Kinder impfen lassen?

Hallo.

Also vorweg, ich selbst bin pro Impfung und habe auch schon 2 mal Astra erhalten. Bei der 1.impfung war ich echt fertig, Fieber, Schüttelfrost und und und. Die 2te habe ich letzte Woche richtig gut vertragen. Hatte überhaupt keine Nebenwirkungen.

Jetzt hört und liest man ja oft, dass bald auch Kinder geimpft werden können.

Also da bin ich aber raus. Das lasse ich nicht machen. Ich war gerne irgendwie ein Versuchskaninchen. Aber meine Kinder würde ich bis dato und auch nicht im Sommer impfen lassen. Da würde ich gerne noch ein paar Jahre vergehen lassen bis man einfach mehr darüber weiß.

Wie seht ihr das?

Lg

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Hast Du Dir VOR dem ganzen Medienhype um die "schnellen" Impfungen mal Gedanken darüber gemacht wie neu die Impfstoffe sind die Deine Kinder bekommen? Ich hab mal interessehalber den Impfpass meines Kindes kontrolliert, der Masernimpfstoff war auch ne Neuentwicklung die erst 1 Jahr auf dem Markt war! Viele Impfungen werden immer wieder verändert, und mit jeder Veränderung gibt es ein gewisses Risiko.

Man forscht an diesen Impfungen seit Jahren und Gentechnik ist jetzt auch keine absolut neue Raketenwissenschaft mehr. Wir essen genmanipulierte Pflanzen und tierische Produkte, wenn Du an einem Rapsfeld vorbeiläufst atemes tu Pollen genmanipulierter Pflanzen ein, du wirst im normalen Leben viel mehr mit "Gentechnik" konfrontiert als mit diesem kleinen Pieks.

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Ganz so "unproblematisch " wird es von Kinderarztverbänden und Stiko-Mitgliedern aber nicht gesehen. Mir geht es nicht um pauschale Impfkritik, aber darum, das Thema nicht ganz so "alles total easy, was habt ihr denn" zu sehen.

Ich stell die -recht differenzierten und auch aktuellen- Interviews einfach mal hier rein zum nachlesen:

https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/panorama/corona-impfung-kinder-risiko-interview-stiko-100.html

https://www.sr.de/sr/home/nachrichten/politik_wirtschaft/kinderaerzte_warnen_vor_schnellem_Einsatz_von_coronaimpfung_bei_kindern_100.html

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Du kannst den Corona-Impfstoff nicht
mit Masern-Impfstoff vergleichen!

Bei bisherigen Impfstoffen handelt es sich um Impfstoffe mit abgeschwächte Viren!

C-Impfstoffe sind Vektor- oder mrna-Impfstoffe. Vor Corona wurden ALLE Tests mit diesen Impfstoffen (zb. gegen AIDS oder Dengue-Fieber) wegen zu schweren Nebenwirkungen abgebrochen!

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Ich habe dazu noch keine Meinung, warte selber noch auf einen ersten Impftermin. Mein Mann und ich gehören keiner Prio-Gruppe an.
In Kanada werden bereits Kinder ab 12 Jahren geimpft. Vielleicht helfen da die ersten Erfahrungswerte.
Hier heißt es doch bisher nur, dass die Impfung für Kinder ab 12 kommen soll und es voraussichtlich ab Sommer möglich ist - oder habe ich was verpasst?

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Ab Sommer? Sind das nicht großartige Erfahrungswerte? Das klingt wirklich nach jahrelanger Forschung ironie ende*

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Ganz genauso. Meine Kinder, ihr Körper und ihre Gesundheit sind nicht dafür da, Dritte zu schützen.

Da die Erkrankung für meine Kinder kein nennenswertes Risiko darstellt, bin ich nicht bereit, auch nur darüber nachzudenken, sie dem gesundheitlichen Risiko einer neuartigen Impfung auszusetzen, um sie als "Gefährder" Dritter auszuschalten.

Nutzen-Risiko steht für mich aktuell in keinem Verhältnis.

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Genau so sehe ich es auch.

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Deine Kinder profitieren davon, dass andere sich impfen lassen. Und du weißt nie, ob die Erkrankung ein Risiko für die Kinder darstellt...es ist immer ein Risiko vorhanden. In einer Gemeinschaft kümmert man sich gegenseitig...dazu gehört für mich auch die Verantwortung für die eigenen Gesundheit, aber auch für andere.

