Seine überverwöhnten Kinder machen mich krank...

    • (1) 08.11.11 - 10:22
      KinderohneEnde

      Hallo,

      ich bin vor 1 Jahr zu meinem Freund gezogen. Wir leben mit meinem Sohn (16) und seinen jüngsten Kindern (22 und 23) zusammen.

      Eigentlich geht es bei uns recht entspannt zu, das sein Haus sehr groß ist und wir uns quasi aus dem Weg gehen können. Wir treffen die Kinder mal in der Küche oder beim Essen, wenn sie zu Hause sind. Mein Sohn geht zur Schule und seine studieren. Allerdings verwöhnt er - meiner Meinung nach - seine Kinder viel zu sehr und das belastet mich immer mehr. Sie wohnen gratis, essen gratis, haben keine einzige Pflicht zu Hause - wir haben eine Putzfrau, aber es gibt ja Müll, Rasenmähen, Geschirrspüler etc. - und sie bekommen Taschengeld und ein Auto plus Benzingeld. Mein Freund kauft für sie ein, kümmert sich um ihre Autos und macht ihr Papierkram. Also alles. Ich finde das total daneben. Dazu ist die Tochter noch unverschämt und egoistisch - ich könnte hier Dinge erzählen, die würdet Ihr nicht glauben.... Und er läßt sich alles gefallen. Nun will er ihr auch noch eine Reise nach Neuseeland bezahlen, weil "sie ihm ja nicht so viel kostet wie ihr Bruder", der ausgezogen ist und den er auch noch mit 28 voll finanziert. Ich finde - davon mal abgessehen - dass man eine Neuseelandreise "verdient haben muss". Es ist für die Kinder gut und schön, dass sie in Ruhe studieren können aber diese Selbstverständlichkeit, mit der sie - ohne Gegenleistung in Form von Pflichten zu Hause oder gar respektvolles Benehmen - ungefragt Dinge bekommen, die "normale" Menschen sich erarbeiten müssen, macht mich krank. Ich könnte die Wand hochgehen...

      Ein weiterer Streitpunkt ist sein 3. Sohn, 25, der schon 3 Studien abgebrochen hat, Drogen nimmt, sich hängen läßt und gerade frisch aus der Psychiatrie kommt. Zum 4. Mal. Jedes Mal ist es ein Drama - Psychose, Polizei, Geschrei, Telefonterror....das ganze Haus steht Kopf und wir haben Angst um ihm, bis er dann wieder in der Geschlossenen ist und "in Sicherheit" ist. Sein Vater agiert und macht und tut - die Tage danach ruft Sohnemann 16 Mal an, weil ihm langweilig ist, weil er nicht eingesperrt sein will....dann beruhigt sich alles und er kommt mit Unterstützung seines Vaters raus. Nach ein paar Wochen fängt es von Vorne an. Mein Freund hat schon 2 Urlaube von uns abgesagt, weil Sohnemann ihn ja braucht. Und er holt ihn raus, geht mit ihm zum Arzt, geht mit ihm essen, macht und tut...und läßt ihn dann los. Ich habe ihm geraten seinen Sohn nur dann zu unterstützen wenn er sich therapieren läßt, aber er sagt, sein Sohn würde sich nicht unter Druck setzen lassen und selbst bestimmen wollen. Nur ist er nicht dazu in der Lage, aus diesem Kreis rauszukommen und mein Freund fühlt sich jedes Mal dazu aufgerufen, ihn aufzugreifen und zu agieren - und alles andere als Nebensächlich zu betrachten in der Zeit. Langsam kann ich da nicht mehr darüber hinwegsehen....

      Wenn ich mit meinem Freund darüber reden will fühlt er sich unter Druck gesetzt und meint, das gehe mich alles nichts an, es sind SEINE Kinder und SEIN Geld. Mich belastet das aber alles enorm und ich weiss dass ich langfristig ausziehen werde, wenn sich nichts ändert. Das kann aber irgendwie nciht sein, dass bereits erwachsene Kinder so viel Einfluß auf eine sonst gute und glückliche Beziehung haben können. Wenn mein Freund das zuläßt entscheidet er sich bewusst dafür... Und ich mich dafür, mich nicht ständig ärgern zu müssen.

      Oder sollte ich wirklich einfach weggucken? Steigere ich mich da zu sehr rein? Ich bin nun mal betroffen, weil ich es "live" mitbekomme...einfach wegschalten kann man nicht...

      Ich würde gerne Eure Meinung hierzu hören.

