was soll ich nur machen Partner möchte Katze nicht mehr

    • (1) 09.11.11 - 07:04
      fühl mich mies

      Hi.

      mein Mann und ich sind seit 9 Jahren verheiratet und haben eine kleine gemeinsame Tochter. Hin und wieder gibt es mal Spannungen aber im allgemeinen sind wir glücklich.

      Nun haben wir seit 1,5 Monaten eine kleine Katze und der Herr ist nur am rummotzen.

      Wir haben die Entscheidung für eine Katze alle gemeinsam getroffen. Ich wusste vorher das mein MAnn nicht viel mit Tieren anfangen kann aber das er so reagiert hätte ich auch nicht gedacht.

      Er it genert das er sich Abends wenn er zu Hause ist nicht auf die Couch legen kann ohne das sie ankommt, dass sie dann anfängt laut zu spielen usw. Punkt um er ist entnervt und gefrustet.

      Er läuft nur noch auf Strom wenn er an der Katze vorbei muss.

      Ich bin jetzt fast soweit, dass ich die süße Mietz in ein anderes zu Hause gebe wo sie von allen Bewohnern willkommen ist, auch wenn es mir das Herz bricht und mich das sehr sauer macht aber wegen einer Katze meine Beziehung aufs Spiel setzten möchte ich dann auch nicht.

      Es macht mich wütend das er sich mit für eine Katze ausgesprochen hat und nun so reagiert. Ich könnte mich selber treten dafür, dass ich an eine Abgabe denke aber meine Familie und deren Frieden sind mir einfach wichtiger.

      Hat einer noch Tipps für mich?

      Verzweifelte Grüße

            • Mit rein und raus ist kein Problem.
              Das hab ich auch so gemacht.

              Nur die Straße. Das geht halt nicht!

              Keine Ahnung. Vielleicht hat ja noch jemand eine gute Idee. #gruebel

              Tut mir leid, dass ich nicht helfen konnte.

              Hallo,

              wir wohnen auch in der Stadt, bei uns direkt vor der Tür ist auch eine sehr befahrende Straße (Berufsverkehr). Alle meine 3 Katzen dürfen raus. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie kaum in die Richtung der Straße laufen, sondern eher in die andere Richtung (Wohnviertel).

              Wir wohnen auch im Erdgeschoss und ich muss die Katzen auch immer rein bzw raus lassen. Ich bin sogar so dämlich und stehe ab und an kurz in der Nacht auf, wenn ich eine der Katzen miauen höre :-D

              Also meine Empfehlung: zum Tierarzt, alle nötigen Impfungen und Sterilistation/Kastration durchführen lassen, evtl chippen lassen und raus mit dem Tier :-)

              Gruß
              Sandra

              • Hi,

                okay das hört sich doch schon mal gut an, es kann also funktionieren.

                Von wann bis wann lässt du sie raus? Nachts? Sterilisation muss noch gemacht werden im Januar. Gechipt und registriert ist sie.

                Lg

                • Hallo,

                  ich lasse sie dann raus, wenn sie wollen. Ich wohne in einer wirklich guten Gegend. In einer Kleinstadt im Westmünsterland. Hier kann auch schon mal Kinderspielzeug über Nacht im Garten (von der Straße einsehbar) stehen bleiben, ohne dass es weg ist oder ähnliches.

                  Im Sommer habe ich daher die Jalousie von der Terrassentür bis auf einen Spalt unten runter gemacht und die Tür offen gelassen.

                  Mittlerweile ist es zu kalt, aber ich schlafe im Wohnzimmer (damit meine beiden Kinder ein eigenes Zimmer haben) und wenn die Katzen dann doch mal nachts raus wollen (was momentan auch nicht mehr vorkommt, ist halt denen auch zu kalt ;-) ), dann bin ich auch nachts kurz hoch.

                  Momentan ist es so, dass die beiden Kater (beide noch unter einem Jahr) nur tagsüber mal für ein paar Minuten raus gehen und im Garten bleiben. Meine "Dicke" ist ca 3-4 Jahre alt und blieb im Sommer schon mal die ganze Nacht weg. Aber mittlerweile liegt sie die ganze Nacht irgendwo rum, will dann gegen 5 Uhr raus (da bin ich eh meistens wach) und kommt dann gegen 8 Uhr wieder, legt sich dann bis frühen Nachmittag wieder irgendwo hin und geht dann bis frühen Abend wieder raus.

                  Also sprich: zur Essenszeit sind sie dann schon wieder zu Hause :-D

                  Gruß
                  Sandra

      Wer mit Tieren nicht gut umgeht... wäre nichts für mich!

      Auf der anderen Seite kann unser Tischä auch nerven wie die Sau.

      • Hi,

        er geht ja nicht schlecht mit ihr um er geht garnicht mit ihr um. Aber gerade Abends will er dann nur noch seine Ruhe und fühlt sich von ihr gestört und möchte sich natürlich nicht von einer Katze ins Schlafzimmer vertreiben lassen.

