Vitamin D - direkter Zusammenhang

Hallo,

ich wollte Euch mal weiter geben, daß der Chef meines Freundes (arbeitet in einer großen Pharmafirma und ist da in der Corona Taskforce) heute wieder drauf hingewiesen hat, daß es einen direkten Zusammenhang zwischen einem geringen Vitamin D Speicher im Körper und einem schlimmen Corona Verlauf gibt.

Ich habe keinen Link zu einer Studie rausgesucht. Wer das für Quark hält, kann es ja einfach ignorieren.

Aber schaden tut es niemandem, in der jetzigen Zeit auf ausreichend Vitamin D bei Euch und Euren Kindern zu achten.
Wir nehmen 2000 Einheiten am Tag, das Grundschulkind bekommt 800, das Baby 500.

Nur mal als Hinweis, denn mit Sonne ist ja momentan echt schlecht.

Liebe Grüße,
Cahdi

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Es würde aber nicht schaden, seinen Vitamin D Spiegel erst testen zu lassen. Bin selber Betroffene und nehme es - aber mein Spiegel war auch sehr niedrig. Bei einem ausreichenden Wert ist es gemäß meiner Ärztin nicht nötig.
Man darf nicht ignorieren:
"Bei einer übermäßig hohen Einnahme von Vitamin D entstehen im Körper erhöhte Kalziumspiegel (Hyperkalzämie), die akut zu Übelkeit, Appetitlosigkeit, Bauchkrämpfen, Erbrechen oder in schweren Fällen zu Nierenschädigung, Herzrhythmusstörungen, Bewusstlosigkeit und Tod führen können."

Deswegen einfach nur so die Einnahme von hochdosiertem Vitamin D zu empfehlen, ist etwas zu kurz gedacht.
LG Moni

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Das stimmt, man darf nicht überdosieren. Ganz klar, blind hoch dosiert ist das Unsinn.

Wobei Babys sowieso 500 Einheiten kriegen sollen, um Rachitis vorzubeugen. 800 bei einem Grundschulkind ist im Winter sicher auch nicht überdosiert.

Bei einem Erwachsenen kann man vermutlich streiten, ob 1000 oder 2000 Einheiten. 20,000 Einheiten wäre sehr hoch dosiert, das nimmt man, wenn zu wenig Vitamin D festgestellt wurde. Aber allein in Femibion sind ja um die 800 Einheiten drin, die jede entspannt nimmt, wenn er das Geld dafür ausgeben mag.

Es ist ja auch jedem selbst überlassen, ob er das möchte. Sinnvoll dosiert kann ich mir aber nicht vorstellen, daß man damit was falsch machen kann.

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Um die richtige Dosis zu kennen, braucht es nun mal regelmässige Blutkontrollen, dies gilt nicht nur für Vitamin D.

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Das habe ich auch schon gehört. Was ich mich frage ist, ob diese Erkenntniss nicht zwangsläufig kommt, da Menschen mit schweren Verläufen häufig Pflegeheimbewohner und anderweitig schlecht gestellte Personen sind und diese nun mal situationsbedingt von Natur aus einen niedrigeren Vitamin D- Spiegel haben als jemand Junges, der viel draußen ist und seine Speicher gut füllen kann. Letztendlich KANN es auch rein gar nichts miteinander zu tun haben. Aber die Hersteller von Vitamin D hören das natürlich auf jeden Fall gern.

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Um das beurteilen zu können, müßte man sich angucken, welche Patienten da betrachtet wurden. Ich kenne die Zahlen dazu leider nicht.

Aber es ist ja auch jedem selbst überlassen, ob man diese Information berücksichtigen möchte oder nicht.

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Hier bei uns (Schweiz, Nähe Zürich) gibt es Altenheime beziehungsweise deren Ärzte, die verordnen regelmässige Blutuntersuchungen, sie substituieren alle Bewohner/Patienten individuell mit Vitamin D. Im September hatte eine solche Instituion eine Coronawelle, ohne einen Todesfall (Zeitungsartikel finden sich bei Google unter "das Wunder von Elgg")
Ein anderes Altenheim, in der gleichen Region hatte ebenfalls eine Corona-Welle. Die dortigen Ärzte kenne ich leider nur zu gut, habe ein Jahr dort gearbeitet. Von den dort ursprünglich lebenden 42 Bewohner sind 17 an Corona gestorben....

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Hi,

Gehört habe ich das auch schon oft. Könnte etwas dran sein.
Kann sowieso nicht schaden darauf zu achten.
Problematisch ist eben die Gefahr der Überdosierung.

Ich finde 14.000 IE in der Woche schon recht viel wenn man gesund ist.
Aufgrund meiner Erkrankung nehme ich aktuell einmal in der Woche 20.000 IE. Gibt es bei Leukämie sogar von der KK.

Grüße Anorie

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Hi,

so ein ähnliches Präparat nehmen wir schon jahrelang als gesamte Familie....hat uns eigentlich immer gut durch den Winter gebracht - unabhängig von Corona 😊.

