Brauche größere Wohnung, Hartz4

    • (1) 22.10.11 - 09:38
      ichweiß

      Ich weiß es gehört hier nicht her möchte es aber gerne anonym schreiben.

      Derzeit leben wir zu dritt in einer 3 Raum Wohnung, auf 57m² muss dazu sagen mit ca 7m² Balkon. Im Januar kommt ein weiteres Kind dazu und die Wohung hier ist etwas zu klein einen Wohnungsantrag haben wir gestellt doch die möchten für die Weiterbearbeitung ein Mietangebot. Nun waren wir bei einer Wohnungsverwaltung wo wir jetzt auch unsere Wohung haben, doch die möchten erst eine schriftliche bestätigung vom Jobcenter das wir wirklich in eine größere Wohnung umziehen dürfen. Das Jobcenter aber gibt sowas nicht raus, angeblich weiß die Wohnungsverwaltung das.

      Mein Mann (Ü25) hat dazu bei der Vertretung seiner Fallmanagerin angefragt, seine eigentliche Fallmanagerin ist derzeit krank. Der Behauptet das sie die Kaution nicht übernehmen da die Kaution auf ein Konto geht was verzinst wird und sowas macht das Jobcenter nicht. Als wir vor 2 Jahren hier eingezogen sind, hat die Wohungsverwaltung noch keine Kaution genohmen. Wir haben hier noch eine Genossenschaft, wo man auf Ratenzahlung selber zahlen kann, die wollen natürlich Genossenschaftsanteile innerhalb 3 Monatsraten wir haben aber keine 300 jeden Monate übrig.

      Komischerweise wurde aber meiner Schwägerin einen Darlehen für die Kaution bewilligt, sie brauchte eine Wohnung da sie im Frauenhaus lebte, sie kam von 600km und hatte hier dann die Scheidung eingereicht. Da ging das komischerweise!

      Nun bin ich (U25) an überlegen bei meiner Fallmanagerin einen Antrag auf Umzug zu stellen. Mein Mann und ich haben verschiedene Fallmanager wegen unseres alters.

      Umzugskosten möchte ich ja keine.

      Ich will ja nur eine schriftliche Bestätigung vom Jobcenter das ich in einer größeren Wohung ziehen darf und ein Darlehnen auf Kaution, was ich ja dann auch monatlich zurückzahle.

      Ich bekomme nicht einmal das Gitterbett für das 2.Kind in die Wohung gestellt, weil die zu klein ist. Im unseren Schlafzimmer steht gerademal unser bett und dann ist dort nur noch ein kleiner Weg zur Tür, nicht einmal da würde das Gitterbett reinpassen.

      Gibt es nicht irgendwo ein Gesetzt was besagt das die Wohung für 4 Personen zu klein ist?
      Gibt es ein Gesetzt wo man mir ein Darlehnen auf Kaution dann gewähren muss, da ich diese nicht aus eigenen Mittel bezahlen kann?

      Einen Brief wollte ich ja ungefähr so schreiben an meiner Fallmangerin:

      ANtrag auf Umzug wegen zu kleiner Wohnung

      Sehr geehrte Frau x,

      ich stelle einen Antrag auf Umzug in einer größeren Wohnung, da wir im Januar ein 2.Kind erwarten und diese Wohnung zu klein ist. Bei der Wohungsverwaltung war ich schon, die hätten gerne eine schriftliche bestätigung das ich in einer größeren Wohung ziehen darf, sonst geben die mir kein Mietangebot.

      Desweiteren würde ich einen Darlehnen für die Mietkaution stellen da ich diese nicht aus eigenen Mitteln bezahlen kann, ich werde es mit 50€ monatlich zurückbezahlen.

      Auf Umzugskosten verzichte ich ganz!!!
      Falls anders nicht möglich wäre ich auch bereit umzuziehen wenn das 2.Kind da ist.

      Würde das so gehen?

      • Hallo.

        In der Situation seine Familienplanung nicht weiter voranzutreiben, war vermutlich keine Option?!

