Liebe oder nur Gewohnheit oder die Angst vor dem Alleinsein.....

    • (1) 12.10.11 - 09:57
      ?????

      Guten Morgen,

      wie findet man am Besten raus, ob es noch Liebe ist oder Gewohnheit oder die Angst vor dem Alleinsein.
      Einfach die Angst seine Träume, die man mit dem Partner hat(te) aufgeben zu müssen, keine Familie mehr zu sein.

      Wie krieg ich das raus?

      Ich bin total verzweifelt und weiß weder vor noch zurück, habe das Gefühl mich nur im Kreis zu drehen.

      • Guten morgen,

        mir gehts genau so wie dir! Wir haben zwar NOCH keine Kinder. Aber wir habens eingentlich die letzten 6 Monate probiert - ohne Erfolg!

        Wenn du weißt wie man es raus findet, sag mir bitte bescheid!!!

        Viel Glück #winke

        (3) 12.10.11 - 10:03

        Hallo,

        ich habs rausgefunden durch ne zeitliche Trennung.
        Das kann ganz offiziell sein oder indem du jemanden für ne längere Zeit besuchst. Ne Kur wäre auch ne Möglichkeit.
        Die erste Woche wirst du ihn vermissen, aber wenns dir nach 4 Wochen egal ist, dann weißt du Bescheid...

        LG

        (4) 12.10.11 - 10:10

        Hatte mich schon getrennt gehabt und hatte in der Zeit jemand anderen. Irgendwie kam in mir dann ein Gefühl hoch, dass ich meine Familie vermisse und bin dann wieder zu ihm zurückgekehr. Ich weiß aber nicht, ob es das richtige war. Mein Problem die sexuelle Anziehung ist nicht mehr da #heul. Ich weiß einfach nicht was ich tun soll. Wir haben ein gemeinsames Kind und immer wenn ich es anschaue, dann denke ich, dass ich kämpfen sollte. Mir macht aber die Zärtlichkeit zwischen meinem Partner so zu schaffen, weil ich nicht mehr "feucht" werde und der Sex mich nicht befriedigt.

      • (5) 12.10.11 - 10:18
        soistesbeimir

        Hallo,
        denke, das muss jeder auf "seine Art" rausfinden. Da gibt es wohl kein Patentrezept, weil jede Beziehung und jede Gesamtsituation anders ist.
        Bei mir hat es einige Zeit gedauert.
        Es gab viele Dinge, die mich gestört haben, aber natürlich auch schöne Dinge. Ich war hin- und hergerissen.
        Wir haben uns für die Trennung entschieden, trotz Kind, Haus etc.
        Natürlich ist die Angst vor dem Alleinsein da, natürlich ist es bitter, als Familie "gescheitert" zu sein, natürlich kann man nicht in die Zukunft sehen.
        Aber ich persönlich hab für mich entschieden, so nicht bis zum Ende meiner Tage weiterleben zu wollen, auch wenn ich auf vieles verzichten werden muss, was wir uns gemeinsam aufgebaut haben und ich alleine nicht schaffen kann.
        Das Ganze mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
        Es wird sicher keine sehr schöne Zeit am Anfang (Auszug aus dem ehemals gemeinsamen Haus steht kurz bevor), ich habe Angst von den Tagen, die ich ohne mein Kind sein muss, Angst vor verschiedenen anderen Dingen, aber ich habe die Hoffnung, dass ich nachher wieder "ich selbst" sein kann und auch die Hoffnung, vielleicht irgendwann doch "den Richtigen" zu finden.
        Ich hab auch monatelang gezweifelt, ob die Entscheidung richtig ist, weiß ich nicht, aber ich glaube (meistens) dran. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
        Und ich hab versucht, ehrlich zu mir selbst zu sein. Und das bedeutet Neuanfang.
        So wars bei mir, ist sicher individuell zu entscheiden. Vielleicht ist es bei dir nur eine Phase.
        Viel Glück, dass du dich richtig entscheidest und viel Kraft, falls du dich auch für einen Neuanfang entscheidest.

        • (6) 12.10.11 - 10:32

          Bleibt Euer Kind dann bei seinem Vater?

          Genau so wie Dir geht es mir auch. Ich habe auch gedacht, ich wage einen Neuanfang, habe es auch getan und dann habe ich doch mich wieder andersherum entschieden und bin wieder zurück. Einfach die Angst davor, dass unser Kind eine Stiefmutter / Stiefvater vorgesetzt bekommt und die dann mein Leben lebt, das ich geträumt habe, davor habe ich so eine starke Angst, auch davor, dass ich darüber niemals hinwegkomme. #heul

          • (7) 12.10.11 - 13:39
            soistesbeimir

            Unser Kind soll zu etwa gleichen Teilen Zeit bei ihm und bei mir verbringen. So die Theorie. Die Praxis bleibt abzuwarten.
            Hab aber bis heute nicht eine einzige Nacht ohne mein Kind verbracht und deshalb hab ich da echt Panik vor.
            Ich versteh dich, aber ich hab für mich entschieden, dass zwar die Rahmenbedingungen gepasst haben zum Leben "das ich mir erträumt habe", aber es langfristig mit uns nicht so funktionieren kann, dass ich glücklich werde. Wir sind einfach zu verschieden.
            Viel Glück, dass du dich richtig entscheidest! Viell. brauchst du einfach noch etwas Zeit und siehst irgendwann klarer, egal in welche Richtung.

      Es muss ja einen Grund geben, das du darüber nachdenkst...welcher ist das? Was ist vorgefallen?
      Denn ich würde mich das nicht fragen...
      Also, was ist passiert? :-)

      Lg Alex

      (9) 13.10.11 - 17:27

      Hallo,

      ein Psychologe/Paartherapeut hat es mal so formuliert:

      Wenn ich sage: "Ich liebe Dich, weil ich Dich brauche.", dann ist das keine richtige Liebe.

      Wenn ich sagen kann: "Ich brauche Dich, weil ich Dich liebe.", dann ist das eine gute Basis für das Gelingen einer Beziehung.


      LG

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