Sachsen und Grundschule

Huhu,
Nächste Woche gehen alle Grundschüler wieder zur Schule in Sachsen.

Ist hier jemand auch davon betroffen?
Mein Mann hat Rheuma und gehört damit zur Risikogruppe.
Ich hatte auf eine schrittweise Öffnung gehofft. Und nun gehen ab nächster Woche über 400 Kinder gleichzeitig hin.. Das macht mir tatsächlich Angst 🙄

Unsere Mittlere könnte auch wieder in den Kindergarten. Aber das lassen wir bleiben, da wir eh kurz vorm Umzug stehen.

Kann jemand meine Sorgen bzgl Schule verstehen? Sachsen scheint plötzlich alles zu öffnen. Kann das gut gehen?

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Hallo, meine Tochter hat schwerstes Infektasthma, Kiä meinte Hochrisikogruppe. Mein Mann und ich haben auch Vorerkrankungen. Ich arbeite von daheim. Meine Kinder gehen nicht in den Kindergarten. Hätte in Hessen Anrecht auf Notbetreuung. Corona kann man nicht mit anderen Infekten gleichsetzen. Es gibt auch Schüler die weiterhin nicht in die Schule gehen und von daheim lernen. Das ist auch okay. Irgendwann wird es Medikamente geben, dann ist es auch für Risikogruppen besser. Und ehrlich, ich glaube viele hatten noch nie wirklich Angst um das Leben von den eigenen Angehörigen, weil sie so krank waren. Wir leider schon und ich werde da nichts riskieren. Meine Große wird im Sommer eingeschult, mal sehen, wie es bis dahin ist. Aber als Risikogruppe ist es nicht so einfach und ich finde im Moment gehen die unter. Für Jüngere ist es pauschal harmlos. Echt???

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Nein, ich persönlich mache mir keine Sorgen. Es gibt immer Krankheitserreger. Wir müssen damit leben. So kann es ja nun nicht ewig weitergehen.

Ich bin selbst Lehrerin (ab August wieder im Dienst), stehe in Kontakt mit meiner Schule (Förderschule). Diese Schule hat seit einigen Wochen die 8. und 9. Klassen, die 4. und ab Montag noch die 1, 2 und 3. Kein Fall aufgetreten. Die Schule und die Lehrer bekommen alles gut hin. Traut den Kindern ruhig was zu.

Bei aktuell 19000 Infizierten in GANZ Deutschland können wir alle die Kirche im Dorf lassen.

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Was hat das damit zu tun, den Kindern etwas zuzutrauen?
Mein Mann gehört zur Risikogruppe und eine einfache Erkältung sorgt schon dafür, dass sein Puls 2 Tage durchgängig bei 160 liegt.

Das Virus verbreitet sich oft ohne Symptome und wenn wir dann zustaende wie in den USA haben.. Naja, ich möchte ungern mit 30 Witwe werden 😅

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Ich verstehe dich schon. Wirklich. Aber trotzdem musst du mal rational drüber nachdenken. Aktuell Infizierte in Sachsen sind ca. 800 von 4,5 Millionen. Natürlich sind wir alle vorsichtig und wir halten Hygiene ein. Es gibt auf dem Planeten soooo viele Dinge, die ansteckend sind. Was hat dein Mann bisher gemacht?

Die Öffnung gehen jetzt Schlag auf Schlag weil alles einfach nicht mehr haltbar ist.

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Hallo,
Ich bin auch "betroffen" und bin froh, dass es nächste Woche endlich wieder los geht. Die (geringe) Anzahl der Erkrankten rechtfertigt schon lange nicht mehr die starken Einschnitte in unser Leben. Für Menschen mit Vorerkrankungen können auch alle anderen Infekte dramatisch verlaufen. Als Asthmatiker kann ich ein Lied davon singen. Und dass der Puls bei Infekten hochschellt, ist nicht nur bei deinem Mann als Rheumatiker so. Das ist eigentlich eine typische Begleiterscheinung bei Infektionen, besonders bei denen mit Fieber. Es ist nunmal ein Teil eines Abwehrmechanismus unseres Körpers.
Ich arbeite als Lehrerin und freue mich sehr darauf, die Kinder wieder zu sehen. Durch Hygiene können wir die Ansteckungsmöglichkeiten reduzieren. Im Prinzip müssen wir das ja sowieso bei jeder Krankheitswelle, egal ob durch Influenza, Noroviren oder jetzt durch Corona-Viren, tun. Jetzt wird halt mehr Drama in den Medien gemacht. Aber den Rest denke ich mir, denn politische Diskussionen sind nicht erwünscht.
Mein Grundschulkind freut sich auch sehr, endlich wieder in der Gemeinschaft lernen zu können.

