Ehemann depressiv - Trennung?

    • (1) 15.08.11 - 10:06
      ?egoistisch?

      Hallo.

      Meine Kräfte sind zunehmend aufgezehrt. Ich bin mir nicht sicher, ob ich nicht zu egoistisch handle, daher bitte ich um Meinungen/ Erfahrungsberichte.

      Hintergrund: Mein Mann und ich sind seit 12 Jahren ein Paar, seit 7 verheiratet. Wir haben zwei Kinder, ein Baby, ein Kleinkind. Mein Mann hat ein kleines Unternehmen, ich bin in einem intern. Konzern tätig, jetzt im Elternjahr.
      Bevor wir uns kennen lernten, wurden bei meinem Mann Depressionen diagnostiziert. Er war bei einem Psychiater in Behandlung, bekam Medikamente. Ich als Außenstehende hätte nie gedacht, dass er depressiv ist, man merkte es ihm kaum an, es spielte sich viel in seinem Kopf ab, einer Welt, zu der ich keinen Zutritt habe.
      Erst mit den Jahren wurde deutlich, dass die Medikation nicht ausreichend war, die Depression chronisch. Nach zwei weiteren Psychiatern endlich eine weitere Diagnose: bipolar - manische und depressive Phasen wechseln sich ab. Er ist jetzt unter Dauermedikation - und das sind keine Kopfschmerztabletten!

      Damit man sich das vorstellen kann: für Außenstehende wirkt mein Mann vollkommen normal, sogar offen und lustig - vielleicht vergleichbar mit dem Fall Robert Enke. Nur für Menschen, die ganz nah an ihm sind - und das sind nur ich und die Kinder - ist es ersichtlich, dass etwas nicht stimmt.
      Trotz der Medis sind die Stimmungschwankungen noch spürbar. Gerade jetzt ist er in einer langanhaltenden Depression. Er fühlt sich sehr überfordert mit nahezu allem, schafft es gerade noch, die Firma am Laufen zu halten (wobei das nicht notwendig ist - ich allein kann die Familie ernähren, er müsste nicht arbeiten und ich habe ihm das auch schon mehrfach angeboten!).

      Man kann sich vorstellen, dass es für mich so ist, als hätte ich 3 Kinder: zwei kleine und ein großes, um das ich mich auch sorgen und kümmern muss.

      Ich bin noch relativ jung, Anfang 30. Mittlerweile bin ich an einem Punkt angelangt, an dem ich nicht weiß, ob ich den Rest meines Lebens so leben möchte. Ich liebe meinen Mann, aber ich werde Zeit meines Lebens einen Teil Verantwortung mehr tragen, als andere Frauen & Mütter. Gleichzeitig hört mein Mann überhaupt nicht auf mich, er nimmt stark selektiv wahr und irgendwie dreht sich alles so, dass es für ihn stimmig ist.
      Ich bin jedoch mittlerweile mit der Situation ebenfalls überfordert, ich bin unglücklich mit meinem Job, kann ihn jedoch nicht wechseln, da ich die Sicherheit dringend brauche, um im Notfall auch die volle finanzielle Verantwortung übernehmen zu können. Wir haben viele Probleme damit, unseren Hauskredit abzusichern und meinen Mann vernünftig Renten- und Krankenversichern zu lassen, da die Diagnose ein ständiges K.O.-Kriterium ist. So muss ich auch das für uns beide übernehmen.

      Mein Mann steht derzeit kurz vor dem Umfallen. Er kann überhaupt keinen weiteren Druck ertragen, ich habe Angst davor, dass er mir umfällt - Herzinfakt, Burn-out, was auch immer. Seine körperliche Verfassung ist furchtbar (Übergewicht, Rauchen, Trinken, starke Medikamente), seine seelische desaströs - trotz der Medis!
      Aber er lässt sich auch nicht helfen, nicht einmal ein Gespräch ist möglich (darauf reagiert er passiv-aggressiv). Er merkt, wie schlecht es ihm geht, doch er ist zu schwach, etwas an der Situation zu ändern. Und ich stehe sehenden Auges daneben und bin vollkommen machtlos.

