Jemand da, der zu Partner in sein Haus gezogen ist bzw. geheiratet hat

Hallo,

gestern hat sich bei uns eine rein theoretische heftige Diskussion ergeben, die aber mal Realität werden könnte und ich mache mir daher so meine Gedanken...also die Konstellation ist die, Mann hat vor Kennenlernen der Frau ein haus gebaut, ist dadurch finanziell monatlich sehr belastet, hängt sehr an dem Haus u.a. weil die Mutter bei den Bauarbeiten damals ums Leben kam. Außerdem ist der grund und Boden seit langem in Fam.besitz und schon sein Vater soll wohl einen Ehevertrag mit der Mutter gemacht haben, um sicherzustellen daß im Fall einer Trennung Haus und Hof (gehört auch noch verpachtetees landwirtschaftlich genutztes Land dazu) zu bewahren.

Frau hat kein Wohneigentum, es gibt auch kein Elternhaus das einmal geerbt werden wird, Eltern sind seit ihrer Jugend getrennt lebend; kurz vor der Trennung der Eltern hatte sie bedingt durch eine Umzug ihr Zuhause verloren, was eine Depression ausgelöst hat, die dann chronisch wurde und bis dato weiterbesteht, ein gefühl der Heimatlosigkeit ist seitdem vorhanden und der Wunsch nach einem zuhause, wo sie nicht mehr weg muß, ist seitdem sehr groß.

Frau und Mann leben noch nicht zusammen, beide möchten aber grundsätzlich heiraten, wenn Gott will 2-3 Kinder haben und das gemeinsame Zuhause wäre dann defintiv das haus des mannes, das allerdings zu 100% seins ist und bleiben soll und durch einen Ehevertrag (Gütertrennung) sichergehen, das das so bleibt. Frau ist darüber sehr erschrocken, da sie fürchtet, daß sie dann in ständiger Angst leben würde ihr zuhause im fall eienr Trennung zu verlieren, diesen von ihr selben in der Kindheit erlebten verlust auch ihren Kindern zumuten zu müssen und befürchtet daß allein durch diese Angst die Ehe unter keinem guten Stern stehen würde, das irgendwann Aggressionen/Vorwürfe dem mann gegenüber entstehen würden, daß sie vielleicht die Angst nicht merh würde ertragen können udn von sich aus Haus und mann verlassen würde. Außerdem findet Frau diese Gütertrennung schlicht und ergreifend unfair, denn für sie ist klar, daß sie, da es ja das zuhause ihrer Familie wäre, alle kraft, Geld, Zeit etc. einsetzen würde um dieses haus zu halten wenn zb mann aufgrund Krankheit/Arbeitslosigkeit mit der ratenzahlung überfordert wäre und das gemeinsame zuhause auf dem Spiel stünde.
Es wäre ja auch blödsinnig wenn Frau zb ihr geld zb aus Erbschaft in eine Eigentumswohnung im Nachbarort stecken würde nur um auch etwas eigenes zu haben.
Und da das Hau noch lange Zeit nicht schuldenfrei sein wird, wird bei gemeinsamen Leben als Familie auch die Frau und evtl. Kind(er) sich einschränken müssen bzw. Wünsche wie Urlaub, familientaugliches Auto müssten ggfs. von der Frau finanziert werden, da der Mann ja sein Haus abbezahlt.

Frau hat es außerdem beim eigenen Vater erlebt wie dumm man dasteht wenn man Lebensgefährtin hilft Wohnung bzw. bei nächster Lebensgefährtin Haus zu kaufen, Geld und Arbeitskraft bei Renovierung einbringt und dann nach Renovierung und Abbezahlung vor die Tür gesetzt wird. Der vater war aufgrund seines trotzdem noch vorhandenen Vermögens nicht wirklich ruiniert, aber das wäre im Fall der Tochter, die noch nicht die mögluichkeit hatte sich so ein Vermögen zu erarbeiten natürlich anders, zumal wenn sie dann vielleicht auch noch mit Kindern allein dastünde.

Gibt es hier jeman mit ähnlicher Konstellation und wie habt ihr das gelöst daß beide Partner sich halbwegs wohl und abgesichert fühlen?
Wenn das überhaupt möglich ist..

Grüsse



1

Hallo.

