Wo wollen wir denn überhaupt hin?

Hallo,

Ich bin, was Corona angeht zwiegespalten - ich verstehe, dass die Regierung derzeit mit Kontakstsperren das ganze eindämmen will. Andererseits verstehe ich den Plan noch nicht...

1.)
Ursprünglich sprach man von einer Herdenimmunität, also müssten 70% der Deutschen einmal infiziert gewesen sein.
Rechnen wir aktuell mal hoch:
Gehen wir von 50 Millionen Deutschen aus, und dann noch 5000 infizierten pro Tag: Dann landen wir bei ca 27 Jahren! Oder habe ich hier einen Denkfehler?!?

Und derzeit sind es ja täglich sogar weit weniger als 5000 neu-infizierte.

2.) Laut JHU haben wir derzeit 44.000 aktive Fälle (ok - Dunkelziffer nicht mit einberechnet) - aber ca 30.000 Intensivbetten. Wovon wieviele derzeit wirklich benutzt werden? Wenn selbst Krankenschwestern jetzt in Kurzarbeit gehen, kann die Belastung hier nicht so hoch sein, als dass hier nicht genug Puffer ist... Aber das wird als ein Hauptgrund angegeben, die aktuellen Sperren zu rechtfertigen.

3.) Die Zahl der Toten: Laut Herrn Püschel (https://www.focus.de/gesundheit/news/obduziert-corona-opfer-rechtsmediziner-covid-19-ist-eine-ernste-aber-keine-besonders-gefaehrliche-erkrankung_id_11907346.html) hatten alle Toten in Hamburg Vorerkrankungen und „auch wenn es hart klingt, viele im Verlauf dieses Jahres ohnehin gestorben wären“. Ich bin kein Mediziner - aber vielleicht hätte hier auch eine Grippe ausgereicht.

Ich will Corona echt nicht klein reden - aber ich hätte gerne mal ne Ansage, wo wir eigentlich hin wollen. Wollen wir diese Aktionen jetzt bei jedem neuen Virus wieder durchführen? Ich glaube nicht.

Ich denke, gerade um mal die Dunkelziffer in D zu erkennen, müssen auch viel mehr Antikörpertests gemacht werden. Vielleicht hat sich dann Punkt 1 oben schon geklärt...

Viele Grüße,

Nadja

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1

Genau so denke ich auch!!

Es heisst immer, wenn wir jetzt wieder alles aufmachen, dann stecken sich Leute wieder an... Ja aber ist das nicht unser Ziel? Denn wenn sich keine oder kaum noch Leute anstecken, bekommen wir doch keine herdenimmunität.
Und bis zu einem Impfstoff, der getestet und wirklich für alle (ältere, jüngere, und Kinder!) bereitsteht dauert es bestimmt noch mehr als 2 Jahre. Der soll dann ja schließlich weltweit zur Verfügung stehen und nicht nur Deutschland.
Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube in Frankreich ist 5% der Bevölkerung immun...

Natürlich ist jeder daran stirbt eine tragische Sache, aber gerade die Leute in Pflegeheime haben patientenverfügungen in der sie beatmungsgeräte nicht wollen...
Wie würde es genau mit diesen Patienten aussehen wen z, b eine noroviruswelle umgeht... Würden sie das überleben?

Mir fehlt auch ein Fahrplan. Dan könnte ich es besser akzeptieren. Hier hat jemand mal den Plan aus Österreich gepostet, da stand irgendwie ab.... Kleine Geschäfte
Ab.... Größere geschäfte
Ab.... Schulen usw.

Selbst wenn es alles "mit Vorbehalt" wäre, wäre es mir lieber als jedes mal dieses "in 2 Wochen schauen wir weiter" und dann gibt es wieder für jedes Bundesland andere Bestimmungen... Und die fragerei "darf ich das in meinem Bundesland" geht wieder von vorne los.
Und da die aller meisten ehrliche Menschen sind, wollen sie sich auch an Regeln und Verbote halten.