      Danke
      #herzlich

      • Hallo,

        ehrliche Meinung:

        Es sind seine Kinder. Wenn er sie verwöhnen will, ist das sein Ding. Er hat ja anscheinend auch genug Geld, um sie zu unterstützen.

        Wenn Dir das nicht passt, dann bist Du da - so leid es mir tut - fehl am Platz.

        LG

        <<<Wenn ich mit meinem Freund darüber reden will fühlt er sich unter Druck gesetzt und meint, das gehe mich alles nichts an, es sind SEINE Kinder und SEIN Geld. Mich belastet das aber alles enorm und ich weiss dass ich langfristig ausziehen werde, wenn sich nichts ändert. Das kann aber irgendwie nciht sein, dass bereits erwachsene Kinder so viel Einfluß auf eine sonst gute und glückliche Beziehung haben können. Wenn mein Freund das zuläßt entscheidet er sich bewusst dafür... Und ich mich dafür, mich nicht ständig ärgern zu müssen.>>>

        Wie ist das so mit deinem Kind? Hat er da Mitspracherecht? Oder ist es DEIN Kind?

        (4) 08.11.11 - 10:35

        Es ist sein Geld, also lass ihn bestimmen, ob er es für seine Kinder ausgeben will oder nicht. Du wirkst eher neidisch und scheinst Dich wirklich reinzusteigern. Es geht Dich tatsächlich nichts an. Wie sieht es denn bei Dir aus? Unterhält er Dich und deinen Sohn auch? Oder arbeitest Du?

        Solange Du nicht die Sachen der Kinder wegputzen sollst, kann es Dir auch egal sein, ob sie ihr Geschirr wegräumen oder nicht. Dafür scheint ja eine Putzfrau da zu sein.

        Dass die Kinder sich schlecht benehmen und unverschämt sind, ist wieder etwas anderes. Das wäre der Punkt, den Du ansprechen solltest.

      • Hm was macht dein Sohn im Haushalt alles? Tut er auch mal was oder ist er der Prinz....Im Grunde gehts dich nichts an, er ist der Vater die Kinder sind keine wirklichen Kinder mehr und somit muss er das tun oder will es gerne tun...Einzig du hast ein Problem ;-)

        Dein Freund wird doch, bevor ihr zusammengezogen seid - genauso mit seinem Kindern umgegangen sein oder nicht? Sowas kriegt man doch auch mit, wenn man nicht zusammenwohnt.

        Klar, stört es einen mehr, wenn man es tag-täglich hautnah miterlebt... aber in welchem Maße er seine Kinder finanziell unterstützt ist einzig und allein seine Sache, ob und welche urlaub er zahlt genauso.

        Was ihr gemeisam entscheiden solltet, finde ich, ist wie das zusammenleben geregelt werden soll. Aber das wäre für mich auch ein Gespräch vor dem Zusammenziehen gewesen. Putzfrau ist da, also müssen die großen Arbeiten nicht gemacht werden. Wie jetzt Müll, Garten etc. verteilt wird sollte besprochen werden.

        Sind seine Kinder DIR gegenüber frech und unverschämt ist das ebenfalls zu klären, ggf. gemeinsam an einem runden Tisch.
        Es sind eben alle zusammengezogen - und die Kinder haben sich das zusammenziehen sicher nicht ausgesucht, für die ist es auch nicht einfach, egal wie alt sie sind.

        Lichtchen

      • da stehts eh schon:

        "Wenn ich mit meinem Freund darüber reden will fühlt er sich unter Druck gesetzt und meint, das gehe mich alles nichts an, es sind SEINE Kinder und SEIN Geld. "

        dein freund tut seinen kindern zwar nix gutes hat aber prinzipiell recht.

        "Mich belastet das aber alles enorm und ich weiss dass ich langfristig ausziehen werde, wenn sich nichts ändert."

        puhh, na bravo. hier bist du diejenige die sich

        ...."Wenn mein Freund das zuläßt entscheidet er sich bewusst dafür..." ...

        bewußt für etwas entscheidet.

        werd lockerer, wie gesagt, dein freund tut seinen kindern nix gutes, das ist aber nicht dein kaffee.

        lg

        Ich seh das so.Es sind seine Kinder und es ist sein Geld ,ganz klar.
        Soll er damit machen was er will.
        Aber: Ich würde nie mit einem Partner zusammenleben der total andere Vorstellung hat und andere Werte vermittelt als ich .
        Da ist doch Ärger vorprogrammiert.