Ist ja schwer zu lesen. Also Ehevertrag kann man machen. Darin würde ich festhalten, alles was vor der Ehe jeder mitbringt, soll er auch dann, bei einer Trennung, wieder bekommen, ansonsten würde ich mit der Ehe die Gütergemeinschaft wählen. Somit wäre das Haus weiter in seinem Besitz, wo die Frau, im Falle einer Trennung, nur ihren Anteil während der Ehe zurück bekommt. ich glaube, das würde auch bei einer Gütertrennung so gehen, nur müsste man alles aufschreiben, was jeder so bezahlt in der Ehe. Also würde die Frau nicht leer ausgehen und auch während der Ehe nicht umsonst mit finazieren etc. Und wenn dann noch Kinder mit ins Spiel kommen, werden die ja sicherlich als Erben eingesetzt. Egal ob man zusammen bleibt oder sich irgendwann mal trennt. So würde ich es machen.

Ich hoffe, ich habe es richtig verstanden und auch dementsprechend richtig geantwortet.

LG

2

Hallo,

habe einen Ehevertrag.
Habe ein Haus vor der Hochzeit gekauft, weil er Geschäftsmann ist und sollte mal was mit seinem Geschäft sein, dann bleibt uns das Haus. (bin normal erwerbstätig)

Das Haus gehört mir, aber im Fall eines Falles bedeutet das nur, daß er kein Recht hat, weiter darin zu wohnen.
Ich muß ihn ausbezahlen, jeden Cent, den er mit in das Haus gesteckt hat.
Weil es eine Zugewinngemeinschaft ist.
Dies gleicht sich aber durch sein Geschäft wieder aus, welches im Laufe der Ehe ja auch größer werden kann und von diesem steht mir dann ein Teil zu. wenn wir uns trennen sollten, so muß er mich nur anteilig bezahlen an den gemeinsamen Jahren bezahlen.

Aber wenn ich mit dem Gedanken, daß ich mich ja mal trennen könnte, in so eine Beziehung hineingehen will, sollte ich wirklich mal drüber nachdenken.

Lg

3

Hi,

im Grunde habe ich eine ähnliche Situation, allerdings ohne die Probleme, die bei Dir bestehen, insofern kann ich die psychische Komponente nicht bewerten.

Ich bin - nachdem wir uns ein Jahr kannten - in das Haus meines Mannes gezogen. Die Umstände sind etwas anders als bei Dir, denn es war zu dem Zeitpunkt bereits abbezahlt. Trotzdem war und ist es das Haus meines Mannes, womit ich auch überhaupt kein Problem habe. Wir haben keinen Ehevertrag, soweit ich weiss, ist das aber auch nicht nötig, denn das Ehegattensplitting gilt nur für Anschaffungen ab Zeitpunkt der Ehe. Alles, was vor Eheschließung einer Person gehört hat, gehört ihr auch danach. Sollten wir uns also trennen - wovon ich nicht ausgehe - wäre es weiterhin sein Haus, was ich persönlich nur fair finde.

Wir haben es damals so geregelt: Alle Kosten, die direkt zum Haus gehören (Renovierungen, Sanierungen etc.), übernimmt er. Alle "beweglichen Dinge" (Möbel etc.) zahle ich. Damit würde ich nicht ganz ohne etwas dastehen, im Trennungsfall hätte ich wenigstens die Möbel...
Ausserdem konnte ich ja das Geld, dass ich vorher für die Miete bezahlt hatte, sparen.

Inzwischen sind wir verheiratet, was natürlich eine Sicherheit bedeutet, sollte meinem Mann etwas zustoßen. Dann würde das Haus in meinen Besitz übergehen. Bei einer Trennung jedoch würde er das Haus behalten, und wie gesagt, ich finde das absolut in Ordnung. Trotzdem ist es gefühlsmäßig natürlich "unser Haus", und alle Entscheidungen über neue Ausgaben und Sanierungsmaßnahmen treffen wir gemeinsam.

Ich glaube, die Problematik liegt bei Dir eher in der Verlustangst. Daher ist es für Außenstehende schwer einzuschätzen, was es für Dich bedeutet. Ich möchte allerdings anmerken, dass Du das Haus auch verlieren könntest, wenn z.B. Ihr gemeinsam etwas neues bauen würdet. Oftmals kann nun mal nicht eine Person allein den Abtrag zahlen, und eine Trennung ist gleichbedeutend mit dem Verkauf des Hauses.