      Ich will, dass er sich für mehrere Wochen in eine Klinik einweisen lässt, aber er lässt die Firma einfach nicht los. Das wird ihn umbringen, der Job ist das schlimmste, was er derzeit machen kann. Mir ist es wichtiger, dass wir einen Mann und Vater haben, er braucht nicht arbeiten, ich könnte Vollzeit genung verdienen für uns alle (wir müssten uns einschränken, aber es ist möglich).

      Berechtigterweise könnte man sagen: du hast es vorher gewusst. Allerdings bin ich sehr jung mit ihm zusammen gekommen, ich konnte vieles nicht sehen und einiges zeigt sich auch gar nicht so deutlich, wie viele es sich vorstellen. Depressionen sind tückisch und haben nicht immer etwas mit offensichtlicher Traurigkeit zu tun.

      Ich bin so kaputt, dass ich kurz vor der Trennung stehe. Nach außen sieht für viele alles so gut aus, aber innen läuft ein Countdown stetig abwärts. Er ist am Ende, ich bin am Ende, ich kann ihn nicht auffangen, aber auch nicht fallen lassen, denn das wäre sein Ende und auch mich und die Kinder würde das in starke Probleme stürzen.

      Ich weiß nicht, wie lange ich das allein noch durchstehen kann. Ich weiß einfach nicht - selbst wenn wir diese Krise irgendwie überstehen - ob ich ein Leben lang dieses "dritte Kind" mittragen kann. Denn dieses dritte Kind ist auch irgendwie undankbar. Da ich ohnehin von ihm keine Hilfe im Alltag habe, wäre allein-erziehend mit 2 Kids auch kein großer Unterschied zu jetzt. Ich bin mir nicht sicher, ob ich ihn noch liebe, noch lieben kann, ich bin einfach zu kaputt.

      Normalerweise würde ich mich einfach an Freunde wenden, um Hilfe bitte. Aber das ist wirklich in der Realität viel schwieriger. Für Außenstehende ist doch alles gut. Und mein Mann will partout nicht, dass die Krankheit publik wird. Die Realität sieht wirklich ganz anders aus, als man denkt.

      Was kann ich denn noch tun?

      ***

      • (2) 15.08.11 - 10:12

        Guten Morgen,

        du wusstest also von anfang an das er depressiv ist? Und hast es auch gemerkt/gespuert als Ihr ein Paar wart?

        Nun frag ich mich, wieso merkst du es jetzt das du nicht mehr willst, wo zwei Kleine Kinder da sind? Ich schätze deine kinder sind noch keine zwei Jahre alt oder? Wieso zeugt man Kindern mit einem Mann wo man weiss das er manisch depressiv ist und fühlt dann aufeinmal das es keinen sinn hat?

        Ist er noch in Behandlung?

        • (3) 15.08.11 - 10:38

          Hallo an Dich in schwarz,
          Dein Beitrag hier ist so etwas von daneben, schlimmer kann es gar nicht sein! Was bildest Du Dir eigentlich ein, die Te hier so anzugehen? Sie hat in ihrem Beitrag nicht um Urteile oder Meinungen gebeten sondern um hilfreiche Hinweise.

          Ich kann Deine Sorge und Verzweiflung sehr gut verstehen und weiß, dass es fast keine Möglichkeiten der Hilfe von außen gür einenso schwer depressiv Kranken gibt. ich weiß auch, dass Du ihn nicht erreichen kannst. So lange er nicht selbst Einsicht zeigt und seinen Zustand akzeptiert, wirst Du gar nichts bei ihm erreichen und das ist mehr als schlimm. Ihm ist mit Nichtarbeiten in seiner jetzigen Verffassung auch nicht geholfen, die Depressionen können dadurch nur schlimmer werden. Er selbst muss seine Krankheit verbalisieren und sich aktiv damit auseinandersetzen. Du brauchst Deine Kraft vor allem für Deine Kinder und Dich. Denn was soll mit den beiden Kleinen werden, wenn Du auch zusammenbrichst?
          Mir fällt für Deine Situation nur ein, dass Dir wohl nichts Anderes bleibt, als Dich - zumindest zeitweise - "geplant" zu trennen. Mit geplant meine ich, dass Du Dich mit dem Arzt oder Therapeuten Deines Mannes berätst, wie Du es in gewisser Weise abgesichert tun kannst. Dein Mann braucht es wohl, mal ganz für sich und auf sich gestellt zu sein, damit sich in seinem Kopf etwas verändert. Ob das überhaupt noch möglich ist, wirst Du abwarten müssen. Eine Trennung wird für Eure ganze Umgebung unverständlich sein und Dich als egoistische Person dastehen lassen, aber damit wirst Du leben müssen und sicher auch können.
          Es tut mir sehr leid für Dich, dass Deine Lebenssituation so schwer geworden ist und ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du eine Lösung findest. Es wird auf gar keinen Fall einfach und Du solltest Dir vielleicht wenigstens einen vertrauten Verbündeten suchen.
          Alles Liebe!

