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Darum rechnet ein Professor aus Pforzheim mit dem baldigen Ende der Corona-Infektionswelle
Veröffentlicht: 27.03.2020
Pforzheim+ Aktualisiert: 27.03.2020 07:08 Uhr
Pforzheim. Was Raphael Volz, Professor an der Hochschule Pforzheim, berichtet, möchte man gerne glauben. Denn es stimmt zuversichtlich. Der 43-Jährige ist überzeugt: Die Zahl der Neuerkrankungen durch das Coronavirus wird in Deutschland bald sinken. Durch die Analyse der bisherigen Fallzahlen ist er zu dem Ergebnis gekommen, dass nicht nur die Kurve bereits abflacht, „sondern sich dieser Trend auch fortsetzt, wenn man die üblichen Modelle für die Verbreitung von Viren auf den Verlauf der Fallzahlen anwendet“.

So flacht die Kurve ab

Also jene, die Virologen zugrunde legen würden. Soll heißen: Die derzeitigen Einschränkungen für die Bevölkerung wie Versammlungsverbot und Kontaktsperre zeigten Wirkung. Und: Die Infektionen breiteten sich nicht weiter exponentiell aus. Nach dem Modell, das den üblichen Verlauf in der Verbreitung von Viren beschreibt, haben die Fallzahlen in Deutschland bereits „die Hälfte der vorausgesagten maximal Infizierten erreicht“. Dass das Abflachen der Kurve keine reine Hypothese sei, zeige das chinesische Wuhan, wo die Pandemie im Januar ausgebrochen war und inzwischen keine Neuerkrankungen mehr dazukommen.


Die Punkte zeigen den Verlauf der bisherigen Fallzahlen. Die rote Linie zeigt die Entwicklung der Neuerkrankungen, bevor drastische Maßnahmen ergriffen wurden. Man sieht: Das Wachstum war zu Beginn exponentiell, die Fallzahlen schossen immer weiter in die Höhe. Die blaue Linie zeigt ein verlangsamtes exponentielles Wachstum und die grüne die übliche „S-Kurve“ von Epidemien mit einer Abflachung am Ende der Virus-Verbreitung. Werden die Maßnahmen weiter strikt befolgt, wird die Zahl der Fälle also gemäß der grünen Linie sinken und die Infektionswelle auslaufen.Visualisierung: Hochschule Pforzheim/Volz
Im Mai alles überstanden?
Der Professor für angewandte Informatik ist überzeugt, dass die Deutschen die Infektionswelle schon im Mai überstanden haben. Er rechnet damit, dass die Kurve in zwei bis drei Wochen, also spätestens Ende April, ausläuft. Dann brauche es noch zwei weitere Wochen, bevor sich die Maßnahmen wieder lockern ließen. Auch dies zeige Wuhan, wo erst in dieser Woche die Ausgangssperre gelockert wurde. Sein Ergebnis sei also alles, bloß keine „wilde Spekulation“. Die Annahme des Datenwissenschaftlers, der am Karlsruher KIT mit Auszeichnung promovierte und seit 2012 die hiesige Hochschule verstärkt, beruht im Wesentlichen auf dem Datensatz der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore, auf den auch viele Zeitungen zugreifen. Doch auch auf anderen Datensätzen zur Entwicklung der Fallzahlen lasse sich der beschriebene Trend ableiten, so der Herrenalber.

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Professor Raphael Volz. Foto: Ketterl/PZ-Archiv
„Das ist doch ein Grund zur Hoffnung“, findet der Professor. Und einer, weiter durchzuhalten. Zugleich fordert er die Politik auf, umfassend auf das Virus zu testen. Denn die Dunkelziffer bleibt der Analyse verboten. Klar sei aber auch: An der Ansteckungsgefahr durch die Krankheit ändere sich bis zu einer möglichen Impfung vorerst nichts. Solange das Virus also in anderen Ländern wüte, brauche es weiter Vorkehrungen an den Grenzen. Unverantwortlich seien daher auch Aussagen wie jene des US-Präsidenten Donald Trump, der unbedingt bis Ostern zurück zur Normalität will. Es gelte, abzuwarten, bis es tatsächlich keine Neuinfektionen mehr gibt.