Wenn Ihr Euch wirklich liebt und Du Dir wirklich eine gemeinsame Zukunft mit Kindern vorstellen kannst, dann solltest Du versuchen, mit seiner - meiner Meinung nach verständlichen - Entscheidung zu leben. Vielleicht könnt Ihr Euch hinsichtlich der späteren gemeinsamen Kosten darauf einigen, dass eben nicht DU den ganzen Rest zu zahlen hast, sondern dass dort eine gerechte Lösung gefunden wird.

Viel Glück.

LG Ally#klee

4

Ersetze Ehegattensplitting durch Zugewinngemeinschaft#augen.

Bin noch nicht wach#gaehn.

LG Ally#klee

5

Hallo,

so ähnlich war es bei uns. Habe meinen Mann kennengelernt. Er hat das Haus seines Vaters übernommen (und damit auch die Schulden:-() Dann bin ich zu ihm gezogen und zahle anteilig "Miete" - das müßte ich ja bei einer eigenen Wohnung genauso.
Jetzt sind wir verheiratet und die Konstellation ist immer noch so. Und zwar so lange, bis das Darlehen abgezahlt ist. Es gibt keinen Ehevertrag, weil das Haus ihm schon vor der Hochzeit gehörte. Sollte es also zu einer Trennung kommen, wird der Zugewinn berechnet, so dass frau nicht total mittellos dasteht.

Ich denke, dass war/ist für uns die beste Lösung. Ob das für jeden so zutrifft, weiß ich nicht. Es kommt ja auch darauf an, wie finanziell abhängig man voneinander ist.

LG

6

Hallo!

Du schreibst in der 3. Form und das ist echt schwer zu lesen.

Also ich WAR mal in dieser/ähnlichen Situation.

Du gibst Dir Deine Antwort doch selber.
Alles was Du in das Haus stecken wirst/würdest, berechtigt Dich dazu mit im Grundbuch zu stehen.

Damals habe ich fast ein Jahr überlegt, ich das wollte (ohne Absicherung). Nein, ich habe mich dagegen entschieden und habe mich getrennt.
Ich finde das Verhalten (wenn ich das denn alles überhaupt richtig verstanden habe) Deines Partners sehr egoistisch.
Ausserdem ist alles schön unverbindlich.
Damals wollte ich keine unverbindliche Beziehung.

Also: nein, ich würde das so nicht machen.

LG palesun

7

Das Problem ist halt daß uns beiden das haus, unser zuhause wenn auch aus unterschiedlichen Gründen sehr wichtig ist/wäre....ich verstehe daß er sich absichern will, nur ich bräuchte dieses Gefühl der Absicherung was mein zuhause angeht mindf. genauso dringend, wenn nicht noch dringender als er.

Nein, wie gesagt, wir wollen beide defintiv noch Kinder (ich bringe schonn zwei mit, was das ganze für mich noch problematischer macht) und für ihn ist klar daß spätestens wenn Kind Nr. 1 unterwegs ist, geheiratet wird.
Also wir wollen beide eigentlich was sehr verbindliches..nur dieses Haus steht quasi zwischen uns...ich hab ihm schon öfter gesagt ich wünschte ich hätte mich in jemand verliebt der kein haus hätte bzw. hätte ihn gern vor 10 jahren schon kennengelernt, also bevor das haus gebaut wurde.
Aber das Haus ist da und es gibt ihn nur mit Haus..ich würde damit quasi meinen Traum vom eigenen zuhause begraben - der würde wahrscheinlich sowieso ein traum bleiben,aber ich glaub ich würd lieber weiter nur davon träumen mit nem partner zusammen, als meinen traum begraben und meinem partner zusehen wie er seinen traum verwirklicht.

11

Wie schon geschrieben, glsube ich auch, dass Du Hilfe brauchst.
Um was zu verarbeiten und um eine Entscheidung zu treffen.
Du hast ja richtig Angst was falsches zu tun.

Damals konnte ich diese für mich sehr wichtige Entscheidung auch nicht alleine treffen. Ich habe ein paar Gespräche mit einer Therapeutin geführt und dann ganz klar erkannt, dass ich mit meinen Zweifeln richtig gelegen habe.
Sonnenklar war mir dann plötzlich, dass es für mich falsch gewesen wäre, in dieses Haus zu ziehen.

