Keine richtigen Freunde mehr ?!? Wie ist das in Eurer Familie?

    • (1) 22.08.11 - 19:50
      keineAhnungaber neugierig

      Hallo,

      wir sind seit 15 Jahren glücklich ein Paar (10 Jahre verh.), haben 2 liebe kleine Kinder (4+6), vor Jahren ein Haus gebaut, was viel Zeit und Geld gekostet hat.

      Mein Mann arbeitet Schicht und wir unternehmen viel, aber unsere Freundschaften haben sich geändert, früher hatte ich Freundinnen mit denen habe ich tgl. telefoniert, über ALLES geredet ( richtig intimes Kontostand, Sex mit dem Partner, Periode usw.) jetzt ist irgendwie alles anders.

      Es hat schon mit dem Hausbau begonnen, die Clique hatte damals noch anderes im Kopf und wir haben danach auch gleich Kinder bekommen, die Anderen nicht.

      Wir haben schon Freunde, bzw. wo/wie unterscheidet man zwischen Freunden und Bekannten? (muß vielleicht dazu schreiben, dass wir in der Familie auch noch viel Kontakt haben und dort meist jede zweite Woche irgendwo eine Feier ansteht)

      Wir gehen oft mit anderen Familien in Freizeitparks, Spaßbäder, Zoo, grillen gemeinsam, feiern auch mal Geburtstage miteinander, treffen uns mit den Kindern allgemein, da kann man auch über vieles reden, aber eben nicht Kontostand oder ähnliches.

      Wie ist das so bei Euch?

      Mein bester Freund mit dem ich wirklich über ALLES reden kann, vor dem ich keinerlei Geheimnisse habe ist mein Mann, er tut alles für mich und ich für ihn, wir gehen auch ganz selten alleine weg, ausser Geschäftstermine, Fußballschauen, oder ich zum Abendessen mit Kolleginnen.

      Meint Ihr das reicht so?

      LG

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        • (3) 22.08.11 - 21:48
          keineAhnungaber neugierig

          Das finde ich jetzt ein bischen überzogen, wir kleben nicht wie Kletten aneinander, jeder hat eine andere Arbeitsstelle und die Zeit am Abend oder Freizeit verbringen wir gerne gemeinsam, wenn wir auf eine Party gehen muß ich auch nicht die ganze Zeit auf seinem Schoß sitzen, da hat er z.B. bei den Jungs seinen Spaß und unterhält sich gut und ich bin dann bei den Mädels beim schäkern.

          Außerdem muß er oder ich oft Samstag arbeiten, da bleibt nicht mehr viel freie Zeit, wenn beide arbeitslos sind und den ganzen Tag aufeinander hocken o.K. da würde ich es verstehen, ist aber nicht so.



        oh meine Güte... da ist jemand der das Glück hat so intim und vertraut mit seinem Partner zu sein über alles reden zu können und da kommst du mit einem fast schon Krankheitsbild daher.

        Bei so was denke ich mir armes Deutschland.

        In deinem Link steht

        "Wer sich in einer Beziehung dauerhaft unglücklich fühlt, sollte sich fragen, ob dahinter vielleicht eine innere Abhängigkeit stecken könnte."

        Hat die TE irgendwas davon geschrieben, dass sie sich dauerhaft unglücklich fühlt? #klatsch

        Auch von

        "Das Risiko, in eine innerlich abhängige Beziehung zu geraten, wird erhöht, wenn
        •mindestens einer der Partner Missbrauch, Misshandlung oder Vernachlässigung als Kind erlebt hat,
        •wenn solche Erlebnisse verdrängt oder abgespalten, d.h. unbewusst und unverarbeitet sind,
        •mindestens einer der Partner bereits einmal an einer existentiell abhängigen Beziehung teilgenommen hat (Wiederholungsgefahr),
        •extreme Altersunterschiede zwischen den Partnern bestehen,
        •einer der Partner vorsätzlich nach jemandem sucht, den er von sich abhängig (hörig) machen kann. Das kommt in Risikogruppen viel häufiger vor als man zu glauben bereit ist! Manche Pädophile / Päderasten suchen gezielt nach Missbrauchs-Opfern.
        "

        konnte ich bei der TE aber so gar nichts lesen.

        Thema verfehlt, setzen, sechs.

        Unglaublich, echt! #augen

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          • "Wenn ich mit einer Situation glücklich und zufrieden bin, frage ich nicht in einem anonymen forum nach ob das auch so O.K. ist. "

            Doch, ich zum Beispiel (nicht, dass ich hier die TE bin).

            Ich eröffne zwar selten Threads, finde es aber trotzdem interessant, zu erfahren, wieviel echte (!) Freunde andere haben, dass es für andere in meinem Alter selbstverständlich ist, auszugehen, als wäre man noch ein Teenager (für mich ein Graus), etc.

            Ich bin absolut glücklich mit meinem Leben, finde es aber trotzdem interessant zu erfahren, wo ich normal oder eher unnormal bin.

            Deswegen fand und finde ich deinen Link unpassend.

            "Und über die Kindheit der TE wissen wir hier auch nichts............ "

            Eben. Ein Grund mehr, warum dein Link unpassend ist.
            Hätte sie z.B. geschrieben, sie ist mal missbraucht worden, DANN hätte ich deinen Link ja irgendwie noch verstanden, aber bei den Infos, die sie von sich gegeben hat, verstehe ich es überhaupt nicht.

            J.

