Wochenendehe

    • (1) 11.08.11 - 14:11

      Hallo,
      wir stehen vor ner schwierigen Situation.
      Es steht im Raum, ob wir eine Wochenendehe führen werden (liegt an dem Beruf meines Mannes).
      Gibt es jemanden, bei dem der Mann nur am WE nach Hause kommt?
      Wie läuft das - vor allem, wenn auch Kinder da sind?
      Wie läuft eure Ehe?
      Kann das klappen?

      Ich bin hin- und hergerissen und weiß nicht, welche Lösung die beste ist...

      • Ist das ganze zeitlich begrenzt? dann finde ich das gut zu schaffen... mit so einer "für-immer-Lösung" hätte ich so meine Probleme.

        Ich hatte mit meinem Mann damals eine Wochenendbeziehung, 2 1/2 Jahre lang, jobbedingt, unser Sohn war so 4-5. Die Zeit hatte ihre Tücken, klar, es prallen am Wochenende zwei Welten aufeinander - aber zu schaffen ist das schon. Wie immer, viel reden und in Kontakt bleiben.

        Jetzt führe ich mit meinem Partner bewusst und freiwillig quasi eine Wochenendbeziehung... aber eh ohne gemeinsame Kinder und gemeinsamen Haushalt, ich finde da ist das eh was anderes.

        Könnt ihr euch erstmal angucken quasi, wie es so läuft. Und wenn ihr doch zusammen wegziehen wollt dieses dann auch später noch tun.

        Es immer ein bisschen die Entscheidung zwischen Not und Übel...

        Lichtchen

        • Es wäre zeitlich begrenzt, bis mein Mann ne Stelle in meiner Nähe findet - aber die Frage ist, wann das sein wird, da es stellenmäßig für ihn nicht so gut aussieht...

          Danke für Deine Antwort - eine optimale Lösung gibt es wohl momentan nicht...

          • In dem Fall würde ich den Mann allein gehen lassen und mit der Familie, den Kinder, im stabilen sozialen umfeld bleiben - und eben versuchen das beste draus zu machen.

            Am Wochenende Zeiten für alle einbauen und nicht zu viel von Deinem Mann erwarten, der dann kaputt und genervt (von Fahrt etc.) nach Hause kommt ;-). Unter der Woche auch telefonisch allen Alltagsschrott miteinander bereden....

            Lichtchen

            • Ach, es ist eigentlich ganz anders.
              2004 bin ich mit meinem Mann wegen seinem Job umgezogen. Es war immer ok, hier zu wohnen, aber meine Freunde "daheim" waren mir immer sehr wichtig und der Kontakt ist auch über all die Jahre stabil geblieben.
              Mittlerweile haben wir einen 3jährigen Sohn und ich merke immer mehr, dass ich wieder "heim" will. Ich würde mir auch für ihn wünschen, dass er nicht in der Stadt (hier), sondern auf dem Land aufwachsen kann.
              Außerdem vermisse ich auch meine Familie (auch mal als Babysitter).
              Ich merke einfach, dass ich hier nicht glücklich werde.
              Wobei ich zwischendrin denke, dass es hier ja ganz ok ist...

              Mein Mann und ich haben in letzter Zeit viel geredet. Er würde sich nach einer Arbeit umschauen, damit er dann auch umziehen kann, aber die Chancen stehen nicht so gut.
              Mir wäre wichtig, dass der Umzug eine gewisse Zeit vor der Einschulung stattfindet.
              Wir wissen grad nicht wirklich weiter und manchmal komm ich mir schon "kindisch" vor, weil ich "heim" will. Aber der Wunsch wird irgendwie immer größer.
              Allerdings weiß ich nicht, wie wir das realisieren sollen...

              • Hm... ja schwierig.. bleibt ja nur, job in der alten Heimat suchen oder sich arrangieren.

                Weißt Du was? ich bin damals vor 17 Jahren mit meinem Mann und damals 8-jährigen Sohn hierher gezogen, 370 km von Heimat entfernt. Wir wollten eigentlich immer zurück, ging jobmässig nicht.