Mein damaliger Partner hatte in unserer Beziehung ein Haus gekauft und selbst finanziert. Er wollte mich als Mieterin. Nein, entweder ganz oder gar nicht.
Der richtige Partner würde Dich (meiner Meinung nach!!) selbstverständlich mit ins Grundbuch eintragen, womit es dann EUER Haus wäre. Euer Traum. Du würdest auch genug reinstecken, schon allein Deine Energie für die Kinder bzw das spätere gemeinsame Kind.

Ich glaube, dass Probleme vorprogrammiert sind und Deine Alarmglocken jetzt schon schrillen. Hör auf Dein Gefühl!!!!!!!

Und hole Dir Hilfe.

LG palesun

weitere Kommentare laden
8

Hallo,

ich bin in das neu gebaute Haus meines Mannes gezogen, wir haben dann geheiratet. Wir haben lange überlegt wie wir es machen mit Grundbuch & Co.... sind so verbleiben, dass wir es jederzeit machen können, aber im Moment nicht.

Zu meinen Gründen: ich habe im Moment keine Vorteile wenn ich mich eintragen lasse. Das Haus (auch Grundstück von seinem Papa gekriegt) gehört meinem Mann und wenn ihm was passiert erbe ich als Ehefrau. Wenn er (oder ich) sich trennen wollen würde hab ich vom Haus nix, das ist richtig. So, jetzt wirds interessant. Da das Haus nicht abbezahlt ist frage ich mich, was ich davon habe wenn ich im Grundbuch stehe?

Also nehmen wir mal an er will sich trennen und ich steh mit im Grundbuch. Ja und? Dann müßte er mich auszahlen, mind. i.d.H. des hälftigen Grundstücks... das ist aber riesig ;-) Wenn er das nicht kann muß verkauft werden #gruebel Ich würde das Haus in so einem Fall nicht haben wollen, denn hier wohnt die Schwiegerfamily daneben und ich würde (mal aaaaangenommen ;-)) eher in Richtung meiner Eltern ziehen. Warum also diesen ganzen Stress machen? Zudem: wenn ich im Grundbuch stehe gehe ich ja auch mit in den Kreditvertrag (nur logisch). Und dann? Dann will ich weg, kann aber nicht, weil ich das Haus abbezahlen muß #schmoll #rofl So könnte ich rein theoretisch gehen wie ich lustig bin. Klar, da gibts im Innenverhältnis auch nen mündlichen Mietvertrag, d.h. 3 Monate lang darf er mich auch nicht rausschmeißen, obwohl es sein Haus ist (ja, das ist so).

So, und nun? Wir werden es irgendwann wahrscheinlich machen, aber je später das ist desto günstiger für mich ;-) Und dann auch erst, wenn die Zinsbindung abgelaufen ist, damit wir der Bank keine riesigen Gebühren schenken ;-) Nee, mal Spaß beiseite. Muß jeder selbst wissen. Klar, wenn "Frau" nachher auch 60 ist und rausgeschmissen wird ist es übel, weil sie ewig mitgezahlt hat und nix rauskriegt. Jupp. Naja, rein theoretisch kann man, wenn man mit im Kreditvertrag stünde (aber z.B. nicht im Grundbuch) die Hälfte der Tilgungsleistungen über die Zeit (nicht die Zinsen) einklagen. Aber naja, das ist ein anderes beklopptes Thema #rofl

Nur eine Empfehlung: wenn du nicht mit ins Grundbuch gehst, geh auch niemals mit in den Kreditvertrag. Den Fehler haben schon zu viele gemacht.