LG
Caro

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Liebe TE,

ich hatte von Haus aus einen chronischen Vitamin D-Mangel gehabt. Meine Hausärztin verschreibt mir seitdem Dekristol 20.000 IE 1x die Woche. Ich hatte lange Zeit schlechte PAP-Werte, einen Hautriss, wo sich Bakterien ansammelten (daraus erfolgte eine Schleimbeutelentzündung. Haut verheilte schnell wieder). Ja und Erkältung ist im Moment
kein Thema.

Ob das gegen Corona-Virus hilft, weiß ich nicht.

LG Hinzwife

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https://www.google.com/amp/s/amp.theguardian.com/lifeandstyle/2021/jan/10/does-vitamin-d-combat-covid

Den Artikel fand ich ganz spannend. Insgesamt spricht für mich mehr dafür, Vitamin D zu nehmen als dagegen. Auch dass prozentual mehr People of Colour, die in nordischen Gefilden leben und deren Vitamin D-Spiegel eher noch niedriger sind, schwer an Covid erkranken, könnte ein Hinweis sein (ohne andere sozioökonomische Faktoren leugnen zu wollen).

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Schau mal im Netz!:
"Grundsätzlich gilt: Nehmen Sie Vitamin-D nicht auf Verdacht ein. Ein zu hoher Vitamin-D-Spiegel kann nämlich zu Nierenverkalkung und Nierensteinen führen. Die Nahrungsergänzung empfiehlt sich nur, wenn tatsächlich ein Vitamin-D-Mangel vorliegt. Ein Bluttest beim Arzt schafft Klarheit.13.10.2020"

Letztes Jahr dachte ich, naja Vitamin D kann ja nicht schaden.
Ich hatte ständig Herzrasen, bis ich das Zeug abgesetzt hab. Jetzt bin ich wieder fit!

Bei allen Nahrungsergänzungsmitteln gilt: erstmal prüfen, ob man überhaupt einen Mangel hat.
UND: Vitamin D produziert der Körper in der Sonne selbst. Heißt: Lieber öfter raus an die frische Luft - selbst im Winter scheint die Sonne oft!

Bleibt Gesund!! :-)

Viele Grüße
Jenny

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Hast du denn den Spiegel tatsächlich messen lassen? Vielleicht auch nur eine Reaktion auf Zusatzstoffe??
Im Winter einen angemessenen Spiegel nur durch Aufenthalt im Freien zu bekommen ist unwahrscheinlich.

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Im Winter steht die Sonne in unseren Breiten gar nicht hoch genug, die Eintrittswinkel auf die Haut ist relevant. Zudem muss viel Haut freiliegen, aktuell schaut nur mein halbes Gesicht raus bei Schal, Mütze, Handschuhen.
Die Aussage „frische Luft“ reiche, ist daher absolut nicht richtig.

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Ja, das haben mir auch einige Ärzte bestätigt, allerdings sollten man doch mit seinem Hausarzt eine geeignete Dosierung besprechen (nach Test o. Ä.), denn auch eine Überdisierung ist schädlich.
Mein Schwiegervater, eigentlich Hochrisikogruppe bekommt seit seiner Nierenerkrankung/Dialyse hochdosiert Vitamin D und hatte einen milden Verlauf...

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Nur mal so als Hinweis:

der Vitamin D Spiegel kann beim Arzt per Bluttest geteste werden.

Bei mir ist der Wert soweit im Keller, dass ich weit mehr einnehme, als von dir empfohlen.
Bei gut gefülltem Speicher sollte man nicht zu viel davon nehmen.

Dass ein Vitamin D Mangel zu anderen Problemen führen kann, gibt es auch ohne Corona.
Bei mir hängt der Mangel mit einer Schilddrüsenentzündung zusammen. (Hurra einen Schritt weiter). Nach MONATEN von Untersuchungen und Ärzten, immerhin das.

Dass eine Entzündung im Körper Nährboden für andere Infekte bietet
und das Immunsystem durcheinander bringt, sollte auch klar sein.


Schwierig wird es, wenn Ärzte sich streiten.
Die einen sagen, dass Vitamin D nicht wichtig ist, die anderen sagen sehr, sehr wichtig.

Fakt ist: wenn es einem nicht gut geht, kann man das bei Ärzten ansprechen.
Vor Einnahme von irgendwelchen Präparaten, sollte man das von Ärzten (oder GUTEN Heilpraktikern) abklären lassen.

In meinem Fall heißt das: sehr viel höhere Dosierung als von dir angegeben.
Bestenfalls mit Vitamin K kombinieren, damit der Körper das aufnehme kann.

Einnahme wird überwacht und durch Bluttests kontrolliert. Füllt sich der Speicher, prima. Dann werde ich irgendwann auf niedrigere Dosierungen umsteigen können.
Füllt sich der Speicher nicht, muss weiter gesucht werden, welche Erkrankung im Hintergrund läuft.


Bei gesunden Werten gibt es auch Empfhelungen für den Winter.


Zu Vitamin D und Coroana habe ich bisher beides gelesen. Empfehlungen und "Rücknahme der Infos".



Auf ein gesundes Immunsystem sollte man übrigens auch ohne Corona achten.
Mein Vitamin D Mangel macht mich insgesamt anfälliger für alles mögliche an Infekten.

Ebenso in der Zeit, als ich Eisenmangel hatte.
Speicher wieder voll, Infekte weniger. (laaaaaaaaaaaaaaange vor Corona)