Ich wünsche mir mehr Freundlichkeit!

ihr Lieben Mitmenschen da draußen,

Ich wünsche mir mehr Freundlichkeit,
In den letzten 2 Wochen, merke ich immer mehr, wie der Ton sich ändert man nur noch angemault wird.

Ein paar bsp. : ich stehe mit Kinderwagen im Fleischer , möchte nun wie immer vorne raus,
Nun steht da eine Dame die mich total anschnauzte sie müssen da durch die Hintertür- ich passe aber nicht mit dem Kinderwagen durch die Tür! - was soll ich nun anderes tun.? /
Sie rief mir dann nachdem ich vorne raus bin hinterher- was das den für regeln sein sollen

2. im Bus , mit mundschutz, mein Kind gab mir den letzten Rest des keckes , ich nah in, steckte ihn in Mund
Wurde ich wieder angemacht
- sie müssen den mundschutz aufbehaltenen

Mit Kinderwagen ist es auch immer schlimm! - Wenn die draußen am Aldi stehen und auf ein Wagen warten-
Darf ich bei uns mit Kinderwagen so rein.
Ständig ein dummer Spruch-
Die Schlange ist dahinten .

Mal muss ich ein Korb nehmen im nächsten Geschäft nicht...


Es schauen viele auf den Boden oder zur Seite beim vorbeigehen.

Ich versuche mich ja sogut wiemöglich an alles zu halten.

Bleibt gesund und munter und nett zueinander!

Bitte werdet keine corona hilf Sheriffs

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Freundlichkeit wünsche ich mir auch! Ich finde, dass der Umgangston in den letzten zwei Wochen, seitdem es einige Lockerungen gab, zunehmend ruppiger geworden ist. Und da denke ich, dass ich auch dein Verhalten dazu zählen würde.

Den Keks kannst du dir, wenn du ihn denn essen magst, einfach unter den Mundschutz in den Mund schieben. Dafür musst du ihn nicht abnehmen.
Dass andere bei Aldi auf den Einkaufswagen warten hat vermutlich den Grund, dass so der Besucherzustrom reduziert wird. Bei uns haben super viele Geschäfte abgezählte Einkaufswagen/Einkaufskörbe, um sicher zu stellen, dass nicht zu viele Kunden im Geschäft sind. Wenn du einfach mit dem Kinderwagen hinein marschierst drängelst du dich also in der Tat vor.

Scheinbar kommt dein Verhalten bei anderen nicht so regelkonform an, wie du denkst und vielleicht kannst du dein Verhalten noch einmal reflektieren und überdenken, ob es nicht doch andere Möglichkeiten gibt. Während der Bahnfahrt essen zu müssen (auch Kinder) verstehe ich z.B. schon vor Corona nicht. ;-)

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Ich war jetzt im Schwarzwald bei meinen Mann. Anderes Bundesland. Und ich fühlte mich total verunsichert. Mittlerweile hat jedes Bundesland andere Regeln, durch die zum Teil "wilden" Lockerungen weiß kaum noch jemand, was jetzt heute gilt. Jedes Geschäft, jedes Unternehmen versucht, die Regeln umzusetzen. Bei jedem sieht das anders aus. Dabei wird nicht immer alles durchdacht, "Minderheiten" sind plötzlich mit Hindernissen konfrontiert. Ob es jetzt Hör-oder Sehgeschädigte sind, oder Personen im Rollstuhl oder mit Kinderwagen. Du bist da nicht allein.
Denk daran, alle sind verunsichert, viele haben Angst. Es wird viel kontrolliert, vieles ist nicht durchdacht. Die Leute sind unfreundlich, da sie oft überfordert sind. Das gilt ja auch für dich. Bleibe selber freundlich, versuche, die anderen runter zu regeln.
Essen kann man natürlich nicht mit Mundschutz. Gestern fuhren wir 9 Stunden mit der Bahn. Natürlich hat jeder beim Essen die Mund-Nasenbedeckung abgenommen und danach wieder aufgesetzt. Aber ob das auf kurzen Strecken im Bus auch sein muss? Vielleicht hast Du in Zukunft eine leere Dose dabei, in die dann die angebissenen Kekse wandern? Immerhin hattest Du vorher schon viel angefasst, da solltest Du ja eh vor dem Essen oder "ins Gesicht fassen" die Hände waschen.

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Hallo,

wenn du nicht angemault werden möchtest, solltest du dein Verhalten anpassen.