P.S. ich bin sooo glücklich mit meinem Mann #verliebt, dass ich mir über sowas keine Gedanken mache. Ich bezahle hier auch alles mit, auch größere Anschaffungen usw., arbeite bald wieder genauso wie er... Wir werden hier zusammen alt werden. Das war der Grund, warum wir geheiratet haben, kein anderer #verliebt

10

Hallo,

schön wie Du schreibst, man merkt daß Du glücklich bist und außerdem über eine gute Portion Humor und einen gesunden Menschenverstand verfügst:-)

Hmm, im Fall einer Trennung würde ich zb bei gemeinsamen Kind/Kidnern nicht das Weite bzw. meine Eltern suchen..meine Beziehung zu Ihnen ist nicht wirklich eng, Freundschaften dort nicht mehr vorhanden und evtl. vorhanden Kinder aus irher gewohnten Ujmgebung, von Schule/Freundne (je nach Alter) reißen ist nicht wirklich lustig..hin- und Herpendelei von mama und papa an den WEs auch nicht wirklich...stressig und kostenintensiv für alle Beteiligten..weiß ich aus eigener Erfahrung:-(

Ja, klar, so lange das haus nicht abbezahlt ist hab ich keine Vorteil wenn ich mit im Grundbuch stehe. bei euch scheint es aber generell schon zur Debatte zu stehen sag ich jetzt mal, daß Du da mit rein kommst...also wenn Du 60 buist udn ihr seid noch zusammen, dann nehme ich mal bei euch ganz stark an daß Du dann auch mit im grundbuch stehst:-)

Mein Partner will ja genau das ausschliessen :-( - naj a, vielleicht wenn ich unheilbar krank werden würde und klar wäre daß ich nicht mehr lange zu leben hätte, würde er mir den Wunsch erfüllen und mich am haus beteiligen..und ich wäre selig..
Sein Grund und Boden ist auch iresig, an seinem Wiesen und Wäldern will auch nicht beteiligt werden, die interessieren mich soviel wie mich ne Oldtimersammlung oder nen Sack voll edelstreine interessieren würden wenn er die mit in die Ehe bringen würde..würd ich nie was von haben wollen...geht mir echt nur um das haus und bisserl garten, mein zuhause halt..

Das mit dem Haus erben wenn Du nicht im Grundbuch stehst, stimmt auch nur bedingt..Euer Kind oder Kinder erben ja auch und wer das haus bekommt ist eigentlich vorher gar nicht zu sagen...mein partner strebt ja sowieso Gütertrennung an, weil er Angst hat mir im Fall eienr Trennung diesen Zugewinnausgleich nicht zahlen zu können ohne Grund und Boden anzurühren...jedenfalls sieht er es so, daß ich im Fall seines Todes diesen Pflichtteil bekomme und gut ist..ich fürchte das wäre für mich keineswegs gut...

13

wie Du schreibst, merkst Du selbst, dass da was faul ist an der Sache.

ist Dein Mann überhaupt bereit, sich wirklich auf Dich einzulassen?

weitere Kommentare laden
9

Hätte wäre wenn. Viele Eventualitäten.

Von der Moral gesehen: Du ziehst in ein Haus, dass nicht dir ist. Wie willst du es im Trennungsfall begründen, dass du in dem Haus verbleibst?

Von den Finanzen gesehen: Wenn ich mich engagiere, möchte ich mein Geld im Falle des Scheiterns zurück erhalten, wenn mir keinerlei Eigentum am Haus bleibt. Also mache ich einen Vertrag...

Persönlich: Glaube ich, hast du Menge zu verarbeiten. Hol dir Hilfe.

14

Ja, ich habe ne menge zu verarbeiten, hab damit aber schon vor vilen, vielen Jahren angefangen - das mit Hilfe holen versuche ich auch schon seit vielen, vielen jahren - ist einfacher gesagt als getan - mein letzter Therapieversuch wurde von der Therapeutin beendet weil sie nicht uwusste was ich bei ihr will, sie hätte viele leute auf ihrer Warteliste und sie hält meine Therapie bei ihr für eine verschwendung von Kassenbeiträgen...spätestens nach dieser Bemerkung fand ich das auch und so wurden weiteren sinnentleerten Treffen vorgebeugt...

Nee, Du, im Ernst, ich weiß daß ich nur lernen kann mit meienr geschichte zu leben so wie das jeder mit siner muß. ich weiß aber auch daß mir meine neurosen bleiben werden, weiß mein partner auch..das ist ja das Problem. ich will eine gemeinsame Zukunft mit ihm trotz Haus und er will auch eine mit mir trotz meiner Neurosen...

