Hattet ihr eine Thrombose nach Astrazeneca?

Frage steht schon im Titel: Bezug nehmend auf die Fälle in Österreich und Skandinavien: Hatte jemand ähnliche Probleme, und wenn ja, wie lange nach der Impfung?

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Nein, aber ich kenne einen Fall, da ist der Impfling am nächsten Tag vom Fahrrad gefallen. Unser Kreis hat entschieden, ab sofort keine Fahrradfahrer mehr zu impfen. Erst muss ausgeschlossen sein, dass ein Zusammenhang besteht.
Mal sehen, wann dieser Scheinzusammenhang gross publik wird.

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Was ist mit denen, die sich am Tag danach in den Finger geschnitten haben, sind die jetzt auch ausgeschlossen?

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#augen

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Hallo.

Ich hatte nur einen Tag Fieber und Schüttelfrost.
Trombone hatte ich keine und soweit ich weiß ist in Deutschland noch kein Fall bekannt. Da würden sich die Medien ja direkt drauf stürzen. Denn die Leute wollen ja nur solche Dinge lesen um weiter alles schlecht zu machen.

Die Impfungen in den genannten Ländern mit Astra wurden zwar gestoppt. Aber es ist trotzdem kein Zusammenhang der Impfung mit dem Vorfällen bestätigt und es wird wohl auch nicht davon ausgegangen das ein Zusammenhang besteht. Das ist jetzt für mich eine Vorsichtsmaßnahme.

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Ehrlich gesagt, wundert es mich sehr, dass man momentan davon ausgeht, dass die Gerinnungsstörungen NICHT vom Impfstoff kommen. Der Corona-Virus selbst sorgt für eine übermäßige Freigabe unreifer Thrombozyzen aus dem Knochenmark ins Blut. Die meisten, die am Coronavirus sterben, sterben an den Gerinnseln und Lungenembolien. Lungen Coronatoter sind voller Gerinnsel. Schlaganfälle wurde ebenso beobachtet. Nun nimmt man ein Stück der Viren-DNA und konstruiert einen Impfstoff. OK, es ist der Code für die Spikes der Hülle. Aber was bisher nicht erforscht wurde: Welcher Teil des Virus die Gerinnsel verursacht. Vielleicht sind es ja Teile der Hülle oder ihre Abbauprodukte. Danach wurde bisher nicht geforscht. Doch dieses Wissen ist essentiell, um tatsächlich einschätzen zu können, dass nicht die Impfung ursächlich ist.

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Aber wurde schon nach Vorerkrankungen gesucht? Bei zwei Freundinnen wurde während der Schwangerschaft eine Gerinnungsstörung erkannt. Die Antibabypille erhöht auch das Thromboserisiko. Wurden diese Faktoren schon untersucht?

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Die Ausschwemmung von unreifen Thrombozyten in die Blutbahn passiert aber keinesfalls bei jeder Corona - Infektion. Sie ist lediglich ein Hinweis darauf, dass die Krankheit einen schweren Verlauf nehmen könnte (logisch - denn diese Ausschwemmung kann ja zu Gerinnseln führen). Ausserdem deuten unreife Thrombozyten im Blut auf einen Sauerstoffmangel hin - es könnte also sein, dass die Ausschwemmungen nur eine Folgeerscheinung der angegriffenen Lunge sind und gar nicht vom Virus selber verursacht werden. Und da der Virusteil, den die Impfung enthält, die Lunge eben nicht angreift, könnte es sein, dass die Kausalität Impfung -> Thrombose gar nicht gegeben ist.

Oder nur in soweit, dass die Nebenwirkung der Impfung bei manchen Menschen dazu führt, dass sie tagelang im Bett bleiben und das die Thrombose auslöst.

Oder wie die Hessen sagen: Man waas es nit...

Grüsse
BiDi

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Ich frag nicht, um Stimmung zu machen. Ich hab den Impfstoff selber schon bekommen. Außerdem sehe ich es ähnlich wie die meisten: 30 von 5 Millionen ist eben der ganz normale Durchschitt.

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Diese Art der Fragestellung ist für mich aber schon Stimmungmache weil sie so unspezifisch vorgebracht die bestätigt die das wirklich skeptisch und nicht differenziert sehen. Zudem bietet den Schwurblern die beste Bühne ihre Gründe fürs Nichtimpfen zum xten mal vorzubringen.

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Ich habe Diabetes und Herzrhythmusstörungen und bin stark übergewichtig und habe starke hormonelle Probleme.
Ich hatte keine Nebenwirkungen bei der Impfung....
🙋🏻‍♀️

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Hallo,

ich kenne niemanden mit schwerwiegenden Nebenwirkungen. Normale Impfreaktionen, wie Fieber, Abgeschlagenheit etc. hatten einige. Das halte ich bei einer Impfung für normal und für ein Zeichen, dass das Immunsystem auf den Impfstoff reagiert.
In meinem Umfeld wurde AstraZeneca wesentlich besser vertragen als Biontech. Die Impfreaktionen bei Biontech waren deutlich schlimmer.
Beim Thema Thrombose verhält es sich sicherlich so wie bei Nebenwirkungen anderer Impfungen. Z.B. kann eine Impfung gegen FSME Lähmungen hervorrufen. Oder eine gegen Masern kann zu Gehirnentzündungen führen. In meinen Augen ist das logisch, da die eigentliche Krankheit dies auch hervorrufen kann. Da Thrombosen bei einer Coronainfektion auftreten können, kann man sicherlich nicht ausschließen, dass sie auch durch den Impfstoff auftreten. Man impft im Prinzip ja den Erreger und gaukelt dem Körper eine Infektion vor. So verhält es sich bei der Masernimpfung auch. Allerdings bin ich der Meinung, dass dies dann auch bei einer Erkrankung auftreten würde. Wenn jemand ein hohes Thrombose-Risiko hat, wird er wahrscheinlich bei einer Erkrankung mit Corona ein hohes Risiko haben an einem Blutgerinnsel, Embolie etc. zu sterben. Impfungen können immer Nebenwirkungen haben. Egel welche es sind. Ebenso verhält es sich mit Medikamenten. Da braucht man nur mal die Packungsbeilage banaler Schmerztabletten durchzulesen. Nur da kräht kein Hahn danach. Die Wahrscheinlichkeit durch eine Infektion schwerwiegende Folgen zu haben bzw. daran zu sterben ist wesentlich höher als durch die Impfung. Von daher springe ich auf den Zug der Panikmache gar nicht auf.