        Ich würde die Beziehung beenden, da kann man ja nie konform sein.
        Zeitverschwendung

        LG

      Hola die Waldfee! Ganz ehrlich? Hut ab vor deinem Freund! Das ist ein verschärftes Programm, dass er da stemmt. Drei Kinder, die von ihm voll finanziert werden, dazu ein krankes Kind, das ist nicht easy. Wo ist eigentlich die Mutter der Kinder?

      Ich denke, ich kann dich ansatzweise verstehen, will heißen, ich glaube zu wissen, wie du dich fühlst. Ich denke, so fühlt man sich immer, wenn man als unbeteiligter Dritter auf familiäre Verhältnisse trifft und Kompromisse schließen muss, die einem nicht schmecken. Natürlich habe auch ich klare Vorstellungen davon, wie sich der Sohn meiner Frau ihr gegenüber zu verhalten hat, ich habe aber gelernt, dass diese meine Meinung an der Stelle nicht maßgebend ist und entsprechend gehe ich erst dazwischen, wenn die Kiste kippt.

      Jeder Mensch zieht aus einer Beziehung Vorteile (du lebst z. B. in seinem Haus mit deiner Tochter) und muss halt irgendwo auch die Nachteile in Kauf nehmen. Wenn dein Freund empfänglich für eine Argumentation a la ich bin billiger als und deswegen könntest du mir Neuseeland spendieren ist (ich wäre es nicht, gleichwohl würde ich es gerne tun, hätte ich die Kohle), ist das sein Problem. Die Frage ist an dieser Stelle, ob der Rest unter dieser Entscheidung leiden muss.

      Als Jugendlicher war es mein Job den Rasen zu mähen, die Straße zu kehren, abends zu spülen, ab dem 16. Lebensjahr habe ich meine Klamotten selber gebügelt, etc.. Das hat mich oft genug abgefuckt. Heute mache ich so was gerne, erwarte aber auch, dass wenn ich nicht bei meiner Frau bin, der Junior diese Jobs übernimmt. Letztendlich ist es aber eine Frage, die meine Frau mit ihrem Junior klären muss. Ebenso muss er die Art und Weise des Umgangs mit seinen Kindern klären. Du kannst den Mund aufmachen, wenn sie dich blöd anmachen.

      Du kommst, zumindest für mich, hier ziemlich neidisch rüber.

      <<<er meint das gehe mich alles nichts an, es sind SEINE Kinder und SEIN Geld.>>>

      Wie recht er doch hat.

      Das er da zwei verwöhnte Plagen herangezogen hat, ist sein Problem....nicht Deines, und wenn sein toller Sohn scheinbar nicht mal lebensfähig ist, ebenfalls.

      Wiederum ist durchaus nachvollziehbar , dass Du von einigen Dingen wir z.B. dem Urlaub und der beeinträchtigen gemeinsamen Zeit angenervt bist....desshalb aber ALLES in Frage zu stellen.....ich finde das übertrieben, und nicht viel besser als das Verhalten der Kids.

      (13) 08.11.11 - 11:01

      Danke für Eure Antworten.

      Je mehr ich hier lese desto mehr festigt sich meine Meinung.

      Ja, mein Sohn hilft im Haushalt - finde ich vollkommen normal.

      Und mein Freund hat auch bzgl. seiner Erziehung ein Wort mitzureden. Wir leben alle zusammen und ich finde es nicht richtig, dass einer die unerzogenen Rotzlöffel des Anderen einfach hinnehmen und ertragen muss.

      Und ja, ich arbeite. Und mache den haushalt mit - nur möchte ich nicht ständig das schmutzige Geschirr erwachsener Kinder wegräumen oder den Tisch hinter ihnen abwischen, damit ich in sauberer Umgebung essen kann, noch möchte ich zuerst die Bremsspuren in der Toilette entfernen müssen oder die Kippen vor der Haustür aufsammeln....und und und....

      Und Behenmen und Verwöhnen hängt oft zusammen. Ich muss es wirklich nicht ertragen, dass man in die Küche platzt und laut anküdigt, man werde auf jeden Fall sein Geburtstag zu Hause feiern, ob es uns passe oder nicht....es ist ja das eigene Zuhause. Es ist aber auch das Zuhause der anderen und es gehört sich, dass man wenigstens fragt und Rücksicht nimmt. Und nicht anfängt zu schreien oder zu drohen, wenn man seinen (nicht immer berechtigten) Willen bekommt. Und ein Geschwisterteil muss sich nicht als "Missgeburt" titulieren lassen weil es ein bisschen Geld von der Mutter erhalten hat und das andere gerade nicht. Dafür hat man dann kein Neusellandurlaub verdient.