                Jetzt.... ist es so, dass ich mit Sohn immer noch hier bin und mein Mann, inzwischen Ex, ist wieder in der alten Heimat, führt nun von dort eine Wochenendbeziehung. Ich habe mich hier arrangiert - auch wenn Heimat immer heimat bleibt, für meinen sohn ist das hier die Heimat.

                Lichtchen

                • Bist Du jetzt hier glücklich?
                  War es für Dich irgendwann ok, dann doch hierzubleiben?
                  Was hat den Ausschlag gegeben, dass Du z.B. nach der Trennung nicht wieder umgezogen bist?

                  • Ja, bin ich jetzt. Ich habe hier meinen Job, der mir gefällt. Mein Sohn wird denke ich immer hier bleiben, seine Heimat. Der Kontakt zu den alten freunden... weniger, gibts kaum noch. Meine Eltern... werden auch irgendwann nicht mehr sein.

                    Ich mag wie ich wohne, ich mag es hier irgendwie auch. und man muss vorsichtig vor falschen Bildern und Vorstellung von der glorifizierten Heimat sein. Eventuell wäre es dort auch nicht besser?

                    Lichtchen

              Ich kann dich gut verstehen. Wir sind auch berufsbedingt und wegen meines Studiums in einer Stadt, in die ich vermutlich alleine nicht gezogen wäre. Meine Familie und viele Freunde wohnen rund 800 km weit weg.

              Momentan leben wir gerne hier, haben nette Bekannte und mein Mann ist beruflich hier eingebunden. Längerfristig werden wir uns wohl auch wieder gen Süden orientieren. Allerdings hat und hätte für mich immer meine Beziehung und meine Kernfamilie den Vorrang. Es müsste schon eine Lösung sein, die für alle passt. Solange es uns gemeinsam an einem Ort gut geht, würde cih nicht auf Biegen und Brechen umziehen und eine Wochenendehe in Kauf nehmen. Wenn es berufliche Gründe gäbe, könnte man es nicht ändern. Aber, nur weil ich, wie du, mich prinzipiell näher an mein altes Umfeld orientieren möchte, würde ich nicht meine Kernfamilie trennen. Ich habe schon einmal eine Fernbeziehung geführt und empfand es als sehr belastend. Allerdings ohne Kind. Wie eine Fernbeziehung mit Kind ist, kann ich nicht sagen.

              Ich würde an deiner Stelle warten, bis ihr gemeinsam umziehen könnt. Vllt findet ihr ja etwas in der Nähe (100/200) km. Dann sind auch regelmäßige Wochenendbesuche bei der Familie möglich.

              Viele Grüße,
              Kate

              • Naja, wahrscheinlich lachst Du jetzt, denn bei uns beträgt die Entfernung "nur" 250km.
                Aber wenn wir am Wochenende oft heimfahren (was wir jetzt vermehrt tun, weil die Großeltern ihren Enkel sehen wollen, er sich auch auf sie freut und wir unsere Freunde treffen), dann können wir hier keine Bekanntschaften/Freundschaften pflegen...
                Mir widerstrebt es schon auch, alleine umzuziehen, deshalb hab ich hier auf Erfahrungsberichte gehofft.
                Vielleicht haben wir ja Glück und es findet sich noch ein Job für meinen Mann in der Heimat...
                Danke für Deine Antwort.

                • Nein ich lache gar nicht. Du hast ein Problem und da lacht man nicht.

                  Auch wenn mir so eine Entfernung sehr nahe vorkommt, für dich ist sie weit. Das ist immer subjektiv. Eine Freundin meiner Mutter hat sich gefreut, weil ihre Tochter jetzt in den USA lebt und nicht mehr in Australien. Das heißt, nur noch 6 Flugstunden und nicht mehr 22:-) Die würden auch über mein Problem lachen.

                  Ich denke gerade bei deiner Entfernung gibt es Probleme. Nahe genug dran, um häufig hinfahren zu können, aber zu weit weg, um ein enges Familienleben führen zu können.

                  Vermutlich hängst du ein bisschen zwischen beiden Orten. Ich hingegen bin hier voll angekommen und würde nur gerne wieder näher "zurück".

                  Ich habe jetzt auch keine Lösung, weil ich auch gar nicht weiß, um welche Orte es sich handelt.

