Ich liebe Sie. Weniger Ihn.

    • (1) 11.01.11 - 23:47
      KeineAhnungwasnun

      Falsche Kategorie.
      Falsch mit schwarz.

      Ich habe folgendes Problem.
      Ich habe mein erstes Kind auf der Intensiv abgeben müssen. NEIN. Ich durfte nicht hinterher.
      Ich durfte ihn grad mal 5 min. auf mir haben, wo mir mein Kind entrissen wurden.
      Mein Mann durfte sich sofort entfernen, obwohl seine Frau einen Nervenzusammenbruch hatte.

      Ich hab es schwer verkraftet.

      Zweites Kind kam ohne Intensiv auf die Welt.
      War von Anfang an bein mir.
      Es gab nichts, außer, dass sie irgendwann nicht mehr auf mir schlafen wollte.

      Noch neute habe ich diesen Zwang, dass alles wichtiger ist, was meine Kleine betrifft, geht mich alles an..
      Meinem Mann, alls alles was Großes betrifft total super.
      Ist ja ok.
      Nur leider ist papa wenig da.

      Worauf ich hinaus will: wenn ich sie auf dem arm haben, genieße ich sie. hab ich ihn auf dem arm ist das fast wie ein fremdkörper.
      Ich lasse ihn das nie spüren.
      Aber es ist leider so.

      Er wurde mir weggenommen. Direkt nach der Geburt.
      Sie nicht.

      (4) 12.01.11 - 01:15

      Dein erstes Kind kam nach der Geburt auf die Intensivstation. Sei froh und dankbar, dass du das Kind behalten durftest. Das Kind kann nichts dafür.
      Steiger dich nicht in Gefühle hinein, nur weil überall steht, dass die Mutter-Kind-Bindung unmitttelbar nach der Geburt gegründet wird.

    • und ich behaupte... daß dies ganz andere gründe hat.
      vielleicht weil du lieber ein mädchen.. eine puppe haben wolltest.
      wir wissen es nicht, was du schon alles erlebt hast.
      muttergefühle sind am größten bei DEN kindern, die etwas weniger glück haben.. die etwas mehr aufmerksamkeit bedürfen.
      dies ist auch so eingerichtet, von der natur!
      da brauchst du dich nicht rauszureden...

      und weil dies bei dir nicht so ist.. läuft bei dir nicht alles in gesunden schranken. besser ists, wenn du einen therapeuten besuchst... damit der junge nicht sein leben lang leiden muß.


      • Nein, Kussmund, so einfach ist es nicht. Muss dir leider widersprechen, auch wenn ich es ungern tue. #blume

        Ich vermute, die TE hatte eine schweres PTBS - sollte therapeutisch aufgearbeitet werden.

        Auch ansonsten sind Gefühle für Kinder nicht immer so verteilt, wie die Natur es logischerweise hätte einrichten können. Das hängt von vielen Faktoren ab.

        • na ja, wir sind ja keine störche oder sonstwas, die die kleinsten aus dem nest schlenkern, um das überleben der anderen zu sichern.

          vielleicht liegt das unnatürliche verhalten der mutter daran, weil sie von vorn herein kein kind haben wollte... aus welchen grünen auch immer...
          ansonsten: die beziehung zum kind wird schließlich vor der geburt aufgebaut und nicht erst, wenns geboren ist, um dann zu erlöschen, weils med. versorgt werden muß.

          • Das stimmt, aber traumatische Geburtserlebnisse lösen noch ganz andere Störungen aus als ein instabiles Mutter-Kind-Verhältnis, dazu gibt es ganze Forschungszweige (Bindungsforschung etc.).

            Wichtig für die Mutter ist: sie KANN es wieder aufholen, einiges wird sich von allein mit der Zeit einstellen, anderes sollte in einer Mutter-Kind-Interaktionstherapie aufgeholt werden. Ich befasse mich mit solchen Themen, nicht zuletzt aufgrund meiner eigenen Geschichte. :-) Aber mein Großer ist nun 8 ... ich denke, jetzt haben wir es endlich ausgestanden, sieht zumindest seine Psychologin so.

    (9) 12.01.11 - 02:43

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    Dein Text ist sehr wirr.

    Aber soweit ich es verstanden habe, sagst du, dass du deine Tochter deutlich mehr liebst als deinen Sohn und ihn als Fremdkörper auf deinem Arm empfindest.

    Als "Begründung" für deine unnormalen Gefühle gibst du die Trennung von deinem Sohn kurz nach der Geburt an.

    Sorry, aber das ist Quatsch. Dann müssten Väter, die aus welchen Gründen auch immer nicht bei der Geburt ihres Kindes dabei sein können, ja eine ähnlich gestörte Beziehung zu ihren Kindern haben, und das haben wohl die wenigsten Väter.

