Mitten in der Eingewöhnung Notbetreuung

Wie der Titel schon sagt.

Wir sind mitten in der Eingewöhnung mit meinem 18 Monate altem Kind. Nachdem es anfangs richtig schlecht lief wird es jetzt langsam besser. Und es ist jetzt schon 30 min dort. Nach 4 Wochen. Endlich geht es aufwärts. Und nun wird wahrscheinlich bald wieder die Notbetreuung kommen. Wir sind hier über 90.

Ich mache mir jetzt schon Gedanken wie ich's dann machen soll? Kind in die Notbetreuung geben und fertig eingewöhnen oder abbrechen und daheim betreuen.

Ich bin noch bis Juni in EZ. Ich habe also die Möglichkeit das Kind zu betreuen. Aber ich möchte auch nicht alles wieder von vorne machen. Der Weg der Eingewöhnung war bis jetzt schon schwer genug. Und endlich läuft es gut.

In unserem Bundesland können die Eltern selbst entscheiden. Was dazu geführt hat das sowieso 80 Prozent der Kinder in der Notbetreuung waren. Auch Kinder mit Müttern in Elternzeit.

Mein anderes Kind würde dann natürlich daheim bleiben. Ich habe beide Kids während dem ersten und zweiten Lockdown immer brav daheim betreut und wir haben uns extrem an die Regeln gehalten. Und auch diesmal tendiere ich dazu beide Kinder daheim zu lassen.

Aber ich möchte auch nicht wieder bei 0 anfangen. Es war bis hierher schon so schwierig.

Wie würdet ihr es machen?

PS wir mussten die Eingewöhnung schon so früh starten. Sonst hätten wir den Platz verloren.

12

<<<n unserem Bundesland können die Eltern selbst entscheiden. Was dazu geführt hat das sowieso 80 Prozent der Kinder in der Notbetreuung waren. Auch Kinder mit Müttern in Elternzeit.

Mein anderes Kind würde dann natürlich daheim bleiben. Ich habe beide Kids während dem ersten und zweiten Lockdown immer brav daheim betreut und wir haben uns extrem an die Regeln gehalten. Und auch diesmal tendiere ich dazu beide Kinder daheim zu lassen.<<<

Liebe TE,

willst du dein 18 Monate altes Kind ernsthaft wieder aus der Kita nehmen. Würde ich nicht machen. Ein Hü und Hott ist für so ein Kind nicht gut. Du schreibst ja selber, dass du nicht bei Null anfangen möchtest. Du bist in Elternzeit, ja und. Wenn andere ihre Kinder dahingeben, warum kannst du das nicht machen. Sei froh, dass ihr euch das aussuchen könnt. Das ist leider nicht überall so.

Warum schreibe ich dir das? Ich habe zwar kein Kindergartenkind in der Notbetreuung, sondern einen 17 Jahre alten Autisten+geistiger Behinderung, der eine Förderschule
besucht, die Notbetreuung nicht systemrelevant anbietet. Homeschooling klappte letztes
Jahr nicht, ging damals in die Notbetreuung, also jede Woche zur Schule. Jetzt machen wir das auch.

Wenn du beruflich wieder durchstarten möchtest, bitte gewöhne dein Kind jetzt ein und nicht später. Du schreibst es ist schwierig mit der Eingewöhnung deines Kindes. Dann zieh das bitte jetzt durch und nicht 4 Wochen vor Arbeitsbeginn.

LG Hinzwife

3

Wenn dein Kind für 30 Minuten schon 4 Wochen brauchte und du in 2-3 Monaten wieder arbeiten musst, dann mach die Eingewöhnung weiter. Außer der Papa macht Home Office und kriegt das geregelt mit zwei Kindern. Wenn er auch arbeitet und du Niemanden hast und du ggfl erst Ende April mit dem eingewöhnen wieder anfangen kannst wird es nachher mit deiner Arbeit schwierig 🤷🏼‍♀️

Sprech doch mal die Erzieher darauf an wie sie es einschätzen ...

1

Dann lass dein Kind zu Hause.
Du verurteilst ja irgendwie das Kinder in der Notbetreuung sind auch wenn die Eltern bzw einer in Elternzeit ist.
Du kennst aber die Gründe nicht.
Wenn du die Eingewöhnung fortsetzt muß dein Kind auch nach der Eingewöhnung weiter gehen dann wärst du auch nicht besser.

