psychisch schwer kranke Frau

    • (1) 26.08.11 - 22:04
      Leidensgenossen?

      Hallo,

      meine Frau und ich haben zusammen ein Kind (7 Jahre).

      Meine Frau ist psychisch schwer krank (Schizophrenie) mit bereits mehreren psychotischen Schüben (geschlossene Abteilung für Wochen etc.) und nimmt schwere Neuroleptika/Psychopharmika.

      Gibt es hier Männer, die sich in einer ähnlichen Situation befinden?

      Ich möchte die ganze Geschichte erstmal nicht ausbreiten, weil das für jemanden, der das nicht kennt nicht nachvollziehbar ist und ich Tipps nach dem Motto "Ihr müsst mal eine Therapie machen" oder "dafür gibt es Selbsthilfegruppen" nicht brauchen kann.

      Unsere Ehe ist aufgrund des gesundheitlichen Zustands meiner Frau eigentlich am Ende. Unser Zusammenleben ist noch nicht einmal partnerschaftlich. Vom Liebesleben ganz zu schweigen...

      Mich zieht die Depressivität meiner Frau zunehmend runter und ich kämpfe in erster Linie dafür, dass die Entwicklung unserer Tochter nicht unter der Krankheit leidet.

      Kennen andere das auch?

      • (2) 26.08.11 - 23:02

        Ich schreibe Dir nicht als Leidensgenosse, sondern als 34jährige Tochter einer solch kranken Frau.

        Im Interesse Deiner Tochter solltest Du eine Trennung in Erwägung ziehen. Aus Mitleid oder Pflichtgefühl darfst Du nicht bei Deiner Frau bleiben, denn sie ist bereits kaputt, und Du und Deine Tochter werdet es irgendwann auch sein.

        Ich bin mit 20 ausgezogen, und durch das unstete Umfeld, die ständige Wechselhaftigkeit sowie ewige Psychospielchen und Psychoterror war ich zu dem Zeitpunkt selber reif für eine Therapie. Davor konnte mich auch mein gesunder Vater nicht schützen.

        Heute war ich mal wieder zum Pflichtbesuch bei ihr - den halben Tag zuvor bin ich kaum ansprechbar, und auf der Fahrt dorthin habe ich Magenkrämpfe.

        • (3) 26.08.11 - 23:50

          Ich ziehe eine Trennung in Erwägung, weiß aber derzeit nicht, wie ich das organisiert bekomme, weil ich letztendlich alleine für meine Tochter sorgen müsste und auch noch Unterhalt für meine Frau bezahlen müsste, denke ich jedenfalls.

          Deine Gefühle zu dem Besuch bei Deiner Mutter kann ich gut nachvollziehen. Ich empfinde es als beklemmend, was man da erlebt und es bereitet einem körperliche Schmerzen (Druck auf dem Brustkorb und ein Gefühl, als schnüre man einem den Hals zu).

          Wie war es bei Dir als Kind?

          Meine Tochter ist 7 Jahre alt und sie kennt ihre Mutter nicht anders.
          Sie liebt ihre Mutter und ich habe zumindest das Gefühl, dass sie immer wieder versucht, ihre Mutter zu bestärken und zu umarmen und ihr zu sagen, dass sie sie lieb hat.

          Andererseits liebt meine Tochter die Zeiten, die wir zusammen ohne Mama verbringen. Das ist dann alles viel entspannter und wir plaudern und quatschen und alles geht viel leichter.

          Wie hast Du als Kind Deine Mutter erlebt? Hättest Du Dir gewünscht, schon früher Deine Mutter los zu werden? (Klingt hart, aber mit psychisch kranken Menschen ist es wirklich nicht leicht).

          Meine Frau ist derzeit wirklich ziemlich "kaputt" und wir streiten uns bereits, weil ich meiner Tochter immer mehr zutraue und ihr mehr Freiräume lasse und meine Frau sehr ängstlich ist und eher alles verbietet.

          • "Meine Tochter ist 7 Jahre alt und sie kennt ihre Mutter nicht anders."

