psychisch schwer kranke Frau

Hallo,

meine Frau und ich haben zusammen ein Kind (7 Jahre).

Meine Frau ist psychisch schwer krank (Schizophrenie) mit bereits mehreren psychotischen Schüben (geschlossene Abteilung für Wochen etc.) und nimmt schwere Neuroleptika/Psychopharmika.

Gibt es hier Männer, die sich in einer ähnlichen Situation befinden?

Ich möchte die ganze Geschichte erstmal nicht ausbreiten, weil das für jemanden, der das nicht kennt nicht nachvollziehbar ist und ich Tipps nach dem Motto "Ihr müsst mal eine Therapie machen" oder "dafür gibt es Selbsthilfegruppen" nicht brauchen kann.

Unsere Ehe ist aufgrund des gesundheitlichen Zustands meiner Frau eigentlich am Ende. Unser Zusammenleben ist noch nicht einmal partnerschaftlich. Vom Liebesleben ganz zu schweigen...

Mich zieht die Depressivität meiner Frau zunehmend runter und ich kämpfe in erster Linie dafür, dass die Entwicklung unserer Tochter nicht unter der Krankheit leidet.

Kennen andere das auch?

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Ich schreibe Dir nicht als Leidensgenosse, sondern als 34jährige Tochter einer solch kranken Frau.

Im Interesse Deiner Tochter solltest Du eine Trennung in Erwägung ziehen. Aus Mitleid oder Pflichtgefühl darfst Du nicht bei Deiner Frau bleiben, denn sie ist bereits kaputt, und Du und Deine Tochter werdet es irgendwann auch sein.

Ich bin mit 20 ausgezogen, und durch das unstete Umfeld, die ständige Wechselhaftigkeit sowie ewige Psychospielchen und Psychoterror war ich zu dem Zeitpunkt selber reif für eine Therapie. Davor konnte mich auch mein gesunder Vater nicht schützen.

Heute war ich mal wieder zum Pflichtbesuch bei ihr - den halben Tag zuvor bin ich kaum ansprechbar, und auf der Fahrt dorthin habe ich Magenkrämpfe.

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Ich ziehe eine Trennung in Erwägung, weiß aber derzeit nicht, wie ich das organisiert bekomme, weil ich letztendlich alleine für meine Tochter sorgen müsste und auch noch Unterhalt für meine Frau bezahlen müsste, denke ich jedenfalls.

Deine Gefühle zu dem Besuch bei Deiner Mutter kann ich gut nachvollziehen. Ich empfinde es als beklemmend, was man da erlebt und es bereitet einem körperliche Schmerzen (Druck auf dem Brustkorb und ein Gefühl, als schnüre man einem den Hals zu).

Wie war es bei Dir als Kind?

Meine Tochter ist 7 Jahre alt und sie kennt ihre Mutter nicht anders.
Sie liebt ihre Mutter und ich habe zumindest das Gefühl, dass sie immer wieder versucht, ihre Mutter zu bestärken und zu umarmen und ihr zu sagen, dass sie sie lieb hat.

Andererseits liebt meine Tochter die Zeiten, die wir zusammen ohne Mama verbringen. Das ist dann alles viel entspannter und wir plaudern und quatschen und alles geht viel leichter.

Wie hast Du als Kind Deine Mutter erlebt? Hättest Du Dir gewünscht, schon früher Deine Mutter los zu werden? (Klingt hart, aber mit psychisch kranken Menschen ist es wirklich nicht leicht).

Meine Frau ist derzeit wirklich ziemlich "kaputt" und wir streiten uns bereits, weil ich meiner Tochter immer mehr zutraue und ihr mehr Freiräume lasse und meine Frau sehr ängstlich ist und eher alles verbietet.

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"Meine Tochter ist 7 Jahre alt und sie kennt ihre Mutter nicht anders."

Und? Das heißt dich nicht, dass sie ihre Mutter gesund überleben wird. Bedenke: Es gibt eine genetische Disposition für psychische Erkrankungen. Kinder psychisch kranker Eltern haben auf Grund dieser Disposition und dem "kranken" Beziehungsbild zum Elternteil bzw. dessen unsteten, nicht verlässlichen Verhalten ein ungleich höheres Risiko selbst psychisch krank zu werden. Wie die andere Posterin schrieb - sie war selbst reif für eine Therapie.