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18

Zu dem Norovirus kann ich was sagen.
Unsere Apotheke beliefert mehrere Altenheime, alle in einem Verbund.
Ein Altenheim ist direkt an die Apotheke angeschlossen.
Als vor ein paar Jahren eine Niro Virus Epidemie in Deutschland geherrscht hat, sind die da gestorben wie die Fliegen und jede Menge Pfleger waren betroffen und nicht arbeitsfähig.
Oft kam der Bestatter mehrmals am Tag, da waren am Ende 25 %der Plätze frei....
Und das war sicher nicht nur bei uns so.

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39

hier waren noch ca 5 kinder in den kiga gruppen von 18....alle lagen mit hohen fieber (influenza)flach. hat kein gesundheitsamt gejuckt. in allen anderen kigas im umkreis das selbe.
Mam hätte ums verrecken keinen Kindergarten geschlossen aber lassen wir den jetzt über Monate zu.

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2

Die Herdenimmunität erreicht man auch durch Impfung. Und das ist beileibe ungefährlicher, als das 70% der Bevölkerung sich 'in echt' infizieren. Denn auch wenn genügend Intensivbetten und Personal frei sind, gibt es ja durchaus tödliche Verläufe. Von möglichen Spätfolgen ganz zu schweigen.

Momentan sind (wenn ich richtig gezählt habe), 4 potentielle Impfstoffe in der klinischen Testung. Es ist wohl nicht ganz unrealistisch zu glauben, daß Anfang - Mitte 2021 ein hinreichend getesteter Impfstoff zur Verfügung steht. Oder gleich mehrere.

Ausserdem gehe ich momentan mal ganz stark davon aus, daß durch die Lockerungsmaßnamen die Infektionszahlen wieder nach oben schnellen werden.

Grüsse
BiDi

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4

Hallo BiDi,

ja - Impfung ist hier natürlich ein Bestandteil, den man nicht ausser Acht lassen sollte. Was ist aber mit Risikopatienten? Und lassen sich alle impfen? Siehe Masern - es gibt genug Impfgegner!

Und solange das sonst mit Impfstoffen dauert, glaube ich nicht daran, dass das so schnell was wird.
Ganz zu schweigen davon, dass ich HomeOffice mit Kind noch so lange durchhalte - im Moment ist es noch im grünen Bereich - aber ich glaube nicht, dass das noch bis Anfang/Mitte 2021 gut geht.

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40

Ich kann mich noch gut an 2009 erinnern, als die Schweinegrippe, ja auch äußerst medienwirksam gehypt, um die Welt ging. Seltsamerweise gab's ja da nicht mal ansatzweise solche Maßnahmen wie jetzt. Ich kenne zahlreiche Leute, die sich im Hochsommer infiziert haben, ich selbst im Juli. Es gab einen Wettlauf um den Impfstoff. Ab September/Oktober war er da und kaum einer wollte sich impfen lassen, weil die Medien dann schon bestens vorgesorgt hatten, dass die Menschen nun nicht mehr Angst vor der Schweinegrippe, sondern Angst vorm Impfstoff haben. An sowas sieht man wie hörig die Menschen eigentlich sind.

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3

Anfang der Woche waren noch 13.000 Intensivbetten frei und 140.000 Betten in verschiedenen Krankenhäusern, die meisten waren froh das sie ab nächste Woche wieder "normal" arbeiten dürfen da das ganze sich finanziell ja auch nicht rechnet und viele Patienten jetzt schon wochenlang auf nötige OPs warten müssen.
Das mit den Verstorbenen haben sie gestern auch so gesagt( ich glaube es war 3sat), die meisten ( nicht alle!!!) sind mit und nicht durch das Virus gestorben. In der Schweiz kamen sie zu den selben Erkenntnissen, vor allem das die Menschen selbst ohne das Virus wohl auch gestorben wären.
Bei meinem Mann auf Arbeit waren jetzt von über 1.000 Mitarbeitern 7 positiv getestet, die meisten hatten es wohl aus dem Winterurlaub. Von den 7 hat scheinbar keiner seinen Partner und Kollegen angesteckt obwohl alle noch gearbeitet haben. Immer wenn ein neuer Fall auftritt müssen die Kollegen grossflächig getestet werden ( mein Mann hatte bis jetzt 2 Mal das Vergnügen) wenn sie in den letzten Tagen einen engeren Kontakt hatten. Bis jetzt war noch keiner der Tests bei irgend einem positiv, die Verläufe der Erkrankten waren aber auch alle sehr mild, vielleicht haben sie dadurch niemanden angesteckt.
Ich denke es ist im Moment schwierig zu entscheiden was richtig und was falsch ist. Ich finde einige Massnahmen absolut richtig und wichtig, andere kann ich persönlich nicht nachvollziehen.
Bis jetzt haben wir uns stark an die Vorgaben gehalten, mein Sohn hat aber schon angekündigt wenn er ab Montag stundenlang in öffentlichen und in engen Klassenzimmern sitzen muss, wird er sich auch am Nachmittag wieder mit Freunden treffen ( was diese schon seid Wochen machen). Das ist für uns auch OK so.

