Partner ist gegen Impfung

Mein Partner hatte die Möglichkeit sich zu impfen und hat den Termin nicht wahrgenommen. Jetzt ist er für einige Zeit gesperrt. Er behauptet, er ist kein Impfgegner, will aber noch warten. Im Prinzip mache ich mir wegen der Erkrankung nicht so viele Sorgen, aber die positiven Aspekte der Impfung können nicht abgesprochen werden. Bisher haben wir Impfverweigerer kritisiert und unser Kind ist gegen alles geimpft.

Er war zwar immer etwas ängstlich und skeptisch bei Dingen, die er nicht versteht, hat aber mir und den Ärzten letztendlich immer geglaubt. Jetzt bin ich absolut ratlos. Es macht mich wütend, dass er absolut keine Argumente annimmt um mit den typischen medialen Meinungen hantiert. Ich weiß, dass die Impfung momentan die Nationen spaltet und viele bisherige Impfbefürworter sich dagegen aussprechen - ich halte es aber für Versagen der Medien und Politik, dass diese 'Hetze' so zugelassen wurde. Ich hätte am liebsten eine Impfpflicht (ich weiß, dass es hier viele anders sehen). Und ich weiß jetzt einfach nicht, wie ich mit der Situation weiter umgehen soll. Ich habe kein Verständnis für ihn und bin so... wütend.

Keine Ahnung was ich erwarte. Ist noch jemand in der Situation? Gibt es etwas, dass seine Meinung tatsächlich unterstützt?

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Es ist doch sein Körper und er kann damit machen was er will ....Am Ende musst du damit leben oder nicht ....ganz einfach .

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Er muss mit mit eventuellen Spätfolgen leben, hat die Nebenwirkungen. Im Gegenzug muss er im Falle einer Infektion auch mit der Erkrankung leben.

Ich verstehe deine Wut nicht 🤔 Für dich ändert sich doch durch seine Impfung nichts 🤔

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Naja, es ist ihr Partner. Er liegt ihr am Herzen. Auch sie muss mit seiner Erkrankung und seinen Spätfolgen leben.

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Aber genau das ist ja noch nicht vorhersehbar...Das ist doch alles völlig unerforscht. Alles kann nach hinten los gehen und mir liegt es fern meinen Mann etwas zu raten, von dem noch niemand Ahnung hat. Deshalb hat er alleine entschieden ob Impfung oder nicht...

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Geht mir genauso. Mein partner arbeitet im öffentlichen dienst (ö) und wäre somit schon dran gewesen. Er hat aber verweigert, weil astrazeneca. Die anderen impfstoffe hätte er genommen. Ich muss das halt hinnehmen. Mir wäre es auch lieber gewesen, da ich mich nicht impfen lassen möchte solange ich noch stille.
Im endeffekt müssen wir die Entscheidung hinnehmen, ist ja immer noch sein körper...
Trotzdem ist es fakt, dass wir die pandemie nur in den griff bekommen, wenn sich ein großteil impfen lässt. Und ich befürchte, dass es ohne Pflicht noch jahre dauern wird 🙄

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Das würde aber für mich auch implizieren nach Impfung wieder normal zu leben.
Und genau das ist aber nicht geplant.
Siehe dazu Seite 2

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/kein-verzicht-auf-aha-regeln-durch-impfungen-124574/

Also ist das in den Griff kriegen für mich kein Argument pro Impfung da alles so bleiben wird wie es ist..

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Da ist es natürlich besser gar nichts zu tun und sich nicht impfen zu lassen... na klar. 🤦🏼‍♀️

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Hallo,

es ist traurig, dass du deinen Partner keine eigene Meinung zugestehst und seine Impfverweigerung sogar als persönlichen Angriff siehst.

Etwas mehr Toleranz sollte man in einer Partnerschaft auf Augenhöhe schon haben.
Mein Mann ist gläubig, ich bin Atheist und wir haben miteinander überhaupt keine Probleme, weil wir einfach sagen, dass wir die Meinung des anderen respektieren. Jeder hat gute Argumente für seine Seite.

Genauso ist es auch bei anderen Themen. Es gibt so einige Punkte, an denen wir unterschiedlicher Meinung sind. Bei den Kindern müssen wir Kompromisse finden, beim Rest diskutieren wir es durch und wenn beide Seiten gute Argumente haben, dann lassen wir es eben auf dem Stand, dass jeder eine andere Meinung dazu hat. Nur weil wir verheiratet sind, müssen wir doch nicht synchron laufen und uns wegen verschiedener Meinungen in nicht relevanten Bereichen zerstreiten.

