Ich bin als Hausfrau/ Mutter/Ehefrau eine Null

Hallo Zusammen!!!!

Mir ist das peinlich deshalb in schwarz.

Es gehört genausogut in eine Kategorie Familienleben, Baby usw aber da es die Partnerschaft belastet setz ich es hier rein.

Ich weiss nicht mehr was ich machen soll.

Ich bin seit 6 Uhr auf und bin immer noch nicht annähernd mit irgendwas im haushalt fertig.
Ich geb mir sehr Mühe aber ich bin einfach eine Null als Hausfrau. Abends hilft mein Mann trotz schwerer Arbeit.

Beispiel: ich steh um 6 auf und schaffe es in 1 Stunde gerade mal das gröbste aufzuräumen.
Ich bin nicht faul sondern dumm und hab keine Organisation.
Mein Mann hatte frei und hat mir vorgemacht wie es innerhalb 3 Stunden aussehn kann.
Er hat die Kinder versorgt, gespült, aufgeräumt und es sah viel besser aus.
Um eins stand das Essen auf dem Tisch.

Nun ist es halb drei und ich hab nicht mal eingekauft oder gekocht.
Ich bin den ganzen TAg schon im Haus dran. Mach Wäsche usw aber ich werd nie fertig.
Und es könnte kein Besuch kommen so unordentlich ist es.
Ich schaff es nicht. Ich fang dann erschöpft an zu weinen weil ein normaler Wäschekorb ein unüberwindbarer Berg für mich ist.

Ich dachte zuerst die Arbeit wäre zuviel im Haushalt aber ich muss gestehn das ich da eine echte Versagerin bin.

DA wir niemanden ausser uns haben frag ich Euch ob das Euch peinlich wär wenn Ihr in gleicher Lage eine Putzhilfe suchen würdet.

Ich find es sehr beschämend aber ich bin wirklich nur von einer Ecke in die Nächste am kramen.
Ich bin wirklich sehr langsam und staun Bauklötze wie andere das schaffen.
Ich hab nie Zeit mich mit jemanden zu verabreden weil ich sonst noch weniger schaffe.
Und früher war es nicht ganz sooo schlimm.
Inzwischen schaff ich wirklich nix mehr.
Zusammenreissen wie mein Mann sagt und so weiter hab ich schon probiert...

Hat einer einen Tip?

Wie schafft IHr den Haushalt mit Kind und Kegel, Baby und Haus und kochen??
Ich steh dann da und heule und weiss nicht weiter. Ich war noch nicht mal draussen. Das kann nicht so weitergehn.
Welcher Mann möchte schon so eine Frau?
Hinzu kommt das ich aus den selben gründen meinen Job verloren hab. Weil ich einfach nichts konnte.
Gibt es so Menschen, kennt IHr das auch oder gibts da Hoffnung?
Die Minuten jetzt am Pc hätte ich nützlich fürs spülen verwenden können aber ich brauch Rat. Hab leider keinen.
Schade ist das ich anderen geputzt und geholfen hab und immer da war. Auch nachts. Und selbige Leute mir nicht helfen obwohl ich schon angefragt hab.
DAs mein ich mit: wir haben keinen.


Danke Euch!

Entschuldigt die Rechtschreibfehler.

Silly

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Wie gross ist Dein Haushalt? Wieviele Personen? Habt Ihr einen Garten?

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An alle erstmal vielen vielen Dank.

Ich hab mich grad mal um meine eigene Achse gedreht da habt IHr schon geantwortet.#gruebel

Also wir haben drei Kinder. Eins davon ist ein 8 Monate altes Baby. Früher hab ich das mehr mit Links gemacht.
Früher hat es mich nicht so gestört wenn Chaos war.
Es wurde mit den Jahren schlimmer.

Depressionen hab ich schon lange Aber hätte nicht gedacht das es damit auch zusammenhängen kann da ich auch früher MIT Depris herumgewirbelt hab.
Auf ADS wurde ich von einer BEkannten auch mal
angesprochen. Es kommt in unserer FAmilie vor. Ich weiß nicht ob das erblich ist.
Und ich weiß nicht wo ich das ansprechen soll.
Beim Arzt?
Es ist so das ich perfekt sein will und das nicht schaffe.
Ich messe mich immer an andere und jeder Tag ist ein Spießroutenlauf ums Überleben.

Hatte das beim Frauenarzt angesprochen aber der sagte nur ich übertreib halt immer solang er mich kennt.

