Mein Mann lebt über seine Bedürfnisse.. Wie soll ich handeln?

Ja, die Überschrift sag ja schon alles!

Mein Mann gibt gerne und nicht gerade wenig Geld für irgendwelche unnötigen Dinge aus, die vollkommen überflüssig sind! Ich könnte explodieren, so sehr regt es mich auf!

Wir müssen noch nen Autokredit abbezahlen, das Geld haben wir inner Verwandtschaft geliehen, aber irgendwie juckt es ihn gar nicht! Es ist nicht viel gewesen, 1500€, wir haben seit 1/2 Jahr erst 300 € geschafft zurückzubezahlen!! Ich schränk mich überall ein und er gönnt sich morgens nen fettes Frühstück inner Stadt oder ne Pommes für mal zwischendurch! Oder für Zigaretten (natürlich hintenrum, da er ANGEBLICH nicht raucht), sag mir dann, dass er z.B. für 15 € getankt hat, der Tank aber fast leer ist, weil nur für 10 € getankt hat...

Ich kann mehr und mehr erzählen..

Wir haben ein gemeinsames Konto, seit letztem Jahr ein Sparkonto, wir schaffen es aber nicht mal 20 € monatlich zur Seite legen!!! Ich kann in solchen Augenblicken nur heulen, heulen, heulen! Unser Einkommen beträgt ca. 1300€/mtl., nicht viel, aber es würde, wenn man richtig kalkuliert dicke reichen.

Reden bringt nichts, dann heißt es immer, ich gönn mir auch XY oder ich verfahr den ganzen Sprit (wenn ich mal raus komm, sitzte aber 6 von 7 Tagen inner Woche Zuhause)

Ich weiß, ich muss handeln, aber wie?? Habt ihr nen Vorschlag?

Danke fürs Lesen!

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Hallo,

da gibt es eigentlich nur eines:
Du wirst die Finanzministerin in dieser Ehe und bist für alles zuständig, was mit den Finanzen zu tun hat.
Dein Mann muss die Karte für´s gemeinsame Konto abgeben und bekommt monatlich "Taschengeld" und Spritgeld.
Fraglich nur, ob er da mit sich machen läßt ...

Gruß,
Julia

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würdest du das mit dir machen lassen?

Glaub mir - ich nicht - und mein Mann wohl auch nicht...

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Hallo,

für mich hat sich nie die Frage gestellt, ob ich das mit mir machen lassen würde.
Ich war in meiner Ehe Finanzdirektorin und Sekretärin für all seine, unsere und meine Belange ... und mein Mann war da sehr dankbar, da er besseres zu tun hatte, als sich darum zu kümmern. Zum Beispiel das Geld verdienen, dass ich dann verwaltet habe;-)

Gruß,
Julia

2

ist es überwiegend sein einkommen?

also ich würde es so machen:

Haushaltsplan machen

das einkommen aufschreiben und dann eben alle fixkosten + monatlich 50? euro für das geliehene geld + haushaltsgeld.. also für lebensmittel, hyiene artikel etc.
geld für sonstiges (klamotten oder oder oder)

der REST was dann nach allen abzügen übrig bleibt ist euer taschengeld, was hälftig aufgeteilt wird.
jeder hat also gleich viel taschengeld was er nutzen kann wie er will.
ob er sich davon nur pommes kauft ist dann sein bier aber mit diesem geld muss er dann hinkommen (du natürlich auch mit deinem teil)

schlag es ihm vor! so kommt ein bischen ordnung in die finanzen und er hat vielleicht auch mehr überblick was und wieviel er noch hat zum ausgeben.

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Gute Idee. So würde ich es anstelle der TE machen.

LG, Nele

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die fressereien und die zigaretten kosten viel.

wenn er die raucherei nicht lassen kann, so soll er zigarillos rauchen.. 17 stk. 1,15 euro... die raucht meine schwester, weil sie sparen will.

zu essen wird tagsüber nichts mehr gekauft.. er muß warten, bis er zu hause ist.
kauft stattdessen immer frisches brot und gute wurst + gemüse. selbst butterbrot mit rührei schmeckt... machs deinem mann schmackhaft und bunt :)
kaffee gibts nur noch aus der thermoskanne.

und geldkarte unbedingt einziehen und ihm wöchentlich einen bestimmten betrag geben.

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Pullern darf er aber ohne vorherigen Antrag dann noch?

Gruß,

W

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da könnte man aber, wenn er dies zuhause macht, ihm noch vorschreiben sein Duschwasser zu sammeln und damit abzuspülen #aha

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4

Jedem Partner ein gleich hohes "Taschengeld" zuteilen. Bzw. am Monatanfang ERST einen Teil der Schulden abzahlen und DANN verbraten, was übrig ist.