        Zu dem Brief:
        Biete nicht an, die Kaution als Darlehn haben zu wollen. Darlehn können nur gegeben werden, wenn dafür im Regelsatz ein Ansparpotential ist. Da aber die Mietkaution zur Kosten der Unterkunft gehört, ist es nicht vorgesehen, vom Regelsatz etwas anzusparen, bzw zurückzuzahlen, ergo sind Kautionen als Darlehn rechtswidrig (das JobCenter lässt aber die Leute dafür aber immer wieder Rückzahlungsvereinbarungen unterschreiben). Wenn als Darlehn ist die Rückzahlung nach nach Beendigung des Leistungsbezuges rechtlich okay (okay, ich gebe zu, dass das Ende bei Euch leider nicht abzusehen ist) ... das JobCenter soll eine Kaution direkt an den Vermieter zahlen, so ist es korrekt.

        Ansonsten kannst Du Dich ja auch anderweitig nach Wohnungen umsehen, wenn die Verwaltung erst nach der Erlaubnis des JobCenters Euch Mietangebote gibt .... allerdings gibt es keinen Grund, Euch im Moment die Erlaubnis zu erteilen, da das Kind noch nicht da ist ... und ich bin mir sicher, dass man die Wohnung so umräumen kann, dass erst einmal noch Platz für ein weiteres Kind ist, sind ja schließlich 3 Räume ... zu Not müsst Ihr als Eltern eben ins Wohnzimmer ziehen.
        Ich weiß, das hat mit Arbeit zu tun ... möglicherweise etwas, dem Ihr nicht so zugetan seid.

        LG

        Hallo;

        Klar 57qm sind jetzt nicht viel für 4 personen doch wenn du ein bisscjen improvisierst
        klappt das.

        Ich lebe ab Dezember auf 30(!!)qm zu dritt.

        Klar mir steht mehr zu aber wieso unnötig unziehen jetzt?
        So hab ich auch weniger nebenkosten + strom.
        Ich werd auch erst später umzieuen können .
        Wird zwar eng ist aber so.

        Was die qm angeht; meinte die frau bei der arge zu mir das
        einer person 45qm zustehen. Und jeder weiteren weitere
        15qm. Aber dein kleines ist ja noch nicht da

        Würd dir trotzdem raten bleib erstmal da wohnen und
        investier das geld erstmal in notwendigere dinge wie dein
        ungeborenes kind z.b

        Lg monja

          • Ja .
            hab ein seperates badezimmer sogar mit badewanne.
            Kleinen flur. Und einen grossen wohnraum mit offener küche.
            Es passt alles rein und sieht gar nicht so schlecht aus. Hab

            sogar einn balkon. Wenn die kleine so krabbeln kann dann
            wwird erstmal ne 2zimmer wohnung gesucht.
            Mein partner wird aber nicht jeden tag bei mir schlafen weils
            echt eng ist und man sich nicht zurück ziehn kann.
            Lg monja

      (6) 22.10.11 - 11:13

      Hallo

      für die Kaution kannst du doch eine Bankbürgschaft bekommen, oder stehst du in der Schufa? Denn bekommst du keine, die muss doch nicht nu auch noch das Jobcenter zahlen.

      Ihr habt eine 3 Zimmer-Wohnung, d.h. euer Kind hat ein eigenes Zimmer, kauft dem Kind doch ein Hochbett, oder baut es selber, dazu muss man nicht handwerklich begabt sein und stellt das Babybett dort drunter, habe ich schon viel gesehen und finde das eine akzeptable Lösung.

      Bei uns übernimmt KEIN Jobcenter die Kaution, auch nicht als Darlehen.

      Wenn bei uns die Wohnung von den Quadratmetern zu klein ist, denn kommt trotzdem ein Hausbesuch und schaut, ob man durch anderen Zimmeraufbau, wie von mir z.B. mit dem Hochbett vorgeschlagen, eine akzeotable Lösung zu finden ist.