Beim Fleischer kann man doch freundlich erklären, dass dir bewusst ist, dass man hinten raus gehen soll, aber der Kinderwagen leider nicht durch die Hintertür passt. Dazu ein nettes Lächeln (sieht man an der Mimik auch mit Mundschutz) und schon wäre die Situation gerettet.

In den Öffentlichen ist der Mundschutz einfach vorgeschrieben.
Essen ist darin idR ebenfalls verboten - muss man da noch einen krümligen Keks essen?
Dass du mit dem Verhalten provozierst, wundert mich nicht.

Puh bei Aldi vordrängeln nur weil du einen Kinderwagen schiebst, würde bei mir auch für mächtig schlechte Laune sorgen und Sprüche kassieren. Das hat nichts mit Corona zu tun, sondern generell mit deinem Verhalten! Man drängelt nicht vor, das hat man schon als Kind gelernt.
Die Wagenbegrenzung ist doch gemacht, damit sich weniger Leute im Laden aufhalten. Sonst könnte ja jeder seinen eigenen Wagen mitbringen bzw mit Einkaufstüte einkaufen gehen.

Was stört denn, wenn die Leute auf den Boden schauen.
Wenn ich Nachbarn treffe, grüße ich trotzdem laut und deutlich und dann blicken sie hoch und grüßen genauso zurück.
Wenn ich in Gedanken bin, ist mein Blick wahrscheinlich auch überall und nicht in den Gesichtern anderer Menschen :-)

Gehe selbst mit bestem Beispiel voran, dann bekommst du auch wieder bessere Reaktionen. Mich hat noch keiner angemeckert obwohl ich genauso mit den Kindern unterwegs bin. Aber eine Fahrt in den Öffentlichen überleben sie auch ohne Kekse und Co (schon immer!), Mundschutz trage ich, wenn es nötig ist und nehme den nicht zwischendurch einfach ab, ich drängle nicht vor und ich frage einfach von allein wie ich mich verhalten soll, wenn ich es nicht weiß und warte nicht darauf, dass andere mich auf mein Fehlverhalten hinweisen müssen.
Es gibt derzeit so viele Vorschriften für Läden und Co, an die sich gehalten werden soll und so wenig Menschen, die mitdenken und den Arbeitenden die zusätzliche Arbeit nicht auch noch erschweren möchten. Klar dass ein Verkäufer irgendwann auch genervt ist, wenn die 100ste Mutter in den Laden kommt und wieder muss sie ermahnt werden wegen der Personenbegrenzung doch bitte einen Korb zu nehmen. Die Sprüche, die Verkäufer auf diese Bitte kassieren, sind auch nicht ohne und Verkäufer auch nur Menschen mit Gefühlen!

Auf dem Wochenmarkt habe ich mich mit den Leuten dort unterhalten.
Die erzählten auch, dass mehr Menschen nur noch kurz angebunden sind. Aber weiß man, was sie für Ängste haben? Vielleicht haben sie Bluthochdruck oder pflegen die eigenen Eltern zu Hause etc, so dass sie einfach keinen unnötigen Kontakt haben wollen.
Verurteilt sind die Menschen so schnell …

LG

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An und für sich gebe ich dir mit dem Keks recht. Das hat mich aber schon immer gestört. In den Öffis bröseln und mit matschigen Fingern alles antatschen ist und bleibt ein Unding.

Aber wieso sollte man sich mit dem Kiwa anstellen, wenn man es nicht muss? Bei uns kenne ich solche Warteschlangen von Supermärkten nicht, aber wenn ich mich nicht anstellen muss, dann vergeude ich meine Zeit auch nicht damit. Ob die Regeln vom Händler nun fair oder nicht sind, aber ich kann nichts dafür, dass die anderen ohne Kinderwagen unterwegs sind...

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Hier stellen einige Geschäfte nur 20 Wagen/Einkaufskörbe zur Verfügung, um sicher zu stellen, dass sich nur 20 Personen im Geschäft aufhalten. Wenn nun jemand mit dem Kinderwagen herein rennt sind es 21 Personen und somit ggf. die Grenze der maximal zulässigen Personen überschritten.

Ich finde jeder sollte sich an diese Praxis halten, aber es sollten bedürftige Menschen (alt, schwanger, schlecht zu Fuß, ggf. quengelndes Kind) von den wartenden Menschen vorgelassen werden. Würde ich allerdings auch nicht bei Vordränglern tun. ;-) Wir haben einen Supermartk, der seinen Einlass genauso streng reglementiert. Für mich (hochschwanger, kann nicht stehen) hat sich der Laden als Einkaufsmöglichkeit dadurch erledigt und ich fahre woanders bin (größerer Laden, dadurch dürfen mehr rein und es gibt Bänke um sich kurz auszuruhen und zu erholen).

