Ich glaube meinem Mann ist als Kind was ganz schreckliches passiert

    • (1) 05.10.11 - 08:30
      voller sorge

      Guten Morgen zusammen,

      ich und mein Mann (beide 27) sind seit Mai verheiratet und ich liebe ihn über alles. Er ist der tollste Mensch auf der Welt.

      Ich mache mir große Sorgen um ihn.
      Es fing damit an, dass er Nachts das Bett einnässt.
      Das passiert so 2-3 mal die Woche. Ich bin mit ihm zum Arzt, aber es hat keine organische Ursache.
      Ich spreche viel mit ihm darüber. Er brauch sich deswegen nicht vor mir zu schämen, was ihm natürlich schwer fällt.

      Dann ist mir vorgestern aufgefallen, dass er am After ziemlich schlimme Narben hat.
      (Für alle die neugierig sind, warum ich dort meine Augen habe: Er hat mich gebeten, seine Scham zu rasieren. Er wollte das einfach mal ausprobieren)
      Habe ihn dann gefragt, ob er dort mal eine OP hatte.
      Aber er sagte, er kann sich nicht erinnern. Er weiß es einfach nicht mehr.
      Ganz ehrlich, die Narben sehen auch nicht so aus, als würden sie von einer OP stammen.

      Und so ist es immer. Wenn ich eine Frage bezüglich seiner Kindheit stelle, kann er mir keine Antwort geben. Er weiß angeblich nichts mehr.

      Dann hat mir seine Mutter mal eine Geschichte erzählt, auf die sie ziemlich stolz ist und wo normale Menschen wahrscheinlich nur mit dem Kopf schütteln.
      Als Kind, da war er 7, wurde mein Mann mal draußen von einem anderen Kind verprügelt.
      Ihm wurde immer eingetrichert, dass er sich wehren soll. Da er aber sehr schüchtern ist, hat er sich das nicht getraut.
      Er kam weinend nach Hause. Aber seine Mutter hat ihn nicht getröstet.
      Sie hat ihn auf die Arbeitsplatte der Küche gesetzt und so lange auf ihn eingeprügelt, bis er sich gewehrt hat.

      Ich denke, wenn sowas eine Mutter macht, dann ist da sicher noch mehr vorgefallen.
      Aber wie gesagt, er kann sich an nichts mehr erinnern, oder er will mit mir darüber nicht sprechen.

      Zum Psychologen möchte er auch nicht.
      Er sagt, es ist besser das er nichts mehr weiß.

      Ich mache mir solche Sorgen um ihn. Er ist so ein lieber Mann und er hat das einfach nicht verdient.

      Was würdet ihr an meiner Stelle tun?

      Liebe Grüße

      • Ich würde nicht mehr darauf eingehen und ihn in Ruhe lassen.

        Wenn Leute reden wollen, kommen sie von selbst.

        Und manchmal ist es wirklich besser, Dinge ruhen zu lassen.

        (3) 05.10.11 - 08:46

        Ich gehe mit meiner Vorschreiberin konform und würde Dinge, an die er sich nicht erinnert, ruhen lassen, sofern es ihm wirklich seelisch gut geht. Rede ihm also bitte auch nicht ein, dass es ihm NICHT gut geht, weil Du der Meinung bist, er verdränge etwas.

        Sofern er sich nun doch erinnern sollte, dann wird er sich Dir öffnen, aber erzwinge das nicht.

        Man muss schlafende Hunde nicht wecken, wenn sie friedlich schlafen, auch wenn das vielleicht nicht unbedingt Deine Meinung ist.

        • (4) 05.10.11 - 08:54

          Nun gut, seelisch gut gehen kann es ihm ja nicht wirklich, sonst würde er Nachts ja nicht einnässen.

          Vielleicht kam es auch falsch rüber, aber ich quetsche ihn nicht aus.
          Wenn man mal was von früher erzählt, hab ich gefragt wie es bei ihm war.

          Zum Psychologen wollte ich ihn schicken wegen dem Bettnässen, da er deswegen schon sehr leidet.
          Er möchte nicht, dass ich immer und immer wieder das Bettzeug waschen muss.
          Was mir aber nichts ausmacht.