      Bei uns kannst du auch OHNE Genehmigung umziehen, wenn die neue Miete geringer ist wie die jetzige, da du ja dafür beim Harz4 Antrag unterschrieben hast, deine Kosten so gering wie möglich zu halten.

      Ziehst du ohne Genehmigung um, bezahlen sie dir die Miete bis zu deiner jetzigen Miete, alles was dadrüber liegt, musst du selber zahlen und deinen Umzug LKW usw. musst du selber finanzieren, aber das hast du ja eh vor

      LG

      • (7) 23.10.11 - 00:14

        "für die Kaution kannst du doch eine Bankbürgschaft bekommen, oder stehst du in der Schufa?"

        Sie wird schon alleine deshalb keine bekommen, weil ihre Familie von ALG2 lebt. Eine Kautionsbürgschaft ist im Grunde genommen nichts anderes als ein Kredit...und der wird bekanntlich auch nur unter der Voraussetzung eines entsprechenden Einkommens bewilligt.

        "für die Kaution kannst du doch eine Bankbürgschaft bekommen"

        Viele Banken machen generell keine Bankbürgschaften mehr - und wenn, dann sicher nicht für ALG II-Empfänger.

        "Bei uns übernimmt KEIN Jobcenter die Kaution, auch nicht als Darlehen."

        Halte ich für ein Gerücht bzw. frei erfunden.

        "da du ja dafür beim Harz4 Antrag unterschrieben hast, deine Kosten so gering wie möglich zu halten."

        Echt? Du musst aus einem Paralleluniversum stammen...

    (9) 22.10.11 - 11:22

    Also ich finde eine 3-Raum-Wohnung für 2 Erwachsene, ein Kind und ein BABY vollkommen ausreichend!

    Wenn das Baby größer ist, kann man sicherlich noch einmal überlegen.

    Leg dein Baby mit dir ins Ehebett, da gefällt es ihm sicherlich am Besten ;-)

    • (10) 22.10.11 - 14:55

      Eine 3-Raum-Wohnung ist sicher ausreichend, aber 57m², davon noch 7m² abgezogen für den Balkon....???? Also ich finde das ist für drei Personen + Baby doch etwas wenig.
      Wir haben 170m² für vier Personen und einen Hund und das ist gerade ausreichend (ok wir haben viele Schrägen, deswegen kommt es einem sicher nichtg ganz so groß vor wie es eigentlich ist, aber 57m²..., das finde ich wirklich sehr wenig).
      Aber selbstverständlich müssen wir hart dafür arbeiten um uns dies leisten zu können.

      • Klar sind 57 qm nicht viel. Aber wer mehr haben will, sollte arbeiten gehen und Geld verdienen. Dann kann man sich auch gerne eine schöne große Wohnung leisten.

        Wer aber als junger Mensch nichts besseres zu tun hat, als von der Arge zu leben und Kinder in die Welt zu setzen, muss sich halt auch mit etwas weniger begnügen. Und da finde ich 57 qm völlig ausreichend!

        • Meine Meinung!

          (13) 23.10.11 - 16:59

          Im Grunde sehe ich genauso wie Du, wer etwas haben oder sich leisten möchte, der soll einfach arbeiten gehen.

          Aber manchmal ist es nicht so einfach eine neue Arbeit zu finden, es gibt genug Menschen, die nichts dafür können, das sie arbeitslos geworden sind und die nicht auf die schnelle eine neue Arbeit finden und da finde ich es schlimm wenn dann schnell gesagt wird " geh arbeiten ".
          Ich weiß nicht wie es bei der Verfasserin hier ist, aber die Kinder tun mir leid und sollten eben nicht darunter leiden.

