Warum gehen so viele Männer fremd?

    • (1) 09.11.11 - 17:58
      Heute mal so!!!

      GUTEN ABEND!!!

      Mich beschäftigt o.g. Frage immer wieder!

      Mein Partner und ich haben 2 Kinder. Es gab schon Situationen, da war ich mir nicht sicher, ob er eine Andere hat oder nicht. Ich weiß es nicht. Wie auch immer.
      Zur Zeit höre ich bei sehr vielen Bekannten oder auch Menschen die mir nicht nahe stehen (zum Beispiel durch Erzählungen) dass die Männer fremd gehen. Häufig und gerne auch Familienväter. Welche von denen man das nie und nimmer gedacht hätte. Warum machen Männer das?
      Und jetzt kommt mir bitte nicht mit: Frauen machen das auch, da gibt es genauso viele usw. Das interessiert mich nicht und ist nicht meine Frage. Ich bin absolut treu in der Beziehung und erwarte das auch von meinem Partner. Nur weiß ich eben zur Zeit nicht, woran ich bei ihm bin. Und das belastet mich. Die Erfahrungen der anderen Menschen machen das zur Zeit nicht besser, im Gegenteil!

      Also, her mit euren Meinungen!
      Habt ihr Erklärungen, bzw. Strategien, wie man das vermeiden kann?!

      Gruß
      die Ratlose

      Weil sie es können? Weil sie es zumindest versuchen (bis es dann auffliegt)? Weil sie keine Lust haben einen Schlussstrich unter die Ehe/Beziehung zu ziehen, da zuviel dran hängt? Weil ihnen etwas fehlt? Weil sie Konflikte scheuen? Weil sie wissen, dass ihre Frau ihnen verzeiht? Ich weiß es nicht so genau...

      Strategie: immer und offen ehrlich reden, Probleme frühzeitig erkennen und versuchen zu behandeln und sich demnach einen Mann angeln, der kompromissfähig ist und lösungsorientiert handelt.

      (6) 09.11.11 - 18:08

      - Ehefrau ist langweilig im Bett geworden
      - Ehefrau möchte nicht so oft wie Ehemann, Ehemann fühlt sich nicht ausgelastet.
      - Ehemann fasziniert die Spannung einer neuen sexuellen Eroberung.
      - Ehemann fühlt sich geschmeichelt, dass er noch beim anderen Geschlecht ankommt.
      - Ehemann verliebt sich tatsächlich in die Arbeitskollegin, Nachbarin o.a. oder ist zumindest interessiert an der Person.

      Hättest Du diese Punkte nicht auch selbst zusammen tragen können?

      • (7) 09.11.11 - 22:24

        stimmt alles, aber eins hast du noch vergessen:

        - ehemann fühlt sich vernachlässigt, weil ehefrau zu häufig mit kindern beschäftigt, eher dem kind ein ohr schenkt und ihm nimmer zuhört und dann abens abgeschlagen und abekämpft nur noch aufs sofa will (und ja, ich verstehe auch DAS natuerlich, bin ja selber mutter, aber man muss verdammt aufpassen, auf sein paarleben). ich denke DAS ist auch ein ganz grosser fremdgehfaktor bei männern, einer der es erleichtert auf jeden fall. denn irgendwo sitzt sie immer, die hübsche arbeitskollegin, jung, ledig, ohne anstrengendes kind, die ihm suggeriert, dass das mit ihr niemals so werden würde. wird es doch, versprochen :-) allerdings darf man als frau auch nicht zu bequem werden (als mann natuerlich auch nicht ). gilt also für beide gleichermaßen: anstrengen, dran bleiben, sich attraktiv machen und aufmerksamkeit schenken juhuuuuuuu

    Hallo,

    meine Erklärung: Es gehen nicht so viel mehr Männer fremd als Frauen, letztere lassen sich nur weniger leicht erwischen ;).

    Insofern müsste deine Frage lauten: "Warum gehen soviele Menschen fremd?". Das zu beantworten ist schwierig, denn die Ursachen sind so vielfältig wie das Leben selbst. Allgemein glaube ich, dass es etwas damit zu tun hat, dass die Leute heutzutage weniger genügsam sind. Man findet sich heute einfach nicht für die nächsten 30 Jahre mit ner miesen Beziehung, Ehe ab, sondern bricht aus. Also eine Form der Emanzipation. Allerdings glaube ich auch, dass gar nicht soooo viel mehr fremdgegangen wird als früher, da war die Dunkelziffer nur eine andere. Früher hat man halt nicht darüber geredet, sondern es stillschweigend akzeptiert...und es vor allem nicht nach außen getragen.

    Interessant ist natürlich auch, wie wenig Tiere monogam leben. Zwar unterscheidet die menschliche Vernunft uns von den polygamen Tieren, aber da sieht man halt, dass Trieb und Vernunft zu vereinbaren manchmal ein schweres Los ist. Hat ja fast jeder schonmal erlebt, dass die Vernunft "nackig mit nem Cocktail über die Wiese rennt", wenn das Herzklopfen (Trieb) einsetzt ;-).

    VG,

    kitty

    • Liebe Kitty,

      schön geschrieben.
      Nur sei mir eine Frage erlaubt: Welche Tiere leben denn überhaupt Monogam? ;-)
      Seit der Zeit der Gen-Untersuchungen lässt sich belegen, dass auch Tiere, die ihr Leben lang in monogamen Strukturen leben, Seitensprünge haben - durch Nachkommen aus diesen Verbindungen genetisch belegbar.
      Monogamie ist wohl eine gesellschaftliche Idee, keine genetische.
      Schönes Bild übrigens mit der Vernunft. Kannte ich noch nicht. #rofl

      Liebe Grüße,
      Christian

      • Selbstverständlich gibt es Spezies in der Natur, die monogam leben. Allerdings hat sich die Evolution nichts Moralisches dabei gedacht sondern bei diesen Gattungen hat sich eine monogame Paarbeziehung, teilweise sogar lebenslang, sich als eine gute Strategie zur Erhaltung der Art erwiesen.