        Lg

        • Ihr habt eine kleine Katze, vermutlich nicht mal ein halbes Jahr. Die gehen halt ab. Ich habe nicht wirklich einen Tipp für dich, ich finde es halt nur schade. Doch vielleicht sollte er die Mietze mal müde spielen.
          Was meinst du, was los ist, wenn unsere alte Lady ihr Nierendiätfutter nicht fressen mag und sich in den Kopf gesetzt hat, dass Zeit für die Nachtration Trockenfutter ist. So sind Tiere und insbesondere Katzen nun mal. Hätte er sich mal besser nen Wuffi geholt, die sind da was unkomplizierter.

    Ich hoffe du verstehst mich nicht falsch, aber du hast im Vorraus auch gewusst, dass er mit Katzen nicht viel anfangen kann.

    Für mich liest es sich so, als hättest du ihn solange bequatscht, bis er zugestimmt hat. Auch wenn du es nicht direkt so geschrieben hast, falls es nicht so ist, sorry.

    Wenn du meinst, es klappt nicht mit euch, würde ich die Katze eher weggeben, als dauerhaft Stress zu haben.

    • Hi,

      danke für deine ehrliche Antwort.

      Ja ich wusste das er mit Tieren nicht viel anfangen kann aber er wusste das ich sehr an Tieren hänge. Als wir zusammen kamen hatte ich 3 Kaninchen und Ratten, die im Laufe der Jahre dann verstarben. Im ersten Jahr wo wir zusammen wohnten nahmen wir einen betagten Kater mit 12 Jahren bei uns auf, den wir 5 Jahre hatten, bis er eingeschläfert werden musste. Er kennt es also mit Katzen. Die beiden waren nie ein Herz und eine Seele aber es war eine Akzeptanz da. Natürlich war der Kater in diesem Alter auch schon einiges ruhiger.

      Wir waren 4 Jahre tierlos und haben wirklich ein halbes Jahr drüber geredet Katze ja oder nein. Wir waren dann im Tierheim und haben auch da zusammen entschieden.

      Mir würde es doch schon reichen wenn er sie akzeptiert, lieben erwarte ich doch nicht, das machen ich und unsere Tochter dann schon.

      Aber ewig diese Unzufriedenheit seiner seits möchte ich dann auch nicht ertragen und ein Stückchen tut es mir auch leid um ihn das er sich da so reinsteigert.

      Lg

Hallo,

das mag jetzt vielleicht in deinen Ohren total bekloppt klingen, aber wenn du sie nicht rauslassen kannst/ möchtest, dann würde ich dir eigentlich eine zweite Katze empfehlen, denn dann beschäftigen sie sich im Regelfall untereinander und das Nerven deines Mannes würde wahrscheinlich automatisch aufhören.

Weißt du, ich würde das jetzt nicht verabsolutieren und behaupten: "Wer das Tier nicht mag, ist auch kein Menschenfreund", aber dein Mann hat ja nun im Vorfeld auch mitentschieden und muss da meiner Meinung nach nun durch. Die Miez ist ja nun auch nicht ewig im Baby- und Jugendalter.

Natürlich heißt es immer, dass man sich das gefälligst vorher überlegen soll, was es heißt ein Tier zu haben, aber wenn man davor noch keines hatte, dann kann man eben nicht alle Situationen vorab realistisch einschätzen, weil man`s nicht mit eigen Augen erlebt hat.
Wir haben einen nicht ganz kleinen Hund, mein Freund lebte davor noch nie mit einem Hund zusammen und ich merke schon auch, wie ich ihn dazu antreiben muss lange (!) mit unserem Mädel rauszugehen, weil er eben ihre Bedürfnisse anders einschätzte wie ich. Das muss sich einfach am realen Fall einspielen, also gebt euch und ihr noch ein wenig Zeit.

VG,

kitty

  • Hi,

    wir haben die Süße aus dem Tierheim und sie sollte als einziges Kitten (wollte eigentl. eine ältere die alle als 2. Tier abzugeben waren) als Einzeltier zu vermitteln war, weil eine Zusammensetzung nicht funktionierte und sie mit den anderen nicht konnte.

    Vorallem ist sie so eine Liebe. Sie geht nicht an Tapeten oder die Möbel. Nur meine große Palme musste ich sichern.

    Ich meine auch das er es besser hätte wissen müssen, somal wir bis 2007 auch einen Kater hatten der aber mit seinen zum Schluss 17 Jahren natürlich viiiiiiel ruhiger war. Auch mit ihm war es nicht wirklich Liebe sondern eher ein akzeptieren. Aber das ist auch okay für mich wenn es so laufen würde wie früher.

    Nur ist Mini ja noch viel aufgedrehter und unruhiger (sie ist immer am rumhoppeln).

    Ach ich weiß auch nicht ich kümmer mich um alles und bin immer am hinterherfegen wenn sie auf Toilette war damit das Streu nirgends zu finden ist bürste mache und tue und da haut der doch letztens raus es stinkt in der ganzen Wohnung nach Katze (was völliger Käse ist). Er sucht unbewusst richtig nach Störfaktoren.

    Ich hoffe er gewöhnt sich noch an die Kleine, denn abgeben möchte ich sie eigentlich nicht.

    Lg
    und danke für dein Mutmachen

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