      Nein, sorry. Mit seinem Verhalten und Verhätscheln schürt mein Freund geradezu dieses unmögliche Betragen seiner Kinder und ich habe das Recht zu sagen, dass ich das in meinen eigenen 4 Wänden nicht ertragen muss.

      • Dann zieh aus!

        Du liest dich für mich ein wenig wie die böse Stiefmutter von Aschenputtel.

        • (15) 08.11.11 - 11:17
          KinderohneEnde

          Ja, klar, ich bin die Böse....

          Erwachsene müssen sich von ihren Kindern alles gefallen lassen.

          Ich bekoche sie, überprüfe Uni-Arbeiten, führe stundenlange Problemgespräche, auch nachts, tröste, stärke, ermutige....das kostet alles Kraft und Zeit. Ich erwarte nichts dafür - aber das mindeste ist wohl, dass die (erwachsenen) Kids nicht alles schmutzig hinterlassen und nicht rumschreien, weil ihr Auto gerade zugeparkt ist, wenn man sonntag Nachmittags in Ruhe als Paar einen Film sehen möchte, auf die man sich schon die ganze Woche freut.

          Aber Auszug ist wohl die einzige Lösung. In dem Haus kann ich keinen Respekt erwarten. Weder als Mensch noch vor meinen Sachen, mit denen umgegangen wird als wären sie wertlos.

          • Erwachsene müssen sich von ihren Kindern alles gefallen lassen.

            Er also der Papa scheint es so ok zu finden, deine Kinder sind es eben nicht.

            Bekoch sie eben nicht oder wirst du gezwungen? Wenn man mich wie eine Fremde behandelt seh ich es nicht ein da was zu tun, selbst schuld.

            Kindergarten irgendwie du begibst dich auf deren Niveau herunter.

            Deine Fronten sind doch absolut verhärtet. Wie Thea schon sagt, dann zieh die Konsequenzen. Du schreibst, du erwartest nichts und tust es doch. Dein Problem an dieser Stelle ist, dass du keine Grenzen setzt. Du machst das Spiel deines Freundes doch mit.

            Bei uns heult nie einer laut auf, weil er mal eben zugeparkt ist. Schlüssel nehmen, Auto weg setzen und gut ist.

            Respekt ist immer eine Sache, die beidseitig ist. Ein Mensch, der hier im Internet von Rotzlöffeln spricht, zeigt keinen Respekt.

            Du beschwerst dich und beschwerst dich, jammerst rum und schimpfst. Wenn das alles so schlimm ist, musst du die Konsequenzen ziehen. Du wartest darauf, dass dein Freund das tut? Warte ruhig weiter vergebens.

            Was erwartest du eigentlich für Antworten von uns? Willst du eine Petition mit der du zu deinem Freund laufen kannst? Vergiß es. Beim Fußball spielst du immer nur so gut, wie dein Gegner es zuläßt.

            • (18) 08.11.11 - 11:54
              KinderohneEnde

              Mein Freund gibt selbst zu, dass die Erziehung "versagt" hat....nur empfinde ich das als würde er dieses Erkenntnis als eine Art Freifahrtschein nutzen, um keinen Konflikt mehr haben zu müssen.

              Dem Rotzlöffel persönlich als Rotzlöffel zu betitlen wäre respektvoller? Dieses ewige Padagogengeschwätz....ich nenne den Hund beim Namen denn so ist es nun mal. Respekt den Kindern gegenüber zeigt man nicht, in dem man alles schön redet, was sie verbocken. Sondern mit ihnen redet, zuhört, Lösungen sucht. Aber wenn dann darauf geschissen wird und diese Lösungen als Einbahnstrassen enden ist der Respekt nur einseitig. In dem ich mich weigere, mich diesen Zuständen zu beugen und zu akzeptieren bedeutet nur dass ich aufgebe, meine Beziehung, meinen partner und das Werteregal der Kinder.

              Rotzlöffel bleibt Rotzlöffel. Wenn sie sich und ihr Verhalten ändern ändere ich automatisch das Wort....

              • Wenn die sich ändern, änderst du dich auch? Du bist nicht ausschließlich reagierend, du bist auch agierend, zwischenmenschliches Handeln ist immer interaktiv.