LG
Visilo

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5

Wenn dein Kind sich schon seit Wochen mit seinem Kumpel trifft, dann kann es ja getrost in engen Schulräumen sitzen. :-[

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7

Mein Sohn sitzt seid 6 Wochen alleine zu Hause, seine Freunde haben sich seid Ostern wieder getroffen. Wer lesen kann...

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Hallo
also Ziel der Regierungen ist es, dass die Kurve flach gehalten werden soll und immer genug Intensivbetten bereit stehen sollen. Und zwar solange, bis es Medikamente oder Impfstoff gibt. Was Medikamente betrifft, tut sich ja schon einiges, mit Glück sollten im Juni welche auf den Markt kommen.
Was die Gefährlichkeit des Virus angeht, da gibt es seit Wochen so viele Bericht von "super gefährlich" bis "komplett harmlos", und alles von Medizinern oder Virologen oder sonst einen Wissenschaftler, der mit dem Thema betroffen ist. Wer da jetzt recht hat, keine Ahnung, da kann sich jeder selber eine Meinung dazu bilden.
Bei jedem neuen Virus werden wir sicherlich nicht dieselbe Schiene fahren, die meisten Viren sind ja Gott sei Dank nicht so hochansteckend. Oder vielleicht schon hochansteckend, aber schaut dann nur ein Schnupfen raus und nicht - unter Umständen - eine Lungenentzündung.
Lg#blume

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Hallo,

ich meine, es war schon in Merkels erster Rede, da sagte sie deutlich, dass wir durchhalten wollen bis zur Impfung. Auch danach sprach sie immer wieder von der Impfung - einfach noch mal reinhören in ihre Reden.
Natürliche Immunität war nie das erklärte Ziel.

Man weiß noch nicht mal ob und wie lange Immunität gegeben ist, also kann das wohl kaum eine Option sein oder?
Von anderen Coronaviren weiß man, dass deren Immunität nur 3 Jahre dauert und danach?
Corona verschwindet nicht einfach, würde (selbst wenn wir die Herdenimmunität mit zahlreichen Toten in 3 Jahren schaffen würden), stets von außerhalb immer wieder eingeschleppt werden - also nun für immer kein Reisen mehr? Deutschlands Grenzen bleiben für immer zu?

Deutschlands Bevölkerung ist nicht sonderlich gesund.
Es haben nicht nur die Alten schwere Verläufe, sondern eben schon der 40jährige mit stressbedigtem Bluthochdruck, die 5jährige mit angeborenem Diabetes. Risikogruppen sind in allen Altersklassen, wenn natürlich auch mit steigendem Alter vermehrt.

Es werden Langzeitschäden erforscht.
Es ist nicht sehr erbaulich, wenn die Schweizer Uniklinik bei gesunden Tauchern nach einem milden Verlauf entdeckt hat, dass einige davon massive Lungenveränderungen aufweisen. Auch andere Ärzte haben Lungenfibrosen bei geheilten Patienten beobachten können. Damit sind diese Menschen, sollte es non reversibel sein, die Risikopatienten von morgen. Weitere körperliche Schäden wurden inzwischen ebenfalls gemeldet, die erforscht werden (Stoffwechsel, Herzerkrankungen), ob sie sich eindeutig Corona zuordnen lassen und ob reversibel oder nicht.