Ich bin in späteren Jahren selbst an einer schweren Depression mit Panikattacken erkrankt. In den Jahren zuvor bin ich langsam aber sicher in einen wenig gesunden Umgang mit Alkohol gerutscht, den ich schon in der Teenagerzeit "nutzte" um mich aus dieser kranken Welt in meinem Zuhause auszuklinken.

Heute nehme ich im Übrigen meiner Familie sehr übel, dass man mich dieser Frau ausgeliefert hat, statt den Kampf aufzunehmen und mich da raus zu holen. "Krankes" Verhalten hatte sie im Grunde schon immer, akut wurden ihre Psychosen, als ich 15, 16 war und ein halbes Jahr nach meinem 18. Geburtstag fand die erste - und indirekt durch mich veranlasste, denn ich rief die Polizei, als sie mich nachts bei meinem Freund anrief und mal wieder Bomben vor der Haustür sah - Zwangseinweisung statt. Ich war dann leider Gottes auch noch dabei, als man sie gewaltsam in die Geschlossene brachte. Keine Sau hat mich vor all dem beschützt! Obwohl sie alle wussten, dass da etwas nicht stimmt.

"und meine Frau sehr ängstlich ist und eher alles verbietet"

Bekanntes Muster. Wenn noch ein schickes Borderline dazu kommt, wird es richtig "nett" für deine Tochter werden...

LG
Ch.

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Hallo,


also mein Mann hat Psychose mit leichter Schizophrenie. Das heißt in den 6 Jahren Partnerschaft ist es 2-3 schwer ausgebrochen. Sogenannte Schübe waren aber vorher erkennbar. Ich wusste leider gar nix von der Krankheit.

Bei uns ist es so,, dass ich ungefähr weiß welches Verhalten an mir zu einem Ausbruch führt. Es war ein langer Weg, erst nachdem unser Kind da war hab ich ihn eingewiesen. Und es war gut so.

er nimmt Tabletten und ist einsichtig. Wenn das so ist stehen die Chancen schonmal nicht schlecht. Aber was ich verletzt war ist die andere Frage. Einen Mann zu lieben für den man der größte Feind ist und beim Kochen kontrolliert zu werden dass er nicht vergiftet wird:-(

Er ist gut vernetzt, sein Psychater ist gleichzeitig sein Beziehungsberater und er hat sehr viel Liebe und Unterstützung aus der Familie.

wie äußert sich bei dir das Krankheitsbild genau? Außerhalb der SChübe ist er ein lieber Ehemann und fürsoglicher Vater.

Ich kann damit leben- zu kämpfen habe ich mit der emotionalen Kälte . Das Gefühl gerade von ihm 1 Tag gekannt zu werden...

aber das kann auch an was anderem liegen...

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Meine Frau ist ziemlich verpeilt und unkonzentriert und depressiv.
Sie leidet unter Sprachverarmung, sie hat kaum Selbstbewusstsein, kein Körpergefühl, Antriebsschwierigkeiten, das volle Programm der Negativsymptome.

In den Schüben wird sie aggressiv mit Selbst- und Fremdgefährdung (wollte unsere Tochter und sich umbringen).

Was die emotionale Kälte angeht: Meine Frau liebt mich nicht, erwartet aber, dass ich sie liebe.

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Hallo.

>>> mit Selbst- und Fremdgefährdung (wollte unsere Tochter und sich umbringen). <<<

Und da fragst Du noch, was Du tun sollst?
Kannst Du überhaupt noch ruhigen Gewissens das Haus verlassen?

LG

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Hallo,
ich kenne deine Situation.Irgendwann geht es nur noch darum die Kinder zu schützen und die eigene Haut zu retten.
Eine Therapie habe ich später allerdings trotzdem gemacht-----diese Horror-Jahre mussten aufgearbeitet werden.

Irgendwann ist der Spuk hoffentlich auch für dich und deine Tochter vorbei.

#klee

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Ja, mir geht es auch "um meine eigene Haut" und vor allem um mein eigenes Leben und meine eigene Zukunft und die meiner Tochter.

Wie hast Du das gemacht?

