Wann werde SS besser geschützt?

Immer mehr Babys werden geboren und sind mit dem Coronavirus infiziert. Nun frage ich mich, was denn passieren muss das eine Schwangere besser geschützt wird. Ich finde es ganz schlimm, dass sogar die allerkleinstens dieses Virus durch leben muss. Weil die Mama das Virus hat.

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Naja wenn ich dann sehe , das Schwangere Mütter oder auch Mütter mit ihren Babys sich dann dicht an dicht auf den Spielplätzen tummeln , weil sie der Meinung sind,- ihr Kleinkind kann nicht im Garten spielen ..... schüttel ich den Kopf und könnte sie mit dem Kopf an die Wand hauen.

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Ich verstehe es auch nicht. Aber es ist nicht nur bei Eltern so, ich verstehe überhaupt nicht warum Menschen in dieser Zeit sich einfach nicht an die Regeln halten können. Ist euer Zuhause so schlecht frage ich mich dann immer. Unglaublich wieviele Dumme Menschen es gibt.

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Das Problem ist weniger der fehlende Schutz, sondern die Ungewissheit.

Schützen können sich Schwangere, wie jeder andere auch und zum Glück sind sie keine Risikogruppe und Kinder auch nicht. Grade Stillkinder haben den Vorteil der mütterlichen Antikörper.

Das Verhalten mancher Menschen verstehe ich nicht, schwanger oder nicht schwanger.

Ich bin auch schwanger, habe ein Kleinkind und lebe in einer Stadtwohnung ohne Balkon, geschweige denn einem Park in der fußläufigen Entfernung. Es ist anstrengend Zuhause, ja, vorallem wenn Papa jetzt einen von drei Räumen für's Homeoffice blockieren muss, aber es geht.

Schwer fällt mir nur, meinem Vierjährigen zu erklären, warum er Zuhause bleiben soll, wenn im Hinterhof den ganzen Tag eine Kinderhorde plus Eltern vergnügt rumquitscht!😡

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„Schützen können sich Schwangere, wie jeder andere auch und zum Glück sind sie keine Risikogruppe und Kinder auch nicht. Grade Stillkinder haben den Vorteil der mütterlichen Antikörper.“


Gerade an diesen Aussagen hängen sich viele auf.
Sie denken, es passiert nichts. Kinder sind nicht betroffen und jüngere stecken das gut weg.
Mittlerweile distanzieren sich Virologen, Ärzte und Wissenschaftler von dieser Aussage und rudern da stark zurück.
Auch bei Patienten mit milden Verläufen wurden Schäden an der Lunge festgestellt. Man wisse heute nicht, ob sich diese Schäden wieder zurückbilden würden...
also sind durchaus alle betroffen. Auch jene, die nicht auf der Intensivstation landen. Lungenkranke Kinder sind langfristig nämlich auch nicht Wünschenswert und spätestens von da an, für andere Erkrankungen, Vorerkrankt oder gehören am dann zu Risikogruppen.

An vielen gehen diese Infos allerdings vorbei, weil sie das Thema mit, „ist wie eine Grippe“ und „wir gehören nicht zur Risikogruppe“ abgespeist haben.

Ich bin da vollkommen bei dir! Ich kann das Verhalten einiger langsam nicht verstehen und fürchte, dass alles wird uns mächtig um die Ohren knallen wird.

Es gibt soviel Aufklärung, die Nachrichten drehen sich nur um das Thema. Experten warnen, zeigen auf, dass wir heute vieles noch nicht wissen und die Folgen fataler werden könnten, als wir vermuten.... aber glauben tun die Menschen dann einen Bericht von xyz der besagt, je schneller wird alle Corona hatten, desto eher können wir den Sommerurlaub genießen. Da muss man sich echt an den Kopf fassen! Der Mensch glaub eben das, was er glauben möchte und das ist, dass er halt weiterhin machen kann, wie bisher.

Wir stehen zwar vor einer der größten Krisen der gesamten letzten Jahrzehnten, aber wichtig ist, der zweite Geburtstag, weil klein Tobias ja traurig ist, dass sonst keiner zu seinem Geburtstag kommt oder ob man noch täglich seine Brötchen kaufen kann.