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Für uns sind die Einschnitte tragbar und wir haben kein Problem damit. Machen es gern, um andere und uns zu schützen und brauchen kein Fitness - Studio oder Schwimmbad oder Spanienurlaub oder oder. Was auch immer solche drastischen Einschnitte für andere sind.
Ganz im Gegenteil :ich finde es einen drastischen Einschnitt, wenn die Schulpflicht trotz einer Pandemie besteht und wir uns unsere Kinder in Sachsen Versuchskaninchen sind. Denn Sachsen scheint alles schneller zu machen als der Rest.
Vielleicht wegen der braunen Gesinnung hier. Keine Ahnung.

Mein Mann lässt sich immer gegen Grippe impfen. Gegen Corona gibt es noch nichts in der Hinsicht. Von daher sehe ich das Argument, dass jeder Infekt schwere Verläufe nehmen kann, nicht.

Und nein, mein Puls schnellt nicht über Tage in die Höhe bei einer normalen Erkältung.
Dass das Immunsystem bei Rhrumatikern anders arbeitet, ist dir sicherlich klar.

Wochenlang ist alles geschlossen und jetzt sollen von jetzt auf gleich über 400 Schüler zusammen kommen. Das steht doch nicht im Verhältnis.
Und doch, mir macht das Angst und nein, ich neige nicht zu Hysterie. Ganz im Gegenteil. Wir gehören zu naturwissenschaftlichen Akademikern, die sehr sachlich und rational normal sind. Eben deshalb verstehen wir gerade nicht, was das so plötzlich soll.

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Weißt du, wenn du das so schwarz siehst, dann kannst du dein Kind dich freistellen lassen. Die Möglichkeit gibt es nämlich. Das nennt sich Eigenverantwortung! Diese, die Vater Staat versuchte uns abzunehmen und was ich persönlich als größten Einschnitt sehe. Schwimmbad, Fitnessstudio, Spanienurlaub und Co. ist mir egal, nutze ich eh alles nicht. Aber mir verbieten, das Haus ohne Grund zu verlassen und meine Familie zu besuchen oder Teil einer Gemeinschaft zu sein, halte ich für untragbar. Was das Ganze mit dem braunen Gefasel zu tun hat, ist mir unklar. Ich bin ursprünglich Biologe (habe vor wenigen Jahren erst zum Lehramt umgesattelt) und betrachte das aus einem sehr rationalen Blickwinkel.
Mir ist klar, dass das Immunsystem eines Rheumatikers anders läuft. Wäre es nicht so, hätte er ja kein Rheuma. Aber ein erhöhter Puls ist ja erstmal nicht unmittelbar lebensbedrohlich. Unangenehm ja, dass man neben sich steht dann auch klar. Dein Mann und ihr als Familie könnt euch doch isolieren. Warum sollte aber alles soziale Leben heruntergefahren werden, weil einzelne ein höheres Risiko tragen? Ich bin als Asthmatiker doch auch in der Lage zu entscheiden, was ich mir zumute und was nicht. Deswegen müssen doch nicht alle um mich herum sich abschotten.

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Hallo,
wir sind auch betroffen und die Regelung, dass in den Grundschulen im Klassenverband ohne Mindestabstand der Sitzplätze etc. unterrichtet werden soll finde ich absurt. Einerseits heißt es man soll 1,5m Abstand halten und in geschlossenen Räumen Masken tragen. Andererseits werden teilweise über 20 Kinder in einem kleinen Klassenraum unterrichtet....
Am schlimmsten finde ich aber, dass die Schulpflicht wieder greift und man tatsächlich keine Wahl hat und Strafen drohen.
Lehrer mit Vorerkrankungen müssen soweit ich das verstanden habe nicht unterrichten aber bei Kindern gibt es in die Richtung keine Regelung.
Ich habe hier zu Hause noch ein älteres Kind mit einer Autoimmunerkrankung und habe tatsächlich mit meinem Mann schon eine Entscheidung getroffen.
Ich hätte mir eine andere, vorsichtigere Öffnung gewünscht, mit Möglichkeit der Eltern zu entscheiden ob die Beschulung zu Hause weitergeführt wird oder man sein Kind zur Schule schickt.
Lg

