Quarantäne nach Krankenhaus? etwas komlizierter

Ich muß erstmal etwas weiter ausholen. Und zwar waren wir, also alle 3 Familien in unserem Haus im Dezember alle in Quarantäne, da mein Schwager, mein Lebensgefährte und der Lebensgefährte alle 3 positiv getestet worden sind. Wir Frauen waren quasi alle nur Mithäftlinge. Meine Schwägerin, meine Nichte und meine Schwiegermutter hatten alle 3 dann auch Symptome in der Quarantäne bekommen, ich hab gar nichts. Uns geht es inzwischen fast allen wieder besser. So nun das Problem: Der Lebensgefährte von Schwie-mu hatte es richtig erwischt. Er ist die Woche vor Weihnachten auch nicht von der Dialyse nach Hause gekommen (das war 1 Tag nach dem positiven Ergebnis), da er dort quasi bewußtlos geworden ist. Nach einem endlosen Krimi der sich die letzten Wochen hier deswegen ereignet hat (Verlegung in andere Klinik, 2 weitere Verlegungen innerhalb der Klinik und keiner wußt mehr wo er überhaupt ist, dann das nicht mehr Vertragen der Dialyse, das Verweigern von Nahrung, Trinken, Medikamenten und Behandlungen. Beginnender Depression, etc. ...Am Freitag rief er uns an und hat sich abgemeldet, er käm nicht mehr nach Hause, Schwie-Mu war fertig mit der Welt.) Sonntag sagte er, der Tod stünde vor seiner Tür, geht es ihm jetzt doch wieder besser und er soll nach Hause kommen, was ja schön ist, allerdings bringt das auch andere Probleme mit sich...er ist immer noch positiv,..wir sind alle schon aus der Quarantäne wieder raus. Schwie-mus Wohnung ist nicht groß genug, das er sich dort abschotten könnte. Müßte Schwie-mu dann wieder in Quarantäne? Oder wie läuft das?
Wir haben schon geschaut ob es irgendwo ne Kurzzeitpflege gibt, wo er erstmal unterkommen könnte, bis er negativ ist, aber da ist auf die Stelle ja auch nichts zu machen. Er soll auch ein spezielles Bett kriegen laut Krankenhaus..wo auch immer das hingestellt werden soll, dafür ist die Wohnung auch zu klein. 3 mal die Woche soll er von Pflegern zur Dialyse geholt werden, die müssen ihn die Treppe runter tragen, bis er wieder soweit ist diese alleine zu bewältigen..weiß gar nicht wie wir das machen sollen..Schwie-mu ist 68 und kann ihn auch nicht wirklich pflegen, und wir anderen müssen ja wieder arbeiten, und wär schlecht wenn wir uns wieder infizieren. Dazu kommt..das Krankenhaus hat sein Gebiss verschludert, wir müssen dann quasi wenn er wieder hier ist seinen Zahnarzt anrufen ob der auch Hausbesuch bei einem Coronapatienten machen würde..ich weiß von meiner Kollegin die auch auch Zahnschmerzen hatte im 1. Lockdown, das das wohl nicht alle machen.

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Wenn er doch schon im KH ist und ein Pflegebett beantragt wurde, dann soll sich der Sozialdienst auch um einen Antrag für einen Pflegegrad kümmern.
Kurzzeitpflege in dieser Zeit auf die Schnelle ist teilweise sehr schwierig, aber vielleicht versucht ihr zumindest einen ambulanten Dienst zu organisieren (kann auch der Sozialdienst machen).

Zu dem positiven Ergebnis: positiv heißt nicht gleich, dass er noch ansteckend ist, ich weiß nicht wie hoch seine Virenlast noch ist, aber vielleicht ist sie einfach noch weiterhin hoch genug, dass der Test zwar anschlägt, aber ihr bräuchtet keine Angst haben.

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wir haben ja jetzt auch nicht wirklich Angst davor uns erneut anzustecken, aber eben ob Schwie-mu oder eben wir alle am Ende nur deswegen nochmal in Quarantäne müssen

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Das ist leider unterschiedlich.
Unser Gesundheitsamt sagt zB man darf raus, muss also nicht in Quarantäne, eine Stadt weiter heißt es nein, bis der Test wirklich negativ ist.
Hilft leider nur nachfragen bei eurem Gesundheitsamt.

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Gibt es Sozialberatung im Krankenhaus?

Dort nachfragen.
Nicht nur für direkt, sondern auch für die Dialyse.

Dieses: ihm geht es besser, er soll nach Hause; mit Gegenfragen antworten.
Was passiert wenn....
Wie löst ihr wenn.....

Sobald ihr sagt, klar er darf nach Hause, habt ihr die Verantwortung und die Probleme. Auch dann, wenn Probleme abzusehen waren.

Fragen könnten sein
- Wer sucht den Kurzzeitpflegeplatz: KH oder wir?
- Wie läuft das mit dem Pflegegrad?
- Nehmen Kurzzeitpflegeplätze ihn überhaupt auf, wenn er noch positiv ist?!
- Kann er weiterhin zur Dialyse: Wechsel zwischen Kurzzeitpflege und Dialyse?
- Braucht er nach jeder Dialyse einen negativen Test bevor er zurück kann?
- Müsst ihr den Kurzzeitpflegeplatz durchgehend bezahlen, auch dann, wenn er wegen de positiven Tests immer mal wieder im KH bleiben muss?
- Ist er positiv und ansteckend?
- Ist die Isolierstation für positiv getestete momentan voll oder warum haben sie es so eilig?
- Wie kann das KH die Versorgung sicher stellen oder euch unterstützen. Zu Hause geht es derzeit nicht .... Ideen?

.... weitere Fragen, wenn euch einfallen.

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Hi,
bist Du Dir sicher, das er aus dem Krankenhaus kommt, solange er positiv ist?

Meine Mutter hat sich im Krankenhaus Corona geholt. Da war sie wegen einem Oberschenkelhalsbruch und neue Hüfte, nach einem Sturz. Entlassen worden wäre sie nach 6 Tagen, das sie Corona bekam, wurde der positive Test abgewartet.

So blieb sie 3 Wochen im Krankenhaus.

Natürlich kommt kein Zahnarzt zu einem Coronapatienten.

Ruf im Krankenhaus an !! Jedes Krankenhaus macht es anders, aber hier bekommst Du keinen wieder, der nicht 2x hintereinander den Test positiv hat. Solange bleibt er drin.

alles Gute

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gestern war sein Test positiv und es hieß er kommt die Woche nach Hause, heut war der Test negativ..ich hoffe das bleibt die nächsten Tage so, das würde zumindest ein Problem lösen.
Zahnarzt ist auch kein Problem, ich hab einen guten Bekannten, der ist Zahnarzt und behandelt auch Coronapatienten, der hat sich schon bereit erklärt, sollte sein eigener Zahnarzt sich quer stellen, würd er das übernehmen und den Hausbesuch mit Abdruck machen, machen.
Ich hab das aber eben schon von Arbeitskollegen gehört, da wurden Leute mit Abszess und Schmerzen im 1. Lockdown weggeschickt, frei nach dem Motto hier sind Schmerztabletten, kommen sie in 2 Monaten wieder...dabei hatten die noch nimma Corona, der Zahnarzt hatte nur Angst davor O_o