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Meine Kinder sind 3 und 5. Daher haben wir da noch etwas Bedenkzeit.
Ich kann mir aber vorstellen, dass es ähnlich wie die Masern Impfung irgenwann zur Pflicht wird, um z.bsp. am Unterricht teilzunehmen.
Zum 01.01.22 soll es wohl auch für Kinder ab 6 möglich sein.
Sollte es bis dahin keine größeren Vorfälle geben und es zur Pflicht werden, werde ich sie impfen lassen.

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Ich glaube auch dass es wie Masern zur Pflicht für Kinder und die dazugehörigen Angestellten in diesem Bereich wird.

Meine Kinder sind auch noch jung, aber dennoch hab ich mir schon Gedanken darüber gemacht.

Ich würde sie momentan einfach ungern impfen lassen. Aber in ein paar Jahren wenn Studien dazu vorhanden sind bestimmt.

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Ohne ausreichende Studien kommt in Deutschland kein Impfstoff auf den Markt. Im Gegenteil dürften aktuelle Studien viel aussagekräftiger sein als solche in 3-4 Jahren.

Denn die Testpersonen, die den Impfstoff bekommen, müssen ja auch Kontakt zu Infizierten haben, damit die Studie zur Wirksamkeit aussagekräftig ist.
Da man dass natürlich nicht absichtlich herbeiführt, muss die Testgruppe also so groß sein, dass eine bestimmte Menge Menschen Kontaktperson ist. Das passiert im Moment viel schneller und häufiger, als es in ein paar Jahren der Fall sein wird.

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Ich werde meine Kinder definitiv impfen lassen sobald wie möglich. Leider ist der große erst 11 und die kleine 5 Jahre... der gleichaltrige Freund meines Sohnes (gesund und ohne irgendwelche grunderkrankungen) lag im Januar mit corona auf intensiv, beatmet. Es sah zeitweise nicht gut aus... ja ich weiß, eine Ausnahme. Aber dieses Risiko möchte ich nicht eingehen. Das Risiko einer Impfung erscheint mir da deutlich geringer.

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Da ich nicht vom Fach bin, werde ich mich da nach Empfehlungen der Leute, die da vom Fach sind, richten. Machen wir bei anderen Impfungen auch so. Ich kann ja nicht jedes Fach selber studieren um alles genau beurteilen zu können
Bzw. meine Kinder sind nicht mehr so klein, die werden sich selbst nach Empfehlungen richten.

Also vermutlich, ja, wenn es so weit ist.

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Hallo, meine Kinder sind noch nicht in dem Alter für die erste Impfung. Von daher werden wir eh noch warten "müssen".
Impfen allgemein, trägt leider immer noch viel Gefahr und Nebenwirkungen (schon alleine die Trägerstoffe).

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immer noch geringer als die jewahlige Krankheit

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Das wird nur leider gerne vergessen. Oder zum Glück? Vermutlich zum Glück. Genießen wir hier in Deutschland doch den Luxus schon lange keine Masern Epidemie mehr mit ansehen zu müssen oder Menigokokken, einfach weil es zum Standard geworden ist, an den sich viele Eltern zum Glück halten. Natürlich kann es bei der Menigokokken Impfung auch zu Nebenwirkungen kommen. Es gibt sogar Fälle das ist es durch die Impfung zur Gehirnhautentzündung gekommen
aber diese Wahrscheinlichkeit liegt im 0,000% Bereich. stellt man das der Infektion gegenüber...Die Gesamtsterblichkeit bei Meningokokken-Erkrankungen lag 2005 z.b. bei 7,1 Prozent. Und selbst wenn dein Kind das übersteht, ist es eher wahrscheinlich, dass es danach nicht mehr das Selbe ist. Von geistigen bis körperlichen Behinderungen.

Die Blutvergiftung durch Meningokokken (Meningokokken-Sepsis) verläuft oft sehr schwer mit hoher Sterblichkeit. Spätfolgen können schwere Organschäden und ein durch verminderte Durchblutung so ausgeprägter Gewebezerfall einzelner Gliedmaßen sein, dass eine Amputation eines Körperteils notwendig ist. Die Hirnhautentzündung (Meningokokken-Meningitis) verläuft insgesamt leichter und kann besser behandelt werden. Dennoch ist die Sterblichkeit auch hier, trotz bester medizinischer Versorgung, mit ein bis drei Prozent der betroffenen Kinder hoch. Bei rund jedem zehnten Erkrankten treten als Folge der Erkrankung Entwicklungsstörungen auf. Auch Lähmungen, Hirnnervenlähmungen, Krampfanfälle und Schäden des Innenohres bis hin zur Taubheit sind möglich.