          • (4) 15.08.11 - 10:42

            Weil ich geschockt bin das immer erst später alles total scheisse ist wenn man Kinder in die Welt setzt.

            Vieleicht sollte der Mann den Arzt wechseln wenn die Medikamente nicht anschlagen,

            Und sie eine Mutter Kind kur um wieder kraft zu sammeln.

            In guten wie in schlechten Zeiten, die schlechten Zeiten da rennen viele schneller als man auf 3 zählen kann.

            • (5) 15.08.11 - 10:51

              Du hast keine Ahnung!

              "Weil ich geschockt bin das immer erst später alles total scheisse ist wenn man Kinder in die Welt setzt. "



              Mal ehrlich: wieviele Frauen würden keine Kinder bekommen wenn sie vorher wüssten WAS für eine HERAUSFORDERUNG Kinder sein Können!

              Ich hätte mir nieeeee im Leben vorstellen können, dass es manchmal so nervenaufreibend ist! Ich hätte nie gedacht dass ein Kind es schaffen kann mich bis an die Grenzen zu bringen!


              Ich wusste damals NICHT dass ich ein Kind bekomme das an guten Tagen NUR 10 stunden schreicht, anschlechten bis zu 16!!! Und hätte mir DAS jemand gesagt weiß ich nicht ob ich ein Kind gewollt hätte!



              Soll die TE vlt. lieber die Kinder abgeben? Dann hätte sie ja Zeit und Kraft für Ihren Mann - ich meine, ein Haustier gibt man ja auch nicht wegen der Kinder weg #kratz

        wiso,weshalb,warum

        die te muss ich nicht rechtfertigen warum sie eine familie mit einem menschen den sie liebt gegründet hat


        setzt dich mit dem krankheitsbild depressionen und bipolare störunge auseinander

        • hallo,
          lese gerade erst die Beiträge. Was bedeutet das? Habe ich was getan?
          Was sind bipolare Störungen?

          Hier die neuesten Dinge:

          mein Mann wollte, dass ich seinen Termin beim Psychologen heute wahrnehme und hat den Psychologen lange und breit per Email darum gebeten. Er hat ihm einen Satz per Email geantwortet. ER hielte das nicht für funktional. Er meint glaube ich, ich könnte mich an viel mehr erinnern und mehr erzählen. Ihm war das total wichtig.

          Ich habe ihm darauf eine lange Email geschrieben und das Verhalten von meinem Mann sowie unser beider LEiden beschrieben.

          Er hat mir heute geantwortet, dass mein Mann kommen kann (von mir schrieb er nichts).

          Mein Mann hat geweint und gesagt, jetzt habe er ihn auch verloren.

          Ich bin völlig ratlos.

          Was ich bei mir zudem feststelle ist, dass ich oft plötzlich sehr sehr wütend auf ihn werde und mich nicht zusammenreissen kann. Er macht mich wütend, aggressiv durch seine Gedankenlosigkeit, seine transusigkeit, seine Planlosigkeit und seine Aggressionen. Das bricht dann plötzlich aus mir heraus. Jetzt geht es noch seiner Mutter nach langer Krankheit sehr schlecht. Er hat heute gesagt, Scheidung, Arbeitslosigkeit und beide Eltern tot, was alles nicht stimmt. Und auch so Sachen, dass er nicht mehr will. Ich habe ihm Johanniskraut gegeben, er meinte dann er glaube, es ginge ihm besser. Ich bin völlig alleine und überfordert. Was mache ich nun und wie gehe ich mit meiner Wut um?
          Liebe Grüße
          Sally

      (9) 15.08.11 - 10:49
      berechtigte Frage

      Danke für deine Meinung.