            • erst mal finde ich super das du weiter zu ihm hälst

              und nun zur seelischen seite

              und zwar ist das erinnerungsvermögen und die seele des menschen so gestrickt das erinnerungen die das leben zu sehr belasten unter anderem wie missbrauch, schläge von vertrauenspersonen usw . durch aus verdrängt werden können und oft ganz tief vergraben werden das man sich im nomalen zustand nicht erinnern kann

              das ist etwas total nomales verhalten und ist auch so gut weil sonst würde 80% der menschen nicht mehr einen nomalen lebensrythmus haben können

              und ich denke das bei deinem mann es so tief sitzt das das bewußtsein sich nicht mehr erinnern will sonst wäre es zu viel für ihn

              und ich sage auch das er auf jeden fall eine therapie anfangen sollte ABER eine Therapie kann nur klappen wenn der mensch es selber zu läst

              gibt es noch andere mensch wie seine mutter die über seine kindheit was erzählten können ( damit du einfach evtl auch dinge vorbereitet bist die da zu tage kommen könnten ) sowas wie tanten, nachbarn usw

              unterstütze ihn weiter und sag ihm auch das wenn er reden will und kann das du immer zuhörst ( und das ganz vor allem sehr wichtig nicht kommentieren auch wenn das richtig schwer ist !! )

              • (8) 05.10.11 - 09:16

                Danke dir.

                Ich weiß auch nicht, was das Richtige ist.
                Zu ihm halten werde ich immer.

                Außer seiner Mutter könnte niemand was erzählen, und der Kontakt zu ihr ist sehr beschränkt, wie wann sich vorstellen kann.

                Ich denke, wir müssen einfach noch warten.

          (9) 05.10.11 - 09:16

          Soll man jemanden zwingen/nötigen, über Dinge zu sprechen, an die er sich nicht erinnern kann/will?

          Dass mit dem Einnässen ist mir glatt durch die Lappen gegangen. #hicks

          Nichts desto trotz würde ich ihn nicht bedrängen, was seine Kindheit angeht, denn offenbar kann oder möchte er nicht darüber sprechen.

      Wenn er einnässt, ruht der Hund nicht.

(14) 05.10.11 - 08:51

Hallo,
alles was ich schreiben wollte,ist schon von meinen Vorschreiberinnen geschrieben worden.

(15) 05.10.11 - 09:06

Hallo,

das ist ein schwieriges Thema. Seine Erlebnisse liegen in der Kindheit. Das Gehirn arbeitet da mit Verdrängung - Abspaltung - Dissoziation. Da gibt es große Unterschiede.

Es kann sein, dass Dein Mann nie mehr im Leben diese Erinnerungen an die Oberfläche holen kann bzw. es besser wäre wenn sie im Dunklen bleiben.

"Die ich rief, die Geister...werd ich nun nicht los..."

Eine Therapie kann auch schief gehen. Das Gehirn kann sich auch selbst was vormachen, um sich weiterhin zu schützen. Vielleicht kommen die Erinnerungen und er kann das Erlebte verarbeiten. Oder er kommt dann mit seiner Vergangenheit nicht klar.

Wenn das mit dem Bettnässen anhält und er damit große Probleme bekommt (das macht ja was mit ihm), dann würde ich vielleicht, aber nur vielleicht eine Therapie ins Auge fassen.

Vielleicht hilft Dir diese Seite um die Mechanismen zu verstehen.

http://www.traumatherapie-ruhr.de/index.htm

LG lisatha

Hallo,

"Zum Psychologen möchte er auch nicht.
Er sagt, es ist besser das er nichts mehr weiß. "

das Problem ist aber hier, dass sein Unterbewusstsein "weiß", was alles vorgefallen ist und sein Körper darauf mit Bettnässen reagiert.

Dein Mann hat jetzt die Wahl zwischen "Schrecken ohne Ende" (ewiges Bettnässen mit dem Wissen, dass ihm irgendwas Furchtbares passiert ist, was er verdrängt) und "Ende mit Schrecken" in der Form, dass er dann zwar wieder weiß, was ihm alles Furchtbare angetan wurde, man aber mit einer gezielten Therapie sein Kindheitstrauma aufarbeiten kann.