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Ich würde es auch nicht fair finden, wenn du mit dem Kiwa einfach durch darfst während ich noch warten muss, weil ich mein Kind in der Trage habe.
Aber du hast die Regeln nicht gemacht - und es ist derzeit so viel unfair, da braucht man nicht mit anfangen. Aber so weit denken viele einfach nicht.
Und ja, die Freundlichkeit sinkt, aber vielen ist es einfach ein Graus mit Maske einzukaufen. Also rein- Liste abhaken- und wieder raus. Da gibt es kein gemütliches Bummeln. Genauso ist es in den Öffis.

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Es macht doch von der Zeit keinen Unterschied. Ob ich mit Kinderwagen reingehe oder nicht! - ich nehme kein Platz oder Wagen weg!
Selbst wenn ich hinter dir stehe gehe ich ohne auf den nächsten Wagen zu warten rein!
Stehe ich vor dir bekommst du auch den nächsten Wagen 🛒!

Es ändert sich an der Reihenfolge nichts !

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Doch natürlich macht das einen Unterschied wenn sie schon lange dort ansteht und wartet bis sie rein darf und dann kommst du und spazierst einfach an der Schlange vorbei ohne anstehen!

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Das dient alles einem grossen Ziel, der Bekämpfung des Virus. Da passieren auch Kollateralschäden. Und an den Reaktionen hier siehst du, dass es genügend Anhänger dieser unreflektierten Vorgehensweise gibt.

In solchen Situationen einfach offensiv reagieren: in der Mehrzahl der Fälle kommen solche dämlichen Hinweise von älteren Zeitgenossen. Dann hilft ein Hinweis auf das Risiko, dem man sich aussetzt, wenn man zwei Kindern begegnet.

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Du bist unverschämt! Du wolltest dich im Supermarkt vordrängeln. Aber auch du mit deinem Kinderwagen hast dich hinten in der Reihe anzustellen!

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Ich sag es Dir ehrlich, ich merke beim Einkaufen auch, wie mir die Aggressivität hochsteigt. Bei mir kommt es aber daher, weil ich diese übertriebene Angst der Menschen einfach nicht ertragen kann. Es geht mir auf die Nerven, wenn Leute einen Riesen Bogen um mich machen oder mich maßregeln wollen, ob ich auch den Abstand einhalte. Ich empfinde das als krank.

Habe ich die Seuche an mir?

Und mir ist es auch schnurz, ob einer einen Keks ißt oder nicht. Oder ob einer den Mundschutz nur über die Nase trägt, obwohl er auch über die Nase gehört.

Die Leute sollten lieber drauf achten, dass sie ihre gebrauchten Handschuhe und Mundschutz nicht auf Straße und ins Gebüsch schmeißen, dann wäre schon einiges getan. Aber anderen zu erzählen, wie die Welt gerade funktioniert mit den tollen Regeln, danke nein, das brauche ich nicht.

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Danke ,
Ja sicher werde ich mein Verhalten auch nochmal reflektieren

Zum Supermarkt! ; und selbst wenn ich auf den nächsten freien Einkaufswagen warte, gehe ich doch trotzdem ohne rein, und die Person hintermir, nimmt ihn dann. Und wir gehen zusammen rein.

Zudem winkt mich diese security immer durch,

Und ich kann auch jemanden freundlich darauf hinweisen-

Wenn ich ohne Kind einkaufen gehe beschwere ich mich auch nicht , wenn Oma mit Stock / rollator vorbei geht.

Das hat dann nichts mit vordrängeln zu tun.

Ich versuche immer freundlich zu sein
Ein nettes hallo, ich schaue die Kassierer im Laden auch in Augen.

... Aber es ist halt eine ungewohnte Situation.

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Ich finde, dass man durch corona einfach das wahre Gesicht unserer Gesellschaft erkennen konnte.
Anfangs die hamsterkäufe sowie prügeleien um Klopapier und Nudeln, nun sind es die die Regeln danach. Jeder ist angepisst, mittlerweile am Limit. Der mundschutz ist für viele die Hölle, gerade für Menschen mit Panikattacken oder im allgemeinen. Es hat die Stimmung nochmal gekippt.

Viele dieser „maulet“ haben wahrscheinlich satt. War auch nicht leicht die letzten Monate. Das Jahr ist für viele gelaufen. Kein Sommerurlaub, keine Feiern, keine Hochzeiten etc.

Aber ich stimme dir zu, Man kann auch höflicher miteinander reden. Wir haben es hier noch echt gut.