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In welchem Bundesland werden in den Schulen keine Abstands- und Hygienestandards umgesetzt? In welchem Bundesland sitzen tatsöchlich 30 Kinder zur Zeit zusammen in einem Klassenraum?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Bundesländer gibt, die sowas durchziehen und nicht von Eltern- oder Lehrerseite "angeklagt" werden. Kein Lehrer würde zur Zeit in solchen "Zuständen" unterrichten. Jedes Bundesland hat ganz klar die Standards für Kitas und Schulen festgelegt.

Wir wohnen in NRW und meine Kinder gehen auch wieder zur Schule. Das bedeutet, dass mein älteres Kind (EF) noch 4 Präsenztage in der Schule hat, mein jüngeres (letzte Klasse GS) noch ca. 6x in die Schule geht.

Die Schulen haben hier Waschstraßen, Einbahnsystem und reduzierte Klassen (max. 15 Schüler) ... eingeführt. Die Kinder kommen zu verschiedenen Zeiten, gehen zu verschiedenen Zeiten in die Pause, haben feste Sitzplätze in dem Raum (sie werden immer nur in einem Raum unterrichtet), dürfen nichts ausleihen, alles was der Lehrer an Materail nutzen möchte, muss er VOR der Stunden auf die Tische legen. In der Stunde haben alle die Abstandsregeln einzuhalten.

Die Schulen tun alles, um sich in keinster Weise angreifbar zu machen. Zum Schutz der Kinder und zum Schutz der Lehrer.

Wenn wirklich 30 Kinder zur Zeit in einem Raum sitzen ist das fahrlässig und für mich ehrlichwerweise nicht glaubhaft.

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Kinder mit Vorerkrankungen (Risikogruppe) müssen auch die Schule nicht besuchen. Wenn die Vorerkrankungen in einer Familie dermaßen gravierend sein sollten, dann hilft nur ein Gespräch mit der Schule, so dass das Home schooling Konzept bis zu den Ferien greift.

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Huhu,

ich kann deine Sorgen verstehen.

Ich bin auch gespannt, wie man die Schulpflicht bei uns in Kürze wieder umsetzen wird.
Sollte es mit Klassenteilung etc funktionieren, dann ist okay. Kleine Gruppen wären ein überschaubares Risiko. Aber bisher gibt das Ministerium nur vor, dass beschult werden soll und in welchem Umfang - die Umsetzung obliegt wieder einmal den Schulen.
Von daher weiß ich auch noch nicht, wie das nun wirklich gestaltet wird.

Einen Tag die Woche sollen meine Kitakinder dann auch zur Kita gehen - auch da fehlen komplett die Vorgaben, wie das gestaltet werden soll. Alle zusammen in einen Raum? Das wären auch über 20 Kinder! Gestaffelt in kleine Gruppen fände ich das dagegen wieder gut. ABER es gibt bereits jetzt schon keine Notplätze für die Betreuung mehr, woher soll dann der Platz noch für die reguläre Betreuung kommen, wenn man die Gruppen verkleinern wollte?

Tja ob das gut gehen wird, wird sich dann zeigen.
Gute Argumente gibt es auf beiden Seiten, schlecht finde ich nur, dass man keine Wahlmöglichkeit hat. Dort wo das homeschooling funktioniert, sollte man den Eltern die Wahl lassen, finde ich. Dann würde die Situation sich auch entschärfen, wenn weniger Platz benötigt werden würde für die Klassengruppen und natürlich auch insgesamt weniger Lehrer (die bekanntlich sowieso zu wenig sind und wenn dann noch Risikogruppen ausgenommen werden vom Unterricht, was kommt dann wirklich effektiv noch bei herum?). Lernstandsprüfungen kann man ja trotzdem organisieren. Hier werden zB Arbeitsblätter alle 2 Wochen neu ausgeteilt, die man nach den 2 Wochen wieder abgeben muss. Ggf könnte man Schüler auch zu schriftlichen Tests einbestellen, macht man beim Fernstudium ähnlich.