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Weg, bei Nacht und Nebel.Dreimal umgezogen.
Kindes-Umgang nicht ausgesetzt bekommen, trotz heftiger Vorkommnisse.Hoffentlich bleibt dir das erspart und du findest verständnisvolle Richter und JA-Mitarbeiter.
Irgendwann entschied ein Richter endlich, das ich nicht mehr kontaktiert werden darf-das brachte mir Ruhe und machte einen Neuanfang möglich.
Einen sehr guten Anwalt brauchst du auch.

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<ich kämpfe in erster Linie dafür, dass die Entwicklung unserer Tochter nicht unter der Krankheit leidet.>

Vergiss es, diesen Kampf kannst du nicht gewinnen.

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Feigling!

Ich habe schon viele Kämpfe gefochten, manche gewonnen, manche verloren.

Diesen werde ich gewinnen.

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Meine Mutter ist ebenfalls schizophren, hat Psychosen und der einzige Weg, dass ich selbst gesund werden konnte (denn die Erkrankung bzw. auch das schon "kranke" Verhalten in der Zeit vor der Erkrankung haben an mir auch Spuren hinterlassen) und dass auch mein Kind vor dieser Frau "verschont" bliebt, war ein klarer Schnitt und Kontaktabbruch.

So sehr alle reden von wegen "brauchen Liebe" oder "müssen stabiles" Umfeld haben - die Bösartigkeit, mit der wir während der Schübe konfrontiert wurden, war für mich irgendwann nicht mehr auszuhalten.

LG
Ch.

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Ich würde an Deiner Stelle mit dem Kind ausziehen, bzw. dafür sorgen, dass sie auszieht, wenn sie aus dem KH zurück kommt. Eltern die so schwer krank sind, sind für Kinder eine Zumutung und eine große Belastung. Die andere Frage: kannst Du ausschließen, dass sie dem Kind etwas antut, wenn sie einen akuten Schub bekommt? Wahrscheinlich nicht.

Du kannst trotzdem für sie da sein und ihr helfen und den Umgang sicherstellen (vermutlich besser betreuten).

Dass viele Partner eines psychisch Kranken selbst krank werden, wirst Du wahrscheinlich wissen.

Ich habe mich vor 9 Jahren von einem Mann, der ADS hatte und manisch/depressive Schübe getrennt, weil meine Tochter immer dazwischen war. Das war eine reine Kopfentscheidung und ich bin lange nicht drüber weggekommen. Im Nachhinein war es das Beste für mein Kind und für mich.

Alles Gute

Manavgat

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Sie ist nicht im Krankenhaus, habe ich vermutlich nicht deutlich genug rübergebracht. Der letzte Krankenhausaufenthalt ist Jahre her, seitdem steht sie unter Medikamenten.

Die Entwicklung geht gaaaanz langsam. Einige Jahre leicht verbessernd und seit einem Jahr langsam und schleichend verschlechternd.

Wir haben eine labile, stabile Situation mit Tendenz nach unten.

Wenn sie einen erneuten Schub hätte, hätten wir eine neue Situation und ich würde ganz sicher Konsequenzen einleiten.

Du schriebst: "Du kannst trotzdem für sie da sein und ihr helfen und den Umgang sicherstellen (vermutlich besser betreuten)."

Ich denke, eher nicht. Ich hätte alle Hände voll zu tun mit meiner Tochter, ihrer Schule, den sozialen Kontakten, dem Alltag, meinem Job und mir selbst.

Wenn die nächste Psychose kommt, ist auf jeden Fall Feierabend, so weit bin ich schon.

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"Ich denke, eher nicht. Ich hätte alle Hände voll zu tun mit meiner Tochter, ihrer Schule, den sozialen Kontakten, dem Alltag, meinem Job und mir selbst."

Fantastilliarden allein erziehender Frauen bekommen das auch geregelt.

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Ich hoffe du nimmst mir nicht krumm wenn ich dir jetzt ein paar deutliche Worte schreibe. Denn anders werden Menschen wie du einfach nicht wach.