Und seine Narben am After kann er ja nun auch nicht verdrängen, er weiß ja seit deiner Rasur, dass sie existieren. Kann theoretisch "nur" ein selbstverschuldeter Unfall sein, könnte aber auch brutale sadistische Folter dahinterstecken und Sadismus klingt aus der Story, die dir seine Mutter erzählt hat, auf jeden Fall durch.

LG,
J.

Wart ihr mal beim Heilpraktiker? Das ist ein WEg, den ich zumindest mal noch versuchen würde - ich war zwar nicht Bettnässer, hatte aber ein anderes körperliches Problem ohne ärtzliche Diagnose und mir hat der Heilpraktiker da echt super geholfen.

(18) 05.10.11 - 09:20

Danke euch!

Ich muss jetzt erstmal in Ruhe über eure Antworten nachdenken.

Es ist wirklich schwer zu wissen was man machen soll, vor allem wenn man seinen Mann so sehr liebt.
Da will man nur das Beste. Nur was ist das Beste?

Die Vergangenheit ruhen lassen oder schlafende Hunde wecken?
Da scheiden sich die Geister ja hier.

  • (19) 05.10.11 - 10:46


    Hallo!

    "Die Vergangenheit ruhen lassen oder schlafende Hunde wecken?"

    Mann kann die Vergangenheit nicht ruhen lassen, irgendwann holt sie einem ein. Vielleicht nicht jetzt, aber irgendwann bestimmt. Ich weis wovon ich rede.

    Gruß

    (20) 05.10.11 - 11:23

    >>>Die Vergangenheit ruhen lassen oder schlafende Hunde wecken?<<<

    Die Hunde schlafen aber nicht, er hat sie nur weggesperrt.

(21) 05.10.11 - 10:04

Er hat definitiv - vermutlich mehrere - Kindheitstraumata. Und er wird mit Sicherheit nicht alles vergessen haben. Verdrängt - ja und das ist auch lebensnotwendig, sage ich Dir aus eigener Erfahrung. Aber es werden immer wieder sein ganzes Leben lang Dinge hoch kommen z.B. in Träumen oder plötzlichen Erinnerungen oder oft unbewusst. Man hat eine komische Verhaltensweise und weiß nicht genau warum das passiert oder warum man so ist, aber das hat meist alles etwas mit der Kindheit zu tun. Du selbst wirst davon sehr wenig direkt mitbekommen. Er ist aber besonders anfällig für Angststörungen, Zwänge und Suchtverhalten. Das solltest Du als seine Frau ein kleines bisschen im Hinterkopf haben, für den Fall, dass Dir mal etwas im Zusammenleben auffallen sollte, was für ihn gefährlich werden kann.

Gib ihm viel Liebe und Schutz und redet so offen über alles wie es geht. Aber dränge ihn nicht dazu Dir irgendwas von Früher zu erzählen oder überhaupt irgendwas aufzuarbeiten. Es ist eine ganz intime Privatangelegenheit sich mit sowas auseinander zu setzen und man wächst da über die Jahre sehr langsam rein. Will heißen, eine Zeit lang oft über viele Jahre und Jahrzehnte ist die natürliche Reaktion des Körpers auf nicht zu bewältigende Ereignisse Verdrängung. Dann spult der Körper immer wieder mal Episoden davon ab, in der Hoffnung, dass es dem Menschen nun gelingt, das abgespaltete Ereignisse in sich zu integrieren. Im innern eines traumatisierten Menschen arbeitet das Erlebnis immer und es gibt immer Phasen wo man sich dem etwas mehr stellt als in anderen. Wo etwas mehr Erinnerung da ist, als in anderen. Ich muss sagen, ich mache das meiste auch für mich selbst. Ich male und schreibe sehr viel und singe. Das man sich ausdrücken kann, ist sehr heilsam. Es muss nicht immer um die Sache selbst gehen. Aber auch bei mir war es so, dass ich mich viele Jahre nicht erinnern wollte oder konnte oder wo ich unliebsame Dinge in meiner Erinnerung manipuliert habe.

