Nach einer Corona-Infektion... An alle, die es hinter sich haben...

Hi,
Wir haben aktuell Corona, mein Sohn hat sich leider, wie ganz viele andere auch in seiner Gruppe, in der Kita infiziert.
Er hatte eigentlich keine Symptome außer ganz wenig Schnupfen. Seine kleine Schwester hat etwas gefiebert und auch schnupfen. Die Kinder sind seit mehreren Tagen zum Glück wieder topfit als wäre nie etwas gewesen.

Meinen Mann und mich hats etwas stärker erwischt, wir fühlen uns abgeschlagen, haben etwas trockenen Husten, Gliederschmerzen und Geruchs-und Geschmacksverlust.

Ich habe ein paar praktische Fragen, wie es bei euch weiterging.

1. Habt ihr euch am Ende der Quarantäne ein zweites Mal testen lassen um auf Nummer sicher zu gehen? Ich befürchte, hierfür gibt es gar keine Testkapazitäten hier🙈

2. Lasst ihr euch/eure Kinder irgendwann untersuchen bezüglich Langzeitfolgen? Seid ihr hier völlig enrspannt?ich bin da doch recht besorgt, um nicht zu sagen, panisch. ..

3. Geht ihr von einer Immunität aus und lebt etwas entspannter? Wir waren super vorsichtig, das werden wir auch bleiben, aber innerlich würde ich gerne etwas beruhigter sein.

4. Wie ging es euch danach überhaupt?

Danke und liebe Grüße

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Hallo,

Ich war vor 10 Wochen infiziert und habe meine Familie damals nicht angesteckt. Mir geht es wieder gut. Getestet wurde ich nicht aber ich war länger als nötig viel vorsichtiger. Mein Mann hat sich dann vor 2,5 Wochen infiziert. Er hat noch Probleme beim atmen sonst ist alles wieder normal.

Ich gehe von maximal 3 bis 6 Monaten Immunität aus.

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Ich bin Mitte Oktober positiv getestet worden und kann immer noch nicht arbeiten, wurde bereits auch mehrmals kontrolliert, ob die Lunge etc ok ist.
Bis lang geht man von einer Immunität von max 6 Monaten aus.
Meine Familie habe ich Gott sei Dank nicht angesteckt, kann zum Thema Kinder nichts sagen, oh die kontrolliert werden können oder nicht.
Alles Gute euch

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Du arme. Welche Symptome sind bei dir geblieben, so dass du dich arbeiten kannst ?

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Herzrasen und bei Belastung ein Druck und so eine Enge in der Brust und schwerer Luft bekommen.

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Wir haben uns Ende November angesteckt.
Mich hats als erste erwischt und ich war auch wirklich 2 Wochen richtig krank, dann aber auch total schnell wieder fit.
Die Kinder und meine Mann hatten nur zwei, drei Tage etwas Schnupfen und waren müde.

Eingefangen habe ich mir das ganze ziemlich sicher in der Arbeit, trotz Maske, Abstand usw.

Ich gehe davon aus, dass wir zumindest den Winter über immun sind und ich hoffe, dass unser Körper dann zumindest etwas auf Coronaviren vorbereitet ist.
Das beruhgt mich gerade für andere durchaus, ich muss mir keine Sorgen machen, dass ich jemanden anstecken könnte.
Ich selbst hatte noch nie Angst vor der Krankheit und jetzt natürlich erst recht nicht mehr. Das Leben ist immer ein bisschen lebensgefährlich... da bin ich recht entspannt, jetzt sogar noch entspannter als vorher.

Angst vor Langzeitschäden habe ich auch keine. Dazu gehts uns allen viel zu gut, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass zwei Tage Schnupfen irgendwelche Schäden anrichten können. Wenn ich nicht richtig krank gewesen wäre, wäre da ja bei den Kindern eh niemand auf Corona gekommen.
Allerdings schmecke und rieche ich noch nicht richtig. Da ich da aber generell ein Problem habe, und mein Geschmack- und Geruchsinn schon seit einem Jahr weg sind, sich vor Corona aber ständig verbessert haben, ist das jetzt schwer auseinanderzuhalten. Jedenfalls rieche und schmecke ich von Woche zu Woche ein kleines bisschen mehr, normal aber noch lange nicht.
Generell habe ich die Erkrankung natürlich im Hinterkopf. Sollte mir mal etwas komisch vorkommen, werde ich nachhaken, ob das eine Langzeitfolge sein kann.