Von der Moral her gesehen: ich weiß daß ich nicht dazu berechtigt wäreim fall einer Trennung in dem haus zu bleiben. Ich weiß auch daß ich meinem partner das haus nie wegnehmen will. fakt ist aber auch, daß mich die ständige Verlustangst quälen würde und eben u.a. wahrscheinlich dadurch unsere beziehung gefährdet wäre bzw. im Eimer wäre irgendwann,ich wahrscheinlich noch mehr und schwerwiegendere körperliche Symptome bzw. Krankheiten bekommen würde, ich vielleicht gegen nen Baum fahren würde oder im Fall der Fälle....nicht weil ich das moralisch gut fände oder fair oder gut oder ich das so will, sondern weil ic heine psychosomatische Erkrankung habe gegen die bis jetzt zumindest noch kein Kraut gewachsen ist.

12

Hallo,

bei uns ist es andersherum. Das Haus läuft alleine auf meinen Namen und meine Eltern zahlen als vorgezogenes Erbe die Hälfte des Hauses. Da mein LG eine geldgierige, nicht-arbeitende Ex und zwei nicht-arbeitende Kinder hat, denen er unterhaltspflichtig ist. Wir wollten sicherstellen, dass von der Seite kein Zugriff auf das Haus erfolgen kann.
Das Haus gehört deinem Partner. Wenn ih heiratet hast du bei einer Trennung Anspruch auf den Zugewinn aus dem Haus. Wenn du Geld investierst, kann man das schriftlich festhalten, dass er dir das im Falle einer Trennung zurückzahlen muss. Wenn du allerdings hälftig im Grundbuch eingetragen wirst (was auch einiges kostet), dann haftest du erst mal im Falle einer Trennung für die hälftigen Schulden. Wenn keine Schulden mehr da sind, müßte dein Mann dich auszahlen und würde dann widerum ev. sein Haus verlieren. Oder noch schlimmer: du würdest das Haus behalten wollen, das eigentlich deinem Mann gehört, sein Erbe ist und an dem er sehr hängt?
Ich finde die Gütertrennung fair. Derzeit zahlst du doch auch sicher Miete. Da macht es doch keinen Unterschied, wenn du dich künftig an den Kosten für das Haus beteiligst. Bei größeren Summen kann man das ja regeln, dass sie für dich nicht verloren sind. Aber so macht es eher den Eindruck, dass im Falle einer Trennung du das Haus behalten möchtest und sowas ist auch nicht fair.

LG bluehorse

22

"Wenn ih heiratet hast du bei einer Trennung Anspruch auf den Zugewinn aus dem Haus."

Ihr zukünftiger Mann will aber einen Gütertrennungsvertrag...und der beinhaltet m.W. keinen Zugewinnausgleich.

15

Eine komplizierte Sache, die deine.

Wäre das Haus abbezahlt, wäre es klar: Es ist seines, und bleibt seines. Die Unterhaltskosten könnte man teilen, und im Falle der Trennung eben wie eine Miete sehen. Leben kostet eben was.

Bei Euch ist das anders: Durch dich wird das Haus mit abgezahlt. Wie du selber schreibst: "alle kraft, Geld, Zeit etc. einsetzen würde um dieses haus zu halten". Alles andere macht in einer Beziehung keinen Sinn.

Wie viel vom Wert des Hauses ist bereits abbezahlt? Nehmen wir mal an, es ist zu einem Drittel bezahlt. 2/3 des Hauses müssen also noch abbezahlt werden, und zwar von Euch beiden zusammen. Und "zusammen" ist unabhängig davon, wer von euch mehr Geld verdient, oder irgendwann mal nicht mehr verdient, sei es weil Kinder zu betreuen sind, oder wegen Krankheit/Arbeitslosigkeit.

In diesem Falle steht dir die Hälfte der zwei Drittel zu. Also ein Drittel des Wertes, den du ja auch mit erarbeitet hast.

Das ist eben nun mal das Wesen einer echten Partnerschaft: Das was gemeinsam geschaffen wird ist auch etwas Gemeinsames. Auch wenn es bei einer späteren möglichen Trennung unpraktisch ist.

Wer sich auf dieses Gemeinsame nicht einlassen kann, sollte besser keine Lebenspartnerschaft anstreben, und keine gemeinsamen Verantwortung eingehen - egal ob das jetzt Haus oder Kinder betrifft.

Mach dir mit deinem Freund ein paar nette Jahre. Zu mehr taugt diese Beziehung nicht.

Just my two Cents. Kite