    'Meint Ihr das reicht so?'
    Äh, woher sollen 'wir' das wissen?! Es ist Dein Leben, Deine Freunde.
    Nur Du kannst beurteilen, ob das so ok ist.

    Ich kenne Leute die brauchen 15 (!) angeblich beste Freunde und quatschen permanent alle mit allem zu.
    Entgegen kenne ich auch welche, die belassen es bei ein/zwei Personen als Freund. Alles andere sind eben nur Bekannte.

    Lg
    SE

    hallo!

    meiner meinung nach hört sich das ganze ja fast schon perfekt an. ihr habt bekanntschaften, vielleicht paar freundschaften drunter. unternehmt als familie viel und auch mit bekannten. dein mann ist dein bester freund. kann es denn sein, dass Dir was fehlt?? so ganz unbewusst macht sich vielleicht was bemerkbar, sonst kann ich mir nicht vorstellen warum Du fragst, ob das reicht.
    bei uns ist nicht einmal die hälfte so viel los. haben, seitdem wir kinder haben, nicht mehr so viel kontakt zu freunden, die führen einfach ein anderes leben und kinder passen anscheinend und leider bei denen nicht rein.
    also ich kann nicht so ganz nachvollziehen, was bei euch noch fehlen könnte :-)

    LG

    • (13) 22.08.11 - 21:45
      keineAhnungaber neugierig

      Ich war blos in letzter Zeit immer öfter am grübeln.

      Da sich auch soviel verändert hat zu früher #schwitz

      Man sieht auch oft im TV, da kommt jeden Tag die Nachbarin, zum Kaffeklatsch, das würde ich zeitlich gar nicht schaffen, deshalb nur mal nachgefragt ob sowas die Regel ist.

      LG

Hallo,


"Meint Ihr das reicht so?"
Wie fühlst du dich denn? Fehlt dir so jemand vertrautes abgesehen von deinem Mann?
Oder meinst du nur, das gehört sich so?
Wieso ist die Freundschaft zu deinen Freundinnen denn auseinander gegangen?
Sollte es wirklich nur wegen einer unterschiedlichen Lebensweise sein (du Kind, Haus etc. die anderen nicht), dann waren es m.E. keine wahren (besten) Freunde.

Als ich damals mit 21 schwanger wurde, tja, da haben sich auch einige Menschen plötzlich nicht mehr gemeldet. "Man hat ja nicht mehr so viel Zeit und überhaupt"

Weißt du was? Auf diese Personen kann ich aber auch ganz gut verzichten.
Heute habe ich immer noch 2 wirklich beste Freundinnen und einen besten Freund. Und das Verhältnis hat sich auch durch nichts verändert.

"Wir haben schon Freunde, bzw. wo/wie unterscheidet man zwischen Freunden und Bekannten?"

Bekannte: Lockeres Verhältnis. Man trifft sich eigentlich nicht spontan, telefonieren auch nicht. Aber wenn man sich sieht versteht man sich.

Freunde: Zwischendurch melden, Kaffee trinken o.Ä. , Unternehmungen zusammen. Manchmal auch intimere Gespräche.

"Beste" Freunde: Durch nichts zu erschüttern, auch wenn man mal ein paar Wochen nichts hört. Tag und Nacht erreichbar für Notfälle, Sorgen, oder Blödsinn. Kann einem auch mal den Kopf waschen ohne Rüge. Man kann wirklich über alles sprechen (aber muss nicht alles wissen ;-) )

Das sind so meine Ansichten in Kurzform.

Ist denn bei den anderen Familien keine Frau dabei, ber der es sich lohnt die Freundschaft etwas mehr zu festigen?
Wobei das beinhalten könnte, dass du mit ihr u.U. auch mal was alleine unternimmst. Oder nur mit den Kindern zusammen.
Wäre nur so eine Idee.

Alles Gute

Hallo!

Wenn es Dir so reicht, ist doch alles in Butter, oder nicht?

Bei uns ist es auch so, dass wir zu unseren ehemaligen alten Cliquen und Freunden nur noch sporadisch Kontakt haben. Das liegt aber eher daran, dass alle während des Studiums in alle Himmelsrichtungen auseinander gezogen sind. Man telefoniert noch ab und zu, aber alle haben neue Freundeskreise und ihre Familien, da bleibt halt wenig Zeit.

Jetzt ist es so, dass die meisten unserer Freunde Kollegen oder andere Eltern aus dem Kindergarten sind. Über meinen Kontostand und meine Periode quatsche ich mit den wenigsten davon, trotzdem würde ich sie als meine Freunde bezeichnen.
Die Freunde, die ich außerhalb von Uni und Kindergarten habe, kann ich an einer Hand abzählen, bei meinem Mann ist es ebenso.

Ich würde auch sagen, dass er als Partner meine wichtigste Bezugsperson ist, der Einzige, mit dem ich alles bespreche, und wenn wir zufällig mal gleichzeitig Zeit haben, verbringen wir diese auch am liebsten gemeinsam. Momentan beschränkt sich die gemeinsame Zeit nämlich auf den Sonntag und 2-3 Abende in der Woche.
Trotzdem gehen wir auch getrennt aus - oft gar nicht anders möglich mit demnächst 2 Kindern.
Meine Freunde/Bekannte treffe ich tagsüber bei der Arbeit oder nachmittags mit den Kindern, sonst telefonieren wir.
Die Abende verbringe ich allein oder mit meinem Mann.

Also, mir reicht das.

Beste Grüße!

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