            Und? Das heißt dich nicht, dass sie ihre Mutter gesund überleben wird. Bedenke: Es gibt eine genetische Disposition für psychische Erkrankungen. Kinder psychisch kranker Eltern haben auf Grund dieser Disposition und dem "kranken" Beziehungsbild zum Elternteil bzw. dessen unsteten, nicht verlässlichen Verhalten ein ungleich höheres Risiko selbst psychisch krank zu werden. Wie die andere Posterin schrieb - sie war selbst reif für eine Therapie.

            Ich bin in späteren Jahren selbst an einer schweren Depression mit Panikattacken erkrankt. In den Jahren zuvor bin ich langsam aber sicher in einen wenig gesunden Umgang mit Alkohol gerutscht, den ich schon in der Teenagerzeit "nutzte" um mich aus dieser kranken Welt in meinem Zuhause auszuklinken.

            Heute nehme ich im Übrigen meiner Familie sehr übel, dass man mich dieser Frau ausgeliefert hat, statt den Kampf aufzunehmen und mich da raus zu holen. "Krankes" Verhalten hatte sie im Grunde schon immer, akut wurden ihre Psychosen, als ich 15, 16 war und ein halbes Jahr nach meinem 18. Geburtstag fand die erste - und indirekt durch mich veranlasste, denn ich rief die Polizei, als sie mich nachts bei meinem Freund anrief und mal wieder Bomben vor der Haustür sah - Zwangseinweisung statt. Ich war dann leider Gottes auch noch dabei, als man sie gewaltsam in die Geschlossene brachte. Keine Sau hat mich vor all dem beschützt! Obwohl sie alle wussten, dass da etwas nicht stimmt.

            "und meine Frau sehr ängstlich ist und eher alles verbietet"

            Bekanntes Muster. Wenn noch ein schickes Borderline dazu kommt, wird es richtig "nett" für deine Tochter werden...

            LG
            Ch.

            • Sehe ich genauso. Ich hätte mir auch gewünscht, dass mein damals noch gesunder Vater meine schwer depressive Mutter verlässt. Hätte mir sicher einiges an Therapien erspart! Sie ist auch eine Borderlinerin. Psychoterror, Psychospielchen, Emotionaler Missbrauch, ect.alles erlebt. aber über so etwas spricht ja keiner wirklich.

              LG
              Kirsten

              Volle Zustimmung auch von mir.

              Kinder, die mit schwerst gestörten und kranken Eltern(teilen) aufwachsen, haben meist später selbst Probleme.

              Auch ich spreche da aus eigener Erfahrung..meine Mutter war manisch-depressiv und teilweise sehr aggressiv.
              Ich war 5 Jahre alt, meine Schwester 4 und meine große Schwester mußte viel auffangen.
              Bis zu meinem 21 Lebensjahr mußten wir meine Mutter ertragen..(da starb sie). Selbstmordversuche, Tabletten und Alkohol-Mißbrauch, Freunde einladen war kaum möglich, nach außen hin mußten wir heile Familie spielen. Es war zeitweise die Hölle.
              Und genau wie Du, nehme ich es dem Rest der Familie und den ach so tollen Freunden bis heute übel, daß uns niemand geholfen hat. Wirklich niemand..

              An den Folgen leiden meine Schwestern und ich noch heute und ich könnte kotzen, wenn mein großspuriger Vater behauptet, wir hätten doch gar nicht so viel mitbekommen..und sich wundert, daß mein Verhältnis zu ihm mehr als distanziert ist.

              An den TE: Werd aktiv, hol Deine Tochter und Dich da heraus, das muß ja nicht heißen, daß Du Deine Frau im Stich läßt.

              Alles Gute
              M.

            • (7) 28.08.11 - 18:40

              Hallo,

              Du schriebst:

              "Und? Das heißt dich nicht, dass sie ihre Mutter gesund überleben wird. Bedenke: Es gibt eine genetische Disposition für psychische Erkrankungen. Kinder psychisch kranker Eltern haben auf Grund dieser Disposition und dem "kranken" Beziehungsbild zum Elternteil bzw. dessen unsteten, nicht verlässlichen Verhalten ein ungleich höheres Risiko selbst psychisch krank zu werden. Wie die andere Posterin schrieb - sie war selbst reif für eine Therapie."