Ich möchte hier nicht missverstanden werden! Die Situation ist für alle blöd und zwar soooo richtig blöd, nicht nur so ein bisschen und jeder hat ja so seine Berechtigung, warum er genervt ist und darf sich hier gern auslassen! Feuer frei! Aber dass hier Diskussionen entbrennen, dass es ja wohl wichtig sei, dass man täglich seinen Brötchen kaufen geht, finde ich echt soo daneben.
Natürlich, ist es für den Bäcker blöd, wenn keiner mehr kommt (wir gehen ja auch hin, einmal die Woche und kaufen dann etwas mehr. Sein Geld bekommt er von uns halt an einem Tag die Woche und nicht jeden Tag häppchenweise... dann gibt es halt tiefgefrorene Brötchen erstmal.. ja nu, die Lage ist halt ernst, da macht man sich keine Gedanken, ob man frische oder tiefgefrorene Brötchen isst, sondern kann froh sein, dass man überhaupt Brötchen bekommt und essen kann! Auf der Intensiv gibt es nämlich bestimmt keine leckeren Brötchen, wenn man an dem Beatmungsgerät hängt... da fragt dann keiner mehr nach frischen Brötchen)

Ich als bekennender Kaffee-Junkie trinke auch lieber meinen Espresso im Café, als den Filterkaffee zuhause. Ja, nu, irgendwo muss man halt Abstriche machen.
So langsam sollte ja für jeden klar sein, wie ernst es ist und dennoch höre ich nur noch mimimi ich kann xxx nicht, mimimi ich kann xxx nicht oder für einen Schnupfen so ein Fass aufmachen...

In einigen Monaten Jammern dann alle über ihre Lungenkranke Kinder... da denke ich mir, hoffentlich war es das wert!
In solchen Zeiten über Nichtigkeiten jammern ist einfach völlig daneben.
Mag sein, dass frische Brötchen für viele keine Nichtigkeiten sind, aber gemessen an ein Menschenleben, finde ich schon, dass es irrational nichtig ist.
Dieser Wohlstandstrotz ist echt nicht mehr normal!

Und ich gebe dir vollkommen recht, es nervt, wenn man seinem dreijährigen Kind erklären muss, warum es nicht raus darf, während es aus dem Fenster eine Horde spielender Kinder sehen kann. Ich frage mich echt, wie glaubwürdig man selbst bleibt.

Es nervt mich, dass ich hier schon aussehe wie o.pocher und teilweise über die Dummheit einiger Leute da draußen im Dreieck springen könnte.
So sorry für das Wort Dummheit... es dient nicht der direkten Beleidigung von jemanden, aber, irgendwie ist es doch so, viele benehmen sich einfach dumm.
Hier wurde der Spielplatz von der Polizei gesperrt. Es verging nicht mal eine Stunde, da war das Band ab und der Spielplatz voll. Wenn sowas nicht dumm ist, weiß ich nicht weiter.
Mir so einer Gesellschaft kommt man nicht weiter.

Je länger wir brauchen, um endlich vernünftig zu werden und zuhause zu bleiben, desto länger wird das ganze Thema dauern. Damit tut man auch dem Bäcker keinen Gefallen.
Der gesamten Wirtschaft nicht und so langsam beschleicht mich das Gefühl, dass sich einige überhaupt nicht um den Bäcker oder die Wirtschaft Gedanken machen, sondern einfach nur kein Bock haben zuhause zu bleiben.

Sorry, dich wollte ich überhaupt nicht zutexten...

Halte durch!!! Wir tun auch unser bestes!

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Aber woher soll eine Mutter Antikörper weiter geben, wenn kein Körper bislang das Virus kennt?

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Schwangere werden überwiegend gut geschützt. Sie haben eine Mutterschutz Zeit vor der Geburt. Viele Arbeitgeber sorgen aktuell dafür, dass Schwangere Frauen im Homeoffice arbeiten oder keinen Kontakt zu großen Menschengruppen haben. Wenn dann die Schwangeren aber zum Yoga, zum Geburtsvorbereitungskurs oder zum Schwimmen rennen, ist diesen Frauen auch nicht mehr zu helfen.

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Hä? bei uns finden weder Geburtsvorbereitungskurse statt, noch sonst irgendwelche Kurse, auch Schwimmbäder sind geschlossen. Wo sind denn Schwangere, die sich so verhalten???

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Naja das ist auch nur bedingt richtig. Ich arbeite in einem Zentral OP mit sehr vielen Mitarbeitern u die Meinung vom Betriebsarzt war, dass Schwangere keine Risikogruppe sind u das hohe infektionsrisiko wegen der vielen Mitarbeiter interessierte ihn nicht.

