Alltagshelfer Kita - NRW

Hallo,
ich wollte mal hören ob hier Alltagshelfer im Kindergarten aus NRW sind.
Wisst ihr schon, wie es im August weiter geht?
Ich habe jetzt die Info bekommen, das ich eine Ausbildung zur Kinderpflegerin machen kann.
Ja, prima, aber völlig unrealistisch. Ich bin keine 20jährige ohne Ausbildung oder Basis. Eine Ausbildung ohne Vergütung, nein danke.
Hatte ja gehofft, das es entweder noch einmal verlängert wird (weil Corona ja nun immer noch sehr präsent ist) oder irgendetwas in die Richtung intensive Fortbildungen. Zumindest irgendetwas handfestes, was mich in diesem Bereich halten würde. Denn wenn ich ehrlich bin, es hat echt Spaß gemacht und ich könnte mir das zukünftig vorstellen. Allerdings ist dieses Angebot für mich wirklich keins, worüber ich auch nur im Ansatz nachdenken werde.
Ich bin ehrlich, mit einer ersatzlosen Streichung dieser Aktion kann ich gut leben, aber durch dieses Angebot fühle ich mich etwas veräppelt. Für mich ist es kein echtes Angebot, denn Kinderpfleger kann jeder werden, unabhängig davon ob er als Alltagshelfer tätig war. Ich denke nicht, das man damit Personal in dem Bereich halten kann. Schade.

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Ich bin kein Alltagshelfer in der Kita, war aber vor kurzem noch arbeitslos und mir wurde mehrfach die PiA-Ausbildung zur Erzieherin vorgeschlagen, in der man ja bezahlt wird. Die Arbeitsagentur würde mich liebend gerne dorthin vermitteln. Es gibt bei den regionalen Arbeitsagenturen Listen für Interessierte, auf die Kitaträger zugreifen können, da angeblich ein hoher Bedarf an Erziehern besteht. Für mich persönlich kommt die Ausbildung aber nicht infrage: ich bin schon Anfang 40, habe eine Ausbildung und zwei Studienabschlüsse, die nix mit Pädagogik zu tun haben und kann mir keine Arbeit mit Kindern vorstellen.
Das Förderprogramm für beruflich Vorqualifizierte in Kitas in NRW hingegen endete im letzten Jahr.

Tja, ich weiß nicht recht, was ich von der Initiative Alltagshelfer halten soll - bei uns in der Stadt waren keine Stellen zu besetzen oder höchstens in so geringem Umfang, dass sich die Anfahrt nicht gelohnt hätte. Für mich klingt das nach unterbezahlten Hauswirtschaftern, viele Kitas konnten sich vor Corona nicht mal das leisten. In Zeiten von Corona haben fast alle Kitas in unserer Stadt die Betreuungszeiten gekürzt, sodass scheinbar kein Bedarf an Alltagshelfer bestand.

Wäre die PiA-Ausbildung ggf. etwas für Dich? Dann könntest Du Dich bewerben. Ansonsten sehe ich keine Absicht des Landes, wirklich Quereinsteiger halten zu wollen, abgesehen davon, dass die Anforderungen an die Betreuer immer höher werden. Oder Du wendest Dich an den Träger der Kita, für die Du arbeitest und fragst, ob künftig Bedarf an Hauswirtschaftshelfern besteht und man Dich auf diesem Wege einstellen kann.