerer Not mit noch mehr Nachdruck „gefragt“ wird .

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Bei uns in der Klinik ist es noch relativ ruhig, jedoch kann sich das innerhalb einer Woche ändern. Ich würde noch nicht kontaktiert. Ist aber nur eine frage der Zeit, denke ich. Mein Sohn ist jetzt fast 6 Monate alt. Ich könnte theoretisch für einige Stunden gehen.
Mache mir aber auch Gedanken bzgk elterngeld. Normal würde dann Geld abgezogen aber das wäre ja eine Notsituation. Da müssten sie Ausnahmen machen.

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Mich hat die Frage, wie ich mich bzgl. der Frage nach medizinischem Personal verhalten soll, auch schn sehr beschäftigt.
Ich bin examinierte Krankenschwester und habe auch einige Zeit in der Beatmungspflege (Langzeitbeatmung- nicht Intensivstation) gearbeitet. Seit Geburt meiner jüngsten Tochter bin ich jedoch aus dem Beruf raus- das ist 9 Jahre her- und habe umgesattelt auf Erzieherin. Aktuell bin ich hier in der Notbetreuung eingeteilt, aber da wir gerade nicht soo viele Kinder betreuen müssen könnten das theoretisch meine KolleigInnen auch ohne mich gut schaffen.

Aber ich stelle mir folgende Fragen:

-Wie fit bin ich eigentlich 9 Jahre nach dem Ausstieg aus der Pflege in diesem Bereich überhaupt noch? Hilft es überhaupt jemandem, wenn ich mich anbiete?

-Eigentlich werde ich auch zu Hause gebraucht: mein Mann macht Home-Office, unsere 3 inzwischen nicht mehr ganz so kleinen Kinder brauchen gerade jetzt eigentlich auch viel Unterstützung mit den Schularbeiten zu Hause und überhaupt so ganz ohne den üblichen Alltagskram mit Sportvereinen und Freunden und so... Wie würde ich das organisieren können, wenn ich jetzt irgendwo einspringen würde?!

-was ist überhaupt mit meinem bestehenden Arbeitsvertrag mit der Kita? Irgendwann werden die Kitas ja auch wieder öffnen, dann will ich da ja weiter angestellt bleiben...

-Bringe ich meine Familie in Gefahr, wenn ich mich gerade jetzt in den Einsatz als Krankenschwester begebe? Aber auf der anderen Seite fühle ich auch eine gewisse gesellschaftliche Verantwortung. Was wiegt schwerer?



...und irgendwie kann ich mir gerade immer noch nicht so richtig vorstellen, dass es hier jetzt bald so richtig schlimm losgeht, es fühlt sich alles gerade so skurril an, irgendwie... Wird es wirklich so sehr an medizinischem Personal mangeln, oder gibt es ganz gute Chancen, dass auch ohne die Mobilisierung von "Reservekräften" zu wuppen?
Gibt es eigentlich eine Art Zentralregister aller Menschen mit Krankenpflege-Examen, könnte es sein, dass so oder so irgendwann jemand auf mich zukommt oder falle ich aus dem Raster, weil ich ja jetzt keine Klinik oder so als Arbeitgeber habe. Ach je....

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Das habe ich mich auch gefragt, ich arbeite im Khs, allerdings schon seit >10 Jahren im Büro/Verwaltung.
Bisher ist es in unserer Gegend sehr ruhig, große Uni mit lediglich wenigen, nicht intensivpflichtigen Corona Patienten. Ich würde natürlich auch auf Station arbeiten aber ich kann sicher keine Intensivpatienten betreuen.......habe ich auch davor nie gemacht