7

"und DANN verbraten, was übrig ist."

ich denke, das wort "verbraten" sollte vorerst aus beider wortschatz gestrichen werden, bis sie wieder freie sicht haben.

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Hallo!

"Du sitzt 6 von 7 Tagen zuhause"


Wie wäre es mal mit arbeiten????????

LG
addes

6

Ich habe es so verstanden, dass sich das "an 6 Tagen zu Hause sitzen" auf ihr Freizeitverhalten bezieht.

Ob sie nun arbeiten geht oder nicht, hat nichts damit zu tun, dass er sein Ausgabeverhalten dem bestehenden Einkommen anpassen sollte.
Menschen, die über ihre Verhältnisse leben, ist nicht damit geholfen, dass mehr Geld reinkommt, wenn nicht die grundsätzliche Bereitschaft da ist, den Kopf aus dem Sand zu holen und nicht mehr auszugeben, als vorhanden ist.

9

Hallo!

Da gebe ich Dir schon recht, dass selbst wenn sie ein höheres Haushaltseinkommen haben und er er das geld mit vollen händen ausgibt, nie genug geld da sein kann!

Was ist aber bitte so verwerflich daran sich mal pommes zu kaufen oder mal ein frühstück oder oder oder! Das sind doch peanuts und nicht verschwendung!

Man neigt auch dazu die fehler immer bei den anderen zu sehen als bei sich selbst!
Und um 10 Euro zu tanken??? Mein Gott da kommen sie aber nicht weit, da wäre es besser sie steigen auf öffentliche verkehrsmittel um und verkaufen das auto um mehr geld zur verfügung zu haben!

Na ja ist halt meine meinung, sorry wenn sich jemand auf den schlips getreten fühlt!

LG
addes

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Hallo!

Wie wäre es, wenn das Geld für den Autokredit und auf das Sparkonto gleich per Dauerauftrag jeden Monat nach Geldeingang gezahlt wird? Damit ist das Geld vom Konto erstmal weg und kann nicht mehr für was anderes ausgegeben werden und ihr könnt es gleich in die Fixkosten mit einrechnen.
Wenn der Autokredit abgezahlt ist, kann dieser Betrag gleich mit aufs Sparkonto, damit kommt dann schon was zusammen. (Also monatlich 50 Euro für den Kredit, damit ist der Kredit in 2 Jahren abgezahlt, wenn ihr 100 Euro entbehren könnt zahlt ihr nur ein Jahr, oder 75 Euro, dann sind es 1,5 Jahre).
Ihm die Karte wegzunehmen geht meiner Meinung nach nicht, das ist wie entmündigen und ich würde es an seiner Stelle nicht hinnehmen.
Wie wäre es, wenn ihr für Extraausgaben eine Kasse einrichtet? Wo jeden Monat ein bestimmter Betrag reinkommt für jeden, ich sag mal 25/50 Euro, dann könnt ihr daraus mal Geld nehmen um auswärts zu essen oder mal wegzugehen. Gut daran ist, dass man überlegt, wofür man sein Geld ausgibt.
Das Geld, was nach Abgang der Miete und anderer Fixkosten noch auf dem Konto bleibt ist für Essen, Reinigungsmittel, Auto, Geschenke und dort müßt ihr dann die Kassenzettel sammeln, damit ihr einen guten Überblick bekommt.
Was bei uns sehr viel rausgeholt hat: wir erstellen einmal die Woche einen Plan, was wir essen wollen und gehen dann gezielt einmal die Woche einkaufen. Wir geben somit unter 100 Euro/ Woche für 4 Personen aus und essen jeden Tag vollwertig und warm.
Ich hatte alles aufgesplittet, die gesamten Fixkosten ausgerechnet und geguckt was übrig bleibt zum so ausgeben (variable Kosten). Damit habe ich dann sozusagen Päckchen gemacht, z. B. Auto, Nahrungsmittel, Geschenke, Freizeit usw. und einen jeweiligen Betrag reingetan, damit wir eben nicht mehr über unsere Verhältnisse leben und bis jetzt funktioniert das ganz gut.
Was am Ende übrig ist in den Päckchen wird gespart und kann mal für Extraausgaben in den jeweiligen Bereichen genommen werden (z. B. in der Geschenkekasse für Weihnachten, Autokasse für Reparaturen, Freizeitkasse z. B. für mal teuerere Konzertkarten usw.)

Uns hat es geholfen, aber es müßen eben auch beide mit dran arbeiten.

LG Yvonne


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#cool#aha Das hört sich sehr Vernünftig an.

Gruß
Fliegenplau