LG

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Was sagt der Arzt deines Mannes?
Was schreibt die Schule?

Bei uns (anderes Bundesland) gilt zwar weiterhin Schulpflicht, aber auf Grund der Situation in verschiedenen Formen.

Da die Schule sich nicht anmaßt zu entscheiden, welche Familienangehörige gefährdet sind und welche nicht und wie stark, gilt zwar, dass die Schüler Aufgaben machen müssen, sich online bei der Schule melden müssen.
Schulanwesenheitspflicht gilt bisher nicht ab nach Pfingsten.

Es soll allen ermöglicht werden zu kommen, aber auch jenen ermöglicht werden nicht zu kommen, wenn Risiko besteht. mit kleineren Klassen und co wird schon geübt, aber noch gezweifelt ob es so klappt, wie es sollte.

Pflicht ist, sich bei der Schule zu melden, wer nicht an die Schule kommt wegen Risiko. Dann wird auch besprochen, wie die Onlinemeldungen und Homeschooling weiter funktioniert.
Das wird auch ein Anpassen sein, da die Schule erst mal Personal, Räume und rollendes System für alle Klassen schaffen muss und es auch darauf ankommt, wie viele Kinder tatsächlich kommen können und wie viele nicht.

Da sie das Home schooling schnell und gut eingeführt haben, von 0 auf 100 und sich alle selbst erst einarbeiten mussten, da es das früher noch nie gab, vertraue ich darauf, dass sie das mit der wieder Anwesenheit auch geregelt bekommen.

Da es jedoch ein anderes Bundesland ist, würde ich dazu raten
- mit der Schule
- und mit dem behandelnden Arzt Kontakt aufzunehmen

Bestenfalls schon vor den Ferien. Dann kann die Schule schon mal planen (soweit planen aktuell möglich ist) und du ggf. schon Bescheinigungen einholen, sofern diese benötigt werden, in der Form, die gewünscht wird.

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Ich stehe mit dem Schulleiter in Kontakt und er informiert sich, wie es laufen kann mit Risikoeltern.
Er weiß darüber bisher auch nicht viel.

Online - Unterricht wurde bei uns überhaupt nicht gemacht 😒
Immerhin haben wir einmal die Woche Aufgaben zum Bearbeiten bekommen. Andere Klassen haben einfach zu Beginn einen Stapel Aufgaben bekommen und das wars.


Viel Zeit für alles bleibt ja gerade auch nicht, da es Montag bereits los geht.

Ich habe das Gefühl, dass es jetzt einfach schnell gehen sollte und niemand einen Plan hat. Hauptsache offen.

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Ja, hier aus Sachsen...
Ich habe am Freitag einen Sekt auf gemacht, als das Schreiben kam, dass die Schule wieder los geht !!!
Was sollte denn jetzt noch langsam und schrittweise bringen?
Guck dich doch draußen mal um... alles wird wieder geöffnet, keiner hält sich mehr an irgendwas...
Die Schulen tun ihr Bestes um alle Vorschriften einzuhalten.
Ansteckung oder nicht... so what... !

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Ansteckung oder nicht... So what.?

Jo.

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Wir wohnen auch in Sachsen, haben unsere 3 Jüngsten jetzt die 11. Woche zu Hause, da sie schon vor den Schließungen krankheitsbedingt zu Hause waren.

Ich hatte heute den 1. Arbeitstag, durfte seit Mitte März nicht mehr arbeiten, mein Mann ist noch im Homeoffice. Ich bin froh, dass ich endlich wieder arbeiten kann, wenn auch noch in Kurzarbeit.
Mein AG hat mir den Antrag für die Notbetreuung letzte Woche ausgefüllt und mit einem Begleitschreiben gleich an die Kita geschickt, trotzdem darf unser Jüngster erst ab Montag in die Kita, diese Woche ist zu wenig Personal da, ab Montag dann mit verkürzten Öffnungszeiten.
Die freie Schule wo unsere 2 Grundschulkinder sind, hat ab Montag wieder Unterricht, bis zu den Sommerferien verkürzt, nur Hauptunterricht.
Unsere Kinder freuen sich, dass sie nach so langer Pause wieder gehen dürfen, zumindest 2 von 3 Kindern, der fast 11j. hätte sich eher gefreut, wenn die Schule bis zu den Sommerferien geschlossen wäre. 😊

Direkt Risikogruppe sind wir nicht, mein Mann hatte aber vor 1 Jahr eine Lungenentzündung, kämpfte länger damit.
Ich habe Heuschnupfen, hatte erst im März Grippe. Allergiker sollen auch mehr gefährdet sein.
In der Familie gibt es einen Intensiv-Pflegefall, der vorbelastet ist.