                Je mehr man an der Situation rumkratzt und je mehr man von dir hört, desto unsympathischer kommst du rüber. Du hast einen 16 jährigen Sohn, also müsste dir klar sein, dass man auch einem Pubi nicht immer die Wahrheit ins Gesicht schmettern muss. Pädagogengeschwätz? Man könnte den Eindruck gewinnen, dass du etwas gegen Pädagogen hast. Du sitzt auf einem verdammt hohen Roß.

                • (20) 08.11.11 - 13:33

                  Ach Schnupsel! DANKE!

                  (21) 08.11.11 - 13:50
                  KinderohneEnde

                  22-28 Jährige sind keine Pubis mehr.

                  Und respektvolles Benehmen sollte keine Ausnahme sein.

                  Kein Kind wird von mir als Rotzlöffel bezeichnet. Aber ich finde es richtig, ihnen zu sagen, wann sie sich daneben benehmen. Sachlich.

                  Wie lange man daran arbeiten will, ist die Frage....irgendwann muss man ja Besserung erwarten dürfen.

                  Oder ausziehen.

                  Ich suche Lösungen - und/oder Meinungen.

                  Pädagogen sind so gut wie ihre Erfolgsquote. Wie alle. Von Kuschelpädagogik und ewigen Ausreden und endloses Verständnis halte ich nichts. Wohl aber von konsequentem Verhaltenspädagogik.

                  Und ob Du mich sympathisch findest oder nicht interessiert mich nicht die Bohne. Ich gehöre hier nicht zu Deiner Fangemeinde.

                  • (22) 08.11.11 - 14:25

                    "Du hast einen 16 jährigen Sohn, also müsste dir klar sein, dass man auch einem Pubi nicht immer die Wahrheit ins Gesicht schmettern muss. Pädagogengeschwätz?"

                    NEIN!Um Gottes Willen!Die Wahrheit!Wer will die bloß hören?Lieber diskutieren manche Leute 3 mal über jeden feuchten Furz (Sorry) und überfordern und verwirren ihre Kinder mit grenzenlosem Verständnis (Kinder brauchen Regeln,nicht tausend Optionen) bis die nicht mehr wissen,was überhaupt falsch oder richtig ist.
                    Aber lass sie mal machen,das sind dann die Eltern die in ihren Kindern bzw deren (V)erziehung eine Lebensaufgabe gefunden haben.

                    "Immer dieses Pädagogengeschwätz"

                    Ich falle gerade symbolisch vor dir auf die Knie ;-)

                    "Aber ich finde es richtig, ihnen zu sagen, wann sie sich daneben benehmen. Sachlich."

                    Wie schön das du natürlich weißt und über jeden Zweifel erhaben bist, wann sich ein Mensch benimmt und wann nicht.

                    Dann laß uns die Diskussion einfach beenden. Du willst nicht verstehen was ich dir sage und eigentlich bist du auch nur auf der Suche nach Menschen, die deiner Meinung sind. Somit können wir eigentlich grundsätzlich nicht einer Meinung sein.

              "Rotzlöffel bleibt Rotzlöffel."

              Ob es besonders weise ist, Erwachsene (, die Du offensichtlich noch immer als Kinder siehst), so zu bezeichnen, bezweifele ich. Oder ist dies der normale Umgangston in Eurer Familie.

              Das Kind scheint ja schon laengst in den tiefen Brunnen gefallen zu sein. Da hilft wohl nur noch ein grosses, gemeinsames Krisengespraech oder Konsequenzen Deinerseits. Es soll ja auch funktionierende Beziehunfen geben, die nicht zusammenwohnen.

        Warum machst Du das alles? Bei dem Verhalten, dass seine Kinder Dir entgegenbringen, würde ich für solche Dinge nicht bereitstehen.

        Was die finanziellen Zuwendungen Deines Freundes seinen Kindern gegenüber angeht, sehe ich das allerdings auch so, dass es Dich nichts angeht. Dass er seinen Kindern mit so einer "Erziehung" keinen Gefallen tut, steht auf einem anderen Blatt. Du wirst daran nichts ändern können.

        Für mich stellt sich eher die Frage, warum Du überhaupt mit Deinem Sohn zu Deinem Freund gezogen bist. Hast Du nicht gewusst, wie "verzogen" seine Kinder sind?

        Ich persönlich würde ganz schnell die Konsequenz ziehen und mir ganz schnell eine Wohnung suchen. Du wirst in diesem Haus nie heimisch werden.

        LG, Cinderella

Top Diskussionen anzeigen