                  Ich kann nur mutmaßen, dass es eurer Partnerschaft unter Umständen nicht allzugut tun würde. Dein Partner bleibt allein zurück und könnte, es wäre menschlich, sich in stressigen Situationen von dir verlassen fühlen. Mir wäre da nicht sonderlich wohl bei. Denn ein bisschen ist es ja so, dass dir eure Liebe und eure Familie nicht reicht. Wie gesagt, dein Wunsch ist absolut verständlich, nur würde ich ihn als Familie realisieren wollen.

                  Ich könnte mir vorstellen, wenn du erst wieder glücklich in deiner Heimat wohnst mit deinem familiären Umfeld, dass er sich etwas abgeschoben vorkommt. Da müsste man sehr aufpassen, dass man sich da nicht entfremdet. Eine Fernbeziehung selber ist eine Belastungsprobe, die man gut schaffen kann, allerdings ist es ein hartes Stück Arbeit. Und ob die Situation für dich leichter wäre als die Jetzige, daran habe ich meine Zweifel.

                  Viele Grüße,
                  Kate

                  • Hallo Kate,
                    es tut gut, das von Dir zu lesen, denn es trifft es ziemlich genau (dass ich zwischen beiden Orten hänge - ich weiß nimmer so recht, wo ich daheim bin. "Daheim" (wo ich früher gewohnt habe), bin ich nimmer so recht zuhause und hier noch nicht wirklich.

                    Genau das ist mein "Problem", mein Mann ist ein ziemlich ruhiger Mensch, der hier dann alleine wäre. Hätte er Freunde, mit denen er sich abends mal treffen könnte, wäre das anders. Aber so hab ich das Gefühl, ich lasse ihn im Stich (mach ich irgendwie ja auch) und damit gehts mir auch nicht wirklich gut.

                    Naja, ich werde einfach weiter überlegen und wer weiß, was passiert, was sich ergibt und dann löst sich alles irgendwie und aus irgendwelchen Gründen vielleicht von selber.

                    Liebe Grüße

    huhu,

    es kommt ganz darauf an...es gibt wochen da ist alles super und es gibt wochen wo ich davon echt gernervt bin.

    Mein Mann ist im Außendienst und dadurch meist von Montag bis Freitag unterwegs, manchmal auch bis samstag vormittag oder schon ab sonntag nachmittag.

    Die Kinder gewöhnen sich daran, besonders wenn sie von klein auf damit aufwachsen. Wenn die aber schon älter sind kann es da anfangs schwierigkeiten geben.

    Unsere Ehe läuft trotz allem super. Wir telefonieren täglich kurz oder schreiben sms. Am Wochenende wird meist viel zeit mit familie verbracht, also entweder machen wir ausflüge (kurze) oder gehen mal pickniken oder sonst was...hauptsache etwas zeit miteinander verbingen.

    Ansonsten steht noch wäsche waschen und co an damit alles für die nächste woche sauber ist was gebraucht wird.

    Allerdings sollte dies kein dauerzustand sein wen man damit nicht von anfang an klar kommt. Wenn es vielleicht nur mal für ein paar wochen ist ist es okay, aber wenn es ab jetzt für immer ist müssen beide zurückstecken. Ich musste zum beispiel lernen das er auch am we wenn er zuhause ist ab und an noch ein paar h am pc für die arbeit sitzt. Da kann ich natürlich nix machen auch wenns schwer ist in dem moment nicht zu nörgeln.

Hallo,

mein Mann und ich führen seit über 10 Jahren eine WE-Ehe. Unsre Tochter (8) kennt es nicht anders und kommt gut damit klar. Sie freut sich immer wen Papa da ist aber wir kommen auch gut alleine klar.

Unsre Ehe läuft sehr gut und wir sehen im Moment keinen Grund unser Situation zu ändern da wir beide Menschen sind die sehr viele Freiräume brauchen.

Das einzige was bei uns nicht klappt ist wen ich mehr als 20 Stunden die Woche arbeite. Dann geht hier alles drunter und drüber und am Ende den Bach runter......
Also arbeite ich eben nur halbtags.

Wen Du noch Fragen hast dann her damit.

LG dore

  • Hallo Dore,
    danke für Deine Antwort.
    Wie lange seid ihr denn verheiratet? Wie kam es dazu, dass ihr eine Wochenendehe führt?