Es gibt auch düsterere Prognose als jene des Hochschulprofessors. „Es ist immer eine Frage, welchen Faktoren man selbst glaubt“, so Volz. Etwa, welche Weiterverbreitungsrate man annehme. Das Schöne an den gebildeten Modellen sei, „dass sie unvoreingenommen die bisherige Entwicklung berücksichtigen“.

Anke
Anke Baumgärtel
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Schlagwörter
Corona Gesund

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Ich hoffe das es so gut lesbar ist.
Meine Meinung dazu wäre.
Wenn das so stimmt wäre es natürlich super aber wer weiss das wirklich

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Nichts für ungut, aber wenn die Virologen, also die Fachexperten, skeptisch sind, frag ich mich, warum wir Laien auf jemanden hören sollen, der sich mit angewandter Mathematik beschäftigt, also komplett fachfremd ist ...

Aber klar, hoffentlich hat er Recht.

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Aber da liegt der Hund begraben. Virologen beschäftigen sich mit der Lehre von Viren. Sie sind keine Mathematiker, welche Experten in Statistik sind, ihr Fachgebiet sind keine gesellschaftlichen Prognosen. Zum Bewältigen dieser Krise braucht es mehr Experten: Virologen, Mathematiker, Volkswirtschafter usw. Zwangsläufig nur einem glauben geht nicht...

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Schön wäre es. Aber keine kann es bisher sagen - uns bleibt nur abzuwarten. Leider.

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Dienstag 4000 neue Fälle
Mittwoch 5500 neue Fälle
Gestern knapp 7000 neue Fälle

Dienstag +40 Tote
Mittwoch +60 Tote
Gestern +70 Tote

Wir haben seid 5 Tagen strenge Maßnahmen Deutschlandweit

Man wird somit erst in 2-3 Wochen den Höhepunkt erleben wenn die Maßnahmen wirken und erst dann werden die Fälle vielleicht weniger.

Aber dann kommt es stark darauf an wie belastet die KH sind.

Zum anderen sind die meisten infizierten in Deutschland
35-59 Jahre alt
gefolgt von
15-34 Jährigen
danach kommen viel weniger Fälle im Alter von
60-79

die wenigsten Fälle gibt es bei Kindern von 0-14 und bei Menschen ab 80 in DE

Deshalb kann man stark davon ausgehen wenn die KH mit all den nicht alten gefüllt sind und weiterhin soviele sterben das es definitiv nicht zu Lockerungen kommt.

Vielleicht geht die Schule wieder los, wenn man feststellt das die Kinder gar nicht so betroffen sind, aber für die Arbeits Generation sieht es hier nicht so gut aus und wenn es nicht eingedämmt ist kann es sich wieder ausbreiten...daher sind nicht die Fälle wichtig sondern wie viele ins kh müssen und wie viele daran sterben .

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Hast du die Zahlen vom RKI? Nur reine Neugier denn ich schaue immer nur nach Johns Hopkins University und da sahen die Zahlen wie folgt aus:

24.3.

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25.3.

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So sehr ich es mir auch anders wünsche, aber ich glaube, dass dieser Professor eine falsche Grundannahme hat. Er glaubt, dass man die Infektionsketten noch unterbrechen kann. Also das alle Menschen, die das Virus übertragen, gefunden und isoliert werden können. Das wäre bei Einzelnen möglich gewesen, aber bei der aktuellen Zahl schon lange nicht mehr.

Wir werden diesen Virus nur los, wenn 60-70% der Menschen immun sind. Das geht durch eine Impfung, die noch nicht erfunden wurde, oder durch das Überstehen der Erkrankung.
Ich fand dieses Video ganz gut. Auch wenn mir die Wahrheit überhaupt nicht gefällt.

https://www.youtube.com/watch?v=uz1gBTLdIGE