              Das weiß ich doch alles selbst!

              Meine Tochter hat kein Trauma und sie ist großartig. Sie kann und weiß viele Dinge, die ich in ihrem Alter noch nicht wusste und konnte.

              Ich weiß über genetische Disposition Bescheid. Ich tue alles dafür, meine Tochter zu einem selbstbewussten und selbstsicheren Menschen zu erziehen, ohne das jetzt verkrampft anzugehen.

              Ich bin für Fröhlichkeit und Plauderei und Musik und Spaß und Sport.

              Die Kleine ist erst 7. Ich bin gerade dabei, meine Gefühle neu zu ordnen.

              Ich bin für jede Antwort dankbar, aber bitte nicht alles dramitisieren.

          (8) 27.08.11 - 16:34

          Ach weißt Du, das wird am Anfang sicher etwas holprig mit der Betreuung Deiner Tochter und vielleicht ein paar Monate dauern, bis alles reibungslos klappt.

          Aber wenn mein Vater meine Schwester und mich in diesem Alter von dieser "Last" befreit hätte, würde ich ihm heute noch die Füße dafür küssen!

          Ich kenne meine Mutter auch nur so, allerdings ist es im Laufe der Jahre immer schlimmer geworden; seit zwei Jahren ist es kaum mehr auszuhalten.

          Klar habe ich meine Mutter als Kind auch geliebt, aber aus heutiger Sicht war das sehr einseitig - zu richtiger Mutterliebe war sie krankheitsbedingt nicht in der Lage. Und seien wir ehrlich, es ist nicht Aufgabe eines Kindes, seine Mutter zu bestärken und aufzubauen oder Liebe zu beweisen! Aber ich denke, das weißt Du selbst.

          In meiner Kindheit waren diese Zustände "normal", erst aus der Distanz erkennt man, wie krank das alles ablief. Zwar ist einem das in dem Alter auch unbewusst klar - man möchte keine Freunde mit nach Hause nehmen, man unterdrückt die eigene Persönlichkeitsentwicklung (da man ja sonst noch mehr Schuld daran hat, wenn es ihr nicht gut geht), man verzichtet aus schlechtem Gewissen / falscher Rücksichtnahme heraus auf viele Dinge, die für alle anderen Altersgenossen selbstverständlich und normal sind.

          Ich habe viele Jahre gebraucht, um normale Verhaltensmuster innerhalb Beziehung jeder Art zu lernen und vor allem umzusetzen. Selbst heute noch, als Mutter eines 6jährigen, muss ich manchmal aufpassen, nicht in die gleichen Psychospielchen zu verfallen, die mich als Kind fertiggemacht haben. Ich habe es gut im Griff, aber es ist ein ständiger Kampf.

          Als meine Mutter anfing, die gleichen Verhaltensweisen wie bei uns damals auch bei meinem Sohn zu zeigen - Liebesentzug für normales Kinderverhalten, Manipulation, emotionale Erpressung... - habe ich den Kontakt erheblich eingeschränkt. Zwar führt das zu erneuten Machtkämpfen, da ich aus alten Verhaltensmustern ausgebrochen bin und damit nicht mehr für ihr Seelenheil verantwortlich bin oder mich für ihre Ausfälle entschuldigen muss (schuld an allem waren immer wir) - aber die stehe ich heute eiskalt durch.

          Ich liebe meine Mutter nicht mehr, das ist leider so. Als sie sich letztes Jahr umbringen wollte - angeblich, letztlich diente das nur wieder dazu, uns emotional zu erpressen "wenn ihr nicht xy, dann bring ich mich eben um!" "wenn ihr mich so behandelt, ist es ja kein Wunder, dass ich nicht leben will" - dachte ich nur: MACH DOCH! Erlöse uns alle!