    Wohnt einer von euch dort, wo die Eltern wohnen?
    Und wenn ich fragen darf, wie wohnt ihr?
    Also, ich meine, wer fährt am Wochenende zu wem und wo wohnt der? Also Haus und/oder Wohnung?

    Mir fallen bestimmt bald noch mehr Fragen ein ;-)

    Danke schon mal!

    • Hallo,

      wir sind 12 Jahre verheiratet und eine WE- Ehe führen wir seit 10 Jahren.

      Nein weder meine Eltern noch meine Schwiegereltern wohnen in der Nähe. Wir haben auch keine Geschwister in der Nähe.
      Es ist bei uns nicht so das einer den andren besucht wir wohnen in einem Haus und mein Mann ist einfach die ganze Woche unterwegs. Er wohnt dann in Hotels und wen er wirklich mal ein paar Monate an einem Ort arbeitet dann nimmt er sich eine Projektwohnung.

      Bei uns kam es zu der Wochenendehe weil mein Mann ein tolles Job Angebot bekommen hat, Reisebereitschaft voraus gesetzt.
      Der Job macht ihm unglaublich viel Spaß und liebt es durch die "Weltgeschichte" zu düsen.

      Ich dagegen mache auch gern einfach mein "Ding". Ich finde es schön nicht ständig Rücksicht nehmen müssen. Ich glaube ich wäre total überfordert wen mein Mann tatsächlich täglich nach Hause kommen würde und womöglich noch was warmes zu essen zur selben Zeit auf den Tisch kommen müsste.

      Wen Du weiter Fragen hast dann immer her damit.

      LG Dore

Hallo,

mein Mann und ich führen jetzt auch seit fast zwei Jahren eine WE-Ehe. Wir haben zwei Kinder (6 und 4).

Bei uns hat sich das nach und nach super eingespielt. Ist natürlich erstmal komisch, vor allem weil die ganze Belastung unter der Woche bei dir liegt. Wenn man dann noch arbeitet (ich z.B. auf 30 Std./Wo.), kann es manchmal ganz schön anstrengend werden. Aber es läuft. Am WE kümmert sich dann mein Mann sehr intensiv um unsere Kinder, während ich den Haushalt zumindest ansatzweise menschenwürdig herrichte ;-). Denn ganz klar: der Haushalt bleibt bei mir oft auf der Strecke. Ist nicht schön, aber überlebbar, solang man nicht selbst die Messlatte auf Schöner-Wohnen legt.

Man muss sich halt nur klar machen, dass in dieser Konstellation nicht alle Belange perfekt laufen können; da muss man deutliche Prioritäten setzen und meine Priorität sind unter der Woche ganz klar die Kinder, dann mein Job und irgendwann am Ende kommt dann mal der Haushalt (das Schöne ist ja, dass DIESE Arbeit einem ja nicht wegläuft ;-)). Vielleicht gönne ich mir zukünftig mal eine Haushaltshilfe, aber ich bin mir da noch sehr unschlüssig, da ich den Gedanken immer noch etwas befremdlich finde, dass da Jemand während meiner Abwesenheit in unserem Haus herumfuhrwerkt.

Unsere Ehe hat bisher keinen "Schaden" von diesem Lebensmodell genommen; im Gegenteil! Sobald das WE naht, freuen wir uns wie wild aufeinander und genießen jede Sekunde mit uns und den Kindern #verliebt.

VLG Emestesi

  • Hallo,
    darf ich Dich fragen, wie es bei euch zu der WE-Ehe gekommen ist?

    So wie es bei euch läuft, würde es bei uns mit Sicherheit auch laufen. Das sieht mein Mann auch so.

    Ist das bei euch nur ne "Übergangslösung"?

    LG
    Ela

    • Du, das hatte ebenfalls berufliche Gründe. Mein Mann hat halt ein wirkliches Top-Angebot bekommen - nur eben ziemlich weit weg. Hier bei uns vor Ort sieht es eher düster aus mit Angeboten aus seiner speziellen Branche.

      Als Übergangslösung sehen wir das mittlerweile nicht mehr. Die Chancen stehen sehr gut, dass er auch dauerhaft dort angestellt wird (läuft augenblicklich noch auf freiberuflicher Basis). Aber wenn es irgendwann gar nicht mehr gehen sollte, ziehen wir eher zu ihm als umgekehrt.

