Einfluss Corona-Infektion auf Milchmenge und Milchspendereflex

Hallo liebe Community,

Vielleicht hat hier jemand bereits Erfahrung damit gemacht und kann mir Tipps und ein wenig Hoffnung geben.

Meine Kleine ist jetzt 4 Monate alt und ich möchte das Stillen auf keinen Fall aufgeben. Habe die ersten 3 Monate sehr dafür gekämpft (pumpen, brusternährungsset, keine Sauger etc.) und konnte endlich den letzten Monat voll stillen.

Jetzt lag ich am Wochenende mit einer Corona-Ingektion flach (40 grad Fieber und starke Kopfschmerzen). Langsam wird es besser. Meine kleine hatte gestern Fieber, heute fühlt sie sich wieder ganz gut. Habe sie trotzdem gestillt.
Am ersten Tag ging es noch einigermaßen gut, aber bereits da ist es mir aufgefallen, dass der milchspendereflex nicht mehr regelmäßig kommt. Normalerweise hatte ich so ca. 3 milchspendereflexe und mehr pro stillmahlzeiten.
Danach wurde es nur noch schlimmer und es wird nicht besser. Die Brust total schlaff und es kommt nur zum einen milchspendereflex, der dann auch nicht so lange anhält.

Habe gestern wieder mein Brusternährungsset ausgepackt mit Tränen in den Augen. Habe so lange dafür gekämpft und jetzt von einem Tag auf den anderen bin ich wieder am Anfang meines Kampfes bzgl. des Vollstillens?

Auch wo meine milchmenge früher zu gering war, kam es regelmäßig zum milchspendereflex, da kam halt nicht so viel. Aber jetzt passiert nach einem einfach rein gar nichts.

Hat da jemand Erfahrungen und kann mich ein wenig beruhigen?
Befürchte, dass aufgrund der Probleme mit dem milchspendereflex die Brüste natürlich nicht gut geleert waren und nun auch generell die Menge so zurückgeht.

Vielen Dank im Voraus für eure Tipps.

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Hallo,

bei mir ist es so, dass Fieber den Milchspendereflex hemmt und auch generell die Milchmenge zu senken scheint, denn jedes Mal, wenn ich mit Fieber krank war, hat meine Maus deutlich häufiger und länger als sonst genuckelt/gesaugt.
Was geholfen hat, war das Fieber zu senken (mit Ibos zb), danach war schnell alles wieder beim Alten.
Wenn deine Maus zusätzlich auch krank ist, trinkt sie ggf weniger effektiv, dann würde ich vllt hinterher noch etwas pumpen.

Edit: Zum ersten Mal war das der Fall, als Motte etwa 5 oder 6 Monate alt war. Es hat dem Stillen langfristig jedenfalls nicht geschadet, wir stillen immer noch (fast voll)

Evtl könnte das bei euch auch der Fall sein.

Gute Besserung 🍀

LG Ghost mit ❤️ 12 Monate 🎂

Bearbeitet von GhostSitter
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Hallo GhostSitter,

Vielen Dank für dein Feedback und deine Erfahrungen. Meine verlangt heute kaum die Brust. Ich lege sie aber häufiger an, aber jedes Mal das selbe Spiel. Es kommt zu einem milchspendereflex und dann fließt es kurz und fertig. Dann nuckelt sie und es kommt nichts und sie ärgert sich und dann hat sie keine Lust mehr.

Habe versucht gerade eben sie mit dem Brusternährungsset zuzufüttern, aber irgendwie klappt es nicht mehr. Sie hat 20 ml getrunken und das war’s. Spielt nur an dem Ding und ist abgelenkt. Arzt sagt, sie soll mehr trinken, aber irgendwie bin ich gerade echt am verzweifeln. Wollte auch pumpen, aber wenn das mit dem Set nicht klappt, muss ich ja das anders ihr verfüttern. Alle Sauger sind längst verbannt.

Sie hatte heute 3 schwere Windeln, mehr auch nicht 😔.

Wie lange hat es gedauert, bis der Milchspendereflex wieder unbeeinträchtigt war?

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Hi,

sobald das Fieber runter war, lief es direkt wieder besser.
Hat deine Maus noch Fieber? Das ggf auch senken, vielleicht ist sie einfach zu platt zum trinken.

Wie läift es denn nachts? Trinkt sie da besser?
Ist ihre Nase frei?

LG

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Ich hatte Corona und Magen/Darm auch am Anfang unserer Stillbeziehung und habe auch deutlich gemerkt dass die Milch Menge runter gegangen ist. Nach 2-3 Tagen nachdem ich wieder fit war, wurde es besser. Bitte denk dran das auch emotionaler Stress die Milch Menge reduziert. Also atme tief durch und vertraue da deiner Stillbeziehung. dein Kind scheint aktuell auch nicht so fit zu sein, daher kuriert euch aus. Wenn du dich wohler fühlst Pumpe zusätzlich ab und hol dir so eine elektrische aus der Apotheke mit Rezept.

Bei mir war stillen anfangs auch ein Kampf, aufgrund falscher Beratung im KH. Ich musste auch sehr für kämpfen und bei jeder Abweichung mache ich mir Sorgen.

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Hallo Ysi4,

Das ist gar nicht so einfach mit dem ruhig bleiben 🙈 wie geschrieben, war das bei mir auch ein Kampf um die Milch.

Hab’s erst Ende März zum vollstilllen geschafft und erst vor zwei Wochen getraut die Pumpe aus der Apotheke zurückzubringen und nun muss ich wieder eine leihen. 😫
Einerseits denke ich ok, ich kenne das alles schon, das schaffen wir noch einmal andererseits denke ich, wie schlimm das alles noch einmal von vorne 🙈🙈🙈

Mache mir aber auch langsam Sorgen, dass sie nicht öfters kommt. Auch heute nacht hat sie kaum getrunken. Auch das nuckeln an der Brust zur Beruhigung war sehr schwach.
Das kenne ich anders von ihr.

Werde versuchen ruhig zu bleiben und schaue heute auch mal explizit nach den Ausscheidungen.

Danke dir für dein Feedback.

LG