      Das ist eine berechtigte Frage. So einfach ist es jedoch nicht.
      Die Krankheit wird schlimmer. Am Anfang hatte er mal eine schlechte Woche, nahm Medikamente und es ging ihm besser. Später brauchte er mehr Medikamente, jetzt ist es eine Dauermedikation. Er ist in Behandlung, die ganze Zeit. Er initiiert das selbst, in seinem Rahmen ist er sehr verantwortungsbewusst.

      Ich war sehr jung, als wir zusammen kamen. Die Krankheit hat unsere Beziehung anfänglich selten beeinträchtigt, nahm schleichend mehr Raum ein. Die Begleiterscheinungen unseres Lebens machen jetzt vieles schwieriger. Als DINKy-Haushalt konnte ich noch viel auffangen. Ich war es einfach auch gewohnt. Mit zwei Kindern kann ich das nicht mehr. VOR den Kindern konnte ich mir das nicht vorstellen, JETZT ist es jedoch ein Problem, die Kinder allein verzehren schon alles an Kraft, die ich habe. Ich habe nichts mehr übrig für ihn, dabei bräuchte er mich jetzt dringend.

      Ich möchte jedoch auch für die, die sich mit Depressionen nicht auskennen, hinzufügen, dass es sich um eine chronische Krankheit handelt - wie Diabetis o.ä. Mein Mann ist kein Psychopath, kein Außenstehender merkt etwas von der Krankheit, er ist nicht gefährlich oder verhaltensauffällig. Die Gefahr ist die Selbstzerstörung. Er zerstört nur sich: und ich weiß nicht, ob ich dabei zuschauen kann, denn helfen kann ich nicht mehr. Wer kann so etwas schon ertragen?

      Im Grunde ist es eine ähnliche Situation wie bei jedem, wenn der Partner plötzlich pflegebedürftig wird (z.B. durch einen Unfall). Mit kleinen Kindern und einer pflegebedürftigen Person ist es unglaublich anstrengend. Und irgendwann ist man an einem Selbstschutzpunkt angelangt und fragt sich, ob man das noch ertragen kann.

      Genau da bin ich jetzt. Kann ich es ertragen? DARF ich überhaupt gehen (denn ich würde ihn im Stich lassen)? Wer hilft mir, wenn ich bleibe?

      Gruß, C.

      • (10) 15.08.11 - 10:52

        Hast du über eine Mutter Kind Kur nachgedacht? Das du rauskommst und Kraft wieder tanken kannst?

        Da hast du wohl recht, wenn man manisch Depressiv hört denkt man oftmals das die Menschen tickente Zeitbomben sind.....Wenn es gar nicht mehr geht trenn dich, aber rede mit Ihm, sag Ihm was du denkst warum du nicht mehr kannst.

        Gibt es Gruppen wo du Partner treffen kannst die in der gleichen Lage wie du sind? Vieleicht hilft dir das?

        • (11) 21.06.14 - 01:29

          die hatte ich schon. Hat nicht viel geholfen, viele Infektionen.

          Hier die neuesten Dinge:

          mein Mann wollte, dass ich seinen Termin beim Psychologen heute wahrnehme und hat den Psychologen lange und breit per Email darum gebeten. Er hat ihm einen Satz per Email geantwortet. ER hielte das nicht für funktional. Er meint glaube ich, ich könnte mich an viel mehr erinnern und mehr erzählen. Ihm war das total wichtig.

          Ich habe ihm darauf eine lange Email geschrieben und das Verhalten von meinem Mann sowie unser beider LEiden beschrieben.

          Er hat mir heute geantwortet, dass mein Mann kommen kann (von mir schrieb er nichts).

          Mein Mann hat geweint und gesagt, jetzt habe er ihn auch verloren.

          Ich bin völlig ratlos.