Kurz: das Chaos ist schon immer so gewesen. Mal mehr oder weniger.
ABer ich kann damit nihct mehr gelassen umgehn und werf auch mal Sachen an die Wand weils mir zuviel wird.
#wolke

Ich hab Eure Antworten ausgedruckt.#schwitz Und versuch mich mal an die Tips zu halten.
Die klingen sehr gut.
Mein Mann verzweifelt allmählich an mir.

#danke

Silly

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Huhu nochmal!!

Wenn das Chaos schon immer so war, dann schlage ich vor, Du wendest Dich an einen Arzt, der ADSler behandelt und lässt Dich testen.

Und ja, es ist vererbbar. Daher finde ich, Du solltest Dir in dem Punkt gewissheit verschaffen. Auch im Rahmen eines ADS können Depressionen auftreten.

Wenn Du Fragen hast, frag einfach!:-)

Liebe Grüße,

die Silly #cool

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Und wie lange ist das schon so und wieviele Kinder und in welchem Alter habt ihr?

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Vielleicht hilft dir ein "Putzplan"? Mit genau festgelegten Zeiten/Tagen und Aufgaben?

Allerdings klingt es für mich latent nach einer Depression...wegen dem Wäschekorb, das der dich schon so aus der Bahn wirft...

Hast du irgendwie Probleme?

Gruss
agostea

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Hi Silly,

zu "dumm" bist Du garantiert nicht. Aber das Wörtchen "unorganisiert", das Du ja schon verwendet hast, das trifft es eher.

Versuch Dich doch erst mal in kleinen Schritten an die tägliche Arbeit heran zu tasten. Nimm Dir nicht vor, das ganze Haus auf Vordermann zu bringen, sondern konzentrier Dich jeden Tag auf eine bestimmte Aufgabe. Einkaufen beispielsweise immer nur freitags und dann für eine ganze Woche, Wäsche oder bügeln auch nur einmal in der Woche (es sei denn, es fällt extrem viel bei Euch an).

Versuch, Dir immer nur kleine Ziele zu setzen und diese erst zu erreichen, damit machst Du es Dir leichter und hast nicht immer dieses große Aufgabenfeld vor der Nase.

Wie alt sind Deine Kinder? Wenn alt genug, dann lass sie mithelfen. Übertrage ihnen feste Aufgaben wie Müll raus bringen, abtrocknen oder sonstiges. Auch wenn Du daheim bist, Unterstützung von der ganzen Familie muss drin sein.

Und jetzt noch ein Rat, obwohl ich nicht gerne Ferndiagnosen stelle: Wenn sich diese Unfähigkeit, sich zu organisieren oder sich auf bestimmte Dinge zu konzentrieren, schon durch Dein ganzes Leben zieht, dann solltest Du Dich vielleicht mal auf ADS untersuchen lassen, dies gibt es nämlich durchaus auch bei Erwachsenen. Dies äußert sich bei jedem anders, aber meines Wissens nach gehören da eben auch solche Symptome (Zerstreutheit, mangelnde Konzentrationsfähigkeit, Unorganisiertheit) dazu. Muss aber nicht so sein, schaden kann es meines Erachtens nach aber nicht. Aber: Ich bin kein Arzt, ich weiß es nicht genau.

Ansonsten: immer kleine Schritte, eins nach dem anderen. Und auch mal den Mut haben, was liegen zu lassen. Ich gehe vollzeit arbeiten, wir haben ein Kind, zwei Katzen und ein großes Haus. Auch ich habe Tage, an denen ich nur das nötigste mache und den Rest einfach mal liegen lasse.

Gruß, chuzzle

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Hey, ich kann dich gut verstehen! Mir ging es nach der Geburt meiner Tochter fast zwei Jahre so, erst jetzt bin ich zufrieden, auch mit den kleinsten Dingen - das muss man erst lernen, wenn man vorher Vollzeit berufstätig war und alles irgendwie gemanagt hat.

Nicht den Kopf hängen lassen, wir sind alle (früher oder später) mal überfordert und wissen nicht weiter. Keiner ist die perfekte Mutter, Hausfrau und Ehefrau - KEINER, das kannst du mir glauben.

Ich habe auch einiges um die Ohren und muss wirklich super gut organisieren und das ist nicht immer einfach, obwohl ich von mir behaupte, es gut zu können.

Du darfst nicht alles auf einmal verlangen, mach einen Plan, schreib alles auf und dann priorisiere, was wirklich getan werden muss, und was soll bzw. nur kann. Und hole dir Unterstützung - wenn dein Mann sein Okay für eine Putzhilfe gibt, hole sie, bis du dich selber organisiert hast.
Mit Unterstützung (durch Mann oder Putzhilfe) schaffst auch du deinen Alltag. Ganz sicher!

