Ein unmoralisches Angebot ...

    • (1) 03.01.11 - 12:04
      ***

      Hi!

      Neues Jahr neues Glück oder wie heisst das?

      Bei mir ist im Moment alles drunter und drüber.

      Ich (37) lebe seit 10 Jahren mit meinem Mann (40) zusammen, seit 8 Jahren sind wir verheiratet und haben Kinder.

      Es gab viele Höhen und Tiefen in unserer Beziehung. Alles haben wir gemeistert und am Ende habe ich ihn angeschaut und die Schmetterlinge im Bauch waren wieder da. Seit einem Jahr gehe ich wieder arbeiten. Hab einen tollen Job und er macht mir Spass. Bei uns in der Beziehung läuft es auch super. Selbst Sex - der in den letzten Jahren etwas gelitten hatte - ist wieder da und wunderschöner den je.

      Ok - jetzt zu meinem "Problem":

      Wir haben einen Stammkunden. Mit ihm kann man sich super unterhalten, ist ein etwas älterer Herr - um die 55 - man kann lachen mit ihm und es macht wirklich Spass. Ja, er weiß, dass ich verheiratet bin und Kinder habe! In den letzten Monaten hat sich daraus eine Art Freundschaft gebildet. Ich kann einfach gut mit ihm. Wir haben schon immer Scherze gemacht, dass wir mal zusammen was trinken gehen wollen. Bisher hab ich aber nie Zeit gehabt. ;-) Ich steh da so zwischen zwei Stühlen: Auf der einen Seite würde ich mich gerne einmal wirklich privat mit ihm Unterhalten, auf der anderen Seite will ich ihm keine Hoffnungen machen.

      Vor Weihnachten kam dann der Schock von diesem Herrn mir gegenüber: Wenn ich alle 14 Tage mit ihm ausgehen würde, würde er mich dafür bezahlen (pro Abend 200 € #schock), weil meine Anwesenheit ihm gut tun würde und es ihm viel Spass macht sich mit mir zu Unterhalten. Es würde nur um was trinken gehen und Unterhalten gehen.

      Ich habe sofort gesagt, dass er sich doch lieber bei einem Begleitservice umschauen solle. Er hat gemeint, dass ihm das Geld egal ist und er aber mich haben will.

      Mit einem Nein war für mich das Gespräch beendet. Ich habe ihn die letzten Tage noch ein paar mal gesehen, es war wie vorher. Alles locker und entspannt. Das einzige was er sagte war: Mein Angebot steht, wenn du dich dafür entscheiden solltest - egal wann - sprich mich einfach an, ansonsten vergessen wir es!

      Für mich gibts da nichts zu überlegen. Auch wenn das Geld uns gut tun würde.

      Jetzt kommt mein eigentliches Problem:

      Erzähle ich meinem Mann davon oder nicht? Ich zerbreche mir seit Tagen den Kopf darüber. Was mach ich? Ich habe Angst vor seiner Reaktion. Von diesem Kunden weiß er, dass er öfters kommt und sehr nett ist, ich hab ihm also schon von ihm erzählt.

      Ich komm gerade nicht aus dem Chaos heraus. Weiß selbst nicht, wovor ich Angst habe.

      LG ***

      • (2) 03.01.11 - 12:10

        Würde mir ein Mensch - mit dem ich angeblich "so gut kann" - ein solch unmöglcihes Angebot machen, wäre aber Polen offen. Ich wäre total enttäuscht, das mich mein Gegenüber die ganze Zeit als kleine, käufliche Schlampe gesehen hat...wärend ich gutgläubig aufrichtige Sympathie empfand.

        Klar, würde ich meinem Partner davon erzählen - die Story wäre DER Brüller. Allerdings wüsste ich nicht, welche Konsequenzen dieser "Kunde" dann zu spüren bekäme...#schein

        Gruss
        agostea

        • (3) 03.01.11 - 12:54

          Genau, ich weiß, dass mein Mann sehr eifersüchtig ist und ich keinen Stress mit ihm wegen der Arbeit haben will.

          Der Kunde hat auch gemeint, dass ich in nicht falsch verstehen soll, wegen der Bezahlung, so würde er über mich nicht denken. #kratz

          Was ist an dem Angebot sooo svhlimm? Ich seh da einen einsamen Mann, der gerne ein wenig Gesellschaft will und in der TE eine sympatische junge Frau gefunden hat.

          Wenn er meint, für ihre Gesellschaft bezahlen zu wollen, so denke ich, ist es Sache beider Partein wie sie damit umgehen. Wenn klar ist, dass es sich nicht um Sex handelt ist doch da gar nichts so schlimm dran.

          Ich versteh den Mann, denn Einsamkeit ist etwas ganz furchtbares.

          LG

      (5) 03.01.11 - 12:12

      ein Mann, der denkt ich bin käuflich hätte bei mir abgegessen.

      Ich würde meinem Mann nicht davon erzählen, weshalb auch.
      Aber ich würde dem anderen sagen, dass er mich völlig falsch einschätzt und dann den Kontakt wieder auf die sachliche Gechäftsebene zurück bringen.

      • (6) 03.01.11 - 12:55

        Genau so verhalte ich mich im Moment. Allerdings habe ich meinem Mann irgendwie ein schlechtes Gewissen gegenüber, weil ich es ihm nicht erzähle. :-(

        • (7) 03.01.11 - 13:16

          na dann erzähl es doch! warum auch nicht?
          wenn man offen und ehrlich in einer partnerschaft umgeht, dann sollte man es erzählen.
          ist doch nichts schlimmes und ich hätte auch ein schlechtes gewissen, meinem partner es NICHT zu erzählen! wir erzählen uns alles und nur so bleibt vertrauen und ehrlichkeit in der partnerschaft.

          (8) 04.01.11 - 09:02

          na, wenn du ein schlechtes Gewissen hast, erzähle es, gibt es denn einen Grund für das schlechte Gewissen?

          Nur, das dir jemand ein Angebot gemacht hat, ist doch nichts, wofür du ein schlechtes Gewissen haben musst.

    ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was es daran "nicht zu erzählen" gäbe..... oder was Dich zögern lässt bzw. ließ.
    Dein Mann weiß doch von dem Kunden, wie Du schreibst, Du hast ihm von dem erzählt. dann hätte ich sofort nach diesem Angebot nicht an mich halten können und das zu Hause erzählen müssen.

    von privatem Kontakt mit Kunden und unmoralischen Angeboten halte ich persönlich für mich jedoch nichts.

    Lichtchen

    (10) 03.01.11 - 12:15

    Ich würde es meinem Partner erzählen - und sicher keinen "lockeren und entspannten" Umgang mit dem Typen pflegen.

    (11) 03.01.11 - 12:20
    wie es in den Wald rein..

    Irgendetwas wird ihn ermutigt haben, dir dieses Angebot zu unterbreiten. Grundlos und aus dem Nichts kommen doch derartige Offerten nicht.

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