Ich kann es vom arbeiten mit nach Hause bringen, arbeite im Einzelhandel-Außendienst und komme dadurch gut rum. Zwar mit Mundschutz, aber das ist keine Sicherheit und damit arbeiten, ist alles andere als angenehm.
Unsere Kinder können es ab Montag jederzeit aus Kita oder Schule mitbringen, aber sie deshalb noch wochenlang zu Hause lassen, ist keine Alternative, sie sind fast 1/4 Jahr zu Hause, wir brauchen jetzt die Kinderbetreuung, müssen beide arbeiten und es tut auch gut, wieder arbeiten zu können.

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Danke für deine Antwort 😊

Ja, ich verstehe, dass die Freude bei euch groß ist, dass es wieder normal weiter geht.


Allergie hat mein Mann auch noch zusätzlich.
Er macht aber zur Zeit nur Homeoffice und wird es erstmal auch weiter so handhaben. Auch die Vorlesungen hat seine Arbeitsstelle auf online - Vorlesungen ausgelegt und da seine Chefs und Kollegen allesamt mit Autoimmunerkrankungen, Diabetes, Nierenkrankheiten, Alter zur Risikogruppe zählen, machen alle Homeoffice weiter. Das passt bei ihm ganz gut :)

Ich selbst bin eh gerade in Elternzeit mit dem Jüngsten und wir stehen kurz vorm Umzug. Deswegen ist bei uns Homeschooling auch zum Glück kein Problem und unsere Große ist gern zu Hause ^^
Ich verstehe aber, wenn es wie bei euch, zu Freude und Erleichterung führt, dass die Schulen wieder normal öffnen.
Ich hätte mir gewünscht, dass es entweder schrittweise oder eben freiwillig geschieht.

Die Hauruckaktion jetzt macht mir, wie gesagt :das erste Mal seit acht wochen, doch etwas Angst.
Aber ich hoffe, sie ist unbegründet und der Sommer flacht ja die Ausbreitung von Krankheiten eh immer ab. Wir werden sehen, was kommt :)

Viel Spaß dir beim Arbeiten und deinen Kindern in der Schule 😊

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Vergessen: Die Abstandsregeln wurden gekippt, die Klassen müssen deshalb nicht geteilt werden, ich hatte mich auch schon auf geteilte Klassen eingestellt.
In der freien Schule sind es 12 bzw. 16 Kinder pro Klasse, keine 30.

Die Schule teilte heute mit, wie ab Montag alles ablaufen soll, unser fast 11j. muss Montag ein ärztl. Attest vorlegen, weil er derzeit Heuschnupfen hat, nicht das es für andere Symptome gehalten wird.

Die Kinder müssen einen Vordruck vorlegen, und die Eltern bescheinigen, dass sie gesund sind, in der Kita muss jeden Früh dafür unterschrieben werden.

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Ist da genauer definiert was "gesund" ist und sind auch andere Haushaltsmitglieder gemeint?

Ich kann mir nicht recht vorstellen wie das laufen soll. Wir sind 2Erw. + 3 Kita-Kinder + Oma/Opa im Haus. Was ist, wenn einer der 7 Personen ein bissel verschnupft ist oder 2x hüstelt? Im Herbst/Winter wird das dauerhaft bei uns sein...bei irgendjemand. Da die Kleinen erst eingewöhnt werden, rechne ich auch im Sommer mit verstärkten Erkrankungen. Ich bin gespannt, ob unsere 50 Kind-Krank-Tage dieses Jahr noch reichen 🙈
Wenn jemand hüstelt, dann Corona-Test und Wieder-Freigabe zur Kita, oder jedes Mal 14 Tage Quarantäne?

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Ist in der Allgemeinverfügung tatsächlich definiert: Halsschmerzen, Husten und so weiter. Typische Erkältungssymptome beim Kind oder einer im Haushalt lebenden Person = Ausschluss von Betreuung.

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