Würdet ihr euch für einen extrem zu Tättowierten Mann schämen?

    • (1) 16.01.11 - 13:19
      Die ohne Tattoos

      Hallo :-)

      Ich (30) war gestern mit einem Mann (33) was trinken den ich auch schon sehr lange kenne. Wir verstehn uns wirklich super und haben uns dann auch ein bischen befummelt. Mehr nicht.
      Jetzt ist es so das er mir schon gefällt und man gucken könnte ob was draus werden könnte. Alerdings entspricht ER nicht ganz der norm. Aber nur was das aussehn angeht. Arbeit usw hat er und läuft...

      Aber er ist extrem Tättowiert & hat ne Glatze. Mit extrem mein ich auch extrem, beide Arme komplett zu, Hals, sogar ein bischen hinter den Ohren...es ist aber anschaubar, aber man fällt halt wirklich sehr mit ihm auf.

      Ich bin das krasse gegenteil von ihm. Null Tattoos, Solarium, Frauliche Kleidung, lange Haare...

      Schwer...will nix anfangen wenn ich mich vielleicht irgendwann deswegen "schämen" müsste, aber vom Mensch her usw. ist er toll und ICH persönlich steh total auf Tattoos und Glatze...

      Wie denkt ihr über sowas?

      Danke :-)

      • (2) 16.01.11 - 13:28

        Ich finde sowas geil :-) Ich mag sowas.. Wenn es gute Tatoos sind?! Ich würde mich nicht schämen.

        Nein, ich hätte damit keine Probleme.

        Außer die Glatze symbolisiert zusammen mit den Tattoos eine fiese politische Einstellung. Das geht gar nicht für mich.

        Aber ansonsten...

        Kommt auch eben drauf an was er tattoowiert hat. Und was diese Tattoos ihm bedeuten. Und natürlich was er ansonsten für ein Mensch ist ;-)

        Gruß,
        Jenny

        Ich würd mich auch nicht schämen.

        Es gibt ja schon Extreme (das ganze Gesicht, Implantate usw.), aber so wie du das beschreibst ist das ja nicht der Fall. Das ist eben eine Leidenschaft von ihm und dir gefällts... das ist ja das Wichtigste!

        Hör auf dein Herz!

        • <<<Hör auf dein Herz! <<<

          Sie soll ihn wohl besser in Ruhe kennen lernen oder?Wenn der Typ o.k. ist wird sie eher zu seinem Körperschmuck stehen können.

          Auch wenn er das Gesicht noch frei hat und nicht ausschaut wie ein Maori auf dem Kriegspfad, er hat wohl eine Menge davon. Für mich wäre wohl entscheidend, was er sich hat abbilden lassen. Eine früherer Arbeitskollege von mir hatte sich "Die Erschaffung des Menschen" nach Michelangelo`s berühmten Fresko auf den Rücken tätowieren lassen. Das ist doch mal was! Kultur hautnah......

          Ansonsten sind vermutlich auch mehr Menschen, die weiter oben in der Nahrungskette stehen, tätowiert...Nur sieht man es eben seltener bei denen, da die alltags üblicherweilse hochgeschlossen in Hemd und Krawatte unterwegs sind.

          Jedweder Schmuck ist immer eine Frage des Geschmacks und dessen, was man ausdrücken und darstellen will.

          Bei Glatze und Tattoos habe ich zugegebenermaßen als erstes Skins im Sinn (wie Edward Norton in American History X) mit den entsprechenden Insignien. Das ist natürlich nur ein Vorurteil in meinem Kopf.

          Und wenn de TE mit ihm mal was Offizielles begehen will, wie gesagt, reichen Hemd und Sakko um nicht gleich als Gesamtkunstwerk mit der Tür ins Haus zu fallen......

          Ansonsten klar, der Mensch zählt....lieber einen ganzkörpertätowierten Glatzkopf mit weicher Birn...äh Herzen als einen schmucklosen Langeweiler.

          • "Eine früherer Arbeitskollege von mir hatte sich "Die Erschaffung des Menschen" nach Michelangelo`s berühmten Fresko auf den Rücken tätowieren lassen. Das ist doch mal was! Kultur hautnah...... "

            Doctor! Du bringst mich auf einen Gedanken! #schein

            Ich meine, so im Miniformat ...

            #winke
            Joulins, untätowiert

      Hi,

      also ich an Deiner Stelle würde mich net schämen, sonder aufpassen, dass er nicht von anderen Frauen angesprungen wird, die auch auf sowas stehn...ich zum Beispiel! :-p

      Ich mag keine Tattoos. Ein potentieller Partner müsste schon extrem intelligent sein, um freiwillige Verunstaltungen solchen Ausmaßes ausgleichen zu können.