          Was ich bei mir zudem feststelle ist, dass ich oft plötzlich sehr sehr wütend auf ihn werde und mich nicht zusammenreissen kann. Er macht mich wütend, aggressiv durch seine Gedankenlosigkeit, seine transusigkeit, seine Planlosigkeit und seine Aggressionen. Das bricht dann plötzlich aus mir heraus. Jetzt geht es noch seiner Mutter nach langer Krankheit sehr schlecht. Er hat heute gesagt, Scheidung, Arbeitslosigkeit und beide Eltern tot, was alles nicht stimmt. Und auch so Sachen, dass er nicht mehr will. Ich habe ihm Johanniskraut gegeben, er meinte dann er glaube, es ginge ihm besser. Ich bin völlig alleine und überfordert. Was mache ich nun und wie gehe ich mit meiner Wut um?
          Liebe Grüße
          Sally

    Huhu,

    hast du depressive oder gar bipolare angehörige?

    Es ist überhaupt nicht einzuschätzen, wenn man jemanden kennenlernt, wie sich die Situation im Laufe der Zeit verändert.

    Gruß

    Andrea

    • nein

      Hier die neuesten Dinge:

      mein Mann wollte, dass ich seinen Termin beim Psychologen heute wahrnehme und hat den Psychologen lange und breit per Email darum gebeten. Er hat ihm einen Satz per Email geantwortet. ER hielte das nicht für funktional. Er meint glaube ich, ich könnte mich an viel mehr erinnern und mehr erzählen. Ihm war das total wichtig.

      Ich habe ihm darauf eine lange Email geschrieben und das Verhalten von meinem Mann sowie unser beider LEiden beschrieben.

      Er hat mir heute geantwortet, dass mein Mann kommen kann (von mir schrieb er nichts).

      Mein Mann hat geweint und gesagt, jetzt habe er ihn auch verloren.

      Ich bin völlig ratlos.

      Was ich bei mir zudem feststelle ist, dass ich oft plötzlich sehr sehr wütend auf ihn werde und mich nicht zusammenreissen kann. Er macht mich wütend, aggressiv durch seine Gedankenlosigkeit, seine transusigkeit, seine Planlosigkeit und seine Aggressionen. Das bricht dann plötzlich aus mir heraus. Jetzt geht es noch seiner Mutter nach langer Krankheit sehr schlecht. Er hat heute gesagt, Scheidung, Arbeitslosigkeit und beide Eltern tot, was alles nicht stimmt. Und auch so Sachen, dass er nicht mehr will. Ich habe ihm Johanniskraut gegeben, er meinte dann er glaube, es ginge ihm besser. Ich bin völlig alleine und überfordert. Was mache ich nun und wie gehe ich mit meiner Wut um?
      Liebe Grüße

Nun, sicherlich hattest Du früher mehr Kraft für Dich und ihn. Jetzt sind da die Kinder für die Du da sein musst. Also verstehe ich durchaus dass Du dieses Ausmaß vorher nicht absehen konntest. Keiner stellt sich ein Leben mit Kindern so nervenaufreibend vor (die ganzen Phasen an denen eine Mutter an Ihre Grenzen stößt) - und dann wiederum Kraft für den Mann haben...

Naja, mein Rat wäre: Drucke Deinen Thread aus, gebe ihn Deinem Mann und lass es ihn lesen - wenn er denn schon nicht reden will/kann.

GlG

hallo,

ich kann dich verstehen
auch die stärkste liebe vermag es manchmal nicht die kraft aufzubringen die ein psychisch krnaker partner braucht


vielleicht ist eine auszeit eine option
du musst kraft tanken
vielleicht mit den kindern zusammen

dein mann ist erwachsen
sei stolz auf dich das du diese last solnge mitgetragen hast

aber um deine gesundheit willen such dir ein ventil


ihr seid partner
du bist nicht seine krankenschwester


es würde vielleicht noch eine paartherapie in frage kommen
da muss dein partner aber mitziehen


liebe grüße

ps:rechtfertige dich nciht warum du mit einem depressiven menschen kinder bekommen hast
auch psychisch kranke menschen haben ein recht auf familie

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