2

Das sollte keine Verurteilung sein. Eher eine Rechtfertigung meinerseits. Das hab ich vielleicht blöd ausgedrückt. Sicher hat jeder seine Gründe um ein Kind in die Notbetreuung zu geben. Mein Grund wäre ja dann, dass das Kind gerade erst in der Eingewöhnung ist und natürlich weiter gehen soll.

Aber ist das wirklich ein triftiger Grund für die Notbetreuung?

4

4 Wochen eingewöhnen erst 30 Minuten alleine dort. Lass es weitergehen sonst bekommst du die Eingewöhnung vor dem Arbeitsstart anrichte hin.
Und verurteile die Eltern nicht, die ihre Kinder schicken. Meine 3 jährige Tochter war 2 Monate zu Hause, dann habe ich sie zumindest 2mal die Woche in die Notbetreuung geschickt, sie war unausstehlich, aggressiv und hat plötzlich überall pippi hingemacht obwohl sie schon trocken war. Ich bin auch mit Baby zu Hause, aber für meine Tochter war es einfach unerträglich

8

ich kenne kein Kind das sich so verhält weil es nur zuhause mit den Eltern ist,Kinder lieben in dem Alter ihr zuhause.
Der arme Zwerg,so ein Verhalten 😞

10

Ja war ja auch nicht so, dass ich mich mit meiner Tochter nicht beschäftigt hatte.
Die Erzieherinnen haben auch gesagt, dass meine Tochter da sehr extrem ist, die Routine und die Gesellschaft braucht

5

Ich denke dass ihr es leichter habt wenn ihr das Kind weiter in gewisser Regelmäßigkeit in die Kita bringt. Sonst fangt ihr wieder von vorne an.

6

Hallo,

Ich kann dich sehr gut verstehen.
Anfang des Jahres gab es bei uns auch nur Notbetreuung und da ich viel in Kurzarbeit war und mein Mann Home Office machen konnte, hätten wir unsere Kleine auch zu Hause lassen können. Von der Kita kam (entgegen unserer Erwartung) sehr viel Zuspruch, dass wir sie trotz Notbetreuung eingewöhnen lassen, da in der Notbetreuung nicht so viele Kinder sind und die Erzieherin mehr auf unsere Kleine eingehen kann. Die Eingewöhnung verlief super und ich war froh, dass sie eingewöhnt wurde, als es nicht so viel los war.

Ich würde an deiner Stelle die Eingewöhnung fortsetzen, sofern die Kita einverstanden ist. Vielleicht fällt es deinem Kind leichter, wenn es weniger los ist. Im Juni gehst du wieder arbeiten und bis dahin muss dein Kind eingewöhnt sein.

Grüße

7

Hi,
ich würde mein Kind daheim lassen. Wir hatten bereits im Dezember Corona aus dem Kindergarten, mein Mann kriegt immer noch schlecht Luft. Seid ihr Eltern geimpft? Großeltern, die ihr regelmäßig seht? Wenn ja, würde ich vielleicht weitermachen. Die Situation ist einfach total blöd, egal was man macht. Mein 4-Jähriger hockt auch daheim und langweilt sich ohne Ende. Ich kenne wirklich viele Kinder, die aktuell in Quarantäne sind, das Infektionsgeschehen in Kitas ist echt hoch.
Liebe Grüße

9

Unser Kreis ist der höchste in nrw. Wert 199 und wir haben bis jetzt noch ganz normal im Kindergarten auf.
🤷🏼‍♀️

11

Meine 3 jährige Tochter hat Anfang November angefangen und dann war sie im Grunde 2 Wochen richtig den ganzen Morgen dort als der Kiga geschlossen wurde. Was ihr wenig ausmachte da sie eh nicht unbedingt gern hinging.
Ich dachte dann eigentlich dass ich im Februar wieder von vorne starten kann den sie hat zwar fleissig dort im Kiga gewunken und Geschenke abgeholt wenn es etwas zum basteln gab aber vermisst hat sie es nicht (dachte ich jedenfalls).

Von Tag 1 nach der Schließung wurde ich überrascht sie geht ohne sich umzuschauen alleine rein und fragt wann wir losfahren zum Kiga bzw war echt traurig als sie Mal wg Krankheit eine Woche Zuhause war.

Also so manches Mal verhalten sie sich anders als wir denken. ... Klar ist dein Kind sehr viel jünger aber ich würde mich da auch noch mit den Erzieherinnen absprechen (wenn es dann zur Schließung kommt was sie empfehlen). Eine Erzieherin meinte zu mir manchmal merken die Kinder Zuhause was ihnen fehlt.