      Bei mir käme hinzu, dass ich öfter beruflichen Kontakt zu Topleuten aus der Wirtschaft habe - und mir echt überlegen würde, ob ich einen über und über tätowierten Partner (am besten noch mit: Totenköpfe, Prollsprüche, Spinnenetze, H.A.S.S auf den Fingerknöcheln, Mystic-Fratzen etc.pp) zu solchen Events mitnehmen würde.

      Du wolltest ehrliche Antworten? Hier ist eine. :-)

      • <<<Ich mag keine Tattoos. Ein potentieller Partner müsste schon extrem intelligent sein, um freiwillige Verunstaltungen solchen Ausmaßes ausgleichen zu können. <<<

        Unterschreibe ich.

        (11) 16.01.11 - 17:23

        Weder bin ich tätowiert, noch mein Partner - aber wir haben einige Freunde, die z.T. schon sehr tätowiert sind. Keiner davon trägt solche Tatoos, wie du sie beschreibst. Die kommen aus einer Szene, mit der keiner von unseren Freunden etwas zu tun haben möchte. Jedes ihrer Tatoos hat eine Bedeutung. Bei einem Freund ist es z.B. so, dass er die Namen seiner Kinder wunderschön verschlungen auf Maori-Art auf seinen Schulterblättern trägt. Zudem ist er auch auf beiden Armen von der Schulter bis zum Gelenk tätowiert sowie auf der Brust. Diese Tattoos haben allesamt eine besondere Bedeutung für ihn und sehen wirklich sehr ästhetisch und schön aus. Am Hals trägt er jeweils links und rechts die Geburtsdaten seiner Eltern in japanischen Schriftzeichen.

        Dieser Freund ist übrigens ein sehr erfolgreicher Unternehmensberater, der mit eben den gleichen Top-Leuten aus der Wirtschaft arbeitet wie du.

        Nur mal so am Rande ....

        LG Emestesi

        • Hallo Emestesi,

          ich glaube, dass JEDER, der tätowiert ist, in seinen Tattoos eine besondere Bedeutung sieht. Und Ästhetik/Schönheit liegt immer auch im Auge des Betrachters. Insofern unterscheiden sie "Prolltattoos" im Grunde genommen nicht wesentlich von "intelligenten Tattoos", falls es eine solche Unterscheidung überhaupt gibt.

          Entscheidender finde ich persönlich die offensive... und manchmal als penetrant empfundene Ausstrahlung, die Tattoos haben und die im Berufsleben vermutlich seltener Vorteile, als Nachteile bringen. Im kreativen Bereich können... KÖNNEN Tattoos vielleicht Vorteile bringen, in vielen anderen Bereichen wohl eher nicht.

          Ich persönlich mag es nicht, derart offensiv mit persönlichen Vorlieben oder Lebensumständen konfrontiert zu werden... visuell derart offensiv die Botschaft um die Ohren gehauen zu bekommen "Ich bin anders und will es auch allen zeigen" (zur Erinnerung: Wir reden hier über diese eher extremen Tattoos). Wie seine Kinder auf Kisuaheli heißen, interessiert mich beim ersten Treffen nicht die Bohne, seine letzte Gehaltsabrechnung (auf der Stirn tätowiert) ebenso wenig. Das Ergebnis seiner letzten Stuhlprobe auf chinesisch hat für mich den selben Informationswert wie sein polizeiliches Führungszeugnis in Keilschrift.
          Warum meint jemand, mir das alles unbedingt frontal präsentieren zu müssen? Aber genau das ist die Botschaft, die so etwas hinterlässt. (Zur Erinnerung: Extremtätowierte)

          VG

      "Ich mag keine Tattoos. Ein potentieller Partner müsste schon extrem intelligent sein, um freiwillige Verunstaltungen solchen Ausmaßes ausgleichen zu können. "

      Sehe ich ganz genauso!

      LG,
      J.

Irgendwie widerspricht sich das: einerseits sagst du, du stehst auf Tattoos und andererseits hast du Angst, du könntest dich für ihn schämen? Das passt nicht, finde ich.

Für mich wäre das nichts. Ein unauffälliges Tattoo an einer Stelle, die nicht jeder sofort zu sehen bekommt, finde ich noch ok aber alles andere geht nicht. Das mag ich nicht also würde ich mich mit so einem "vollgekrickelten" Mann auch nicht einlassen wollen. Aber wenn ich sowas gut finden würde, würde ich mich auch nicht für diesen schämen, ganz im Gegenteil.

LG

Für mich wäre das nichts, aber wenn ich einen anderen Geschmack hätte, würde ich mich dafür nicht schämen, das ist doch Blödsinn!!

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