          Meine Schwester hat seit neun Jahren den Kontakt komplett zu ihr abgebrochen, ich beneide sie darum! Noch habe ich die Kraft nicht, aber wenn es so weitergeht, werde ich das auch tun müssen. Ich habe eine eigene kleine Familie, und sie raubt mir sämtliche Kraft dafür.

      Ich kann Dich sehr gut verstehen. Ich habe ähnliches erlebt.

      LG
      Kirsten

(10) 26.08.11 - 23:20

Hallo,


also mein Mann hat Psychose mit leichter Schizophrenie. Das heißt in den 6 Jahren Partnerschaft ist es 2-3 schwer ausgebrochen. Sogenannte Schübe waren aber vorher erkennbar. Ich wusste leider gar nix von der Krankheit.

Bei uns ist es so,, dass ich ungefähr weiß welches Verhalten an mir zu einem Ausbruch führt. Es war ein langer Weg, erst nachdem unser Kind da war hab ich ihn eingewiesen. Und es war gut so.

er nimmt Tabletten und ist einsichtig. Wenn das so ist stehen die Chancen schonmal nicht schlecht. Aber was ich verletzt war ist die andere Frage. Einen Mann zu lieben für den man der größte Feind ist und beim Kochen kontrolliert zu werden dass er nicht vergiftet wird:-(

Er ist gut vernetzt, sein Psychater ist gleichzeitig sein Beziehungsberater und er hat sehr viel Liebe und Unterstützung aus der Familie.

wie äußert sich bei dir das Krankheitsbild genau? Außerhalb der SChübe ist er ein lieber Ehemann und fürsoglicher Vater.

Ich kann damit leben- zu kämpfen habe ich mit der emotionalen Kälte . Das Gefühl gerade von ihm 1 Tag gekannt zu werden...

aber das kann auch an was anderem liegen...

  • (11) 27.08.11 - 00:15

    Meine Frau ist ziemlich verpeilt und unkonzentriert und depressiv.
    Sie leidet unter Sprachverarmung, sie hat kaum Selbstbewusstsein, kein Körpergefühl, Antriebsschwierigkeiten, das volle Programm der Negativsymptome.

    In den Schüben wird sie aggressiv mit Selbst- und Fremdgefährdung (wollte unsere Tochter und sich umbringen).

    Was die emotionale Kälte angeht: Meine Frau liebt mich nicht, erwartet aber, dass ich sie liebe.

    • Hallo.

      >>> mit Selbst- und Fremdgefährdung (wollte unsere Tochter und sich umbringen). <<<

      Und da fragst Du noch, was Du tun sollst?
      Kannst Du überhaupt noch ruhigen Gewissens das Haus verlassen?

      LG

      "wird sie aggressiv mit Selbst- und Fremdgefährdung (wollte unsere Tochter und sich umbringen)"

      Das lese ich ja jetzt erst.

      Du bist offenbar nicht mehr ganz bei Trost, deine Tochter diesem Leben auszusetzen! Scheinbar brauchst du solche deutlichen Worte.

      • (14) 28.08.11 - 16:41

        Psychotische Schübe kündigen sich vorher an! Das wisst Ihr doch?!?

        Solange sie ihre Medikamente nimmt, die ihr Gehirn einigermaßen in Watte einpacken, und sie gut schlafen kann und regelmäßig zu ihrem Psychiater geht und ich für Stabilität sorge und alles seine gewohnte Routine geht, solange sind wir erstmal "davor" geschützt.

        Natürlich achte ich sehr genau auf sie und die Gefahr ist latent da, jedoch nicht akut.

        Dass die Medikamente enorme, unerwünschte Nebenwirkungen haben, steht auf einem anderen Blatt.

(18) 26.08.11 - 23:24
hattediesselbesituation

Hallo,
ich kenne deine Situation.Irgendwann geht es nur noch darum die Kinder zu schützen und die eigene Haut zu retten.
Eine Therapie habe ich später allerdings trotzdem gemacht-----diese Horror-Jahre mussten aufgearbeitet werden.

Irgendwann ist der Spuk hoffentlich auch für dich und deine Tochter vorbei.