Bei Masern kann es dir passieren, dass auch wenn dein Kleinkind die Infektion übersteht, du nach Jahren! dann deinen Teenager beim Zerfall zusehen musst. Bei einer seltenen und besonders schweren Masern-Komplikation breitet sich die Erkrankung auf das Gehirn aus. Dabei greifen Masernviren ungefähr fünf bis zehn Jahre nach den vermeintlich überstandenen Masern Nervenzellen im Gehirn an. „Subakute sklerosierende Panenzephalitis“ heißt diese Erkrankung, kurz SSPE.

SSPE ist nicht heilbar. Als Spätfolgen der Masern löst die Krankheit u.a. geistigen Abbau (typisch sind Schulschwierigkeiten), Verhaltensveränderungen, Bewegungsstörungen, Krampfanfälle und Demenz aus. SSPE führt schließlich zum Koma und immer zum Tod.

Ich halte Menschen die ihre Kinder nicht nach Empfehlung der STIKO impfen lassen, obwohl sie es könnten, tatsäch für fahrlässig. Erkenne darin auch eine verminderte Fähigkeit im Kindeswohl zu Handeln. Bin da eventuell etwas Hardliner, aber wenn man dann doch Mal ein Kind bzw einen Jugendlichen im Pflegeheim vor Augen hat, der eigentlich ein normales Leben hätte führen können, wenn seine Eltern nicht so n Mist geglaubt hätten wie "impfen löst Autismus" aus usw. , Dann wird man wohl Hardliner.

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Ich würde meine 3jährige auch impfen lassen, wenn es zur Pflicht wird. Ist ja nichts anderes, als jede andere Impfung. Und jede hat seine Risiken und Nebenwirkungen.
Aber wenn es auch ohne geht, dann lasse ich sie ungeimpft.

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Doch es ist etwas anderes!

Es ist ein genbasierter Impfstoff, der ganz anders im Körper wirkt, als ein herkömmlicher Impfstoff mit abgeschwächten Viren!

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Dann trinkt bitte keine Milch weil die mit genmanipuliertem Soja produziert sein könnte, geht bitte nicht an die frische Luft in den nächsten Tagen weil da genmanipulierte Rapspollen fliegen ....

Ach übrigens: Jede Erkältung ist "genbasiert". schon mal auf die Idee gekommen dass jedes Virus das du im Laufe Deines Lebens durchläufst aus Genen besteht, die auch noch dazu ständig mutwillig mutieren? Wild mutieren, wo keiner weiß was sie alles in Deinem Körper anrichten? Unsere DNA ist voll von Bruchstücken von Viren DNA

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Unsere Jungs sind drei, da wird es wohl noch etwas dauern. Aber tatsächlich werden wir sie impfen lassen, sobald es geht.

Ich verstehe das Geschiss nicht, das um diese Impfstoffe gemacht wird. Ordentlich zugelassen, alles schick!

Ich finde Covid 19 wesentlich bedrohlicher, als eine Impfung. Auch für Kinder. Denn dummerweise weiß man ja vorher nicht, ob die Kinder den milden Verlauf haben werden, oder doch ein PIMS oder Long Covid entwickeln.

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Astra war auch ordentlich zugelassen, alles schick. Bis man plötzlich gemerkt hat: upsi, da sterben plötzlich ganz viel junge Frauen an etwas, an dem sie normal so nicht sterben..🤭

Und das, nachdem Astra ja zuerst nicht für Alte, sondern explizit nur für junge zugelassen war.

Jetzt ist es halt anders rum, als ursprünglich gedacht, wen störts, schick. Denken die Hinterbliebenen bestimmt auch.

Nur weil was zugelassen ist, ist es nicht automatisch völlig ungefährlich. Ich möchte nicht dass mein Kind zu denen gehört, wegen denen sie dann die Zulassung wieder mal ändern...

Als Erwachsene kann man das selbst entscheiden, als Kind nicht.

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"da sterben plötzlich ganz viel junge Frauen"

Definiere ganz viele? Und ist überhaupt schon ausreichend belegt, dass es an Astrazeneca lag?

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