Gerade wenn es um den eigenen Körper geht, ist es übergriffig, wenn der Partner meint bestimmen zu dürfen. Letztendlich muss nämlich jeder für sich mit den Folgen seines Handelns leben.

Selbst wenn du ihn nun mit deinem Zicken umstimmen könntest, ist der Zug abgefahren. Er bekommt jetzt nach deiner Aussage erst einmal keine Impfung mehr angeboten. Also ist es an der Zeit sich mit dem Ist- Zustand anzufreunden und fertig. Das macht das Leben ungemein leichter, wenn man sich mit Dingen anfreundet, die man (erst einmal) nicht (mehr) ändern kann. Wenn du da nicht aufpasst, spaltet Corona nicht nur die Nation, sondern auch deine Beziehung - ist es das Wert?

Mache dir einen schönen Tee und wenn die Emotionen runter gefahren sind, dann könnt ihr noch einmal ergebnisoffen diskutieren. Vielleicht verstehst du ihn dann ein wenig besser, auch wenn du anderer Meinung bleibst. Vielleicht kannst du ihn auch umstimmen und er denkt danach anders. Vielleicht stimmt er dich aber auch um ... Wichtig ist, im Gespräch sachlich zu bleiben, Fakten zu prüfen und zuzulassen und den Partner Ernst nehmen - nur wenn der Partner das Gefühl hat, dass man ihm auch zuhört, öffnet er sich und lässt auch andere Argumente zu. Verurteilst du (so wie jetzt), verhärtest du die Fronten und ein Austausch ist nicht möglich.

LG

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Du hältst es für ein Versagen der Medien und Politik, dass Kritik am Impfstoff nicht untersagt wurde?
Möchtest du weiterhin in einer Demokratie leben oder in einem Land in dem jegliche Presse gleichgeschalten ist?
Davon abgesehen finde ich, dass die Presse derzeit bereits eine starke Tendenz zur Einseitigkeit hat und wenig Kritik zulässt und neue Ideen, wie man sinnvoller agieren könnte, nur selten zu Wort kommen lässt oder gleich ungehört in eine Ecke stellt.

Zu deiner eigentlichen Frage:
Sein Körper, seine Entscheidung! Wie würdest du es finden, wenn es umgekehrt wäre und er dir Vorhaltungen machen und deine Entscheidung dich gern zeitnah impfen lassen zu wollen nicht akzeptieren würde. Wäre ja auch sicher nicht nett.

Da die Immunität bei COVID nach neuesten Erkenntnissen bei durchschnittlich 5 Monaten liegt und das Virus sowieso schon vor sich hin mutiert, kann er sich ja dann in einem Jahr ja immernoch mit einem neuen, besser angepassten Impfstoff schützen, wenn er mag.

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So wie du über deinen Mann schreibst könne man denken du bist seine Mutter und schimpfst mit einem 5 jährigen der nicht deiner Meinung ist. Ich finde das sehr respektlos ihm gegenüber. Zum Glück kann noch jeder selber entscheiden was er sich in den Körper spritzen lässt und was nicht.

Deine Kritik an den Medien kann ich nicht nachvollziehen, die meisten Medien sind regierungstreu und ehr pro impfen.

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Huhu, das ist bei uns genauso. Aber ehrlich gesagt, lass ich meinen Mann damit in Ruhe. Ich versuche es ab und an mit einem Argument, besonders, wenn im Bekanntenkreis ein Covid19 Fall war, aber entscheiden muss er das ganz alleine. Ich denke, wenn ich ihn in Ruhe lasse, wird er es sich eher dazu durchringen, als wenn ich ihm damit ständig auf die Pelle rücken würde.
Wir sind eh erst ganz am Ende an der Reihe. Das dauert bei uns noch...Und im Bekanntenkreis haben sich schon viele impfen lassen. Denke, das tut mit der Zeit sein Übriges...
Aber mit Zwang erreiche ich das Gegenteil...

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Hallo

da meine Eltern z. B hochrisikopatienten sind wäre z. b die Konsequenz das er nicht mehr zu Besuch mit dürfte.

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