    Außerdem wäre das Normale, dass du zu deinem Sohn eine innigere Beziehung hast, weil dieser kurz nach der Geburt in ernsthafter Gefahr war (warum sonst Intensivstation?) und jeder normale Mensch das höher schätzt, was er (fast) verloren hat.

    Für deine gestörte Beziehung zu deinem Sohn muss es andere Gründe geben, und diese Gründe solltest du finden und aufarbeiten (mit professioneller Hilfe), weil dein Sohn zumindest instinktiv merken wird, dass du ihn als Fremdkörper empfindest. Und damit kannst du deinem Sohn ernsthaften Schaden zufügen.

    LG,
    J.

    Du könntest dich in ärztliche Behandlung begeben.

    Huhu,

    ich denke ich kann im Ansatz nachvollziehen was du meinst.


    Lustig finde ich das hier in einigen Foren ja sooooo ein riesen Tamtam um das sogenannte Bonding gemacht wird.

    Hier und jetzt aber niemand etwas davon wissen will...alles total unwichtig, hauptsache man kann so richtig schön auf der TE herumhacken.

    Ich bin mal wieder begeistert!


    So nun zum Thema.

    Ich hatte da auch zwei unterschiedliche Erlebnisse.

    Mein Sohn wurde mir nach dem KS vor fast 10 Jahren nur für wenige Sekunden gezeigt...weg war er.

    Das erste mal Körperkontakt hatten wir erst einige Stunden später.


    Meine Tochter wurde mir sofort an die Wange gehalten, dann wurde sie sauber gemacht und kam nochmal zum schmusen während ich genäht wurde und direkt nach dem Nähen konnte ich sie im Kreisssaal anlegen.
    Gut danach kam sie auch auf die Neugeborenenstation weil ihre Zuckerwerte nicht stimmten, aber die erste Zeit gehörte uns.

    Wenn ich ehrlich zu mir selber bin dann habe ich zu meiner Tochter in den ersten Wochen eine viel stärkere Bindung gehabt als zu meinem Sohn damals.

    Aber.... und das ist der entscheidende Unterschied, ich habe das nach einigen Wochen, nach der Geburt meines Sohnes, vollkommen überwunden und jetzt liebe ich beide Kinder gleich stark.

    Es istwichtig das DU daran arbeitest, die Möglichkeit die Situation zu ändern liegt allein bei DIR!

    Notfalls würde ich da tatsächlich auf psychologische Hilfe zurückgreifen, denn ändern MUSST du etwas!!

    Viel Glück dabei!

    lg

    Andrea

    Anders als andere Schreiber hier sehe ich da schon einen Zusammenhang. Du hast anscheinend ein Geburtstrauma erlitten, in dem auch noch das sogenannte Bonding (kannst Du nachgooglen) zwischen Mutter und Kind nicht stattgefunden hat. Das, was Du beschreibst, kann also durchaus so real sein, wie Du es berichtest.

    Da man hier aber nur Ferndiagnosen stellen kann, würde ich Dir vorschlagen, Dich mit einer Fachperson genauer darüber zu unterhalten. Die erste Anlaufstelle wäre ein Frauenarzt (natürlich auch in weiblich), dem Du das Problem schilderst. Noch genauer wissen darüber aber Hebammen Bescheid, die die Vorgänge zwischen Neugeborenem und Mutter nach der Geburt auch ausführlich in der Ausbildung besprechen.

    Wenn es Dir wichtig ist, die Situation für Dich und Deinen Sohn zu bessern, solltest Du eine Traumatherapie beginnen. Auch wenn Du vielleicht etwas auf Deinen Ersttermin beim Therapeuten warten musst, lohnt es sich doch, dass Du Dir das mal von der Seele reden kannst. Und falls Du Dich sorgst, man könnte Dich schief ansehen, wenn Du erzählst, dass die Bindung zu Deinem Sohn sich nicht so intensiv anfühlt, kann ich Dir versichern, dass Du nicht die Einzige bist, die so empfindet.
    Es ist nicht falsch, was Du fühlst, schliesslich passiert das ja nicht absichtlich. Es wäre aber falsch, sich nicht damit auseinander zu setzen und helfen zu lassen, wenn Du Dich damit so schlecht fühlst.

    • (14) 12.01.11 - 09:46

      Seh ich auch so.

      (15) 12.01.11 - 09:58

      Mir geht es wie dir!

      1. Kind kam nach dem Ks auf die Säuglingsintensiv
      Erst 24 Std später durfte ich zu ihm

      dann folgten viele Fehlgeburten
      Bis sie dann kam.


      Sie gibt mir Kraft, ich bin so froh dass es sie gibt. Letztes Jahr wieder 3 Fehlgeburten - eine mit Zwillingen! Ich danke Gott dafür, dass ich wenigstens sie habe!

      Ich liebe beide aber irgendwie... kann ich dem Grossen die Liebe nicht schneken nicht zeigen what ever#schmoll

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