Manchmal braucht man nur Zeit und etwas Hilfe. Und ganz ganz wichtig: du brauchst auch Zeit für dich, um wieder Energie zu tanken - verabrede dich und lass in der Zeit putzen.

Und zu guter Letzt: mit kleinen Dingen zufrieden sein. Freu dich, wenn eine Sache gut geklappt hat, nicht gleich alles zusammen.

Viel Glück und Geduld für dich!!!

Ganz liebe Grüße

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Ganz ehrlich?
Für mich klingt das irgendwie nach Antriebslosigkeit an der Grenze zur Depression.
Das ist nicht abwertend gemeint, sondern eher als Denkanstoß.

Anderer Denkanstoß:
Mach dir doch einen Plan. Heute ist nur das Wohnzimmer dran. Setz dir eine Zeit (2 Stunden, keine Hetze!), in denen du dich langsam aber sicher vorarbeitest. Und wenn du fertig bist, lob dich mal selbst. Auch wenn´s lang gedauert hat, aber du bist fertig geworden! Und morgen ist die Küche dran.

Was ich meine ist, wenn du den Erfolg siehst, kannst du dich vielleicht besser motivieren. Wichtig ist, dass du dir eine Zeitgrenze setzt. So einfach in den Tag rein räumen und machen, führt dazu, dass der innere Schweinehund laut bellt und schon setzt man sich vor den PC anstatt abzuspülen.

Ich kenn das von mir, und glaub mir, mit dem Zeitplan komme ich selbst wirklich gut zurecht. Und man fühlt sich hinterher nicht mehr wie der Komplettversager. Nach und nach kriegt man ein Gespür dafür, welches Zimmer wieviel Zeit in Anspruch nimmt, um aufgeräumt und geputzt zu werden. Und dann gehen auch mehrere Zimmer an einem Tag! Eines Tages dann schaffst du es auch, die Waschmaschine zu befüllen, das Essen zu kochen und mit den Kindern einen Spaziergang zu machen.

Kopf hoch! Und wenn Denkanstoß Nr.2 nix für dich war, dann schau dir nochmal Denkanstoß Nr.1 an.

LG
wir3inrom

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Hallo!!

Netter Schwarznick! ;-)

Mich würde auch mal interessieren, wie viele Kinder Ihr habt.

Wenn Du Dich im Haushalt überfordert fühlst, warum fühlst Du Dich dann gleichzeitig auch als schlechte Mutter und Ehefrau??

Agostea hat es bereits angesprochen, was ich im ersten Moment dacht...Kann es sein, dass du unter einer Depression leidest?

Es wäre schön, wenn Du einen normalen Tag mal etwas genauer beschreiben könntest....

Vielleicht würde Dir ja ein Putz- oder Tagesplan ja tatsächlich helfen. Habe ich mir auch schon mal erstellt, aber das hatte andere Gründe...

Liebe Grüße,

die Silly #cool

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Hallo Silly,

ich finde auch das sich das nach einer Depression anhört. Geh doch mal zum Arzt und erzähl ihm was mit dir los ist. Vielleicht kann er dir eine Kur verschreiben oder sowas. Auf jedenfall wäre die Idee mit der Haushaltshilfe gut, denn die könnte dich wirklich entlasten.
Und du bist sicher nicht in allen drei Bereichen eine Null. Vermutlich in gar keinem.
Es hört sich für mich so an, als bräuchtest du mal eine Auszeit.

Gruß Conny#liebdrueck

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Mmh, schwierig zu sagen ob das nur ein Zeitmanagementproblem ist, oder etwas Ernstes wie "Depressionen" oder "Burnout Syndrom". Das du deshalb deinen Job verloren hast, deutet aber daraufhin, dass du das Problem bereits zuvor hattest und du vielleicht wirklich nur unorganisiert bist.

Ich muss sagen: Ich bin auch keine Perle im Haushalt. Bei mir kann man nicht vom Boden esssen, aber ich bin auch kein Messi. Allerdings mache ich kein Drama drauß wenn ich es mal nicht schaffe alles zu machen ... dann wird`s halt am kommenden Tag gemacht. Die Arbeit rennt ja nicht weg. Das dein Mann dir hilft finde ich gut. Es ist ja auch seine Wohnung.

Wenn du wirklich nur unorganisiert bist, hilft vielleicht ein Zeitmanagementkurs.

LG Vio