Es ist gut, dass Du in etwa weißt, dass etwas im Hintergrund ist, dass deinen Mann immer beschäftigen oder beeinflussen wird. Falls ihr Kinder habt, solltest Du darauf achten, dass Dinge nicht "im Raum schweben", sondern angesprochen werden. Er muss ja nicht dabei sein. Z.B. Papa geht es manchmal nicht so gut oder Papa passiert dies und das oder Papa hat da und davor Angst, weil er manchmal schlimme Träume hat oder sehr unglücklich als Kind war...

Kinder wissen nämlich das es einen Konflikt gibt. Sie spüren es. Immer! Auch wenn offensichtlich alles okay scheint. Man muss sie in diesem Wissen bestätigen, ihnen das ungewisse Schweigen nehmen und ihnen Wege zeigen wie sie mit den Macken des Vaters vielleicht besser umgehen oder über eigene Gefühle besser reden können. Traumata vererben sich nämlich oft an die nächste Generation. Zwar hat das Kind davon nichts direkt erlebt, aber es spürt einen Konflikt und der innere Stress kann mit aufgenommen werden. Das Kind imitiert mitunter auch Verhaltensweisen des traumatisierten Elternteils. Auch da spreche ich aus Erfahrung. Ich bin nämlich so ein Kind von einem traumatisierte Elternteil, dass dann seinerseits noch dazu schlechte Erlebnisse gehabt hat.

Aber ich kann Dir sagen, dass ich auch einen ganz tollen Freund habe, der sehr direkt und offen ist und mit dem ich über sehr viel reden kann und eine ganz tolle Tochter, bei der ich sehr darauf achte, dass wir über Gefühle sprechen. Wenn meine Tochter etwas hat, kommt sie immer an und sagt: Ich bin traurig oder ich bin wütend. Und dann reden wir darüber. Manchmal kommt sie nach 10 Minuten nochmal an und sagt: Ich glaub ich bin immernoch traurig .... Es beruhigt mich total, dass sie so ist und ganz offen mit allem umgeht, was sie beschäftigt. Ich erziehe auch gewaltlos, was nicht einfach ist, wenn man wo her kommt, wo das nicht immer der Fall war. Da muss man sich ganz schön auf den Hosenboden mit sich selbst setzen und immerwieder drüber nachdenken, ob man dies oder das nicht für alle besser lösen könnte.

Man braucht für alles Gute und alles was einen Glücklich macht immer etwas mehr Mut, Stärke, Zeit, Geduld und Kraft als andere Leute, die keine solche Last mit sich rumschleppen.

(22) 05.10.11 - 10:43

Hallo!

Deinen mann scheint es wohl sehr schlecht zu gehen, vor allem wenn er einnässt. Wenn es nicht Organisch bedingt ist, dann muss es wohl an der Kindheit liegen.

Was da seine Mutter erzählt hat, das ist sehr schlimm und wer weis, was dein Mann noch alles durch machen musste. :-(

Tut mir leid, aber ich sehe, das anders, wie einige hier: Alles auf sich beruhen lassen. So einfach ist das nicht.

Es kann durchaus sein, dass dein Mann nicht viel von seiner Kindheit weis, oft macht die Seele einfach dicht. Denn sonst würde man diese Schlimmen Erlebnisse einfach nicht überstehen und ich weis wovon ich rede.

Seid Jahren mache ich eine Therapie, denn ich bin leider krank. Meine Kindheit war sehr schlimm, aber ich kann mich kaum an sie erinnern. Und das was ich weis ist so schlimm, das ich brutale Träume habe. Selbstzweifel. Mein Therapeut meinte ich leider unter Posttraumatische Belastungsstörungen. Oft ist es ein ewiger Kampf. Man freut sich auf das zu Bett gehn, weil man vom Tag geschafft ist, weil ich mal wieder nicht richtig geschlafen habe. Und trotzdem hat man Angst wieder schlimmes zu träumen. Mein Zustand verschlechterte sich ab dem 16. Lebensjahr.

Dein Freund ist 27, oft kann die Seele die schlimmen Bilder einfach weg schieben, aber irgendwann geht das nicht mehr. Sie kommen einfach, es geht einem schlecht.....Sie wüten in einem.