        "Monogamie ist wohl eine gesellschaftliche Idee, keine genetische."

        Hallo Christian,

        Monogamie ist eine soziale Konvention, derer sich die Gesellschaft unterwirft. Monogamie liegt nicht im Wesen des Menschen.

        Ganz einfach.

        Gruß bad

        • Hi bad,

          ich würde ja schon sagen, dass (zeitweise) Monogamie im Wesen des Menschen liegt - Seitensprünge dann aber auch. ;-)

          Gruß,
          Christian

          PS: Ich denke, abgesehen von rhetorischen Spitzfindigkeiten sehen wir das gleich.

      Hallo,

      ich mit meinem gefährlichen Halbwissen dachte da an Schwäne und Papageien. Aber nachdem ich auf deine Frage hin noch mal google anwarf, durfte ich lernen, dass man wohl zwischen sozialer und sexueller Monogamie unterscheiden muss.

      Insofern revidiere ich meine Aussage dahingehend, dass es Tiere gibt, die sozial monogam leben und der Rest ist für den Genpool ;-).

      Tja, wir sind also im Grunde genauso wie Schwäne oder Papageien, nur habe ich bis jetzt wenig Papageien gefunden, die sich so offen wie wir über Untreue austauschen wollten #schein. Eigentlich eine erschreckende Erkenntnis, wie wenig uns die Evolution auf sozialer Ebene vom Tierreich entfernt hat...

      VG,

      kitty

Es gibt 1001 Grund, warum Männer (und auch Frauen) das tun.

Und vermeiden kann man sowas nicht, denn das hieße, Du kannst Deinen Partner, seine Gedanken und sein Handeln steuern und das kann keiner.

Hallo

Männer gehen fremd weil sie was "neues" meist brauchen.
Selten sind Gefühle im Spiel.
Es geht meist um Abwechslung.
Was Frauen nicht verstehen da sie meist mit Gefühlen fremdgehen.
So denk ich das mal#zitter

Hallo,

fremd gehen ist aber kein männliches Problem - Frauen lassen sich nur seltener dabei erwischen. Und vermeiden kann man das beim Partner auch nicht. Nur du kannst treu bleiben. Ob dein Partner es auch ist, kann keiner wissen, das ist seine Entscheidung. Und niemand kann sagen, dass es ihm/ihr nie passieren würde. Ob man nun Familienvater, Familienmutter oder was auch immer ist. Erklärungen, warum Männer so etwas tun werden dich aber in deiner Beziehung aber auch nicht weiterbringen. Entweder du vertraust deinem Partner oder du testest/kontrollierst ihn. Wieso er es eventuell tut, kann nur er dir sagen.

LG

>>>Warum gehen so viele Männer fremd?<<<

Menschen (natürlich nicht alle) sind immer schon fremd gegangen, nur heute ist es einfacher als früher. Außerdem hat eine Werteverschiebung stattgefunden, für Viele gilt: Tausche Werte gegen den schnellen Kick.

"Warum gehen so viele Männer fremd? "

Weil sie's können!

Ich denke Männer gehen nicht öfters fremd wie Frauen.

Männer gehen vielleicht schneller fremd als Frauen.

Hola

Grundsaetzlich ist das fuer mich eine Frage des Charakters und des eignen Wertgefuehls.

Ob Mann oder Frau spielt dabei keine Rolle, es geht schliesslich darum, wie abgebrueht jemand ist, seinen Partner zu beluegen, zu betruegen und zu hintergehen warum auch immer ist dabei doch erst mal uninteressant.
Da wird Vertrauen missbraucht und Worte gebrochen. Im grossen und ganzen Dinge, die wir versuchen unseren Kindern beizubringen. Ehrlichkeit, aufrichtig sein, zu dem stehen was man tut und die Konsequensen tragen, Verantwortung haben und mit den Gefuehlen anderen Menschen sorgsam umzugehen. Fairplay!

Strategien? Gibt es wohl keine. Man sollte versuchen mit seinem Partner im Gespraech zu bleiben, liebevoll und mit Respekt umzugehen. Hoffen, dass der Andere genauso ehrlich, aufrichtig und vertrauensvoll ist wie man selber.
Ich weiss das es nicht immer einfach ist Naehe und Liebe zu leben. Sich Zeit fuereinander nehmen und Nichen der Zweisamkeit zu schaffen.

Saludos

  • (23) 09.11.11 - 20:51

    Na endlich mal einer, der sich nicht die einfachste Lösung sucht. Der Schlüssel zur Treue des Partners liegt zu einem nicht unerheblichen Teil bei einem selbst!

    • (24) 09.11.11 - 22:19

      Frei nach dem Motto: "was Du nicht willst, das man Dir tut, daß füg auch keinem andern zu"

      • (25) 10.11.11 - 08:05

        Wenn du das reine Fremdgehen meinst nein, wenn du das grundsätzliche Verhalten siehst ja. Grundsätzlich sollte man den Partner, den man vorgibt zu lieben, nur so behandeln, wie man selber gerne behandelt werden möchte und überlegen, wie man sich selbst fühlen würde, wenn mit einem so umgegangen wird.

Top Diskussionen anzeigen