LG
Lotta

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Es gab vielleicht ein dutzend Fälle europaweit! Da gibt's Antibabypillen mit ner schlechteren Quote. Auch andere Mittel können viel leichter zu sowas führen.

Und beschäftigt euch bitte mal mit dem Thema Korreralion und Kausalität. Bei x Menschen die Thrombosen entwickeln und x Menschen die mit AZ geimpft werden gibt es eine natürliche, nicht kausale Schnittmenge. Dazu kommt dass eben gerade wenn Leute mit Nebenwirkungen das Bett hüten die Thrombosegefahr per se steigt. Dazu kommt dass gerade immer noch vor allem auch Risikopatienten geimpft werden die auch durch ihre Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko haben.
Sonst heißt es immer als gesunder junger Mensch passiert einem bei einer infektion schon nix ... warum ist das jetzt bei der Impfung bei der die errechnete Wahrscheinlichkeit geringer ist auf einmal gefühlt anders

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Diese Quote mit der Antibabypille habe ich mir eben in einer seriösen Quelle auch nochmal angesehen. Die liegt wesentlich höher. Aber deshalb verzichten die wenigsten wahrscheinlich drauf.

Es ist wichtig das erst zunehmen und wahrscheinlich auch Zusammenhänge zu erkennen (Raucher, hatten die Personen ÜG etc.). Aber deshalb nun in Panik zu verfallen wäre blöd.

Es gibt auch immer wieder Tote nach der Grippeimpfung etc.

Ich hoffe, dass wenn ich in 1,5 Wochen geimpft werde der Impfstoff hier noch nicht pausiert wird.

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Es ist nicht das Liegen allein die Ursache der Thrombosen bei einer Corona-Infektion. Im folgenden Artikel sind so paar Erkenntnisse zusammengefasst. Die sollten schon bei der Überprüfung des Impfstoffes berücksichtigt werden: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7462439/

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Bei mir ist die erste Impfung mittlerweile über drei Wochen her und es gab keine Probleme in die Richtung.

Ich sehe da auch tatsächlich keinen direkten Zusammenhang zwischen Impfung und Thrombosen.
Eine Corona Infektion kann zwar Thrombosen auslösen (in bis zu einem Drittel der Fälle übrigens), aber da sind immer direkte Reaktionen auf das lebendige Virus im Spiel, so weit man bisher weiß: Zytokinsturm, direkte Endothelschädigungen oder Schädigungen des Lungenepithels sind im Gespräch.
Das kann der Impfstoff gar nicht bewirken.
Außerdem sind nach einer ersten Auswertung der EMA Thrombosen nicht häufiger bei Geimpften im Vergleich zur ungeimpften Bevölkerung.

Selbst wenn es aber einen Zusammenhang gäbe, wäre das eine extrem seltene Nebenwirkung. Runtergerechnet weniger als einer von 100.000 Geimpften.
Jede Pille hat ein höheres Thromboserisiko. Da liegt es zum Beispiel bei bis zu 1:1000.

Ich würde mir da gar keine Gedanken machen, mache ich mir im Bezug auf meine zweite Impfung Ende April auch nicht. Ich hoffe, das Impftempo verzögert sich jetzt nicht noch mehr in Deutschland. Kann man ja langsam nicht mehr mit ansehen...

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Naja, einen Zytokinsturm durch überschießende Immunantwort bekommt eine Impfung schon hin.
Der Virus aktiviert direkt die Thromnozytenfreigabe. Welcher Bauteil des Virus das macht, ist nicht bekannt. Es könnte, solange nichts gegenteiliges bewiesen ist auch der Teil sein, der im Impfstoff vorliegt.
Ich gehe da mit, dass die Wahrscheinlichkeiten gering sind und sicher verschiedene Faktoren zusammen kommen müssen. Das muss aber ordentlich untersucht werden. Ich kann nachvollziehen, dass Dänemark und Norwegen da Vorsicht walten lässt.

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Korrigiere: Thrombozytenfreigabe.

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Ein Streitpunkt soll auch unter anderem sein, dass manche Ärzte eben dazu raten, die Antikoagulantien (Blutverdünner) vor und nach Impfung nicht einzunehmen, wegen Gefahr der Bildung eines Hämatoms zB.
Manche Ärzte hingegen sagen klipp und klar, nein nicht weglassen, denn man nimmt diese Medikamente schließlich nicht umsonst ein und manche reagieren auf das Fehlen empfindlich und erhöhen das Risiko zB einer Thrombose somit.

Bei diesen Fällen ist ja noch abolsut nichts, wirklich nichts bekannt, zB nehmen sie Medikamente ein, haben sie allergisch reagiert, ist eine Erkrankung bekannt etc pp.
Die Medien stürzen sich nur eben auf negative Schlagzeilen und mehr nicht, machen ihren Job seit der Pandemie echt grauenhaft schlecht (meine Meinung).

Es ist gut, dass geklärt wird, woran es liegt/lag.


Lg