Tut man nichts dagegen, frisst es einem auf und zerstört noch einmal das Leben. So ich kürze das ab jetzt..... ;-)

Was du tun kannst:
Eigentlich sollte er zum Therapeuten gehen, das wäre der einzig richtige Weg. Denn er verdrängt das nur, was früher passiert ist. Eine Kleinigkeit in seinem Leben, eine Situation und die Bilder sind wieder da und keiner kann ihm sagen wann diese kommen. Das kann alles sehr sehr schleichend sein.
Das Problem ist, wenn er nicht möchte, du kannst ihn nicht zwingen und das wäre falsch. Gibt ihm die Zeit, irgendwann sieht er ein, das er Hilfe braucht. Bedränge ihn aber nicht. Aber stelle dich auf einen harten, schweren Kampf ein, der vielleicht ewig dauern kann.

Mit 16 habe ich begriffen, das ich anders bin, als die anderen, dass etwas schlimmes passiert war. Eine Therapie habe ich erst mit 23 angefangen. Heute einige Jahre später, bin ich immer noch weiter, von meiner Kindheit weis ich nichts neues, aber die Träume kommen nicht mehr so oft und so schlimm.

Sorry hab das alles ein bisschen wirr geschrieben. ---Es kann auf deinen Freund zu treffen aber auch nicht, ich bin kein Arzt. --- Wollte dir nur von meinen Erfahrungen berichten.

Wünsche euch alles Gute.

Gruß

du hast ja schon unterschiedliche einschätzungen bekommen-

ich würde dir gerne noch etwas rückmelden- wenn ich deinen text lese kommt es mir an manchen stellen so vor, als würdest du nicht in der rolle der parterin sein (dann bin ich mit ihm zu arzt...) sondern in die rolle der mutter schlüpfen.
da wäre ich vorsichtig.
dein mann ist erwachsen. er muß verantwortung für sich und sein leben übernehmen.
daß du ihn als partnerin darin unterstützt ist wunderbar- aber mit einem 27 jährigen braucht niemand mehr "zum arzt zu gehen".
auch die frage einer therapie ist einzig und alleine seine entscheidung.

therapien haben jedoch nicht immer das ziel, kindheit "aufzuarbeiten", sondern können genauso gut dazu dienen das aktuelle leben positiv zu beeinflussen-
ist eine frage der therapierichtung und des autrages in der therapie.
eine lösungsorientierte kurzzeittherapie wird sicher nicht in den Kindheitserinnerungen wühlen wollen- eine tiefenpsychologische therpaie schon eher.

wenn er also einen leidensdruck bei sich erlebt (das höre ich jetzt nicht raus- das einzige was beeinträchtigt ist im moment doch das bettnässen, oder?!), dann kann er sich ja mal schlau machen über unterschiedliche therapieverfahren und dann entsprechend überlegen, ob das für ihn sinnvoll ist.

wenn er jedoch keinen wunsch hat etwas zu verändern, dann mußt du als parternin das so akzeptieren und aufpassen eben nicht die rolle derjenigen zu übernehmen, die entscheidungen für ihn trifft



  • Ich denke, sie kann die Rolle einer Mutter in bestimmten Bereichen durchaus einnehmen, es muss allerdings ein Gleichgewicht herrschen. Dann kann es ihm gut tun, denn es scheint, als wäre seine eigene Mutter früher alles andere als eine Mutter gewesen. Er wird Aufholbedarf haben.
    Aber im Prinzip hast du recht, da müssen beide Partner aufpassen, dass es nicht ausartet.

    • "denn es scheint, als wäre seine eigene Mutter früher alles andere als eine Mutter gewesen. Er wird Aufholbedarf haben. "

      das kann durchaus sein-
      die gefahr ist eben dann daß er sich eine frau mit helfersyndrom anlacht und beide da sehr schnell in einem ungünstigen kreislauf drin sind.
      denn nachholbedraf hin oder her- wen nes ihn daran hindert jetzt als erwachsener verantwortung für sich und sein leben zu übernehmen bringt ihm das nichts als wieder kindliche abhängigkeit.



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