          P.S. Ich hätte übrigens gerne noch ein drittes Kind, habe aber Angst, dass es Geldmäßig zu knapp wird.
          Verdienen im Moment ganz gut inkl. Kindergeld liegen wir bei 3.450€, aber trotzdem mach ich mir total die Gedanken, hätten zwar noch ein Zimmer frei für eine drittes Kinderzimmer, aber ich bin da echt zu schissig :-(

          Ich bin schon ein paar mal in meinem Leben arbeitslos geworden. Und ich habe nicht länger als 4 Wochen gebraucht, um wieder in Lohn und Brot zu stehen. Und das in guten Job - ich habe also nicht einfach das erstbeste angenommen. Zumal es Branchen waren, in denen es eher schlecht lief und das zu Zeiten, in denen die Arbeitslosenzahlen noch wesentlich höher waren.

          Nein, ich denke es gibt keine Ausreden dafür, wenn man über mehrere Monate oder gar Jahre hinweg keinen Job findet. Wer es will, findet in kürzester Zeit etwas!

(17) 22.10.11 - 11:42

an deiner Stelle würde ich mich gleich ducken weil garantiert Steine geschmissen werden hier#gaehn

zu deinem Anliegen : ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen (waren vor langer Zeit von der Arge abhängig) werden sie dir momentan die größere Wohnung eher nicht bewilligen da sie dort wohl sagen werden das daß erste Lebensjahr im Elternschlafzimmer zu schlafen hat (oder muß) oder wie auch immer.

wenn es doch geht dann viel Glück für den Umzug ich kenne es nur so. und was das angeht mit dem Gitterbett etc. du bekommst für die Schwnagerschaft Geld extra von der Arge und kannst das auch beantragen aber die Arge MUSS ja immer alles geben oder? ich verstehe das einfach nicht, anstatt sich auf den Hosenboden zu setzen.... aber najaich möchte dich nicht angreifen.

wünsche dir alles gute.
King with a deckchair hat glaube ich viel Ahnung über solche Sachen frag sie doch einfach mal.

  • (18) 22.10.11 - 14:58

    " und was das angeht mit dem Gitterbett etc. du bekommst für die Schwnagerschaft Geld extra von der Arge und kannst das auch beantragen aber die Arge MUSS ja immer alles geben oder? ich verstehe das einfach nicht, anstatt sich auf den Hosenboden zu setzen.... aber najaich möchte dich nicht angreifen"

    Glaube das hast Du falsch verstanden (wie ich auch, hab es erst beim zweiten Mal lesen verstanden ;-) ), wenn ich es richtig verstanden habe, dann meinte sie, das die Wohnung selbst für eine zweites Gitterbett zu klein sei.

(19) 22.10.11 - 14:59

Beide Hartz4 und nun ein weiteres Kind und ich wundere mich, warum ich am Zahltag immer weniger in der Tasche habe, wenn ich mich den ganzen Monat krumm gemacht habe.

Sorry, aber das musste jetzt raus...

Wie viele Leutchen setzen sich denn noch an den Tisch und essen aus dem Topf, in den sie selbst nichts einzahlen und nur fordern.

Für Einspruchsschreiben, Widersprüche, Darlehensanträge benutzt Ihr Eure Computer und sogar das Internet. Das könnt Ihr offenbar bezahlen.

Warum nutzt Ihr all diese Dinge nicht, um BEWERBUNGEN zu schreiben, immer und immer wieder, damit nicht andere Eure Familienplanung finanzieren müssen.

Da platzt mir echt der Kragen...

Meinetwegen knüppelt mich virtuell dafür jetzt nieder, aber ich kann einfach nicht nachvollziehen, wie man in einer solchen Situation weitere Kinder in die Welt setzen kann und mit dieser Selbstverständlichkeit auf Kosten anderer lebt und immer nur die Hand aufhält. In einer Zeit, in der Menschen zum Mond fliegen und Herzen verpflanzt werden, ist das Thema Verhütung oder auch die energische Arbeitssuche bei vielen Leuten scheinbar ein Buch mit sieben Siegeln. Stimmt, Kinder kriegen und staatliche Gelder beantragen macht nicht so viel Mühe, wie jeden Tag zur Arbeit zu gehen und sich min. 8 Stunden seinen Beitrag zu leisten.

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