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Entschuldige bitte, kann man nicht wenigstens im Titel das Wort Schwangere ausschreiben?

Ansonsten habe ich nicht das Gefühl, dass zu wenig Rücksicht auf Schwangere genommen wird. Die mir Bekannten sind aktuell alle schon zuhause. Gemäß der Erfahrungen sind sie aber jetzt eben nicht oberste Priorität.

Klar, schwarze Schafe unter Arbeitgebern gibt es so wie immer. Aber Ärzte schätzen im Moment meistens die Lage auch eher zu Gunsten der Schwangeren ein.

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Ich kenne keine einzige Schwangere die zuhause bleiben darf. Im Gegenteil viele Arbeitgeber sagen, es wirkt sich nicht aufs Kind aus also doll die Schwangere weiterhin alles machen. Und genau da liegt das Problem.
Man weiß einfach nicht genau, wie sich das Virus auswirkt. Man gehtvzwar davon aus, aber sicher kann es zum jetzigen Zeitpunkt keiner sagen.

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Das kann ich auch überhaupt nicht bestätigen. Alle Schwangeren, die ich kenne, müssen arbeiten.

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Woher hast du diese Zahlen?

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Bei was geschützt? Mutterschutz beginnt 6 Wochen vor et und bei einem Kind das ungefähr zum ET zur Welt kommt ist eine Mutter min. 4 Wochen zu Hause. In den 4 Wochen muss kein Arbeitgeber irgendwas machen um Schwangere zu schützen. Sie können es selber. In dem sie zu Hause bleiben. Und eben nicht mal noch schnell zur Drogerie Windeln kaufen und vielleicht hier und da schauen ob es noch was süßes an babykleidung gibt. Und auch nicht nochmals die beste Freundin besuchen... ja es ist total doof.

In früheren Schwangerschaften hilft nur mit dem Arbeitgeber sprechen und falls der nicht einsichtig ist mit dem Arzt. In wie fern hier gerade was berechtigt ist weiß niemand und ob die Sorge und ungeborene oder das Baby oder das chronisch kranke Schulkind am schwersten wiegen kann auch niemand sagen.

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Wie soll man sich schützen.. Wie jeder normale gesunde und kranke auch. Abstand halten, Händewaschen ect..

wie sollen schwanger denn noch einen Extraschutz bekommen.

Fast alle werdenden Mütter haben einen Partner oder auch Kinder. Zuhause ist die Gefahr auch groß. oder wer geht ggf einkaufen oder mit dem Hund raus und schwups bringt man es heim.

Vorsicht ist geboten das ist klar.. aber wenn ich schon lese das Frauen zuhause bleiben wollen weil sie mit 1 oder 2 weiteren im Büro arbeitet. Ich glaub nicht das eine Schwangere frau sich zuhause einsperrt evtl auch vor Mann und Kinder..

Jeder sollte sich an die Regeln halten..

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Danke, so sehe ich es auch. Von dem was wir aktuell wissen, sind Schwangere keine Risikogruppe. Das, was wir noch nicht wissen (Folgeschäden usw.), würde jeden betreffen. Und dann wird's brenzlig, denn wieso sollte das Leben einer Schwangeren schützenswerter sein, als das eines Kindes oder jungen Mannes? Ich bin da allerdings schon immer härter im Nehmen gewesen und wollte während meiner Schwangerschaft keine Sonderbehandlung. Zudem sehe ich die Infos aus dem Anfangspost nicht bestätigt und die Abkürzung in der Überschrift ärgert mich jedes Mal aufs Neue.

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Was soll man noch mehr machen, als aktuell passiert? Jeder ist für sich verantwortlich. Ständig wird hier gefragt, darf ich Geburtstag feiern, darf ich in den Zoo, darf ich dies, darf ich das. Die Ansage der Regierung ist ganz klar. Zu Hause sich isolieren. Nur Einkaufen, Hygiene bewahren, Abstand halten. Wer muss zur Arbeit gehen. Und so hoffen, sich nicht zu infizieren. Was soll der Staat jetzt noch tun, auch im Hinblick auf Schwangere? Väter dürfen schon nicht mehr mit auf die Stationen oder nur eine bestimmte Zeit. Darüber regen sich dann auch wieder alle auf.

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Wo ist denn die Quelle zu dieser Aussage? Ich habe noch nichts darüber gelesen und ich lese wirklich viel in letzter Zeit.

@urbia Team, ihr wolltet doch alles löschen was nicht belegt ist, was ist denn mit solchen Behauptungen?