Kita hessen corona verordung

Kurze frage:
Die verordung wurde wohl geändert, aber als Termin steht immer noch 5.6

Habe ich was verpasst? Es hieß doch, dass es ab 2.6 losgehen soll??

Ist das somit hinfällig? Kennt sich jemand aus?

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Ist die neue Verordnung schon online? ich habe sie eben nicht gefunden...

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Am Montag und Dienstag fand die Sitzung des Corona Kabinetts statt. Die Ergebnisse vom Montag wurden bereits veröffentlicht. Die Ergebnisse vom Dienstag gibt es wahrscheinlich erst morgen (oder gar nicht).

Es weiß keiner Bescheid. Weder die Eltern, die Kita Leitungen noch die Träger. Und die hessische Landesregierung will nichts mitteilen.

Es wird wahrscheinlich darauf hinauslaufen, dass morgen der Satz kommt: Am 2.6 öffnen die Kitas und alle Kinder dürfen kommen. Das entsprechende Konzept unter Einhaltung der Hygeniestandards erstellt die Leitung. Weitere Vorgaben durch das Land gibt es nicht. Wir haben vollstes Vertrauen in unsere Träger und Kita Leitungen. Und dann noch ein paar schöne (nichtssagende) Schaubilder dazu.

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Der 2.6. wird vermutlich zeitlich zu knapp, deswegen bleibt es bis zum 5.6. bei der Notbetreuung.
Gestern hat Herr Klose bei der Hessenschau gesagt, dass aktuell Gespräche mit Trägern und Kommunen stattfinden und dass es wohl individuelle Lösungen geben soll.
Ich warte allerdings immer noch sehnsüchtig auf die Info, ob die Notbetreuungskinder Vorrang haben. Da hört man leider überall was anderes.

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Laut unserer Kita haben - bei uns - wohl die Notbetreuungskids die jetzt schon da sind, Vorrang.
Alles andere fände ich ja abartig.
Klar müssen die andern auch wieder dazu, da beneide ich aktuell auch gar keine Leitung darum, die Konzepte ausarbeiten zu müssen. Das ist gar nicht so einfach.
Zumal unsere Kita sich aktuell auch in Übergangscontainern befindet, die ja nicht der Größe der Kita entsprechen. Auch das Außengelände ist extrem klein.

Ich bin sehr gespannt.

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Danke. Da hoffe ich auch sehr drauf.

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Es gibt wieder neue immer noch schwammige Infos

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Bei Hessenschau.de ist die neue Regelung online. Notbetreuungskinder haben weiterhin Vorrang. Ich bin darüber sehr erleichtert

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Danke!

Zitat aus dem Link:"Was an freien Plätzen bleibt, wird unter den übrigen Kindern vergeben. Entscheiden sollen die Träger der jeweiligen Einrichtungen, gegebenenfalls in Absprache mit dem Jugendamt. Die Kriterien sollen die Kommunen mit den Kita-Leitungen vereinbaren."

Dies widerspricht doch ganz deutlich den Aussagen von Bouffier vom 6.5.20. "Jedes Kind darf vor den Sommerferien in den Kindergarten gehen."

Verlogene Politik!

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Danke dir. Ich bin heilfroh, aber unter den Eltern geht gerade das große Entsetzen los, was ich auch sehr verstehen kann.
Da wird was versprochen und man kann es nicht einhalten. Vor allem steht für viele die Existenz auf dem Spiel.

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Die Änderung der 2. Corona VO ist jetzt online.

https://www.hessen.de/sites/default/files/media/2vo_corona_2.pdf


Konsolidierte Lesefassung(Stand:2. Juni 2020)

§ 2
(1) Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte nach § 33 Nr. 1 des lnfektionsschutz-gesetzes und Kindertageseinrichtungen nach § 25 des Hessischen Kinder-und Ju-gendhilfegesetzbuchs vom 18. Dezember 2006 (GVBl. I S. 698), zuletzt geändert durch Gesetz vom 13.September 2018 (GVBl. S. 590), dürfen, ausgenommen in den Fällen des Abs. 2, durch Kinder nicht betreten werden. Die Personensorgeberechtigten haben für die Erfüllung dieser Verpflichtung Sorge zu tragen.

(2) Abs. 1 gilt nicht, wenn
1.beide Erziehungsberechtigten berufstätig sind und eine Erziehungsberechtigte o-der ein Erziehungsberechtigter zu einer der in der Anlage genannten Personen-gruppen gehört,

2.es sich um ein Kind einer Schülerin, eines Schülers oder einer oder eines Studie-renden handelt, dieoder der nach § 3 Abs. 1 unterrichtet wird,

3.es sich um ein Kind einer oder eines berufstätigen oder studierenden Alleinerzie-henden im Sinne des § 21 Abs. 3 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch handelt,

4.die Betreuung eines Kindes in einer Kindertageseinrichtung aufgrund einer Ent-scheidung des zuständigen Jugendamtes zur Sicherung des Kindeswohls dringend erforderlich ist,

5.für ein Kind der Bescheid des zuständigen Sozialhilfeträgers über die Gewährung einer Maßnahmenpauschale nach der Vereinbarung zur Integration von Kindern mit Behinderung vom vollendeten ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt in Tages-einrichtungen für Kinder vom 1. August 2014 in der jeweils geltenden Fassung vor-liegt,

6.durch das Betretungsverbot im Einzelfall für Eltern und Kinder eine vom zuständi-gen Jugendamt bescheinigte besondere Härte entsteht, die sich durch außerge-wöhnliche und schwerwiegende Umstände von den durch den Wegfall der regel-haften Betreuung allgemein entstehenden Härten abhebt,

7.es sich um Kinder handelt, die der Träger im Rahmen der Betreuungskapazitäten der Kindertageseinrichtung zusätzlich aufnimmt.

Die Einrichtung kann einen Nachweis über die Zugehörigkeit zu einer der in der Anlage genannten Personengruppen fordern; in Zweifelsfällen entscheidet die zuständige Ordnungsbehörde. Die in Nr. 11 der Anlage genannten Personen dürfen ihre eigenen Kinder mit Ausnahme der Kinder nach Abs. 3 in das Betreuungsangebot einbeziehen. Übersteigt in den Fällen des Satz 1 Nr. 7 die Nachfrage nach Betreuungsplätzen die
4Betreuungskapazitäten des Trägers, trifft dieser im Einvernehmen mit dem zuständi-gen Jugendamt eine Auswahlentscheidung.

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Ähhm...
Dann bleibt es also bei der Notbetreuung?! Verstehe ich das richtig?
Hört sich jedenfalls nicht nach eingeschränktem Regelbetrieb an

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Wie auch immer man das jetzige Konstrukt nennen mag; zuerst kommen die Notbetreuungskinder bzw die nach Nr 1 bis Nr 6 genannten Kinder. und erst wenn dann noch Kapazitäten frei sind, kommt der Rerst. Wie der Rest verteilt wird, gibt es keine Vorgaben.