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Aloha,

ich war Ende Oktober krank, zehn Tage ging es mir wirklich nicht so gut (Fieber, Kopfweh, ich war völlig fertig und habe viel geschlafen und nachts soviel geschwitzt, als hätte jemand eimerweise Wasser ins Bett geschüttet). Dann ging es mir sehr schnell wieder total gut. Den Geruchs- und Geschmacksverlust hatte ich sechs Tage nach Symptombeginn, erst war alles weg, nach zwei Wochen hat die Zunge wieder "funktioniert". Jetzt ist der Geschmackssinn immer noch nicht so intensiv wie zuvor, aber ich bin froh, dass er überhaupt wieder da ist und denke, es wird sicher langsam immer besser.

Ich habe mich am Ende der Quarantäne nicht mehr testen lassen, ich war schon zwei Tage symptomfrei, aber ich arbeite zB im HO, habe mir also keine Sorgen machen müssen, dass ich noch jemanden anstecke.

Mein Freund und Sohn waren symptomfrei, mein Freund hat danach bei sich auf Antikörper testen lassen und er hatte welche. Ergo nehmen wir an, dass er sich auch infiziert hat. Unseren Sohn haben wir nicht testen lassen. (Beide hatten sich nach Bekanntwerden meines positiven Tests auch testen lassen und waren negativ).

Ich würde auf alles achten, was jetzt bzgl unserer Gesundheit in Zukunft kommt, wie eine andere userin schrieb, also bedenken, dass wir infiziert waren. Da die Jungs ja aber "nichts" hatten und ich auch nicht schwer krank war, denke ich nicht, dass wir uns da Sorgen machen müssen.

Ich gehe davon aus, dass wir damit 2-6 Monate immun sein könnten, oder ein erneuter Infekt weniger schlimm verlaufen würde. Allerdings weiß man ja zB auch nicht, wie es mit der neuen Variante aus England sein würde, also wenn das Immunsystem dieser nun begegnet. Ist man auch dagegen immun? Mein Freund verlässt sich darauf 100% - er hält zwar weiterhin alle Regeln ein aber meint, uns kann erstmal nichts passieren. Ich sehe das nicht so, keine Immunität liegt bei 100% und daher fühle ich mich nicht wirklich immun gegen Corona-Viren. Dafür ist mir persönlich einfach die Datenlage noch zu dünn.

Alles Gute euch!

Ae

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Wir waren bis letztes Wochenende in Quarantäne, mein Mann hat sich Anfang Dezember auf Arbeit angesteckt, bei ihm ging es Freitag los, Montag wurde er beim HA getestet, Dienstag Abend war der Test positiv.
Bei mir begann es dann Montag Abend, als wir schon vorsichtshalber in Quarantäne waren.
Ich fühlte mich 1 Woche krank, lag mehrere Tage flach, danach wurde es allmählich besser.
Er lag noch etwas länger flach, arbeitet inzwischen wieder, ich bin jetzt zu 100% in Kurzarbeit.

Nur er wurde einmalig getestet, ich und die Kinder nicht, aber da ich die gleichen Symptome hatte war es eindeutig, auch ohne Test.
Die Gesundheitsämter und Labore sind überlastet, wir haben uns sofort beim Gesundheitsamt gemeldet, mussten tagelang auf den Quarantänebescheid warten, mein AG benötigte ihn da ich nicht wie mein Mann krank geschrieben war. Wenige Tage nach dem 1. Bescheid vom Gesundheitsamt kam nochmal ein 2. von der Schule, da zwischenzeitlich auch Lehrer und Erzieher im Hort positiv getestet wurden.

Unser Mittlerer hatte nur 2 Tage Kopfschmerzen und war erkältet, hatte es sicher auch, die 2 Jüngsten hatten überhaupt keine Symptome.

Da wir schon mehrmals Grippe hatten, war es jetzt nicht anders, für mich war es wie meine 3. Grippe, die 2. war erst im Februar.
Wir hatten kein Fieber, Husten nur kurzzeitig, Geschmackssinn normal, Geruchssinn kurzzeitig weg weil die Nase tagelang zu war, tagelang Gliederschmerzen und richtig schlapp, im Brustkorb mehrere Tage stechender Schmerz, kurzzeitig Sehstörungen und anfangs starke Temperaturschwankungen.
Ich habe über 1 Woche täglich inhaliert, was geholfen hat, viel Tee getrunken.

Wegen evtl. Langzeitfolgen mache ich mich nicht verrückt, da bin ich erstmal entspannt.
Wir mussten nicht ins KH, haben es gut überstanden, wie jede Grippe vorher, sind nicht chronisch krank.

Ob jetzt Immunität besteht, davon gehe ich nicht aus, vielleicht kurzzeitig.
In Einzelfällen bekamen es Menschen schon mehrmals, also kann man nach durchgemachter Erkrankung nicht generell immun dagegen sein.