Ich denke einmal, dir sagt der Begriff "Kindeswohl" etwas. Und ich denke wir stimmen überein damit, das Kindeswohl etwas ist, was schützenswert ist. Weshalb? Weil Kinder noch nicht in der Lage sind, sich selbst zu schützen. Deshalb. Und es ist auch nicht nötig, daß sie in jungen Jahren schon zu kleinen Erwachsenen werden müssen, weil die Umwelt es von ihnen erfordert. Kinder können sich hervorragend an ihre Situation anpassen, das ist richtig.... Das hat was mit der Plastizität des Gehirns zu tun... Und trotzdem hinterlassen solche frühen negativ Erfahrungen Spuren im Gehirn die nicht rückgängig gemacht werden. Andersgesagt, zieht eine erzwungene Frühreifung Defizite in anderen Bereichen nach sich und kann die Entwicklung deiner Tochter nachhaltig extrem stören. Du setzt deine Tochter der Gefahr eines Traumas aus (wenn sie nicht schon bereits eins hat). Und gefährdest durch dein Verbleiben bei deiner Frau das Kindeswohl.

Deine falsche Loyalität zu deiner Frau kann dazu führen das deine Tochter ebenfalls erkrankt. Schizophrenien mit Selbst- und Fremdgefährdung sind nicht heilbar. Sie sind behandelbar, aber nicht heilbar. Es handelt sich um eine schwerwiegende chronische Erkrankung die das ganze System Familie zu beeinträchtigen weiß. Du bist als Erwachsener und als Mensch dazu verpflichtet deine Tochter zu beschützen wenn der andere Elternteil aufgrund seiner Erkrankung versagt. Wenn du das nicht tust, dann hast du deine Verantwortung nicht wahrgenommen.

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Ganz genau!

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Danke für die deutlichen Worte!

Wie schon in den anderen Repliken geschrieben, haben wir derzeit keine akute Gefährdung. Die Schizophrenie wird behandelt und ich passe auf meine Frau und meine Tochter auf und gehe davon aus - nach allem was ich gelesen und gelernt habe - dass eine erneute psychotische Krise sich ankündigen wird.

Desweiteren tue ich alles dafür, in der Erziehung den "behinderten" Teil der Mutter irgendwie zu ersetzen. Dass das alles nicht optimal für das Kind ist, weiß ich auch.

Ob eine Trennung für die Tochter derzeit das beste ist, darüber bin ich mir nicht sicher, weil meine Frau schon mit der Tochter auf den Spielplatz oder ins Schwimmbad geht und das finden meine Tochter und ich gut, weil ich selbst das zeitmäßig nicht hinbekomme, weil ich auch im Haushalt viel machen muss, weil meine Frau das nicht hinbekommt.

Nun zu mir weil Du schriebst: "Denn anders werden Menschen wie du einfach nicht wach."

Eine Chuzpe sondergleichen, aber gut, ich schätze sowas.

Mein Problem ist sicherlich, dass ich mich über die Jahre an gewisse Absonderlichkeiten meiner Frau gewöhnt habe und immer die Hoffnung hatte, es würde wieder besser.

Daran glaube ich nun nicht mehr.

Das Problem ist m.E., dass die Grenzen fließend sind. Ein Beispiel:

Meine Frau kommt mit der Spülmaschine nicht klar und meint, wir müssten den Kundendienst rufen. Nachdem ich das Spülmachinensalz und den Klarspüler wieder aufgefüllt habe und einiges gereinigt habe, geht die Spülmaschine wieder.

Ist das jetzt normal oder nicht oder ein Problem?

M.E. im Einzelfall kein Problem, aber in der Summe der Schwierigkeiten und Missgeschicke und Unzulänglichkeiten schon.

Im Vergleich zu gesunden Menschen bzw. "normalen" Familien haben wir einige Defizite, im Vergleich zu alleinerziehenden Elternteilen geht es uns noch verhältnismässig gut, wenn ich sehe wie unsere Tochter "drauf ist" und wie andere Kinder "drauf sind".

Dennoch, ich relativiere wieder und das ist mein Problem.

Auf Dauer werden wir nicht zusammen bleiben.

Bei Nacht und Nebel ausziehen werde ich nicht.

Ich werde bei meiner Tochter bleiben.

Aufgrund meiner/unserer materiellen Situation, weiß ich derzeit nicht, wie ich eine Trennung organisiert bekomme. Wir leben in einer Stadt mit Wohnraummangel und teuren Mieten und ich bin jobmäßig gebunden.

Noch kurz zum Thema "Kindeswohl": schreibst Du nur abstrakt, theoretisch oder kennst Du die Situation konkret? Hast Du selbst Kinder?