      Wie gesagt, man gewöhnt sich ganz schnell an diese neue Situation. Inzwischen fällt es mir ehrlichgesagt sogar schwer, mir wieder ein dauerhaftes Miteinander vorzustellen, da sich alles mit uns gut und alltagstauglich eingependelt hat. Aber wenn es wieder so käme, wäre das natürlich auch wieder schön - wobei wir uns dann im Alltag wieder an die Gegenwart des anderen gewöhnen müssten. Denn jetzt ist es halt so, dass ich alles vor Ort mehr oder weniger allein bewältige. Dadurch bin auch ich selbst an der Situation gewachsen, sehr viel belastbarer, selbstständiger und flexibler geworden und drehe nicht mehr wegen jeder Kleinigkeit durch. War früher anders. Da rief man bei jedem Problemchen (z.B. Internet funktioniert nicht, Wasserhahn tropft dauerhaft usw.) nach dem Göttergatten ;-).

      LG Emestesi

      • Danke für Deine Antworten.
        Bei uns ist es ja etwas anders.
        Wir sind beide weggezogen und mich zieht es zurück. Das ist für ihn jobmäßig nicht möglich, obwohl er auch wieder umziehen würde (allerdings nicht so unbedingt wie ich).
        Somit sind wir auf die WE-Ehe gekommen.
        Er ist aber ein sehr ruhiger Typ und ich hab einfach Bedenken, dass er hier die ganze Woche alleine in der Wohnung sitzt und ihm die Decke auf den Kopf fällt.
        Ansonsten könnte ich mir dieses Modell für uns auch gut vorstellen.
        Wobei natürlich die Frage wäre, ob wir es uns leisten können, hier die Wohnung zu behalten (das wäre toll, dann könnten wir auch zu ihm kommen) UND "daheim" noch ein kleines Haus zu bauen...

        • Gut, dass ist natürlich von euren Finanzen abhängig und muss gut durchgerechnet werden. Mit Haus bauen würde ich aber warten! Das ist doch ein ziemlich großes und auch teures Projekt; zudem sollte man dafür nicht unter der Woche getrennt leben, da es hier viel zu viel gemeinsam anzupacken gilt.

          Wir hatten unser Haus lange vor der Entscheidung WE-Ehe gekauft. Mein Mann lebt in der Woche nicht in einer Wohnung, sondern hat unseren großen, schicken Wohnwagen auf einem - sagen wir mal: gehobenen ;-) - Campingplatz als Dauercamper abgestellt. Er hat sich extra für einen etwas anspruchsvolleren Platz entschieden, denn wenn du dort dauerhaft wohnst, hast du ganz andere Erwartungen an sanitäre Anlagen usw. Hier fühlt er sich unter der Woche abends sehr wohl, hat schon einige Freundschaften geschlossen und fühlt sich nicht allein.

          LG Emestesi

(25) 13.08.11 - 11:04
steine werden fallen...

Hallo!

"Es steht im Raum, ob wir eine Wochenendehe führen werden (liegt an dem Beruf meines Mannes)."

Also gäbe es auch die Möglichkeit, das ihr keine Wochenendehe führen müsstet. Oder doch?

Würdest du das denn wollen? Wäre das kein Problem für euch?

Das Problem ist, es kann bei manchen gut gehen, aber bei anderen eben nicht. Es nützt nichts, wenn dir hier Frauen sagen, das sie gut zurrecht kommen.

Du kennst dich am besten.

Für uns wäre so etwas nichts. Denn wir haben geheiratet, weil wir zusammen leben möchten. Trotzdem hat jeder seine Zeit für sich. Uns gegenseitig unterstützen, was aber nicht heißt, das nicht jeder eigens Leben könnte. Das leben hat so viele Hürde, die man zu zweit besser weg stecken kann. Und damit meine ich nicht, wenn die Waschmaschine kaputt geht.

Müsste ich mich entscheiden. Mann ist unter der Woche zu Hause oder 300 Euro mehr im Geldbeutel. Ganz ehrlich ich würde auf die 300 euro ....

Grüße

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