#klee

  • (19) 27.08.11 - 00:29

    Ja, mir geht es auch "um meine eigene Haut" und vor allem um mein eigenes Leben und meine eigene Zukunft und die meiner Tochter.

    Wie hast Du das gemacht?

    • (20) 27.08.11 - 00:51
      hatte dieselbe situation

      Weg, bei Nacht und Nebel.Dreimal umgezogen.
      Kindes-Umgang nicht ausgesetzt bekommen, trotz heftiger Vorkommnisse.Hoffentlich bleibt dir das erspart und du findest verständnisvolle Richter und JA-Mitarbeiter.
      Irgendwann entschied ein Richter endlich, das ich nicht mehr kontaktiert werden darf-das brachte mir Ruhe und machte einen Neuanfang möglich.
      Einen sehr guten Anwalt brauchst du auch.

(21) 27.08.11 - 12:07

<ich kämpfe in erster Linie dafür, dass die Entwicklung unserer Tochter nicht unter der Krankheit leidet.>

Vergiss es, diesen Kampf kannst du nicht gewinnen.

  • (22) 28.08.11 - 20:17

    Feigling!

    Ich habe schon viele Kämpfe gefochten, manche gewonnen, manche verloren.

    Diesen werde ich gewinnen.

Meine Mutter ist ebenfalls schizophren, hat Psychosen und der einzige Weg, dass ich selbst gesund werden konnte (denn die Erkrankung bzw. auch das schon "kranke" Verhalten in der Zeit vor der Erkrankung haben an mir auch Spuren hinterlassen) und dass auch mein Kind vor dieser Frau "verschont" bliebt, war ein klarer Schnitt und Kontaktabbruch.

So sehr alle reden von wegen "brauchen Liebe" oder "müssen stabiles" Umfeld haben - die Bösartigkeit, mit der wir während der Schübe konfrontiert wurden, war für mich irgendwann nicht mehr auszuhalten.

LG
Ch.

Ich würde an Deiner Stelle mit dem Kind ausziehen, bzw. dafür sorgen, dass sie auszieht, wenn sie aus dem KH zurück kommt. Eltern die so schwer krank sind, sind für Kinder eine Zumutung und eine große Belastung. Die andere Frage: kannst Du ausschließen, dass sie dem Kind etwas antut, wenn sie einen akuten Schub bekommt? Wahrscheinlich nicht.

Du kannst trotzdem für sie da sein und ihr helfen und den Umgang sicherstellen (vermutlich besser betreuten).

Dass viele Partner eines psychisch Kranken selbst krank werden, wirst Du wahrscheinlich wissen.

Ich habe mich vor 9 Jahren von einem Mann, der ADS hatte und manisch/depressive Schübe getrennt, weil meine Tochter immer dazwischen war. Das war eine reine Kopfentscheidung und ich bin lange nicht drüber weggekommen. Im Nachhinein war es das Beste für mein Kind und für mich.

Alles Gute

Manavgat

  • (25) 28.08.11 - 16:58
    Leidensgenossen?

    Sie ist nicht im Krankenhaus, habe ich vermutlich nicht deutlich genug rübergebracht. Der letzte Krankenhausaufenthalt ist Jahre her, seitdem steht sie unter Medikamenten.

    Die Entwicklung geht gaaaanz langsam. Einige Jahre leicht verbessernd und seit einem Jahr langsam und schleichend verschlechternd.

    Wir haben eine labile, stabile Situation mit Tendenz nach unten.

    Wenn sie einen erneuten Schub hätte, hätten wir eine neue Situation und ich würde ganz sicher Konsequenzen einleiten.

    Du schriebst: "Du kannst trotzdem für sie da sein und ihr helfen und den Umgang sicherstellen (vermutlich besser betreuten)."

    Ich denke, eher nicht. Ich hätte alle Hände voll zu tun mit meiner Tochter, ihrer Schule, den sozialen Kontakten, dem Alltag, meinem Job und mir selbst.

    Wenn die nächste Psychose kommt, ist auf jeden Fall Feierabend, so weit bin ich schon.

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