Das Leben ist ein Geschenk und dass Du lebst und ich lebe und meine Tochter lebt, ist ein Geschenk für jeden einzelnen.

Um das "Kindeswohl" kümmere ich mich schon, sicher nicht perfekt aber so gut es geht.


















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hi

ich versteh dich,du machst dir neben den sorgen um deine frau und deine tochter auch sorgen um dich bzw das finanzielle.
aber ich kann dir auch nur dringend ans herz legen, deine frau zu verlasssen.

du kannst dich in zb kliniken informiern wie es mit deiner frau weiter gehen soll, bzw such dir einen anwalt. auch da jugendamt würde ich einschalten,die können dir/euch helfen.

deine frau braucht hilfe die du ihr nicht geben kannst.
dein kind braucht stabilität ,die du geben musst!


niemand wird dir vorwürfe machen,niemand der eure situation kennt.und alle anderen sind egal.

alles gute für euch.
und denk an dein kind!

mfg

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Danke!

Ich war auf der Suche nach Beiträgen wie dem von "hatte dieselbe Situation" (s.o.).

Ich habe bspw. keine Vorstellung, wie das mit dem Sorgerecht dann abläuft. Das mit Anwalt und Jugendamt und Ärzten/Kliniken etc. weiss ich ja auch.
Aber das Internet ist für eine erste Information ja manchmal ganz hilfreich.

Und worum es auch geht: für meine Frau würde die Welt zusammen brechen.

Alles was sie sich über die Jahre hart erarbeitet hat an ihrer Persönlichkeit und ihrem Leben wäre zunichte, befürchte ich.

Ich würde sie wahrscheinlich geradewegs in die nächste Psychose schicken. Finde ich auch nicht einfach...

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Danke für Eure Einschätzungen.

Die Alternative "Frau in die nächste Psychose schicken und als alleinerziehender Vater weitermachen" finde ich schwierig.

Dass die Tendenz bei mir dennoch in die Richtung geht, sollte deutlich geworden sein.

Dass man die Frau, die man mal geliebt hat und mit der man ein gemeinsames Kind hat, nicht so mir nichts dir nichts abschießt, weil sie vor Jahren erkrankt und seitdem behindert ist, sollte eigentlich klar sein.

Die Gefühlskälte bzgl. meiner Frau, fand ich erschreckend und ich verbitte mir jede Kommentare über "falsche Loyalität" oder "unverantwortlich" oder "Kindswohl" oder "kollossale Selbstüberschätzung" etc. oder Pathologisierungen darüber, wie klasse ich meine Tochter finde.

Und ich kann nur hoffen, dass Leute wie "king with deckchair" und "deutlich" eines Tages begreifen, dass das Leben nicht perfekt und trotzdem schön oder gerade deswegen schön ist.

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und ich verbitte mir jede Kommentare über "falsche Loyalität" oder "unverantwortlich" oder "Kindswohl" oder "kollossale Selbstüberschätzung" etc

Du meinst du bist in einer Position mir etwas zu verbitten?

Und ich kann nur hoffen, dass Leute wie "king with deckchair" und "deutlich" eines Tages begreifen, dass das Leben nicht perfekt und trotzdem schön oder gerade deswegen schön ist.

Der Unterschied zwischen meinem und deinem Leben ist das ich nicht fürchten muß das mein Partner sich selbst oder meine Kinder gefährdet. Deshalb brauch ich mir mein Leben auch nicht schön reden, wie du es brauchst.
Deine Tiochter jedenfalls braucht diese Schönrederei nicht so viel sei dir noch einmal DEUTLICH gesagt.

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"Du meinst du bist in einer Position mir etwas zu verbitten?"

Genau in einer solcher Position bin ich. Wer sich noch nicht einmal Mühe gibt, Kommata und Rechtschreibung richtig zu setzten oder Zitate abzuheben und mir erklärt, er brauche keine konkrete Erfahrung und könne dennoch die Lage einschätzen, kann mir gestohlen bleiben.

"Der Unterschied zwischen meinem und deinem Leben ist das ich nicht fürchten muß das mein Partner sich selbst oder meine Kinder gefährdet."

Genau, das ist ein Unterschied. Es gibt aber auch noch andere Unterschiede zwischen meinem und Deinem Leben. Und so wie Du hier auftritts halte ich Dich für ein ganz armes Würstchen.