Solltest du mal schwer erkranken, wirst du erkennen, wie wertvoll noch "nur" das eine Jahr ist. Zum Beispiel Krebstherapien werden palliativ auf Wunsch gemacht, damit die Menschen noch etwas Zeit gewinnen, auch wenn man weiß, dass diese Zeit sehr begrenzt ist und der Krebs siegen wird.
Wir alle werden am Ende sowieso sterben, die Frage ist immer nur danach, wieviel Zeit wir bis dahin haben. Diese Lebenszeit ist eben doch mit das kostbarste, was wir haben.

LG

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15

Nur einmal eine Frage:

Wenn man nicht weiß, ob und wie lange man immun ist, wieso sollte dann ein Impfstoff helfen? Antikörper bleiben Antikörper, oder nicht?

Wie viele Menschen werden voraussichtlich bis zu einem Impfstoff an/mit Corona sterben? Darf man die etwa 200 Tote pro Tag hochrechnen, wären das knapp 140.000 Menschen bis etwa November nächsten Jahres. Würde man diese Quote vielleicht auch erreichen, wenn man die Bevölkerung kontrolliert durchseuchen lässt?
Ein Impfstoff, der bereits vorher verfügbar sein sollte, ist aufgrund der Entwicklungsdauer bereits zugelassener Impfstoff sehr sportlich und fast schon naiv.

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Nein, wenn die Immunität nach der Infektion nur von begrenzter Dauer ist, sind es Impfungen natürlich auch.
Impfungen können die Infektion nur simulieren und niemals eine bessere Immunantwort hervorrufen als der Erreger selbst.
Gerade alte Menschen reagieren auf Impfungen nicht mit einer ausreichenden Antikörper Bildung, das ist ja auch ein Grund warum sie ein höheres Sterberisiko haben.
Gerade unter den Alten gibt es halt einige Impfversager.
Man kann das durch Adjuvantien und Booserung versuchen zu minimieren, aber hundert Prozent Immunität ist nicht machbar.
Das heißt man muss mehrmals impfen bis eine Immunität erreicht ist, ist ja bei anderen Impfungen auch so....
Der Impfstoff wird die Risikogruppen nicht direkt schützen, der Schutz ist dann dadurch gegeben dass die Jüngeren nach einer Impfung eine zumindest zeitlich begrenzte Immunität haben und durch den Herdeneffekt dann die die nicht immun sind schützen....aber das wird Infektionsketten in Altenheimen nicht verhindern.

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Ehrlich gesagt, hab ich gerade große Sorgen, wie es finanziell ausgehen wird...für alle.

Für Familien.
Für Alleinerziehende.
Für kleine und Kleinstbetriebe.
Und soviele mehr.

Und wie es wieder ausgeglichen werden soll.

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Ich persönlich setze viele Hoffnungen in den massiven Ausbau von Tests. Die Kapazitäten sollen ja auf bis zu 4,5 Mio. Tests pro Woche hochgefahren werden. Das hieße, dass jede Woche jeder 20. getestet werden könnte. Das bedeutet in meinen Augen auch, dass z.b. Reisen wieder möglich sind, wenn beispielsweise ein Boarding ins Flugzeug nur mit kürzlich negativem Coronatest möglich ist. Oder alle Rückkehrer oder generell Einreisenden auch sofort getestet würden. Das wäre für die am nachhaltigsten betroffene Branche ein Lichtblick am Horizont.
Ebenso könnten alle bei kleinsten Symptomen getestet werden, auch Kinder vor Kindergartenantritt und bei kleinsten Symptomen. Und alle Arbeitskräfte mit engem Kontakt zu vielen Menschen recht engmaschig.
Ziel ist es ja auf kontrolliert niedrigem Niveau zu bleiben.

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Hallo!

Das hab ich mich auch die ganze Zeit gefragt, bis ich dieses Video gesehen hatte:
https://www.youtube.com/watch?v=3z0gnXgK8Do

Um auf natürlichem Wege eine Herdenimmunität zu erreichen, müssten wir die Sache einfach quasi ohne Rücksicht auf Verluste laufen lassen. Das wird nicht funktionieren, weil wir dann an einen Punkt kommen, wo unser Gesundheitssystem zusammenbricht. Wirklich eindämmen (also so, dass es auch ohne Ma?nahmen keine Neuinfektionen mehr gibt) lässt sich das Virus zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht mehr. Also geht es um zwei Dinge:
1. Die Zahl der Neuinfektionen weit genug unten zu halten, damit das Gesundheitssystem nicht zusammenbricht, bis ein Impfstoff zur Verfügung steht
2. Wieder in die Phase zurückzukommen, wo sich die Infektionsketten nachvollziehen lassen, damit man mit gezielten Quarantänemaßnahmen eine Weiterverbreitung verhindern kann.
Ich erinnere mich hier an die ersten Covid19-Fälle in Deutschland. Das war in Bayern in einer großen Firma. Da wusste man recht genau, wer der erste Infizierte war, wie er sich infiziert hatte, welche Kontaktpersonen er hatte... Hier konnte man Infektionsketten verfolgen und gezielte Maßnahmen ergreifen. Wenn wir da wieder hinkommen, dass wir bei jeder Neuinfektion den Infektionsweg nachvollziehen und die Kontaktpersonen isolieren können, können wir das Virus ohne großartige Einschränkungen auf die Allgemeinheit in Schach halten, bis ein Impfstoff zur Verfügung steht...
LG

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Aloha,

kann man denn da wirklich hinkommen - kann man alle Infektionsketten lückenlos nachvollziehen?
Offensichtlich waren wir an diesem Punkt ja nie, denn sonst hätten wir die Infektionen in Deutschland ja nicht inzwischen flächendeckend.
Wenn man sich die Zeiten anschaut, die zwischen Kontakt / Infektion / Symptomen auftreten weiß man ja, dass jeder Mensch Zeit hat, x andere anzustecken. Wer erinnert sich ganz genau, mit wem er nur die letzten zwei Wochen Kontakt hatte?

Ich halte dieses "Infektionsketten genau nachvollziehen" für einen absolut unrealistischen Anspruch, sobald jemand in einer großen Stadt und mit Job, Familie usw erkrankt.

Viele Grüße,

Ae

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Ich denke, mit gewissen technischen Hilfsmitteln kann man da hinkommen. Es gibt ja mittlerweile z.B. Apps, die Begegnungen zwischen den Nutzern aufzeichnen. Wenn man diese nutzt, kann man auch die Infektionsketten ganz gut nachvollziehen. Und dann könnten wir - von Großveranstaltungen abgesehen - dahin kommen, dass wir zu einem großen Teil Normalität zurückkommen können.

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Der Denkfehler ist das exponentielle Wachstum. Die Zahl der Infizierten steigt explosionsartig, nicht jeden Tag die gleiche Anzahl. Das Wachstum wird aber langsamer, sobald die aktiveren Gruppe (junge Männer) Immunität haben.
Es ist eigentlich einfach. Aushalten bis zur Impfung oder dem Supermedikament.
Mehr Freiheit gibt es nur durch verbessertes Contact Tracing (Apps, Anrufer) und besser zugängliche Tests. Oder auch (FFP2) Masken für alle.
Freiheit ohne diese Maßnahmen wird scheitern, bzw. Sind wir dann da, wo wir vor vier Wochen waren.

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Sollte man vielleicht nicht deshalb die "aktiviere Gruppe" kontrolliert durchseuchen lassen, damit man trotz mehr Freiheit einen verlangsamten Wachstum hat?

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Das was wir machen ist kontrolliert. Viel unkontrollierter und die KH sind voll und mehr Menschen sterben. Und die sich am wenigsten an die Regeln halten, sind meinen Beobachtungen neben Rentnern ohnehin junge Männer.
In NY lief die Ausbreitung fast ungestört. Das Resultat: Höchstens 20% immun, Gräber auf der Toteninsel dreifach übereinander. Trotz, wenn auch widerwilliger, Unterstützung der Regierung. Auch überdurchschnittlich viele junge Menschen tot.

Wenn die junge Bevölkerung es in großem Umfang hat, findet es auch Wege zur alten Bevölkerung. Beispiele findest du hier viele im Forum.

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